

Für Fachkräfte mit Haltung: Ihre Stimme im Gesundheitswesen.

Engagiert, kritisch, interprofessionell – das ist Dr. med. Mabuse. Seit 1976 bietet die Zeitschrift eine Plattform für Debatten und Beiträge aus allen Gesundheitsberufen. Sie fördert den interprofessionellen Dialog und setzt sich für ein solidarisches Gesundheitssystem ein.
Aktuelle Ausgabe
Ausgabe 2-2026 von Dr. med. Mabuse
neu | Müller, U. : Rumpelstilzchen. Unreflektierte Herrschaftsstrukturen in der Langzeitpflege und ihre Auflösung In der Suche nach Optimierung von Strukturen und Prozessen gilt das Führungsverhalten von Leitungspersonen als ein Schlüsselfaktor jedes erfolgreichen Unternehmens. Flache Hierarchien mit Einbindung der Mitarbeitenden in transparente Informationsweitergabe, gemeinsamer Austausch zur Bewertung im Caseund Care Mix, eine sichere Anpassung an Innovationen und eine gerechte Konfliktklärung gehören dabei zu den Basistools. Diese und weitere Steuerungsinstrumente sind in entsprechenden Weiterbildungen und Studiengängen erlernt, in QM-Handbüchern hinterlegt, und ein regelmäßiges Kommunikationstraining für Führungspersonal ist gängige Praxis. | |
neu | Lauterbach, M I. : Elf Ziffern, eine Akte. Wie Estland Gesundheit digitalisiert hat Und was Deutschland daraus lernen kann Der Emajõgi fließt träge durch Tartu, Estlands zweitgrößte Stadt, einer Universitätsstadt mit 100. 000 Einwohnern. Entlang des Flusses verläuft ein Radweg, der morgens von Dutzenden Pendlern genutzt wird. An einem Dienstag im Oktober stürzt ein Radfahrer über eine Bordsteinkante. Er bleibt regungslos liegen. Ein Passant wählt die 112. Was in den nächsten vier Minuten passiert, unterscheidet Estland von fast jedem anderen Gesundheitssystem in Europa: Die Leitstelle lokalisiert den Anruf innerhalb von 30 Sekunden und alarmiert die nächste Einheit. Die Disponentin identifiziert den Patienten über seinen Personalausweiscode – elf Ziffern, die in Estland an eine vollständige digitale Existenz geknüpft sind. Auf dem Tablet im Rettungswagen, noch vor Eintreffen am Unfallort, öffnet sich die Akte: Die Sanitäter verfügen nun über Wissen über seine Blutgruppe, eventuelle Allergien, benötigte Medikation, die letzten Krankenhausaufenthalte. Als der Rettungssanitäter eintrifft, besitzt er eine klinische Vorgeschichte, für die ein deutscher Notarzt im besten Fall den Hausarzt anrufen müsste – am Dienstagmorgen zwischen 08: 00 und 10: 00, wenn die Praxis besetzt ist. | |
neu | Klimmer, M . : Unberührbares berühren* Beziehungen als Quelle von Hoffnung und Trost Ein wichtiger Aspekt des Trostes in der Einsamkeit sind sinnstiftende Beziehungen und körperliche, seelische und geistige Berührungen. Sie sind die unverzichtbare Brücke zum Leben – auch im Alter. | |
neu | Dr. Schüller, K. ; Nicolas, M L. : Den Krisenmodus aufheben. Die Partizipation von ME/CFS-Betroffenen bietet Chancen zur Verbesserung von Versorgung und Forschung Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue-Syndrom (ME/CFS) leiden unter einer schweren Erkrankung – und sie leiden unter den Folgen einer kaum vorhandenen Gesundheitsversorgung sowie den Auswirkungen gravierender Forschungsrückstände. Eine geringe soziale Anerkennung verschärft ihre Situation zusätzlich. Doch die prekäre Lage trägt ein wichtiges Potenzial für ihre Überwindung bereits in sich, denn die ME/CFS-Betroffenen haben in einem erzwungenen Krisenmodus wertvolle Ressourcen entwickelt: Wissen, Erfahrung und soziale Beziehungen. Um diese Ressourcen zur Entfaltung zu bringen, braucht es eine gelebte Praxis der Partizipation, die es den ME/CFS-Betroffenen ermöglicht, an der Ausgestaltung von Versorgungsund Forschungsprozessen gleichberechtigt mitzuwirken. Dies würde dazu beitragen, den Krisenmodus aufzuheben und damit sowohl die Situation der Erkrankten als auch die Handlungsfähigkeit des Medizinsystems zu vergrößern oft gelesen | |
