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Inhalte der Ausgabe 5-2014


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Wird Obamacare zu Obamascare?

Johanning, E.;

Johanning, E.; : Wird Obamacare zu Obamascare?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 69 bis 72, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150202


Die Gesundheitsreform von Barack Obama, auch bekannt als Obamacare, wird in den USA kritisiert und gilt als Debakel. Es wird berichtet, dass viele Amerikaner die Reform ablehnen, da sie Schwierigkeiten haben, eine Krankenversicherung abzuschließen. Die Reform sieht vor, dass jeder eine Krankenversicherung haben muss, aber es gibt konzeptionelle Probleme, da vor allem ältere und krankheitsanfällige Menschen sich angemeldet haben. Es wird bezweifelt, ob das Gesetz das teure und ineffektive Gesundheitssystem der USA tatsächlich verbessern kann. Kritiker argumentieren, dass die grundlegenden Probleme des privaten Versicherungsmarktes nicht gelöst werden. Die Ablehnung gegenüber Obamacare überwiegt, es wird jedoch diskutiert, das Gesetz zu verbessern anstatt es abzuschaffen. Vermont könnte mit einem staatlich organisierten Single-Payer Health Plan als Hoffnungsträger dienen, aber die Mentalität der Eigenverantwortung und Individualität in den USA steht einer umfassenden Gesundheitsversorgung für alle noch im Weg. Senator Bernie Sanders setzt sich für eine Gesundheitsreform nach dem Vorbild anderer Länder ein.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Burn-out in der stationären Altenpflege

: Burn-out in der stationären Altenpflege. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 66 bis 68, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150201


In der Bachelor-Arbeit von Björn Tanski wird Burn-out in der stationären Altenpflege untersucht. Studien zeigen, dass Pflegekräfte in diesem Bereich besonders anfällig für psychische Erkrankungen sind. Die hohen Belastungen führen zu gesundheitlichen Problemen, wobei Burn-out ein zentrales Thema ist. Unterschiedliche Ursachen und Definitionen des Burn-outs werden diskutiert, wobei sowohl Arbeitsbedingungen als auch persönliche Faktoren eine Rolle spielen. Die Anerkennung der Arbeit und die Beziehung zu Kollegen und Vorgesetzten sind ebenfalls wichtige Faktoren, die zur Entstehung von Burn-out beitragen können. Es besteht ein Bedarf an Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Altenpflege, um die Gesundheit der Pflegekräfte zu schützen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Kein Paradigmenwechsel

: Kein Paradigmenwechsel. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 62, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150200


Der Autor Oliver Tolmein kritisiert in seinem Kommentar die Pflegereform der Großen Koalition als unzureichend. Der neue Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe betont zwar die Verbesserung der Pflege als Schwerpunkt der Regierung, allerdings sind bisher keine nennenswerten Fortschritte erkennbar. Die Reform beschränkt sich auf Modellversuche und technokratische Aspekte, während grundlegende Probleme wie Qualitätsmängel und Unterversorgung in der Pflege ungelöst bleiben. Es wird die Forderung nach einem Paradigmenwechsel erhoben, um Pflegebedürftigen nicht nur Versorgung, sondern auch Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Dies erfordert eine Neuausrichtung der Pflege, um sicherzustellen, dass Pflegebedürftige das Subjekt im Pflegeverhältnis bleiben.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Der Kampf um Michaels Leben

Kogan, O.;

Kogan, O.; : Der Kampf um Michaels Leben. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 55 bis 57, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150199


Eine Ärztin namens Olga Kogan berichtet über ein prägendes Erlebnis in der Unfallchirurgie. Ein Patient namens Michael war in einen schweren Autounfall verwickelt und wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Trotz intensiver Bemühungen der Ärzte wurde festgestellt, dass Michael hirntot war und sie den Kampf um sein Leben verloren hatten. Die Autorin beschreibt eindringlich die Hektik und Emotionen im OP-Saal, während sie sich mit der Realität des Todes auseinandersetzt. Letztendlich reflektiert sie über die Fragilität des Lebens und wie diese Erfahrung sie persönlich beeinflusst hat.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Gefährlicher Dampf

: Gefährlicher Dampf. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 53, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150198


Gerd Glaeske, ein Arzneimittelexperte und Professor an der Universität Bremen, diskutiert die Nutzung und die potenziellen Schäden von E-Zigaretten. Es gibt keine klaren Beweise für die Unschädlichkeit von E-Zigaretten, da sie verschiedene gesundheitliche Risiken mit sich bringen können, wie das Reizen der Atemwege und potenzielle Krebsrisiken. Studien zeigen auch, dass E-Zigaretten möglicherweise keine effektive Methode sind, um Tabakabhängigkeit zu bekämpfen. Es wird empfohlen, dass E-Zigaretten als Arzneimittel eingestuft werden, um ihre Verfügbarkeit zu regulieren. Die Vermarktung von E-Zigaretten und E-Shishas an Jugendliche wird kritisch betrachtet, da dies den Einstieg in den Tabakkonsum fördern könnte.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Ein „guter Ort für Sterbende?

