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Inhalte der Ausgabe 1-2007
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Von wegen WellnessYoga als Methode der GesundheitsförderungRöslen, M. |
Röslen, M.: Von wegen WellnessYoga als Methode der Gesundheitsförderung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 52 bis 54, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96145 |
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Der Autor, Michael Röslen, argumentiert, dass Yoga nicht nur zur Entspannung dient, sondern auch als Methode der Gesundheitsförderung betrachtet werden sollte. Er betont die Bedeutung einer größeren Sensibilität für den eigenen Körper und plädiert für ein umfassenderes Verständnis von Yoga. Röslen erklärt, dass Hatha-Yoga als eine Methode der Gesundheitsförderung angesehen werden kann, insbesondere im Bereich der Primärprävention. Er weist darauf hin, dass Yoga-Übungen nicht automatisch entspannend sind und betont die Bedeutung eines bewussten Umgangs mit den körperlichen Reaktionen während des Übens. Der Text enthält auch ein Praxisbeispiel einer Frau, die durch Yoga Erleichterung bei stressbedingten Beschwerden gefunden hat. Röslen fordert Qualitätskriterien für Yoga im Kontext der Gesundheitsförderung und hebt die Bedeutung von Selbstwahrnehmung und Eigenverantwortung hervor. Er betont die Rolle von Hatha-Yoga als Sensibilitätstraining und Lösungssuche für Belastungen im Alltag. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Effektiv und effizientDas Gesundheitssystem in FinnlandHeintze, C. |
Heintze, C.: Effektiv und effizientDas Gesundheitssystem in Finnland . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 49 bis 51, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96144 |
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Das Gesundheitssystem in Finnland wird als effektiv und effizient angesehen, mit einem Fokus auf universelle, nicht statusgebundene Leistungen. Die Gesundheitsversorgung in Finnland wird durch kommunale Gesundheitszentren organisiert, die eine breite Palette von Leistungen anbieten, einschließlich ambulanter Versorgung, präventiver Maßnahmen und stationärer Behandlungen. Das Hausarztsystem hat sich bewährt, um die Patientenorientierung zu stärken und Wartezeiten zu reduzieren. Die fachärztliche Versorgung erfolgt in Krankenhäusern, wobei Patienten eine Überweisung benötigen. Die Finanzierung des Gesundheitssystems erfolgt größtenteils über Steuern und eine einheitliche Krankenversicherung. Finnland hat eine hohe Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Gesundheitssystem, trotz Herausforderungen wie hohen Selbstmord- und Alkoholikerraten bei jungen Männern. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Der Mord an psychisch kranken und behinderten MenschenSchmuhl, H.-W. |
Schmuhl, H.-W.: Der Mord an psychisch kranken und behinderten Menschen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 45 bis 48, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96143 |
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Die NS-"Euthanasie" von psychisch kranken und behinderten Menschen wurde seit den 1950er Jahren erforscht. Die Forschung zeigt, dass der Massenmord größer war als angenommen, mit verschiedenen Formen und Phasen der Euthanasie. Die Verschmelzung von Heilen und Vernichten in der Psychiatrie sowie die Verbindung zur Holocaust werden deutlich. Die NS-"Euthanasie" war Teil einer biopolitischen Entwicklungsdiktatur und spielte eine Rolle als Katalysator für den Holocaust. Die Forschung hat auch den Alltag in den Anstalten und die beteiligten Menschen beleuchtet, einschließlich der Täter und Opfer. Es wird betont, dass die Erinnerung an die Opfer bewahrt werden muss, um Empathie zu fördern und zur aktuellen medizinisch-ethischen Debatte beizutragen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Wenn Töten zur Behandlung wirdWunder, M. |
Wunder, M.: Wenn Töten zur Behandlung wird. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 41 bis 44, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96142 |