neu | N.N.: Nachrichten KDA fordert: Klimakrise, Altersarmut und Pflege als verknüpftes Handlungsfeld verstehen, Aktualisierte S3-Leitlinie: Neue Empfehlungen für Depressionen bei Kindern und Jugendlichen; Projekt HOME erprobt WHO-Programm für Geflüchtete in Bremen | |
neu | Freitag, S.: ¿Cómo está tu corazón? Freiwilligendienst in einem mexikanischen Geburtshaus Der 16. September ist der mexikanische Nationalfeiertag, der Tag der Unabhängigkeit. Man besinnt sich zurück auf das Jahr 1810, als Priester Miguel Hidalgo zum bewaffneten Widerstand gegen die spanische Kolonialherrschaft aufrief. Am Vorabend, am 15. September, wird landesweit der »Grito de Dolores« inszeniert, der den Beginn des langjährigen Unabhängigkeitskampfes markierte. | |
neu | Palm, D. ; Klein, L-H. ; Battenberg, R. ; Aumann-Suslin, I. ; Semmler, L. ; Koppelin, F. : Die Katastrophenresilienz der Pflege bei Stromausfall und Überschwemmungen stärken Ein Forschungsprojekt in der Wesermarsch in Niedersachsen Wetterextreme und Stromausfälle Als Folge der anthropogenen Klimakrise nehmen Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse zu. Dabei können Hochwasserereignisse wie im Ahrtal und Ereignisse wie die Stromausfälle im September 2025 und im Januar 2026 in Berlin teils gravierende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Versorgungsstabilität haben [1]. Insbesondere ältere Menschen sind überproportional von Katastrophen und ihren Folgen betroffen und gelten daher als besonders vulnerabel [2, 3, 4]. Für pflegebedürftige Menschen können diese Katastrophen lebensbedrohlich werden. Als größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen kommt dem Pflegepersonal daher eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Katastrophen zu [5]. Die Erfahrungen der Corona-Pandemie haben dies eindrucksvoll bewiesen [6]. Auch im Rahmen der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal 2021 sah sich das Pflegepersonal teils extremen Bedingungen ausgesetzt und musste unvorbereitet sowie selbstorganisiert Lösungen finden, um Bewohner*innen aus überfluteten Pflegeeinrichtungen zu evakuieren [7]. Pflegefachpersonen in Deutschland sind derzeit aber nicht ausreichend für das Risikound Krisenmanagement in Katastrophenlagen vorbereitet [8]. | |
neu | Prof. Dr. Bieler , K. ; Dr. Beck, P. : Krisen verstärken, was organisationskulturell angelegt ist. Konfliktmentalitäten und organisationale Resilienz im Gesundheitswesen Krisen im Gesundheitswesen wirken weniger als Ausnahmezustände, sondern als Brenngläser bestehender struktureller und organisationskultureller Spannungen. Am Beispiel der stationären Langzeitpflege zeigt der Beitrag, wie pandemische Ausnahmesituationen und Reformprozesse, insbesondere das neue Personalbemessungsverfahren (PeBeM) auf historisch gewachsene Organisationskulturen und eingespielte Routinen treffen. Sichtbar werden dabei Konfliktmuster, die im organisationalen Alltag zwar stabilisierend befriedet, jedoch nicht institutionell bearbeitet wurden. Auf Grundlage organisationsund wissenssoziologischer Konzepte wird der Begriff der Konfliktmentalität eingeführt, der beschreibt, wie Organisationen kollektiv wahrnehmen, urteilen und handeln, wenn Spannungen auftreten. Empirische Befunde verdeutlichen, dass Konflikte unter Krisenbedingungen häufig nicht als organisationale Probleme erkannt, sondern individualisiert und als persönliche Belastung erlebt werden, während ihre strukturellen Ursachen unsichtbar bleiben. Der Beitrag argumentiert, dass organisationale Resilienz im Gesundheitswesen wesentlich davon abhängt, ob Konfliktfähigkeit institutionell ermöglicht und abgesichert ist | |
