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Inhalte der Ausgabe 4-2010


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Mein Sohn ist zwei Tode gestorben

Kalitzkus, V.;

Kalitzkus, V.; : Mein Sohn ist zwei Tode gestorben. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 56 bis 58, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116395


Der Text befasst sich mit den Auswirkungen und Herausforderungen im Zusammenhang mit Organtransplantationen, insbesondere im Hinblick auf den Hirntod, die Organspende und die Pflege von hirntoten Patienten. Es wird darauf hingewiesen, dass die Entscheidung für eine Organspende auch Auswirkungen auf die Angehörigen hat. Zudem wird die Diskrepanz zwischen dem Hirntod als medizinischer Definition des Todes und der Wahrnehmung der Patienten als lebend beschrieben. Es wird betont, dass die Pflege von potenziellen Organspendern eine große emotionale Belastung für das medizinische Personal darstellt. Es wird angemerkt, dass die Freiwilligkeit in Bezug auf die Beteiligung am Prozess der Organentnahme für das Pflegepersonal oft eingeschränkt ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die Entscheidung für oder gegen eine Organspende auch die Belastung der Angehörigen berücksichtigen sollte. Zudem wird die Bedeutung von Respekt und Privatsphäre in der letzten Sterbephase betont.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Kontrolliert die Kontrolleure!

: Kontrolliert die Kontrolleure!. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 54, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116394


Der Autor kritisiert, dass die aktuellen Pflegenoten in Deutschland nicht ausreichen, um die Qualität der Pflegeeinrichtungen angemessen zu bewerten. Die Prüfkriterien des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) seien vor allem auf die Dokumentationsqualität ausgerichtet und nicht auf die tatsächliche Lebensqualität der Pflegebedürftigen. Zudem sei das Veröffentlichungsverfahren und die Standardisierung der Bewertungskriterien intransparent. Der Autor plädiert dafür, die Pflegeversicherung zu einem bedarfsdeckenden Sozialleistungssystem umzubauen, um eine bessere Pflegequalität sicherzustellen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Nicht mehr rückgängig zu machen

Wißmann, P.;

Wißmann, P.; : Nicht mehr rückgängig zu machen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 48 bis 50, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116393


Die frühe Diagnose von Demenz kann helfen, sich auf die Situation vorzubereiten und wichtige Entscheidungen zu treffen. Es gibt verschiedene Formen von Demenz, die unterschiedlich behandelt werden können. Eine Diagnose kann Verhaltensweisen erklären und den Betroffenen und ihren Angehörigen helfen, sich auf die zukünftige Lebenssituation einzustellen. Es gibt jedoch Unsicherheiten und Kontroversen bezüglich der Diagnose und Behandlung von Demenzerkrankungen, insbesondere von Alzheimer. Frühdiagnoseprojekte können frustrierend sein, wenn noch keine genaue Diagnose gestellt werden kann. Die Diagnose einer Demenz kann zu Stigmatisierung führen, daher ist es wichtig, realistisch über die Möglichkeiten und Grenzen der Diagnose zu diskutieren.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Der Kotau vor der Pharmaindustrie

: Der Kotau vor der Pharmaindustrie. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 46, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116392


Das IQWiG, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, prüft den therapeutischen Nutzen und Risiken von Arzneimitteln. Es zeigt, dass neue Arzneimittel oft teurer sind, aber keinen zusätzlichen Nutzen bieten. Dies führte dazu, dass bevorzugt kostengünstige Varianten verschrieben werden sollten, was zu Umsatzeinbrüchen bei Pharmaunternehmen führte. Die Arbeit des Instituts wurde von Pharmaunternehmen und Ärzten kritisiert, was zu Diskussionen und politischem Druck führte. Der Leiter des IQWiG, Peter Sawicki, wurde aufgrund angeblicher Verwaltungsfehler entlassen. Kritik wird auch an der Klientelpolitik und dem mangelnden Einsatz der Krankenkassen gegenüber der Pharmaindustrie geäußert. Die evidenzbasierte Medizin, die durch das IQWiG gefördert wird, ist nun in Gefahr.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Störendes Monster oder bellender Wachhund

