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Inhalte der Ausgabe 9-2020


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Medizin und Geschlecht

Nolte, Prof. Dr. phil. K.

Nolte, Prof. Dr. phil. K.: Medizin und Geschlecht. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 37 bis 39, hpsmedia-Verlag, Hungen

  



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205021


Die Autorin beschreibt die historische Entwicklung der Frauenheilkunde und beleuchtet die Phänomene Schmerz und Hysterie. Sie erwähnt, dass die Medizin bis heute die Geschlechterdifferenzen berücksichtigt und Frauen oft als das schwache Geschlecht betrachtet. Die Gendermedizin entstand in den 1990er Jahren als Reaktion auf die Kritik an der Pathologisierung von Frauen und zielt darauf ab, den spezifischen Bedürfnissen von Frauen gerecht zu werden. Weiterhin wird die Entstehung der Frauenheilkunde und die Konstruktion der Kategorie Geschlecht im medizinischen Diskurs des 19. Jahrhunderts diskutiert. Es wird auch auf die Vorstellung eingegangen, dass Frauen schmerzempfindlicher seien als Männer. Die Hysterie um 1900 und die damit verbundenen Stereotypen und Vorurteile gegenüber Frauen werden ebenfalls thematisiert.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Angemessen behandelt?

Stern, K,.

Stern, K,.: Angemessen behandelt?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 34 bis 36, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205020


Der Text beschäftigt sich mit der medizinischen Versorgung von trans* und nichtbinären Menschen in Deutschland. Es wird erklärt, dass die Geschlechtsidentität eine innere Gewissheit ist und nicht ärztlich diagnostiziert werden kann. Oft erleben diese Menschen Diskriminierung im Gesundheitswesen aufgrund fehlenden Wissens und Sensibilität der Gesundheitsfachkräfte. Es wird auch auf die Bedeutung von adäquater Behandlung und die Herausforderungen, die trans* und nichtbinäre Menschen erleben, hingewiesen. Es wird empfohlen, dass Fachkräfte sensibilisiert sind, die gewünschte Anrede respektieren und sich weiterbilden, um eine inklusive Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Es wird auch auf die Bedeutung von medizinischen Maßnahmen zur Anpassung des Körpers an das innere Geschlechtserleben eingegangen, sowie auf die Notwendigkeit von adäquater Kostenübernahme und Leitlinien für die Behandlung dieser Personen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Medizinische Standards hinterfragen Genderorientierte Gesundheits- und Arzneimittelversorgung

Glaeske, Prof. Dr. G.

Glaeske, Prof. Dr. G.: Medizinische Standards hinterfragen Genderorientierte Gesundheits- und Arzneimittelversorgung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 31 bis 33, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205019


Der Autor diskutiert geschlechtsspezifische Unterschiede in der Gesundheitsversorgung, insbesondere in Bezug auf Arzneimittel. Es gibt Unterschiede in Lebenserwartung, Krankheiten und Behandlungseffekten zwischen Männern und Frauen. Es wird betont, dass Genderaspekte in der medizinischen Versorgung berücksichtigt werden sollten. Geschlechtsspezifische Arzneimittelwirkungen werden oft unterschätzt, da Frauen in Studien unterrepräsentiert sind. Es wird auch die geschlechtsspezifische Verschreibung von Medikamenten wie Tranquilizern und Schlafmitteln diskutiert. Es wird empfohlen, eine genderorientierte Gesundheitsversorgung zu etablieren, um die Ungleichheiten zu verringern und eine ganzheitlichere Rationalität in der Versorgung zu erreichen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Ein Prozess des Umdenkens Zum Umgang mit Intersex und Varianten der körperlichen Geschlechtsentwicklung

Schweizer, K.

Schweizer, K.: Ein Prozess des Umdenkens Zum Umgang mit Intersex und Varianten der körperlichen Geschlechtsentwicklung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 28 bis 30, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205018


Der Text behandelt das Thema Intersexualität und Varianten der Geschlechtsentwicklung. Es wird auf die früher gängige Praxis eingegangen, intersexuelle Menschen äußerlich normativen Geschlechtsidealen anzupassen, und die Notwendigkeit eines Umdenkens in der Gesundheitsversorgung betont. Kritisiert werden irreversible medizinische Maßnahmen ohne die persönliche Einwilligung der Betroffenen. Es wird auch auf psychosoziale Herausforderungen und strukturelle Probleme in der Gesundheitsversorgung von intersexuellen Menschen eingegangen. Politische und rechtliche Veränderungen werden diskutiert, wie z.B. die Anerkennung eines dritten Geschlechtseintrags in Deutschland. Es wird betont, dass ein Paradigmenwechsel und eine bessere Gesundheitsversorgung für intersexuelle Menschen notwendig sind.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Kein kleiner Unterschied Warum Frauen eine andere Medizin brauchen

Schmid-Altringer, Dr. med. S.; Regnitz-Zagrosek, Prof. Dr. med. dr.h.c. V.

Schmid-Altringer, Dr. med. S.; Regnitz-Zagrosek, Prof. Dr. med. dr.h.c. V.: Kein kleiner Unterschied Warum Frauen eine andere Medizin brauchen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 24 bis 27, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205017


Der Text beschäftigt sich mit dem Thema Gender und Medizin, insbesondere mit dem Unterschied zwischen Frauen und Männern in medizinischen Fragen. Es wird betont, dass Frauen eine andere Medizin benötigen und die Gendermedizin darauf abzielt, die biologischen und psychosozialen Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu erforschen. Es wird erklärt, wie die Gendermedizin die Gesundheitsversorgung verbessern kann und welche Hürden trans- und nichtbinäre Menschen in der medizinischen Regelversorgung überwinden müssen. Es wird auch auf die Bedeutung der geschlechtssensiblen Medizin in der Praxis hingewiesen und darauf, wie entsprechendes Wissen in der medizinischen Versorgung angewendet werden kann. Es wird darauf hingewiesen, dass in Deutschland noch Vorbehalte gegenüber der Gendermedizin bestehen und dass es zu wenig Forschungs- und Ausbildungsprogramme gibt, die das Geschlecht berücksichtigen. Es wird auch erwähnt, dass das Wissen der Gendermedizin die Gesundheit von Frauen und Männern verbessern kann, wenn es von Frauen eingefordert und von Ärzt*innen angewandt wird.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Zeit für Digitalisierung?

