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Inhalte der Ausgabe 11-2018


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Wertschätzende Begegnungen

: Wertschätzende Begegnungen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 60 bis 62, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186437


Das Projekt "Wertschätzende Begegnungen" zielt darauf ab, das Stigma von Menschen mit Demenz abzubauen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Es wird betont, dass Vorurteile und Ängste gegenüber Demenz eine Ausgrenzung und Diskriminierung der Betroffenen fördern. Durch inklusive Maßnahmen wie gemeinsame Veranstaltungen und persönliche Gespräche konnte das Projekt erfolgreich die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz fördern. Es wird empfohlen, langfristige integrative Ansätze zu verfolgen, um das negative Bild von Demenz in der Gesellschaft zu verändern und Respekt und Wertschätzung gegenüber Betroffenen zu fördern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Leben in „Warteschleife

Herrmann, M.;

Herrmann, M.; : Leben in „Warteschleife. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 57 bis 59, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186436


Eine Journalistin besucht die Justizvollzugsanstalt Moabit in Berlin und führt Interviews mit Insassen und Seelsorgern. Es wird über den Alltag der Männer, die auf ihren Gerichtstermin warten, berichtet. Die Insassen erzählen von ihrem Leben in der Haft, von der Arbeit im Gefängnis, den Sicherheitsmaßnahmen und ihren Sorgen und Ängsten. Es wird auch über die Unterstützung durch Seelsorge und die Bedeutung von Familienbesuchen im Gefängnis gesprochen. Die Männer kritisieren unter anderem die ärztliche Versorgung und den Alltag in der Haftanstalt.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Im PJ nach Indien

Schlemmer, L.;

Schlemmer, L.; : Im PJ nach Indien. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 54 bis 56, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186435


Ludwig Schlemmer berichtet von seinen Erfahrungen im Praktischen Jahr in Indien, wo er an einer Universitätsklinik in Vellore arbeitete. Er beschreibt die kulturellen Unterschiede und bürokratischen Herausforderungen, mit denen er konfrontiert wurde. Trotz des Kulturschocks genoss er die Arbeit im Christian Medical College und erhielt Einblicke in das indische Gesundheitswesen. Er erwähnt die hohe Qualität der medizinischen Versorgung, betont jedoch auch die finanziellen Hürden für viele Patienten. Schlemmer spricht über ethische Konflikte, die er erlebte, sowie über die kulturelle Vielfalt und Sprachbarrieren, denen er begegnete. Er lobt das CMC für seine Bemühungen, Bestechlichkeit im Gesundheitssystem zu bekämpfen und betont die Bedeutung der Angehörigen in der Pflege. Trotz der Herausforderungen beschreibt er seine Zeit in Indien als lehrreich und bereichernd.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Wird Freiwilligkeit überschätzt?

Spahn, J.;

Spahn, J.; : Wird Freiwilligkeit überschätzt?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 53, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186434


Der Fachanwalt für Medizinrecht Oliver Tolmein kritisiert die geplante Einführung der Widerspruchslösung für Organentnahmen durch Jens Spahn. Er argumentiert, dass die Freiwilligkeit der Spender nicht das Hauptproblem sei. Stattdessen sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Anzahl der potenziellen Organspender in Krankenhäusern zu erhöhen, beispielsweise durch finanzielle Anreize. Es wird betont, dass das Transplantationssystem transparenter und akzeptabler gestaltet werden muss, um die Akzeptanz und Effizienz zu verbessern. Eine doppelte Widerspruchslösung wird als wenig aussichtsreich angesehen, um das Problem der Organknappheit zu lösen. Trotz Bemühungen der Politik, die Anzahl der Organtransplantationen zu erhöhen, bleibt die Situation unbefriedigend.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Gemeinsam ist mehr möglich

Ulmer, A.;

Ulmer, A.; : Gemeinsam ist mehr möglich. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 50 bis 52, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186433


Der Allgemeinmediziner Albrecht Ulmer teilt seine Erfahrungen aus dem Berufsalltag, in dem er sich auf die Betreuung von HIV- und Suchtkrankheiten spezialisiert hat. Er betont die Bedeutung des Lernens von Patienten, die nicht nur akademisches Wissen vermitteln, sondern auch persönliche Weiterentwicklung ermöglichen. Ulmer beschreibt, wie seine patientenzentrierte Herangehensweise ihn dazu geführt hat, sich von einem Hausarzt zu einem Spezialisten für HIV- und Suchtkranke zu entwickeln. Er betont die Wichtigkeit einer respektvollen Arzt-Patienten-Beziehung und betont, dass auch Ärzte von ihren Patienten lernen können. Ulmer spricht darüber, wie der Patient als Partner betrachtet werden sollte, um eine effektive Behandlung zu gewährleisten. Er schlägt vor, systematisch von Patienten zu lernen, um neue Horizonte in der medizinischen Behandlung zu erschließen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Mehr grüne Ampeln