neu | Retterath, S. : Modelle der Sozialen Arbeit in Krisen-, Katastrophenund Konfliktregionen Professionelle Soziale Arbeit in Krisenregionen bewegt sich im Spannungsfeld von Hilfeleistung, sozialer Kontrolle und menschenrechtlicher Verpflichtung. Ethische Orientierung und die Integration individueller Bedürfnisse in gesellschaftliche Zusammenhänge bilden die Grundlage für nachhaltige Entwicklungsprozesse. | |
neu | Dr. Heintze, C. : Von der Schönwetterveranstaltung zur Krisenresilienz. Public Health braucht ein klares Mandat Die Daten sind eindeutig: Wegen des primär menschengemachten Klimawandels und der Abnahme von Biodiversität nehmen Extremwetterereignisse unterschiedlichster Art nach Anzahl und Intensität zu und in der Folge auch die Risiken für die menschliche Gesundheit. Die Sachstandsberichte des Weltklimarates (IPCC) verdeutlichen das breite Panorama wachsender Gefahren. Mit mehr und intensiveren Waldbränden, häufigeren Hochwasserereignissen, der Zunahme extrem heißer Tage und einer Trinkwasserverknappung ist zu rechnen sowie für den Fall einer weiteren Schwächung des Golfstromsystem paradoxerweise zugleich mit extremer Kälte in Nordeuropa. Hinzu kommen die Zerstörungen durch häufigere und intensivere Tornados und Hurrikans. Die Gesundheitsgefahren, die daraus erwachsen, werden in fortlaufenden LANCET-Berichten (Lancet 2024, 2025) eingehend analysiert. Statt die Gefahren einzudämmen, hat die Menschheit nach Bernd Ulrich (2025) aber beschlossen, „ungebremst in die ökologische Katastrophe zu gehen. | |
neu | Khalil, M. : Extremwetter und Arzneimittelversorgung. Was Hochwasser und Hitze über die Resilienz des deutschen Gesundheitswesens verraten Extreme Wetterereignisse sind längst keine abstrakte Zukunftsprognose mehr – sie treffen Gesundheitssysteme hier und heute und stellen eine wiederkehrende Belastungsprobe für die Versorgung dar. Es entscheidet sich innerhalb weniger Stunden, ob Menschen ihre Dauermedikation bekommen, ob Kühlketten halten, ob Praxen oder Apotheken erreichbar bleiben, ob Dokumentationen existieren und ob Personal überhaupt arbeiten kann. Diese Perspektive rückt die Versorgungsfrage ins Zentrum: nicht nur Krankheitsursachen, sondern die Bedingungen, unter denen das Gesundheitssystem Leistungen gerecht, sicher und kontinuierlich erbringen kann – oder eben nicht. | |
neu | Olbrich, B. : Professionalisierung - das Gebot der Stunde In den 2030er-Jahren tritt Pflege zunehmend in die Öffentlichkeit. Damit stehen wir heute mitten im Prozess der Professionalisierung. Denn der Begriff leitet sich vom lateinischen professio ab und bedeutet „öffentliches Bekenntnis“ – also die Fähigkeit, sich fachlich begründet öffentlich zu erklären. Genau an dieser Zeitenwende befindet sich unser Beruf heute: auf dem Weg zur eigenständigen Profession. | |
