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Für Fachkräfte mit Haltung: Ihre Stimme im Gesundheitswesen.

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Engagiert, kritisch, interprofessionell – das ist Dr. med. Mabuse. Seit 1976 bietet die Zeitschrift eine Plattform für Debatten und Beiträge aus allen Gesundheitsberufen. Sie fördert den interprofessionellen Dialog und setzt sich für ein solidarisches Gesundheitssystem ein.

Aktuelle Ausgabe

Ausgabe 1-2026 von Dr. med. Mabuse


neu    hpsmedia: Nachrichten
Arbeiten mit Krankheit zehrt an den Kräften – und zwar änger als gedacht; Vivantes Museum Spandau; Stromausfall in Berlin eigt Schwachstellen;

neu    Kühfuss , P. ; Hassan , R. ; Prof. Dr. Wittland , M. ; Prof. Dr. Fleischmann, N.: In/Visible Care: Was ist Pflege? Was sehen wir? Was nicht?
Pflegerische Tätigkeit ist in vielerlei Weise anspruchsvoll. Professionelle Pflege zeichnet sich nicht nur durch praktische und technische Handlungen, sondern vor allem durch ganzheitliche Versorgung aus. Diese gestaltet sich aus der Beziehung zwischen Pflegefachpersonen und pflegebedürftigen Menschen. Sie erfordert Empathie und Interaktion — und ist in der öffentlichen Darstellung oft unsichtbar. Das Projekt In/Visible Care gibt sich einen Bildungsauftrag und stellt die Frage: Was passiert, wenn eine fachliche Pflegeperspektive auf authentische Fotografien aus dem Pflegeberuf trifft? Es möchte zu Verständnis, Berufsattraktivität und interprofessioneller Zusammenarbeit beitragen.

neu    Helmer , D. : Inklusive Personenführung mit intelligentem Situationsbewusstsein
Die Personenführung in öffentlichen Gebäuden oder auf Freiflächen wie Universitäten, Kliniken oder Industrieanlagen steht vor erheblichen Herausforderungen, da es an standardisierten Konzepten mangelt, die den unterschiedlichen Anforderungen an Sicherheit, Inklusion und Komfort gerecht werden. Aus diesem Grund wurde ein System entwickelt, welches diese Lücke schließen soll. Eine mobile App fördert dabei die aktive Integration der Nutzer. Der Beitrag des vorgestellten Projekts zielt darauf ab, die Indoor-Personenführung nachhaltig zu verbessern, um auf zukünftige Herausforderungen flexibel zu reagieren

neu    Specka,, P. Prof. Dr. Bossle, M. : Briefe von Leser*innen
06 Dr. med. Mabuse 271  ·  1. Quartal 2026 Herzlichen Glückwunsch zum neuen Mabuse-Heft. Ein so wichtiges Thema, das Mabuse mit den Seltenen Erkrankungen aufgreift. Die Schilderung der Ärzte-Odyssee von Betroffenen und Angehörigen ist sehr anschaulich und erschütternd. Besonders berührt in seiner Authentizität und Offenheit hat mich die Schilderung Andrea Pichas vom Umgang mit ihrer Krankheit in „Der Tod ist für uns kein Tabu mehr“. Beeindruckt hat mich auch der Mut und die Kraft mit

neu     Büchler, A. ; Prof. Dr. Flaiz, B. ; Münzenmay, S. : Emotionale Selbstregulierung spielerisch stärken Ein innovatives Simulationsspiel für Resilienz in Gesundheitsund Sozialberufen
Die emotionale Belastung als systemisches Problem in der Pflege Die vorliegende Arbeit widmet sich einer kritischen Untersuchung der emotionalen Belastung in der Pflege. Die Analyse der aktuellen wissenschaftlichen Literatur verdeutlicht, dass diese Belastung fast ausschließlich als ein tiefgreifendes systemisches Problem beschrieben wird (Jun et al. , 2021).

neu    Cebe, A. Monaca, .C.Dr. med. Rall , M. : Gesundheit ist nicht verhandelbar Warum psychologische Sicherheit verbindlich sein mus
Individuelle Resilienz oder strukturelle Verantwortung? Wenn heute über „gesundes Arbeiten” im Gesundheitswesen gesprochen wird, dann wird diese Frage oft an die einzelne Pflegefachperson, den einzelnen Assistenzarzt oder die einzelne Therapeutin adressiert. Beschäftigte sollen resilienter werden, besser mit Stress umgehen, sich abgrenzen, Achtsamkeit praktizieren und emotional professionell bleiben.

neu    Key, M. : Resilienz fördern – gesund arbeiten, lehren und lernen Warum psychische Gesundheit im Gesundheitswesen eine institutionelle Aufgabe ist
Resilienz darf im Gesundheitswesen keine individuelle Bewältigungsstrategie bleiben. Das Universitätsspital Zürich (USZ) zeigt, wie psychische Gesundheit als Bildungsauftrag in Ausbildung und Studium integriert werden kann. Zentral ist die Rolle der Berufsbildenden, die Lernende und Studierende im Alltag begleiten und selbst geschult werden. So entsteht eine Lernkultur, in der emotionale Belastungen nicht verdrängt, sondern gemeinsam reflektiert werden – als Grundlage professioneller Haltung, kollektiver Achtsamkeit und gesunder Arbeitskultur. Das Programm verbindet institutionelle Verantwortung mit individueller Stärkung – ein Modell, das zeigt, wie gesundes Arbeiten gelehrt und gelernt werden kann.