Glaeske, G.;

Glaeske, G.; : Mehr grüne Ampeln. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 48 bis 49, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186432


Der Innovationsreport, herausgegeben von Gerd Glaeske und Wolf-Dieter Ludwig, bewertet neue Arzneimittel, die bereits auf dem Markt sind, anhand eines Ampelsystems. Grüne Ampeln werden vergeben, wenn das Medikament im Vergleich zu anderen Vorteile aufweist, gelbe bei Hinweisen auf Vorteile und rote bei fehlenden Vorteilen. Der Report berücksichtigt auch Verordnungsdaten und unerwünschte Ereignisse. Er zeigt, dass die Bewertung neuer Medikamente nach der Zulassung wichtig ist, da oft Hoffnungen nicht erfüllt werden und die Wirksamkeit in realen Behandlungssituationen nicht bestätigt wird. Die beste Evidenz zu neuen Medikamenten ist oft zum Zulassungszeitpunkt unzureichend, weshalb eine spätere Bewertung im Versorgungsalltag notwendig ist. Trotz Verbesserungen bei einigen Medikamenten gibt es weiterhin Bedenken hinsichtlich Therapiesicherheit und Wirksamkeit.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Angehörigenfreundliche Intensivstation

Zegelin, A.;

Zegelin, A.; : Angehörigenfreundliche Intensivstation. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 46 bis 47, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186431


Angelika Zegelin von der Universität Witten/Herdecke erklärt die Bedeutung von familienfreundlichen Intensivstationen, die Angehörige als wichtige Brücke für Patienten betrachten. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren eine zunehmende Familienorientierung in der Gesundheitsversorgung entwickelt, jedoch sind skandinavische und angloamerikanische Länder weiter fortgeschritten. Das Projekt "Angehörigenfreundliche Intensivstation" in Zusammenarbeit mit dem Verein Pflege e.V. zielt darauf ab, Angehörige aktiv in den Behandlungsprozess einzubeziehen und ihre Rechte zu stärken. Die Zertifizierung von Intensivstationen als "angehörigenfreundlich" basiert auf Selbstauskunft und beinhaltet individuelle Besuchszeiten sowie den Verzicht auf strenge Regeln. Seit der Einführung wurden bereits mehr als 100 Intensivstationen zertifiziert, und das Modell hat sich auch in Österreich verbreitet. Weitere Entwicklungen wie zusätzliche Angebote für Familienfreundlichkeit und die Re-Zertifizierung alle drei Jahre tragen dazu bei, die Intensivstationen menschlicher zu gestalten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Einheit und Vielfalt

Obrist, M.; Kranes, T.;

Obrist, M.; Kranes, T.; : Einheit und Vielfalt. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 42 bis 44, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186430


In der Schweiz hat das gestiegene Interesse an Gesundheitlicher Vorausplanung aufgrund neuer nationaler Rahmenbedingungen dazu geführt, dass sich mehr Menschen damit beschäftigen. Positive Auswirkungen von Advance Care Planning (ACP) wurden in verschiedenen Forschungsprojekten bestätigt. Die Schweiz hat ein dezentrales Gesundheitswesen und Gesundheitssysteme auf kantonaler Ebene. Die Implementierung von ACP erfordert Verhandlungen mit vielen Stakeholdern. Das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht hat die Entscheidungsbefugnis bei Urteilsunfähigkeit geregelt. Die Nachfrage nach Patientenverfügungen und Palliative Care ist gestiegen, besonders durch die Nationale Strategie Palliative Care. Es gibt regionale Unterschiede in der Nutzung von Patientenverfügungen. Das Bundesamt für Gesundheit hat ein nationales Rahmenkonzept für Gesundheitliche Vorausplanung entwickelt. Die Implementierung von ACP erfolgt auf kantonaler Ebene, unterstützt durch eine nationale Qualitätsplattform. Ein Bildungsinstitut in Zürich bietet eine strukturierte Ausbildung in ACP-Beratung an. Eine nationale Trägerschaft ACP-Swiss wird angestrebt, um die Empfehlungen einheitlich umzusetzen und die Qualität der Beratungen sicherzustellen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Für einen Kulturwandel in der Altenpflege