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In dem Text wird die Debatte über Sterbehilfe in Deutschland beleuchtet, wobei die Modelle aus den Niederlanden und der Schweiz als Referenz genommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Erfahrungen aus diesen Ländern neue Gefahren aufzeigen, anstatt alte Fragen zu lösen. Insbesondere wird kritisiert, dass die Autonomie der Patienten oft nicht gewahrt wird, und es zu einer Eskalation in der Praxis der Euthanasie kommt. In Deutschland wird eine schrittweise Ausweitung der passiven Sterbehilfe und die Forderung nach Entkriminalisierung der ärztlichen Suizidbeihilfe nach dem Schweizer Vorbild diskutiert. Es wird betont, dass die Verantwortung der Ärzte und die Bedeutung des Gewissens in der Medizin nicht aus dem Blick verloren werden sollten. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Und wenn es doch gut ausgeht?Wie Patientenverfügungen medizinische Verläufe beeinflussenErbguth, F. |
Erbguth, F.: Und wenn es doch gut ausgeht?Wie Patientenverfügungen medizinische Verläufe beeinflussen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 38 bis 40, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96141 |
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Der Autor diskutiert die Auswirkungen von Patientenverfügungen im medizinischen Bereich und betont, dass Therapiebegrenzungen durch Unterlassung aufgrund solcher Verfügungen zu negativen Verläufen führen können. Er beschreibt Veränderungen in der medizinischen Praxis und Kommunikation mit schwer kranken Patienten aufgrund von Verfügungen. Der Text hebt hervor, dass ethische Instrumente wie Patientenverfügungen und DNR-Orders wichtige Instrumente der Patientenautonomie sind, aber eine wissenschaftliche Begleitung ihrer Anwendung erforderlich ist, um potenziell positive Krankheitsverläufe nicht zu beeinträchtigen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Fürsorge oder Dienstleistung?Graumann, S. |
Graumann, S.: Fürsorge oder Dienstleistung?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 33 bis 36, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96140 |
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Das Bündnis für ein selbstbestimmtes Leben protestierte 2005 gegen geplante Einsparungen bei der ambulanten Pflege in Berlin. Selbstbestimmung und Eigenverantwortung im Gesundheitswesen werden kritisch betrachtet, da Patienten oft nur als Kunden gesehen werden, die medizinische Angebote nutzen. Die historische Entwicklung zeigt, dass das Recht auf Selbstbestimmung ein wichtiges Gut ist, besonders nach den Menschenrechtsverletzungen im Gesundheitswesen während der NS-Zeit. Die Autonomie von Patienten wird als moralisches Recht angesehen, das in einem solidarisch organisierten Gesundheitssystem am besten gewahrt werden kann. Es wird betont, dass eine rein marktwirtschaftliche Ausrichtung des Gesundheitswesens die Bedürfnisse und Ansprüche von Patienten oft nicht angemessen berücksichtigt. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Worauf wir nicht verzichten sollten Gesundheitssystem und SolidaritätRosenbrock, R. |
Rosenbrock, R.: Worauf wir nicht verzichten sollten Gesundheitssystem und Solidarität. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 29 bis 32, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96139 |
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Der Autor diskutiert in dem Text die Bedeutung der Gesundheitspolitik und Solidarität im Gesundheitssystem. Er betont, dass das Ziel einer guten Gesundheitspolitik darin besteht, jedem Menschen einen fairen Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung zu gewähren. Der Autor kritisiert die Fokussierung auf die Senkung der Lohnnebenkosten als Kernziel von Gesundheitsreformen und betont die Bedeutung der Prävention, der Krankenversorgung und der Finanzierung des Gesundheitswesens. Zudem diskutiert er die Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem, wie Unter-, Über- und Fehlversorgung, sowie Risikoselektion bei Versorgung und Finanzierung. Der Text hebt die Notwendigkeit hervor, soziale Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung zu bekämpfen und die Chancengleichheit für alle Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Mehr als ein schönes LächelnZahnkliniken in GuatemalaGoldmann, C. |