neu | Büker , F. ; Sauter, D. : Intensivbetreuung in der Psychiatrie. Eine Praxisempfehlung unterstützt die anspruchsvolle Krisenbegleitung Hohe psychiatrische Symptomlast, Realitätsverlust, existenzielle Bedrohungserfahrungen, eskalierende Konflikte sowie ähnliche Erfahrungen können mit akuter Selbstund/ oder Fremdgefährdung und anderweitigen schweren Erregungszuständen oder Überforderungssituationen einhergehen. Diese Krisen führen häufig zur psychiatrischen Krankenhausbehandlung. Die psychiatrische Intensivbetreuung (IB) wird veranlasst bzw. angeordnet, um die betroffenen Patient*innen zu schützen, zu entlasten und möglichst gut durch die Krise zu begleiten. Intensivbetreuung ist ebenfalls erforderlich, falls und solange Zwangsmaßnahmen durchgeführt werden. | |
neu | Prof. Dr. Ewers, M.: Wie Ausnahmeereignisse sich auf die Bevölkerungsgesundheit auswirken Krisen und Katastrophen sind keine Randphänomene moderner Gesellschaften mehr – sie sind wiederkehrende Realitäten mit gravierenden Auswirkungen auf die Gesundheit. Diese wird in Public-Health-Kreisen nicht als rein individuelles Gut, sondern als kollektive Aufgabe verstanden. Es geht um die systematische Analyse von Gesundheitsrisiken, um Prävention und Vorsorge, gesundheitliche Chancengleichheit und die Organisation leistungsfähiger und resilienter Gesundheitssysteme, wobei diese verschiedenen Dimensionen eng miteinander verflochten sind. | |
neu | Prof. Dr. Bradl, P. : Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz Ein hochkomplexes System Der Beitrag stellt die in der Bundesrepublik Deutschland zur Sicherstellung des Grundrechts auf Gesundheit existierenden Strukturen kurz dar und grenzt die einzelnen darin Agierenden und deren Rolle im System ab. Ereignisse, die das System herausfordern, werden skizziert, bevor der Begriff Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz eingeführt und erläutert sowie auf die Verantwortung aller im System eingegangen wird. | |
neu | Hölscher, I. ; Ohneberg, C. ; Prof. Dr. Witzmann, M. : Krisenfest trotz Dauerkrise? Wie Einrichtungen des Sozialund Gesundheitswesen Resilienz entwickeln Einrichtungen des Sozialund Gesundheitswesens – Pflegeeinrichtungen, Akutversorger und Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe – stehen unter zunehmendem Krisendruck. Ob Pandemien, Extremwetterereignisse, Stromausfälle oder Personalengpässe: Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie vulnerabel Versorgungsstrukturen sein können und wie schnell sich bestehende Schwachstellen verschärfen können. Parallel dazu nimmt die Komplexität der Versorgungsbedarfe zu, während Fachkräfte in andere Tätigkeitsfelder abwandern. Besonders betroffen sind vulnerable Gruppen – ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder chronisch erkrankte Menschen, die auf kontinuierliche, qualifizierte Versorgung angewiesen sind | |
neu | Prof. Dr. Peters, M. ; Prof. Dr. Schmitt, C. ; Elischer, M. ; Prof. Dr. Tohidipur,T. ; Prof. Dr. Schmidt, L. : Hitzeschutz in Einrichtungen für lebensältere Menschen. Erkenntnisse aus einem Lehrforschungsprojekt zu klimabedingten Krisen Als Konsequenz für die Versorgung lebensälterer Menschen stellt Hitze in Deutschland eine wiederkehrende Krise dar, deren Intensität und Frequenz bereits heute die Handlungsfähigkeit von stationären Einrichtungen und ambulanten Angeboten herausfordert. | |