Ochs, M.; Budych, K.;

Ochs, M.; Budych, K.; : Störendes Monster oder bellender Wachhund. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 38 bis 40, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116391


In der systemischen Familientherapie werden verschiedene Personen in die Beratung einbezogen, die zum Problem, Symptom oder zur Krankheit des Patienten beigetragen haben. Dies können Familienmitglieder, Freunde, Betreuer oder medizinisches Personal sein. Der Therapeut arbeitet daran, neue Sichtweisen und Lösungen zu entwickeln, indem er die Interaktions- und Kommunikationsmuster innerhalb der Familie untersucht. Ziel ist es, dass die Ratsuchenden selbst Lösungsansätze entwickeln. Die Therapie kann erfolgreich sein, wenn die Familienmitglieder ihre Selbstachtung wahren können und konstruktiv mit ihren Gefühlen umgehen. Die systemische Familientherapie wird als wirksam anerkannt und kann in verschiedenen Kontexten wie in der Jugendhilfe, Krankenhäusern oder privaten Praxen angewendet werden.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Wir meistern das irgendwie

Bachmann, S.;

Bachmann, S.; : Wir meistern das irgendwie. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 34 bis 36, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116390


Der Artikel beschreibt die Erfahrungen von Eltern mit chronisch kranken Kindern, die mit Herausforderungen wie der Bewältigung des Alltags, der Organisation der Pflege und der Suche nach Unterstützung konfrontiert sind. Die Studie untersucht, wie Familien mit diesen Situationen umgehen und sich wünschen, dass ihr Kind optimal versorgt wird, während sie ein möglichst normales Leben führen. Die Diagnose einer chronischen Krankheit beim Kind wirft das Leben der ganzen Familie aus der Bahn und löst Ängste, Hilflosigkeit und Frustration aus. Eltern kämpfen oft um Normalität und stoßen dabei auf Hürden bei der Organisation des Alltags, der Pflege und der Anerkennung ihrer Bedürfnisse seitens der Institutionen. Sie wünschen sich eine umfassende und individuelle Betreuung, um den Familienalltag zu normalisieren und benötigen Unterstützung bei der Bewältigung der Herausforderungen, die mit der Pflege eines chronisch kranken Kindes einhergehen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Familie braucht andere

Renz-Polster, H.;

Renz-Polster, H.; : Familie braucht andere. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 30 bis 32, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116389


Der Text spricht über die Bedeutung des sozialen Umfelds für die gesunde Entwicklung von Kindern aus kinderärztlicher Sicht. Es wird betont, dass Kinderärzte allein die Probleme nicht lösen können und dass die Gesundheit und Entwicklung von Kindern stark von ihrem sozialen Netz abhängt. Es wird erwähnt, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien häufiger Gesundheitsprobleme haben. Zudem wird auf die Herausforderungen hingewiesen, vor denen Kinderärzte stehen, da viele Entwicklungsverzögerungen auf soziale Schwächen zurückzuführen sind. Es wird betont, dass Prävention nicht nur auf Verhaltensänderungen basieren sollte, sondern auch die sozialen Ressourcen und Lebensumstände der Kinder berücksichtigen muss. Es wird empfohlen, dass präventive Maßnahmen auf allen Ebenen der Gesellschaft umgesetzt werden sollten, um die Gesundheit und Entwicklung von Kindern zu fördern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Von Liebe bis Isolation, von Pflege bis Gewalt

Kolip, P.; Lademann, J.;

Kolip, P.; Lademann, J.; : Von Liebe bis Isolation, von Pflege bis Gewalt. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 26 bis 29, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116388