Goldmann, C.: Mehr als ein schönes LächelnZahnkliniken in Guatemala. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 26 bis 28, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96138 |
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Die Organisation ACCSS hat in Guatemala Zahnkliniken errichtet, die nun zu Gesundheitszentren weiterentwickelt werden sollen, um die medizinische Versorgung für die ärmere Landbevölkerung zu verbessern. Die Leiter der Organisation, Elizabeth Ibarra und Humberto de Leon, haben große Zukunftspläne für die Gesundheitspolitik in Guatemala. In El Triunfo betreiben indigene Frauen eine Zahnklinik, die in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen entstanden ist und auch Schulungen zur Zahngesundheit anbietet. Trotz der Schatten des vergangenen Bürgerkriegs engagieren sich auch andere Zahnärzte in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Es wird über die Herausforderungen des Gesundheitssystems diskutiert und Spenden für die Ausbildung indigener Zahnärztinnen gesammelt. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Nicht ohne RisikoZivilcourage und Whistleblowing im GesundheitsbereichTolmein, O. |
Tolmein, O.: Nicht ohne RisikoZivilcourage und Whistleblowing im Gesundheitsbereich. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 24 bis 25, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96137 |
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Der Text handelt von "Whistleblowing" im Gesundheitswesen und den damit verbundenen Risiken und Herausforderungen. Es wird erklärt, dass Whistleblower Missstände öffentlich machen, dabei aber auch persönliche Risiken eingehen. In Ländern wie den USA gibt es spezielle Gesetze zum Schutz von Whistleblowern, während in Deutschland solche Regelungen weitgehend fehlen. Es wird betont, dass Whistleblowing im Gesundheitswesen aufgrund ethischer Ansprüche und finanzieller Anreize besonders brisant ist. Der Text gibt auch Ratschläge für potenzielle Whistleblower, einschließlich rechtlicher Aspekte und möglicher Konsequenzen. Es wird die Notwendigkeit betont, gesellschaftliche und rechtliche Instrumente zu schaffen, um Whistleblower zu schützen und ihre Zivilcourage zu stärken. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007Armut im Zeichen der GesundheitsreformRühmkorf, D. |
Rühmkorf, D.: Armut im Zeichen der Gesundheitsreform. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 18 bis 19, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96136 |
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Der Kongress "Armut und Gesundheit" in Berlin diskutierte das Motto "Soziales Kapital als Investition in Gesundheit" sowie die Auswirkungen der Gesundheitsreform. Armut führt zu schlechterer Gesundheit und kürzerer Lebenserwartung. Der Begriff "Soziales Kapital" wurde kontrovers diskutiert, da er als ökonomische Sichtweise auf Armut angesehen wurde. Die Stärkung von Selbsthilfe und die Verteidigung des solidarischen Gesundheitssystems wurden als wichtige Maßnahmen betont, um Armut zu bekämpfen. Kritik wurde an den aktuellen Reformplänen geübt, die als Gefahr für die Verschärfung von Armut angesehen wurden. Besonders benachteiligte Bevölkerungsgruppen könnten durch die Reform weiter ins Abseits gedrängt werden. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2007FlächenbrandDie Gesundheitsreform wird von allen Seiten kritisiertWagner, W. |
Wagner, W.: FlächenbrandDie Gesundheitsreform wird von allen Seiten kritisiert . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2007, S. 14 bis 16, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=96135 |
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Die Gesundheitsreform in Deutschland wird von verschiedenen Gruppen heftig kritisiert, darunter Ärzte, Apotheker, Krankenhausvertreter und Gewerkschafter. Es gibt Proteste, Streit um Ärztehonorare und Diskussionen über die Beitragshöhe der Krankenkassen. Die Bundesregierung bleibt trotz der Proteste hartnäckig bei ihren Reformplänen, aber es gibt Widerstand aus den Bundesländern und Forderungen nach Änderungen. Der Artikel zeigt die verschiedenen Standpunkte und Konflikte im Gesundheitswesen in Bezug auf die Reform. |