Zugang anlegen
Zugang für Dr. med. Mabuse - die Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe.
Monatlich kündbar. Voller Zugriff. Ab 9.95 Euro.
Inhalte der Ausgabe 11-2004
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Die stille EpidemieLeicht, A.; Stöver, H. |
Leicht, A.; Stöver, H.: Die stille Epidemie. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 49 bis 51, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73178 |
|
Die Hepatitis C stellt eine stille Epidemie dar, die oft unbemerkt bleibt und chronisch verlaufen kann. Im Vergleich zu HIV ist Hepatitis C weltweit verbreiteter, aber erhält weniger Aufmerksamkeit. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich verbessert, allerdings sind die Kosten hoch und es besteht die Gefahr einer erneuten Ansteckung. Es wird betont, dass Hepatitis C nicht immun macht und eine erneute Ansteckung jederzeit möglich ist. Politische und gesellschaftliche Reaktionen auf Hepatitis C sind im Vergleich zu HIV unterschiedlich, wobei die öffentliche Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel meist geringer sind. Es wird empfohlen, präventive Maßnahmen zu verstärken und die Therapieoptionen besser bekannt zu machen, um die Epidemie einzudämmen. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Daumenschrauben angezogen. Neue Loyalitätsrichtlinie in der Evangelischen KircheSchleitzer, E. |
Schleitzer, E.: Daumenschrauben angezogen. Neue Loyalitätsrichtlinie in der Evangelischen Kirche. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 46 bis 48, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73177 |
|
Die Evangelische Kirche in Deutschland plant eine neue Loyalitätsrichtlinie für ihre Mitarbeiter, die aufgrund von EU-Anti-Diskriminierungs-Richtlinien entstanden ist. Diese Richtlinie stößt auf massiven Protest, da sie die Anforderungen an die Mitarbeiter verschärft und die Möglichkeit für willkürliche Kündigungen eröffnet. Es gibt Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs dieser Richtlinie und der Einschränkung der Rechte der Mitarbeitervertretungen. Die Kirchen weigern sich, Tarifverträge mit Gewerkschaften abzuschließen und legen das Arbeitsrecht intern fest, was zu Spannungen führt. Die kirchlichen Einrichtungen haben bereits Lohnkürzungen und Outsourcing vorgenommen, was zu Unmut unter den Beschäftigten führt. Es gibt Bestrebungen, gemeinsame Gegenstrategien zu entwickeln. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Eine wahre Geschichte. Dementia Care MappingDeinhart, U. |
Deinhart, U.: Eine wahre Geschichte. Dementia Care Mapping. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 41 bis 42, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73176 |
|
Ursula Deinhart beschreibt in einem Text ihre Erfahrungen mit der Methode des "Dementia Care Mapping" in einem Pflegeheim. Sie und ihre Kollegin beobachten Bewohner über zwei Stunden, um Verhaltensweisen zu dokumentieren. Deinhart beschreibt ihre aufregenden Gedanken und Beobachtungen während des Prozesses. Sie berichtet von positiven Erfahrungen bei der Beobachtung einer Bewohnerin namens Frau Blume, die aktiv an Putzaktionen teilnimmt. Am Ende stellt sich jedoch heraus, dass Deinhart die falsche Person beobachtet hat. Sie reflektiert über die Erfahrung und die Bedeutung von genauer Beobachtung in der Pflege. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Wahrnehmen und Beschreiben. Dementia Care MappingMüller-Hergl, C. |
Müller-Hergl, C.: Wahrnehmen und Beschreiben. Dementia Care Mapping. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 37 bis 40, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73175 |
|
Der Text beschreibt die Bedeutung der Dementia Care Mapping-Methode im Umgang mit Menschen mit Demenz. Es wird betont, wie wichtig es ist, Demenz als eine mögliche Form des menschlichen Lebens zu akzeptieren und Person-zentrierte Beziehungen aufzubauen. Durch das Mapping-Verfahren werden Beobachtungen und Interaktionen von Menschen mit Demenz festgehalten, um die Pflege und Betreuung zu verbessern. Ein Beispiel eines DCM-Prozesses wird detailliert beschrieben, um die Bedeutung der reflektierten Wahrnehmung der Klienten zu verdeutlichen. Es wird betont, dass Wohlbefinden situationsabhängig ist und wie wichtig es ist, die emotionale Beteiligung der Pflegenden zu berücksichtigen. Der Text hebt hervor, dass Wohlbefinden als Arbeitsergebnis betrachtet werden sollte und dass Instrumente, die den Standpunkt des Klienten einnehmen, in der Pflegepraxis wichtiger werden sollten. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Medikamentöse TherapieAdler, G. |
Adler, G.: Medikamentöse Therapie. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 35 bis 36, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73174 |
|
Die medikamentöse Therapie von Demenzerkrankungen umfasst verschiedene Ansätze, wobei für die meisten Alzheimer-Patienten bisher keine ursächlich wirksame Behandlung verfügbar ist. Es wird diskutiert, dass moderne Antidepressiva und Antipsychotika sowie Acetylcholinesterase-Hemmer positive Auswirkungen auf die Symptomatik haben können. Es wird empfohlen, bei der Dosierung von Medikamenten vorsichtig vorzugehen und das Risiko von Nebenwirkungen zu beachten. Die individuelle Wirksamkeit von Behandlungen mit Acetylcholinesterase-Hemmern bei Demenzpatienten variiert, und es besteht Bedarf an weiterer Forschung, um vorherzusagen, welche Patienten davon profitieren könnten. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Wie valide ist die Validation?Ein garantiert gelingendes Rezept für Ihren beruflichen ErfolgKoß, A. |
Koß, A.: Wie valide ist die Validation?Ein garantiert gelingendes Rezept für Ihren beruflichen Erfolg. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 33 bis 34, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73173 |
|