Trost, B.; Decker, S.;

Trost, B.; Decker, S.; : Für einen Kulturwandel in der Altenpflege. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 38 bis 41, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186429


Das Franziska-Schervier-Seniorenzentrum in Frankfurt am Main verwendet das Konzept des Advance Care Planning (ACP) in der Altenpflege, um eine bessere Grundlage für Entscheidungssituationen zu schaffen. Das Konzept überzeugt mit seiner klaren Dokumentation und systematischen Zugang. BVP-Gespräche helfen, den Willen der Bewohner besser zu verstehen. Die Implementierung des Konzepts stieß auf positive Reaktionen, aber die Finanzierung und Akzeptanz sind noch Herausforderungen. Mitarbeiter müssen eine Qualifikation im pflegerischen oder sozialen Bereich sowie emotionale Kompetenz mitbringen, um Gesprächsbegleiter zu werden. Der Kulturwandel in der Altenpflege, der den Patientenwillen als zentrales Element ansieht, wird als wichtig erachtet, aber die Umsetzung von ACP wird durch finanzielle und strukturelle Herausforderungen behindert.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Von der Begegnung mit Tabus

: Von der Begegnung mit Tabus. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 34 bis 37, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186428


Die Autoren beschreiben die Bedeutung und Qualifizierung von ACP-Gesprächsbegleitern, die Menschen unterstützen, ihre Behandlungswünsche für zukünftige Gesundheitskrisen festzulegen. Die Gesprächsbegleiter müssen einfühlsam, personenzentriert und gut geschult sein, um die wahren Willensäußerungen der Person ans Licht zu bringen. Die Textautoren betonen die Notwendigkeit von Offenheit, Vertrauen und Wertschätzung im Gesprächsprozess. Zudem wird die Bedeutung von Schulungen für Gesprächsbegleiter hervorgehoben, um die Kommunikations- und Dokumentationsfähigkeiten zu entwickeln. Die Autoren betonen, dass die ACP-Gespräche auf gemeinsamen Entscheidungen basieren und die Trainer umfassende Praxiserfahrungen haben sollten. Sie empfehlen, die Qualifikation und Expertise der Trainer zu prüfen, um ein hohes Niveau von ACP zu gewährleisten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Planen wir uns bald zu Tode?

: Planen wir uns bald zu Tode?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 30 bis 33, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186427


Das Advance Care Planning (ACP) oder Behandlung im Voraus Planen (BVP) ermöglicht eine patientenorientierte Entscheidungsfindung in akuten medizinischen Situationen. Kritiker befürchten jedoch, dass das Konzept unrealistisch und fernab der Realität sei. Die Autorinnen zeigen, dass der Wille entscheidungsunfähiger Patienten in kritischen Situationen oft nicht berücksichtigt wird und betonen das Potenzial von BVP für die Selbstbestimmung der Patienten. Kritische Argumente am Kern von BVP gehen oft vorbei. Es gibt anhaltende Kontroversen über Patientenverfügungen, die die Verbindlichkeit auf bestimmte Fallkonstellationen einschränken wollen. BVP soll die Verantwortung übernehmen, dass Patienten gemäß ihren Vorausplanungen behandelt werden. Es wird betont, dass BVP eine grundlegende Systemveränderung erfordert, um die Selbstbestimmung der Patienten zu gewährleisten. Es wird auch diskutiert, dass Patientenverfügungen in ihrer aktuellen Form oft nicht ausreichend sind, um die Patientenautonomie zu fördern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Plädoyer für eine regionale Implementierung

Rixen, S.; Nauck, F.; Götze, K.; Feddersen, B.; in der Schmitten, J.; Marckmann, G.;

Rixen, S.; Nauck, F.; Götze, K.; Feddersen, B.; in der Schmitten, J.; Marckmann, G.; : Plädoyer für eine regionale Implementierung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 25 bis 28, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186426


Der Text plädiert für eine regionale Implementierungsstrategie des Behandlung im Voraus Planens (BVP) in stationären Einrichtungen gemäß SGBV. Die Implementierung in Einrichtungen der vollstationären Pflege oder Eingliederungshilfe sowie die Anwendung des Gesetzes werden diskutiert. Die regionale Implementierung wird als erfolgversprechender angesehen, da sie eine professionellere Umsetzung ermöglicht und strukturelle Nachteile der einrichtungszentrierten Implementierung vermeidet. Die Qualifikation der Gesprächsbegleiter und die Koordination der internen und externen Vernetzung sind zentrale Herausforderungen. Es wird empfohlen, professionelle BVP-Gesprächsbegleiter in einem regionalen Team anzustellen, um eine erfolgreiche Umsetzung von BVP zu gewährleisten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Beratung durch den Palliativdienst