neu    Friedrich, A.: Gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen in der Pflege Internationale Modelle und Best Practice Beispiele aus Großbritannien und Australien
Gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen gelten heute als Schlüsselfaktor für die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Pflege, die Bindung von Fachpersonal und die langfristige Stabilität von Gesundheitssystemen. Pflegekräfte sind weltweit erheblichen körperlichen, emotionalen und organisationalen Belastungen ausgesetzt. Dazu zählen u. a. hohe Arbeitsintensität, Schichtarbeit, Personalmangel, moralische Dilemmata, Zeitdruck und eine oft unzureichende Anerkennung ihrer professionellen Rolle. Diese Risikofaktoren haben nachweislich negative Wirkungen auf die psychische und physische Gesundheit, die berufliche Identität und die Fähigkeit, die Versorgungsqualität aufrechtzuerhalten (Mabona et al. , 2022).

neu    Prof. Dr. Saße, M. ; Prof. Dr. Hansmeier, E. : Bildung als Gesundheitsfaktor
Lebenslanges Lernen und akademische Bildung als Schlüssel für gesundes Arbeiten im Gesundheits und Sozialwesen. „Gesundes Arbeiten“ im Gesundheitswesen ist kein emergenter Automatismus, sondern das Resultat komplexer Wechselwirkungen zwischen organisationalen Strukturen, professionellen Anforderungen und individuellen Ressourcen. Es bedarf Rahmenbedingungen, die Belastungen systematisch reduzieren, professionelle Entwicklung ermöglichen und berufliche Sinnhaftigkeit stiften. Neben arbeitsorganisatorischen Faktoren wie Personalbemessung, Führungsstil oder Arbeitszeitmodellen spielen Bildungsund Entwicklungsprozesse eine entscheidende Rolle. Bildung schafft nicht nur fachliche Kompetenz, sondern eröffnet Räume für Selbstreflexion, Selbstwirksamkeit und persönliche Entwicklung – zentrale Voraussetzungen, um langfristig gesund im Beruf zu bleiben. (BAuA, 2025; BMG, 2022)

neu    Hoxha-Schrantz, F. : Zwischen Arzneimittelversorgung und Eigenbelastung Gesundheit im Apothekenalltag
Während das Pharmaziestudium sowie die pharmazeutischen Ausbildungen bekanntermaßen eine hohe Lernbereitschaft, Sorgfalt und analytisches Denken fordern, sind die Belastungen des Berufsalltag in der Arzneimittelversorgung selten vor Abschluss der jeweiligen Ausbildung bekannt.

neu    N.N.: Buchbesprechungen
76 Dr. med. Mabuse 271  ·  1. Quartal 2026 Buchbesprechungen Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen/ Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg. ) Angehörige von Menschen mit Demenz Forschungsergebnisse und Perspektiven Beltz Juventa, 1. Auflage 2025, 426 Seiten, 78, 00 €, ISBN 978-3-7799-8035-3 In diesem Buch werden Forschungsergebnisse und Perspektiven für Angehörigen von Menschen mit Demenz beleuchtet und Möglichkeiten für die pflegenden Angehörigen beschrieben.

neu    Prof. Dr. Helbig , R. ; Prof. Dr. Latteck, Ä. D. : Chronische Erkrankungen ≠ Körperbehinderungen? Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur pflegerischen Versorgung
Behinderungen sind keine Krankheiten. So selbstverständlich, wie wir es heute formulieren, war es jedoch nicht immer. In der teilweise noch jungen Geschichte war es üblich, Behinderungen als medizinische Eigenschaft Personen zuzuschreiben (Rosenow, 2013). In der Folge wurden vorwiegend Defizite betrachtet und Menschen auf ihre Behinderung reduziert.

neu    Prof. Dr. Brinker-Meyendriesch , E. : Serendipität Vom guten Zufall, der uns weiterbringt
In unserer Welt, in der Kontrolle und Planung wichtig sind, wird nicht gern auf Glück oder den Zufall gesetzt. Ereignet sich das Glück durch Zufall, scheint es, dass es sich trotzdem durchgesetzt hat, was nur eine Rarität sein kann

neu    N.N.: DBfK Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
Arbeitsbedingungen der Logopäd*innen: ; Aktuelle Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst; Beleghebammen Ein gut funktionierendes System nicht auf Spiel setzen! ;Arbeitsbedingungen in der Ergotherapie; Ambulante selbstständige Logopäd*innen Strukturelle Belastungen und notwendige Veränderungen: Physiotherapie Offene Stellen bleiben so lange unbesetzt wie nie zuvor; Soziale Arbeit im Gesundheitswesen unter Druck;