neu | Kuttler,l. ; Bärlocher, A. ; Weydmann, N. : Wenn die Welt aus den Fugen gerät. Psychische Belastung junger Menschen in Zeiten der Polykrise - eine Herausforderung für das Gesundheitswesen Die Gleichzeitigkeit und Verwobenheit gegenwärtiger Krisen, häufig als Polykrise bezeichnet, prägt zunehmend das Erleben junger Menschen. Studien weisen darauf hin, dass insbesondere junge Frauen eine erhöhte Vulnerabilität für die negativen Auswirkungen der Polykrise auf das psychische Wohlbefinden aufweisen. Der vorliegende Beitrag beleuchtet anhand qualitativer Interviews mit fünf jungen Studentinnen unterschiedlicher Fachrichtungen, wie sich die Polykrisenlage im individuellen Erleben und dem psychischen Wohlbefinden niederschlägt. Die Ergebnisse zeigen ausgeprägte emotionale Reaktionen sowie innere Spannungsfelder. Bewältigungsstrategien sind häufig emotionsorientiert und werden überwiegend auf individueller Ebene umgesetzt. | |
neu | Drebes, J. : Unvorbereitet in die Katastrophe? Krisenund Katastrophenpflege in der ambulanten Intensivpflege Krisen und Katastrophen treten immer häufiger ein, auch in Deutschland. Es zeigt sich jedoch, dass wir auf zunehmende Gefahren, beispielsweise durch Extremwetterlagen und langanhaltende Stromausfälle, nicht gut vorbereitet sind. Es gibt Organisationen und Institutionen, die besonders schützenswert sind, sie werden als kritische Infrastruktur (KRITIS) bezeichnet. Dazu gehören beispielsweise die Energieund Wasserversorgung, der Verkehr, aber auch die medizinische Versorgung | |
neu | Lauterbach , A.: Interview: Einsätze in internationalen Katastrophengebieten "Meine Auslandseinsätze machen mir immer wieder deutlich, in welch vergleichsweise komfortab und sicheren Situation wir in Deutschland leben. " | |
neu | Hilberger-Kirlum, P. : „Immer bereit? “ Überlegungen zur Freiwilligkeit als Ressource und Risiko im professionellen Selbstverständnis von Rotkreuzschwestern* Historie: Von der „selbstverständlichen Bereitschaft“ zur professionellen Freiwilligkeit Rotkreuzschwestern stehen historisch für eine spezifische Form weiblicher Pflegeprofessionalität, die sich früh zwischen diakonischen, konfessionellen Mutterhausmodellen und einem weltlichen, humanitären Auftrag positioniert. Seit den ersten Schwesternschaften unter dem Roten Kreuz im 19. Jahrhundert gilt die Bereitschaft, in Kriegen, Epidemien und Katastrophen „zur Stelle zu sein“, als identitätsstiftender Kern | |
neu | Batzoni, H. ; Dr. Deffner,T. ; Roth, G. : Krisensituationen professionell begegnen Aufbau und Integration klinischer Kriseninterventionsteams Krisenhafte Situationen im somatisch-klinischen Setting treten im Krankenhaus häufig auf. Während klinische Abläufe für somatische Notfälle hochgradig standardisiert sind, bleibt die systematische Integration psychosozialer Akutunterstützung vielerorts unzureichend. Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Bedeutung Klinischer Krisenintervention (KKI) und psychosozialer Unterstützung (PSU) im Krankenhaus und stellt ein Phasenund Strukturmodell zur systematischen Implementierung vor. | |
neu | hpsmedia: Dr. med. Mabuse. Gesamtausgabe 2-2026 2 2026 Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe Schwerpunkt: Krisen, Katastrophen und Konflikte Eine Herausforderung für das Gesundheitswesen? Wie Ausnahmeereignisse sich auf die Bevölkerungsgesundheit auswirken Seite 37 Krisenfest trotz Dauerkrise? Wie Einrichtungen des Sozialund Gesundheitswesen Resilienz entwickeln Seite 43 Von der Schönwetterveranstaltung zur Krisenresilienz Public Health braucht ein klares Mandat Seite 55 Extremwetter und Arzneimittelversorgung Was Hochwasser und Hitze | |
Call for Articles Ausgabe 3-2026: Geschlechtersensible Medizin
Die Medizin versteht sich als evidenzbasierte Wissenschaft – und doch beruhen viele diagnostische und therapeutische Standards noch immer überwiegend auf Daten, die am männlichen Körper gewonnen wurden. Frauen wurden lange Zeit in klinischen Studien unte...