Gerhard, C.;

Gerhard, C.; : Beratung durch den Palliativdienst. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 22 bis 24, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186425


Der Text beschreibt die Bedeutung von Vorausplanung im Krankenhaus, insbesondere im Zusammenhang mit schweren Krankheiten und Lebenskrisen. Es wird erläutert, wie der Palliativdienst bei der Umsetzung von Vorausplanung im Krankenhaus helfen kann. Es wird betont, dass eine differenzierte Begleitung und Expertise in Advance Care Planning (ACP) und Behandlung im Voraus Planen (BVP) entscheidend sind. Es wird auch ein Fallbeispiel erwähnt, das die Bedeutung einer guten Vorausplanung verdeutlicht. Der Text hebt hervor, wie wichtig es ist, den Patientenwillen zu respektieren und wie der Palliativdienst dabei unterstützen kann. Es wird auch darauf eingegangen, wie ACP und BVP im Krankenhaus umgesetzt werden können und wie wichtig eine fundierte Expertise in diesem Bereich ist.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Appell an die Solidargemeinschaft

Wagner, W.;

Wagner, W.; : Appell an die Solidargemeinschaft. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 18 bis 20, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186424


Die steigenden Pflegekosten müssen aufgrund der wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen fair verteilt werden. Die Bundesregierung beschloss eine Erhöhung der Pflegebeiträge um Prozentpunkte, um Mehreinnahmen von Milliarden Euro zu erzielen. Es wird betont, dass gute Pflege wichtig ist und die Solidargemeinschaft gefordert ist, um die Finanzierung der Pflege langfristig zu sichern. Es wird diskutiert, ob eine Steuerfinanzierung der Pflegeversicherung notwendig ist. Gesundheitsminister Spahn plädiert für eine gesellschaftliche Debatte über den Wert der Pflege. Neben der Pflegefinanzierung wird auch eine Debatte über die Organspende angestoßen. Es wird kritisiert, dass trotz ausreichender Beschäftigung in der Krankenpflege ein Mangel an Pflegekräften besteht. Die Krankenhäuser müssen nun Mindestbesetzungen von Pflegekräften einhalten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Demenz gemeinsam Zukunft gestalten

: Demenz gemeinsam Zukunft gestalten. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 16 bis 17, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186423


Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat zum zehnten Kongress in Weimar eingeladen, bei dem technische Unterstützungssysteme eine große Rolle spielten. Es wurde betont, dass Technologie das Leben mit Demenz verbessern kann, aber auch darauf hingewiesen, dass Entwicklungen sich mehr an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren sollten. Es gab Diskussionen über ethische und rechtliche Aspekte der Technikentwicklung sowie Praxisbeispiele für den Einsatz von Technologie in der Erinnerungspflege. Es wurde auch die Bedeutung von Themen wie Demenz im Krankenhaus, Demenz und Behinderung sowie soziale Herausforderungen betont. Einige Teilnehmer empfanden die Vielfalt der Vorträge und Workshops als hilfreich, während andere die Fülle an Informationen als herausfordernd empfanden. Es wurde betont, dass Menschen mit Demenz in die Entwicklung von Technik einbezogen werden sollten und dass gesetzliche Regelungen zum Datenschutz und Einsatz von Technologie notwendig sind. Es wurde auch diskutiert, wie man jüngeren Betroffenen und Menschen mit beginnender Demenz besser gerecht werden kann.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018

Vom Gemeinnutz zum Eigennutz

: Vom Gemeinnutz zum Eigennutz. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 14 bis 15, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186422


Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wurde von gemeinnützigen Organisationen wie dem Verbraucherzentrale Bundesverband, dem Sozialverband VdK und dem VuP-Verbund ins Leben gerufen. Nach einer Ausschreibung erhielten diese den Zuschlag, um unabhängige Beratung anzubieten. Die UPD stieß jedoch an Kapazitätsgrenzen, was zu einer Erweiterung der Konditionen führte. Trotz Kritik wurde die UPD an die Sanvartis GmbH verkauft, was zu Protesten und Debatten führte. Diese Entwicklung wurde als desaströs bezeichnet, und es wird nun über einen Neustart diskutiert, um die Unabhängigkeit und Gemeinnützigkeit der UPD zu gewährleisten.