Die Medizin versteht sich als evidenzbasierte Wissenschaft – und doch beruhen viele diagnostische und therapeutische Standards noch immer überwiegend auf Daten, die am männlichen Körper gewonnen wurden. Frauen wurden lange Zeit in klinischen Studien unterrepräsentiert oder ihre spezifischen gesundheitlichen Bedürfnisse wurden unzureichend berücksichtigt. Noch heute zeigen sich in vielen Bereichen deutliche Unterschiede in Diagnostik, Therapie und Versorgung.

Geschlechtersensible Medizin setzt genau hier an. Sie untersucht, wie biologische Unterschiede (Sex) und soziale Faktoren (Gender) Gesundheit, Krankheitsverläufe und Behandlungsergebnisse beeinflussen. Dabei geht es nicht nur um Frauenmedizin, sondern um eine Medizin, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern systematisch berücksichtigt – in Forschung, klinischer Praxis, Prävention und Gesundheitspolitik.

In der Praxis zeigen sich diese Unterschiede in vielen Bereichen: etwa bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Symptome bei Frauen häufig anders verlaufen und deshalb später erkannt werden, bei Medikamentenwirkungen und Dosierungen und vieles vieles mehr.

Für die Ausgabe 3/2026 sucht Dr. med. Mabuse Beiträge, die sich mit der Bedeutung geschlechtersensibler Perspektiven in Medizin, Pflege und Gesundheitswesen auseinandersetzen. Willkommen sind wissenschaftliche Beiträge, Essays, Praxisberichte, Interviews oder kritische Kommentare.

Beiträge können Sie ab sofort bis zum 01.06.2026 hier einreichen: www.zeitschrift-mabuse.de/artikel/

Weitere Hinweise zur Manuskriptgestaltung finden Sie unter: https://zeitschrift-mabuse.de/content/journal/artikel-einreichen/manuskriptgestaltung

Krisen, Katastrophen und Konflikte wirken in das Gesundheitswesen hinein, verändern Arbeitsrealitäten, verschärfen Ungleichheiten und fordern Strukturen heraus, die häufig schon im Alltag an ihre Grenzen stoßen. In den letzten 5 Jahren hat sich die Diskussion über die Resilienz und Anpassungsfähigkeit von Gesundheitssystemen in Krisensituationen intensiviert.

Für die Mabuse-Ausgabe 2-2026 suchen wir Beiträge, die diese Herausforderungen sichtbar machen, kritisch analysieren oder innovative Ansätze aufzeigen. Willkommen sind sowohl wissenschaftliche und journalistische Beiträge als auch persönliche Erfahrungsberichte aus Berufspraxis, Selbsthilfe oder Organisationen.

Mögliche Aspekte:

  • Prävention und Lehren aus vergangenen Krisen: Was müsste sich strukturell ändern?
  • Erfahrungen aus Gesundheits- und Sozialberufen im Umgang mit Krisen
  • (z. B. Pandemie, Naturkatastrophen, Kriegs- und Fluchtsituationen)
  • Gesundheitsversorgung in prekären Situationen: improvisierte Versorgung,
  • humanitäre Hilfseinsätze, Care unter Extrembedingungen
  • Ungleichheiten und Vulnerabilität: Wer leidet in Krisen besonders?
  • Notfall- und Katastrophenschutz: Strukturen, Politik, Finanzierung, Versäumnisse
  • Darstellung von Bildungs- und Managementkonzepten
  • Resilienz, Widerstandskraft und neue Strategien des Gesundheitswesens

Darüber hinaus freuen wir uns über kreative Perspektiven, Fallbeispiele, internationale Einblicke oder kritische Kommentare. Beiträge können analytisch, erzählerisch, praxisnah oder politisch sein – wichtig ist eine klare Haltung und ein Beitrag zum Verständnis der Thematik.

Einsendeschluss ist der 01.03.2026

Beiträge können Sie ab sofort über unsere Manuskriptzentrale einreichen: https://zeitschrift-mabuse.de/artikel/ 

In der neuen Ausgabe von Dr. med. Mabuse fragen wir, wie gesundes Arbeiten im Gesundheitswesen ermöglicht werden kann und welche Rahmenbedingungen dafür nötig sind. Dabei interessieren uns sowohl strukturelle Faktoren als auch konkrete Handlungsspielräume. 

Wir suchen Beiträge zu Fragen wie: 

  • Welche strukturellen Faktoren prägen den Arbeitsalltag im Gesundheitswesen? 
  • Welche politischen und organisatorischen Veränderungen sind notwendig, um gesundes Arbeiten zu ermöglichen? 
  • Welche Modelle, Initiativen oder Best-Practice-Beispiele gibt es für gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen? 
  • Wie können Selbstorganisation, Mitbestimmung und kollektives Handeln zur Entlastung beitragen? 
  • Welche Methoden der Selbstwirksamkeit – z. B. Resilienzförderung, Empowerment, kollegiale Beratung oder achtsame Selbstfürsorge – helfen Beschäftigten, Handlungsspielräume zu eröffnen und Belastungen zu bewältigen? 

Wir freuen uns über analytische Beiträge, Erfahrungsberichte aus der Praxis, Interviews, Kommentare und wissenschaftliche Projekte. 

Einsendeschluss ist der 01.12.2025 
Beiträge können Sie ab sofort über unsere Manuskriptzentrale einreichen: https://zeitschrift-mabuse.de/artikel/ 

Hinweis: Unabhängig vom Themenschwerpunkt nehmen wir jederzeit gerne Artikel für den Allgemeinen Teil der Zeitschrift entgegen