Die Familie spielt eine zentrale Rolle in der Entstehung, Entwicklung und Bewältigung von Krankheiten. Gesundes Verhalten wird in Familien geprägt, während sie auch Unterstützung bieten und Gewalt oder Drogenkonsum vermitteln können. Familienmitglieder sind eine wichtige Quelle sozialer Unterstützung, die sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken kann. In Familien werden gesundheitsrelevante Einstellungen und Verhaltensweisen geprägt und verändert, wodurch eine gesunde Lebensweise gefördert werden kann. Familien können jedoch auch gesundheitsschädliche Effekte haben, wie beispielsweise Gewalt oder belastende Situationen, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Es ist wichtig, soziale Netze zu stärken und strukturelle Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Familienmitgliedern zu fördern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Alle Macht geht vom Volke aus?

Wigand, E.;

Wigand, E.; : Alle Macht geht vom Volke aus?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 22 bis 24, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116387


Der Text beschreibt die Macht und Einflussnahme von Lobbyisten in der Politik, insbesondere in Deutschland und Brüssel. Es wird betont, wie Lobbyisten im Auftrag von Unternehmen und Interessengruppen politische Entscheidungen beeinflussen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Lobbyismus als eine Art "fünfte Gewalt" betrachtet wird. Es wird kritisiert, dass es in Deutschland kein verpflichtendes Lobby-Register gibt, was zu fehlender Transparenz führt. Einige Beispiele für erfolgreichen Lobbyismus werden genannt, wie im Fall der Schweinegrippe und der Pharmaindustrie. Es wird auch auf den Wechsel von Personen zwischen Lobbyismus und politischen Positionen hingewiesen, was als problematisch angesehen wird.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Für die Kopfpauschale gibts keinen Orden

Wagner, W.;

Wagner, W.; : Für die Kopfpauschale gibts keinen Orden. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 20 bis 21, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116386


Der Gesundheitsminister Philipp Rösler steht unter Kritik, besonders in Bezug auf die Kopfpauschale. Sowohl FDP-Mitglieder als auch Verbände der Ärzte sind unzufrieden und bemängeln fehlende klare Richtlinien und Orientierung seitens des Ministers. Die Idee der Kopfpauschale stößt auf Widerstand, unter anderem aufgrund hoher Kosten und der Notwendigkeit von Steuererhöhungen. Rösler wird vorgeworfen, zu wenig gegen steigende Arzneimittelausgaben zu unternehmen. Trotzdem will er an der Kopfpauschale festhalten und verknüpft sein politisches Schicksal damit. Die FDP als Partei insgesamt steht vor Herausforderungen, besonders im Hinblick auf die bevorstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 4-2010

Bis zu meinem Tod werde ich Person sein

Schneider-Schelte, H.; Lützou-Hohlbein, H. von;

Schneider-Schelte, H.; Lützou-Hohlbein, H. von; : Bis zu meinem Tod werde ich Person sein. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 4-2010, S. 14 bis 17, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=116385


In dem Text wird über die Tagung "Stimmig - Menschen mit Demenz bringen sich ein" berichtet, die in Stuttgart stattfand. Betroffene, wie der Alzheimer-Patient Christian Zimmermann, ermutigen offen über ihre Krankheit zu sprechen. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Ressourcen und Fähigkeiten von Demenzkranken zu erkennen. Auch andere Perspektiven, wie die schottische Demenz-Selbsthilfegruppe, werden vorgestellt. Es wird diskutiert, wie die Diagnose Alzheimer entstigmatisiert werden kann. Außerdem wird über die geplante Einführung einer Kopfpauschale im Gesundheitswesen und die Ablösung von Peter Sawicki, Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, berichtet. Es wird auch auf eine Studie zur Reform der Pflegeberufe und auf die erhöhte Suizidrate bei Deutschtürkinnen eingegangen. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit Demenz zu verstehen und zu respektieren.