neu    Büker, F.: Resilienz ist Teamarbeit Warum individuelle Belastbarkeit in der KJP nicht reicht
Es ist später Abend und für uns im Nachtdienst gerade erst der Dienstbeginn, draußen regnet es und ist stürmisch, als ich mit der diensthabenden Ärztin einem Jugendlichen gegenübersitze, der über seine suizidalen Gedanken spricht. Seine Mutter sitzt daneben, erschöpft und verzweifelt. Mein Kollege hält unterdessen auf unserer Akutund Intensivstation der Kinderund Jugendpsychiatrie die Stellung, allein mit den restlichen Jugendlichen. Eine weitere Kollegin begleitet zeitgleich zu Fuß eine Patientin zur Wundversorgung nach nicht-suizidalem selbstverletzendem Verhalten in die Chirurgie.

neu    Wettich-Hauser, K. : Gesundheitsverhalten von pädagogischen Fachpersonen Ergebnisse einer Umfrage auf dem Kongress „Lernwelten“ in Basel
Der Erhalt der Gesundheit von pädagogischen Fachpersonen ist ein entscheidender Faktor für die Qualität ihrer beruflichen Tätigkeit und das Wohlbefinden im Arbeitsalltag. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des diesjährigen Kongresses für die Pädagogik der Gesundheitsberufe „Lernwelten“ in Basel eine Umfrage unter Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Ziel war es, das Gesundheitsverhalten dieser Zielgruppe besser zu verstehen, Herausforderungen zu erfassen und Handlungsbedarfe zu identifizieren.

neu    Thiry, L.: Empathischer Stress. Woher er kommt und wie er vermieden werden kann
Elisabeth Trapp arbeitet in der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung. Seit zwei Wochen gehört Herr Schmidt zu ihren Kunden. Er ist in der palliativen Phase einer onkologischen Erkrankung. Elisabeth Trapp hat mit Herrn Schmidt und seiner Frau eine Schmerzmedikation vereinbart. Sie hat das Ehepaar darüber aufgeklärt, dass Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Übelkeit und Schwäche eintreten können. Während Herr Schmidt mit dieser Therapie einverstanden war, blieb Frau Schmidt eher skeptisch.

neu    Wirth, U. : Die große Fehlstelle Warum „Forschungsfreisemester“ in der Gesundheitsbildung fehlen – und was wir verlieren, wenn das so bleibt
Fallvignette: „Dafür gibt es keine Stunden“ Montag, 17: 57 Uhr. Das Gebäude der Pflegeschule ist fast leer. Im Lehrerzimmer brennt noch Licht. Herr K. , Pflegepädagoge im öffentlichen Dienst, sitzt über einem Stapel Unterlagen: neue Praxisanleitungsverordnung, geänderte Lernfelderdiktion, ein internes Projekt zur digitalen Lernplattform, Mails der Schulleitung zum Thema „Generative KI in der Ausbildung“ und die Einladung zu einer Arbeitsgruppe der Landespolitik zur Fachkräftesicherung.

neu    Claus , A. ; Prof. Dr. Wurm , M. : Gesundheitsförderliche Arbeitszeitmodelle brauchen Organisationsentwicklung „Wir wollen nicht mehr, sondern besser arbeiten. “
Neue Arbeitszeitmodelle im Gesundheitsund Sozialbereich Auch im Gesundheitswesen ist die Debatte angekommen, welche Arbeitszeitmodelle geeignet sind, um Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern. Ursprung der Debatte sind insbesondere internationale Modellprojekte zur 4-Tage-Woche. Durch die hohen Krankenstände, die hohe Personalfluktuation und den fortschreitenden demografischen Wandel ist der Gesundheitsund Sozialbereich gerade besonders gefordert, sich stärker für gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen einzusetzen. Vor diesem Hintergrund bekommt die Diskussion über die Arbeitszeitgestaltung eine besondere Bedeutung.

neu    Biewald, M.: Resilienzförderung bei chronischer Erschöpfung Praxistaugliche Ansätze statt leerer Motivationsparolen
Resilienz – ein Begriff, der in den letzten Jahren Karriere gemacht hat. Resilienz ist in den letzten Jahren zum Modewort geworden, oft begleitet von Sprüchen wie „Was dich nicht umhaut, macht dich stärker“. Für Menschen mit chronischer Erschöpfung wirken solche Parolen jedoch nicht stärkend, sondern überfordernd. Wer kaum noch Kraft hat, braucht keine Durchhalteparoen, sondern echte Unterstützung

neu    hpsmedia: Dr. med. Mabuse Heft 1-2026
1 2026 Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe Schwerpunkt: Gesund arbeiten im Gesundheitswesen Strukturelle Belastungen und notwendige Veränderungen Stellungnahmen der Berufsverbände Seite 29 Empathischer Stress Woher er kommt und wie er vermieden werden kann Seite 44 Gesundheit ist nicht verhandelbar Warum psychologische Sicherheit verbindlich sein muss Seite 59 Resilienz ist Teamarbeit Warum individuelle Belastbarkeit in der KJP nicht reicht Seite 37 Gesundheitsförderliche

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