Krisen, Katastrophen und Konflikte wirken in das Gesundheitswesen hinein, verändern Arbeitsrealitäten, verschärfen Ungleichheiten und fordern Strukturen heraus, die häufig schon im Alltag an ihre Grenzen stoßen. In den letzten 5 Jahren hat sich die Diskussion über die Resilienz und Anpassungsfähigkeit von Gesundheitssystemen in Krisensituationen intensiviert.

Für die Mabuse-Ausgabe 2-2026 suchen wir Beiträge, die diese Herausforderungen sichtbar machen, kritisch analysieren oder innovative Ansätze aufzeigen. Willkommen sind sowohl wissenschaftliche und journalistische Beiträge als auch persönliche Erfahrungsberichte aus Berufspraxis, Selbsthilfe oder Organisationen.

Mögliche Aspekte:

  • Prävention und Lehren aus vergangenen Krisen: Was müsste sich strukturell ändern?
  • Erfahrungen aus Gesundheits- und Sozialberufen im Umgang mit Krisen
  • (z. B. Pandemie, Naturkatastrophen, Kriegs- und Fluchtsituationen)
  • Gesundheitsversorgung in prekären Situationen: improvisierte Versorgung,
  • humanitäre Hilfseinsätze, Care unter Extrembedingungen
  • Ungleichheiten und Vulnerabilität: Wer leidet in Krisen besonders?
  • Notfall- und Katastrophenschutz: Strukturen, Politik, Finanzierung, Versäumnisse
  • Darstellung von Bildungs- und Managementkonzepten
  • Resilienz, Widerstandskraft und neue Strategien des Gesundheitswesens

Darüber hinaus freuen wir uns über kreative Perspektiven, Fallbeispiele, internationale Einblicke oder kritische Kommentare. Beiträge können analytisch, erzählerisch, praxisnah oder politisch sein – wichtig ist eine klare Haltung und ein Beitrag zum Verständnis der Thematik.

Einsendeschluss ist der 01.03.2026

Beiträge können Sie ab sofort über unsere Manuskriptzentrale einreichen: https://zeitschrift-mabuse.de/artikel/ 

In der neuen Ausgabe von Dr. med. Mabuse fragen wir, wie gesundes Arbeiten im Gesundheitswesen ermöglicht werden kann und welche Rahmenbedingungen dafür nötig sind. Dabei interessieren uns sowohl strukturelle Faktoren als auch konkrete Handlungsspielräume. 

Wir suchen Beiträge zu Fragen wie: 

  • Welche strukturellen Faktoren prägen den Arbeitsalltag im Gesundheitswesen? 
  • Welche politischen und organisatorischen Veränderungen sind notwendig, um gesundes Arbeiten zu ermöglichen? 
  • Welche Modelle, Initiativen oder Best-Practice-Beispiele gibt es für gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen? 
  • Wie können Selbstorganisation, Mitbestimmung und kollektives Handeln zur Entlastung beitragen? 
  • Welche Methoden der Selbstwirksamkeit – z. B. Resilienzförderung, Empowerment, kollegiale Beratung oder achtsame Selbstfürsorge – helfen Beschäftigten, Handlungsspielräume zu eröffnen und Belastungen zu bewältigen? 

Wir freuen uns über analytische Beiträge, Erfahrungsberichte aus der Praxis, Interviews, Kommentare und wissenschaftliche Projekte. 

Einsendeschluss ist der 01.12.2025 
Beiträge können Sie ab sofort über unsere Manuskriptzentrale einreichen: https://zeitschrift-mabuse.de/artikel/ 

Hinweis: Unabhängig vom Themenschwerpunkt nehmen wir jederzeit gerne Artikel für den Allgemeinen Teil der Zeitschrift entgegen 

 

In der EU gilt eine Erkrankung als selten, wenn weniger als fünf von 10.000 Menschen betroffen sind. Trotz ihrer Einzelrarität sind seltene Erkrankungen ein zentrales Thema für viele Patient*innen – weltweit leben schätzungsweise 300 Millionen Menschen mit einer seltenen Erkrankung. In Deutschland betrifft das etwa vier Millionen Menschen. Doch gerade in einem auf Standardisierung ausgelegten Gesundheitssystem stehen Betroffene und Behandelnde vor großen Herausforderungen: verspätete Diagnosen, fehlende Therapien, mangelnde Forschungsanreize und eine oft unzureichende Versorgungslage.

Wir laden daher Angehörige aller Gesundheitsberufe, Wissenschaftler*innen, Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft, Pädagog*innen und politische Entscheidungsträger*innen herzlich ein, Beiträge zum Themenschwerpunkt „Rare Diseases – Seltene Erkrankungen“ einzureichen.

Mögliche Fragestellungen können sein:

  • Versorgungspraxis bei seltenen Erkrankungen: Zwischen Spezialisierung und Generalisierung
  • Die Rolle von Betroffeneninitiativen und Selbsthilfe
  • Diagnostische Odysseen und ihre psychosozialen Folgen
  • Genetische Diagnostik, Ethik und Datenschutz
  • Die Sicht der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe
  • Forschungsförderung im Bereich „Rare Diseases“

Erwünscht sind Beiträge in folgenden Formaten: Fachartikel, Fallstudien, Meinungsbeiträge und Rezensionen.

Einsendeschluss ist der 30. September 2025

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Ihre Redaktion von Dr. med. Mabuse

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