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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2018Angehörigenfreundliche IntensivstationZegelin, A.; |
Zegelin, A.; : Angehörigenfreundliche Intensivstation. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2018, S. 46 bis 47, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=186431 | |
Angelika Zegelin von der Universität Witten/Herdecke erklärt die Bedeutung von familienfreundlichen Intensivstationen, die Angehörige als wichtige Brücke für Patienten betrachten. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren eine zunehmende Familienorientierung in der Gesundheitsversorgung entwickelt, jedoch sind skandinavische und angloamerikanische Länder weiter fortgeschritten. Das Projekt "Angehörigenfreundliche Intensivstation" in Zusammenarbeit mit dem Verein Pflege e.V. zielt darauf ab, Angehörige aktiv in den Behandlungsprozess einzubeziehen und ihre Rechte zu stärken. Die Zertifizierung von Intensivstationen als "angehörigenfreundlich" basiert auf Selbstauskunft und beinhaltet individuelle Besuchszeiten sowie den Verzicht auf strenge Regeln. Seit der Einführung wurden bereits mehr als 100 Intensivstationen zertifiziert, und das Modell hat sich auch in Österreich verbreitet. Weitere Entwicklungen wie zusätzliche Angebote für Familienfreundlichkeit und die Re-Zertifizierung alle drei Jahre tragen dazu bei, die Intensivstationen menschlicher zu gestalten. |