George, W.;

George, W.; : Ein „guter Ort für Sterbende?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 50 bis 52, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150197


Der Autor Wolfgang George untersucht die Sterbebedingungen in deutschen Krankenhäusern. Eine aktuelle Studie zeigt, dass es immer noch Defizite gibt, wie beispielsweise fehlende räumliche Voraussetzungen, unzureichende Ausbildung zur Sterbebegleitung und Schwierigkeiten bei der Einbindung von Angehörigen. Es besteht Bedarf an Verbesserungen im Arbeitsklima, der Kommunikationssituation und der Schmerztherapie. Es wird betont, dass Sterbende ein würdevolles Sterben verdienen und dass die Helfer besser vorbereitet werden müssen. Es wird empfohlen, die Palliative Medizin in die Ausbildung zu integrieren. Eine stärkere gesetzliche Regulierung und Leitungsverantwortung sind notwendig, um die Situation zu verbessern. Es wird diskutiert, ob Krankenhäuser, die sich für eine bestmögliche Sterbebetreuung einsetzen, mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet werden sollten. Es wird betont, dass Krankenhäuser ein guter Ort für Sterbende sein sollten, da in Deutschland die meisten Menschen in Kliniken sterben.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Der Gesundheits-fonds

: Der Gesundheits-fonds. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 48, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150196


Der Gesundheitsfonds wurde eingeführt, um die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung zu reformieren. Einheitliche Beitragssätze werden festgelegt, und die Kassen leiten ihre Einnahmen an den zentral verwalteten Fonds weiter. Mittel aus dem Bundeshaushalt unterstützen den Fonds. Ein Risikostrukturausgleich sorgt für faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Krankenkassen. Der Fonds wurde als Kompromiss zwischen verschiedenen Reformkonzepten eingeführt. Obwohl das Ziel war, den Wettbewerb zu intensivieren, entstand eher ein Wettbewerb zur Vermeidung von Zusatzbeiträgen. Es wird angestrebt, den Beitragssatz zu senken und einkommensabhängige Zusatzbeiträge einzuführen, um den Wettbewerb zu verbessern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Multiprofessionelle Herausforderungen

Höhmann, U.;

Höhmann, U.; : Multiprofessionelle Herausforderungen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 44 bis 46, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150195


Um Menschen mit Demenz optimal zu pflegen, ist fachübergreifende Zusammenarbeit erforderlich. An der Universität Witten Herdecke wurde ein multiprofessioneller Studiengang ins Leben gerufen, um die Selbstständigkeit, Würde und soziale Teilhabe von Demenzkranken zu berücksichtigen. Die Studierenden entwickeln abgestimmte Konzepte für die Versorgung von Demenzkranken, indem sie verschiedene Berufsgruppen zusammenbringen. Durch Projektarbeit lernen sie, komplexe Probleme zu lösen und innovative Lösungen zu entwickeln. Letztendlich sollen sie als Change Agents fungieren, um passgenaue Konzepte für Menschen mit Demenz zu schaffen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Sexualität und Demenz

Scheib-Berten, A.;

Scheib-Berten, A.; : Sexualität und Demenz. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 37 bis 39, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150194


Der Artikel beschäftigt sich mit dem Umgang von Pflegekräften und Angehörigen mit sexuellem Verhalten von demenziell erkrankten Menschen. Es wird betont, dass Sexualität ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens ist, auch im Alter und bei Demenz. Es werden Empfehlungen gegeben, wie angemessen mit sexuellen Bedürfnissen umgegangen werden kann, einschließlich der Einführung von Sexualassistenz. Es wird auch darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, die eigenen moralischen Grenzen zu wahren und sich bewusst mit dem Thema Sexualität in der Pflege auseinanderzusetzen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Das Miteinander macht den Unterschied

Wißmann, P.;

Wißmann, P.; : Das Miteinander macht den Unterschied. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 33 bis 35, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150193


Sport und Bewegung sind wichtige Bestandteile eines gesunden Lebensstils und können auch Menschen mit Demenz zugutekommen. Gemeinsame Bewegungsaktivitäten bieten nicht nur körperliche Vorteile, sondern tragen auch dazu bei, das Bewusstsein der Gesellschaft für Demenz zu verändern. Sportliche Aktivitäten für Menschen mit kognitiven Veränderungen werden zunehmend angeboten, um ihre körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit zu fördern. Projekte wie "Was geht Sport Bewegung und Demenz" arbeiten daran, inklusive Sportangebote zu schaffen, die Menschen mit und ohne Handicap zusammenbringen. Die Inklusion von Demenzbetroffenen in Sportvereine und Bewegungsaktivitäten bietet die Möglichkeit, die Lebensqualität zu verbessern und die soziale Teilhabe zu fördern. Inklusive Angebote wie Wanderungen zeigen, dass Sport und Bewegung als gesellschaftliche Lernfelder dienen können, um das Bewusstsein für Demenz zu verändern. Es ist wichtig, dass Sport und Bewegung nicht nur als Gesundheitstraining betrachtet werden, sondern auch als Möglichkeit, Lebensfreude zu erleben und Teil der Gesellschaft zu sein.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Freiheit oder Sicherheit