WeiterlesenCall for Articles Ausgabe 2-2026: Krisen, Katastrophen und Konflikte – Eine Herausforderung für das Gesundheitswesen
Krisen, Katastrophen und Konflikte wirken in das Gesundheitswesen hinein, verändern Arbeitsrealitäten, verschärfen Ungleichheiten und fordern Strukturen heraus, die häufig schon im Alltag an ihre Grenzen stoßen. In den letzten 5 Jahren hat sich die Diskus...
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Digitale Gesundheitsanwendungen: Ungleichbehandlung beim Zugang zur Versorgung
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind ein fester Bestandteil der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung und sollen Patientinnen und Patienten einen einfachen Zugang zu evidenzbasiert...Wanderausstellung „Geschlechtersensible Medizin“
Mit der Wanderausstellung „Geschlechtersensible Medizin“ haben der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) und die Deutsche Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e. V. (DGesGM) in den vergangenen Woche...Gesundheitsfachberufe warnen vor Fehlsteuerung im BStabG

Im Vorfeld der für den 29. April geplanten Befassung des Bundeskabinetts üben die unterzeichnenden Berufsverbände deutliche Kritik am Referentenentwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStab...
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Das Bundeskabinett hat am Mittwoch, 22. April 2026, den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung beschlossen. Ziel der Neuregelung ist eine bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige und w...Neues DGIM-Whitepaper: Versorgungsqualität auch in Krisen sichern
Das deutsche Gesundheitssystem sieht sich nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) mit tiefgreifenden und anhaltenden Belastungen konfrontiert. Fachkräftemangel, de...Neue Stellungnahme sieht Süßgetränkesteuer als wirksames Instrument der Gesundheitsprävention
Angesichts der aktuellen politischen Debatte in Deutschland sprechen sich Fachleute auf Grundlage der aktuellen Studienlage für die Einführung einer Steuer auf Süßgetränke aus. In einer heute veröffen...Innovationsausschuss startet Themensuche für Förderprojekte in der Gesundheitsversorgung 2027
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss hat das Konsultationsverfahren für das Förderjahr 2027 eröffnet. Ab sofort können Vorschläge für versorgungsrelevante Themen eingereicht werde...Acht Jahre bis zur Diagnose: Blutungsstörungen bei Frauen werden häufig erst spät erkannt
Starke Menstruationsblutungen, wiederkehrendes Nasenbluten oder unerklärliche Hämatome gehören für viele Frauen und Mädchen zum Alltag. Dahinter kann eine Hämophilie stehen. Auf diese seltene, unbehan...Pro Rare Austria fordert Reform der Pflege- und Invaliditätssysteme
Die Allianz für seltene Erkrankungen, Pro Rare Austria, spricht sich für eine grundlegende Reform der Verfahren zu Pflegegeld sowie Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspension aus. Aus ganz Österreich...Nachhaltigkeit in der Pflegewirtschaft: Forschungsprojekt „sustain2care.ruhr" gestartet
Seit Januar 2026 arbeiten die Hochschule Bochum, MedEcon Ruhr und das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung im Rahmen des Projekts „sustain2care.ruhr" daran, die Pflegewirtschaft im Ruhrgebi...Studie untersucht medizinische Versorgung von trans* Personen in Deutschland
Für trans* Personen bestehen erhebliche Mängel und Zugangsbarrieren in der medizinischen Versorgung – das zeigen internationale Studien. Wie die Lage jedoch konkret in Deutschland aussieht, ist bislan...40 Jahre Ottawa-Charta: Befragung zum Status der Gesundheitsförderung im DACH-Raum
Zum 40-jährigen Jubiläum der Ottawa-Charta, die als „Geburtsurkunde der Gesundheitsförderung“ gilt, zieht das DACH-Netzwerk Gesundheitsförderung eine aktuelle Standortbestimmung für den DACH-Raum (Deu...Unsere Zeitschriften und Datenbanken lesen u.a.:






































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