Das Rezept für beruflichen Erfolg basiert auf einem bewährten Konzept, wie der personzentrierten Beratung nach Carl Rogers, das mit neuen Elementen und einem wissenschaftlich klingenden Namen aufgefrischt wird. Durch die Vermarktung des Konzepts, die Etablierung von Zertifizierungen und Weiterbildungen sowie charismatische Vorträge soll Erfolg erreicht werden. Es wird empfohlen, empathisch auf die Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen und das Konzept als Lösung für deren Probleme darzustellen. Durch diese Strategie soll langfristiger Erfolg im Gesundheitswesen gesichert werden. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Kein Schicksalsschlag. Risikofaktoren und PräventionBickel, H. |
Bickel, H.: Kein Schicksalsschlag. Risikofaktoren und Prävention. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 30 bis 32, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73172 |
|
Die steigende Lebenserwartung und die abnehmenden Geburtenraten haben die Altersstruktur der Bevölkerung verändert, was zu einer Zunahme von Demenzerkrankungen führen wird. Präventive Maßnahmen, wie eine gesunde Lebensführung und die Kontrolle von Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Cholesterin, können das Demenzrisiko verringern. Auch regelmäßige körperliche, geistige und soziale Aktivitäten können dazu beitragen, den Beginn einer Demenz zu verzögern. Es besteht also die Möglichkeit, dem Anstieg von Altersdemenzen entgegenzuwirken und ein gesundes und unabhängiges Leben im Alter zu führen. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Versicherung mit begrenzter HaftungRühmkorf, D. |
Rühmkorf, D.: Versicherung mit begrenzter Haftung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 28 bis 29, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73171 |
|
Die Reform der Pflegeversicherung in Deutschland hat zu Diskussionen geführt, insbesondere in Bezug auf die Einbeziehung von Demenzkranken. Die Kosten für die Pflege steigen und die Rücklagen werden aufgebraucht. Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, wie die Pflegeversicherung gerettet werden kann, darunter die Idee einer Bürgerversicherung. Aktuell werden Demenzkranke oft vernachlässigt, da der Pflegebedarf streng an chronische Krankheiten gekoppelt ist. Es wird diskutiert, wie die Pflegeversicherung reformiert werden kann, um auch Demenzkranken angemessene Unterstützung zu bieten. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Bring mir mal den Bluckibumm Ein Angehöriger erzähltBeyer, S. |
Beyer, S.: Bring mir mal den Bluckibumm Ein Angehöriger erzählt. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 25 bis 27, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73170 |
|
Ein Angehöriger beschreibt den Umgang mit seiner demenzkranken Mutter als interessant und bereichernd. Er hat gelernt, auf eine klientenzentrierte Gesprächsführung zurückzugreifen, um besser mit ihrer Demenz umzugehen. Der Bericht betont die Bedeutung von Einfühlungsvermögen und Kommunikation, die darauf abzielen, die Mutter in ihrer Welt zu verstehen und zu unterstützen. Trotz der Herausforderungen der Pflege genießt er es, seine Mutter in ihren kindlichen Zügen zu erleben und sieht darin keine Tragik. Er betont die Bedeutung, ihre kindlichen Qualitäten zu schützen und zu fördern. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Krankenhäuser im VeränderungsstressWinkelmann, U. |
Winkelmann, U.: Krankenhäuser im Veränderungsstress. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 21 bis 24, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73169 |
|
Der Artikel handelt von einer kontroversen Diskussion in Hamburg über den Verkauf des kommunalen Krankenhauses an die private Klinikkette Asklepios. Der Bürgermeister möchte das Krankenhaus verkaufen, obwohl eine Volksabstimmung dies mit einer Dreiviertel-Mehrheit ablehnte. Die Diskussion um den Verkauf führt zu Spannungen in der Gemeinde, wobei die Gegner des Verkaufs befürchten, dass die Privatisierung zu einer schlechteren Gesundheitsversorgung führen könnte. Es wird auch diskutiert, wie sich Privatisierungen auf die Arbeitssituation und die Qualität der Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern auswirken. Es wird darauf hingewiesen, dass Privatisierungen nicht zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Gesundheitsversorgung führen, aber auch die Herausforderungen und Veränderungen im Gesundheitswesen thematisiert. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2004Umgang mit Gewalt und TraumaGriese, K. |
Griese, K.: Umgang mit Gewalt und Trauma. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2004, S. 19 bis 20, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=73168 |
|
Im September 2004 fand die 6. Jahrestagung der deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie in Wien statt. Die Veranstaltung beinhaltete sowohl Präsentationen zur Grundlagenforschung als auch Beiträge zur Versöhnung in Nachkriegsregionen. Es gab Diskussionen über die Vermittlung zwischen Wissenschaft und Praxis sowie die Bedeutung von Forschungsergebnissen für die Arbeit mit traumatisierten Menschen. Studien zeigten unter anderem, dass chronischer Stress bei Einsatzkräften eine Rolle spielt und dass die Bewältigung traumatischer Erfahrungen geschlechtsspezifisch erfolgt. Die Glaubwürdigkeit und Praxisrelevanz von Studienergebnissen wurden ebenfalls diskutiert. Die Tagung zielte darauf ab, aktuelle Forschungsergebnisse und Praxisberichte zu psychischen Traumatisierungen zu präsentieren. Es gab auch Diskussionen über die Umsetzung westlicher Therapiekonzepte in anderen Kulturen und den Zusammenhang zwischen Geschlecht und der Entwicklung von Posttraumatischen Belastungsstörungen. Es wurde betont, dass trotz der Fortschritte in der Psychotraumatologie immer noch viele traumatisierte Menschen in Deutschland nicht ausreichend versorgt werden. |