Schumacher, B.;

Schumacher, B.; : Freiheit oder Sicherheit. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 30 bis 32, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150192


In der Pflege sind vor allem demenziell erkrankte Menschen von freiheitsentziehenden Maßnahmen betroffen, die die Bewegungsfreiheit einschränken. Studien zeigen, dass in Pflegeheimen etwa 40% der Bewohnerinnen mindestens einmal jährlich fixiert werden. Diese Maßnahmen dienen oft der Sicherheit, können jedoch negative Auswirkungen haben. Alternativen wie Schulungen, technische Hilfsmittel und individuelle Betreuung werden diskutiert, da freiheitsentziehende Maßnahmen das Sturzrisiko erhöhen und den Gesundheitszustand verschlechtern können. Es wird betont, dass eine kulturell offene und fachlich versierte Unterstützung wichtig ist, um demenziell erkrankten Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Alzheimer: Wo steht die Forschung?

George, D. R.; Whitehouse, P. J.;

George, D. R.; Whitehouse, P. J.; : Alzheimer: Wo steht die Forschung?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 26 bis 29, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150191


Die Alzheimer-Forschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, jedoch sind viele Medikamententests gescheitert. Die Hypothese der Amyloid-Kaskade, die die Bildung von Amyloid-Ablagerungen im Gehirn für Alzheimer verantwortlich macht, wird nun in Frage gestellt. Es wird diskutiert, ob Amyloid tatsächlich schädlich ist oder eine Reaktion auf andere Symptome darstellt. Die Alzheimer-Erkrankung ist heterogen und kann nicht allein auf Plaques und Fibrillen reduziert werden. Neue Ansätze in der Forschung konzentrieren sich auf präventive Therapien und berücksichtigen soziale und kulturelle Faktoren. Die gesellschaftliche Sicht auf Alzheimer verändert sich, weg von der Angst und Stigmatisierung, hin zu mehr Akzeptanz und Solidarität. Forscher arbeiten an neuen Therapien und Biomarkern, um Alzheimer besser zu verstehen und präventive Maßnahmen zu entwickeln. Es wird betont, dass Alzheimer nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein gesellschaftliches Problem ist, das eine umfassende Herangehensweise erfordert.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Grünes Licht für Krankenkassen-Reform

Wagner, W.;

Wagner, W.; : Grünes Licht für Krankenkassen-Reform. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 22 bis 24, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150190


Die Bundesregierung hat eine Reform der Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen, die den pauschalen Zusatzbeitrag abschafft und durch einen prozentualen Beitrag ersetzt. Dies wird von Opposition und Gewerkschaften kritisiert, da die Kostensteigerungen allein von den Versicherten getragen werden sollen. Es wird erwartet, dass die Beiträge steigen werden. Die Reform sieht auch einen Ausgleich zwischen Versicherern mit vielen Gutverdienern und solchen mit vielen Geringverdienern vor. Die Arbeitgeberbeiträge werden festgeschrieben. Die Reform wird von Krankenkassen und Arbeitgebern begrüßt, jedoch von Sozialverbänden und Opposition kritisiert. Es wird auch eine Reform in der Pflegeversicherung angestrebt, um die Versorgung von Demenzkranken zu verbessern. Es wird ein neues Begutachtungsverfahren erprobt, um die Pflegebedürftigkeit genauer zu erfassen. Es wird eine schrittweise Erhöhung des Beitrags zur Pflegeversicherung und eine Verbesserung der Pflegeleistungen geplant.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2014

Warum eigentlich nicht?

: Warum eigentlich nicht?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2014, S. 18 bis 19, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=150189


Klaus W. Pawletko ist Soziologe und Geschäftsführer des Berliner Vereins Freunde alter Menschen. Vor fast Jahren gründete er die erste WG für Menschen mit Demenz in Deutschland. Das weltweit erste Demenzdorf in den Niederlanden hat in der deutschen Altenpflegeszene unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Einige sind begeistert von der Idee und pilgern nach Holland, während andere das Modell ablehnen und es als künstliche Welt für Demenzkranke betrachten. Der Theologe und Soziologe Reimer Gronemeyer kritisiert die Ausgrenzung und Scheinwirklichkeit, die mit Demenzdörfern einhergeht und sieht darin eine Bankrotterklärung der Gesellschaft. Er argumentiert, dass Menschen mit Demenz in der realen sozialen Gemeinschaft gehalten und akzeptiert werden sollten.