Wagner, W.

Wagner, W.: Zeit für Digitalisierung?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 20 bis 22, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205016


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn treibt die Einführung der elektronischen Patientenakte voran, obwohl die Politik hauptsächlich mit der Bewältigung der Corona-Pandemie beschäftigt ist. Es gab Diskussionen über Bonuszahlungen für AltenpflegerInnen während der Pandemie, jedoch wurden nur Pflegekräfte in der Altenpflege berücksichtigt, was zu Kritik führte. Die Einführung der ePA stößt auch auf Kritik, da die Kontrolle über persönliche Daten erst später möglich sein wird. Die Ärzteschaft fordert längere Übergangsfristen und mehr Geld für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Corona-Prämie für Pflegekräfte Haben denn nicht alle viel mehr verdient?

N.N.

N.N.: Corona-Prämie für Pflegekräfte Haben denn nicht alle viel mehr verdient?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 18 bis 19, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205015


Die Weltgesundheitsorganisation hat das Jahr 2020 den Pflegekräften und Hebammen gewidmet, was durch die Pandemie verdeutlicht wurde. In Deutschland wurden Bonuszahlungen für Pflegekräfte beschlossen, wobei die genauen Beträge je nach Bundesland variieren. Die Arbeit während der Pandemie erfordert zusätzliche Anstrengungen und Organisation, wie Telefonate mit Angehörigen und COVID-Testungen. Es wird diskutiert, ob alle Pflegekräfte gleich behandelt werden sollten und ob Bonuszahlungen ausreichen. Es wird angeregt, auch andere Leistungen wie Weiterbildungen oder Sonderurlaub zu berücksichtigen und die Gesundheitsberufe in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Palliative Notfallsituationen Warum pflegende Angehörige bei familialer Sterbebegleitung den Notruf wählen

Gebauer, A.

Gebauer, A.: Palliative Notfallsituationen Warum pflegende Angehörige bei familialer Sterbebegleitung den Notruf wählen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 62 bis 64, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205014


Die Autorin Annika Gebauer untersucht in ihrer Masterarbeit, warum pflegende Angehörige bei der Sterbebegleitung zu Hause in palliativen Notfällen den Notruf wählen, obwohl die Pflegebedürftigen eigentlich den Wunsch haben, zu Hause zu sterben. Die Bedeutung der Versorgung von schwer kranken und sterbenden Menschen durch Angehörige gewinnt national und international an Bedeutung. Trotz gesetzlicher Unterstützung landen immer noch viele Pflegebedürftige im Krankenhaus anstatt zu Hause zu sterben. Die Kommunikation und Aufklärung zwischen Angehörigen, professionellen Akteuren und Betroffenen spielt eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung, den Notruf zu wählen. Es ist wichtig, die Kommunikation zu verbessern und bedürfnisorientierte Beratungsangebote für pflegende Angehörige zu etablieren, um die Kontaktierung der Notrufnummer zu reduzieren.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Es gibt kein Zurück Oder warum sich die Pandemie nur global bekämpfen lässt

Maurer, K.

Maurer, K.: Es gibt kein Zurück Oder warum sich die Pandemie nur global bekämpfen lässt. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 59 bis 61, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205013


Die Autorin beschreibt die Unterschiede in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in verschiedenen Ländern wie Haiti, Chile und Brasilien. Sie betont, dass die Pandemie nicht zur alten Normalität zurückführen sollte, sondern dass eine neue Zeit mit starken Führungsqualitäten und globaler Solidarität beginnen muss. Sie hebt hervor, dass das Fehlen von Präventionsmöglichkeiten und sozialer Sicherheit entscheidend dafür ist, wie stark Menschen von dem Virus betroffen sind. Die Autorin diskutiert auch die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen, denen sich diese Länder gegenübersehen, und schlägt vor, dass eine globale Zusammenarbeit und innovative Lösungen notwendig sind, um die Pandemie zu bekämpfen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Schwächung von Patientenrechten Bundessozialgericht fingiert Genehmigungen nicht mehr

Tolmein, O.

Tolmein, O.: Schwächung von Patientenrechten Bundessozialgericht fingiert Genehmigungen nicht mehr. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 56 bis 57, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205012


Das Bundessozialgericht hat seine Rechtsprechung bezüglich der Genehmigungsfiktion bei Leistungs- und Genehmigungsanträgen geändert. Die Entscheidung betrifft einen Fall, bei dem ein Patient Fampyra® zur Behandlung von Gangstörungen benötigte, jedoch nicht aufgrund von Multipler Sklerose. Die Krankenkasse entschied nicht rechtzeitig über den Antrag, was zu einer Verschärfung der Situation für Patienten und Ärzte führt. Die Genehmigungsfiktion soll nun nur noch für die Kostenerstattung gelten, was vor allem bei langfristigen Leistungen wie Medikamentenverschreibungen im Off-Label-Use zu Unsicherheiten führen kann. Die Verfahrensdauer bei Sozialgerichten kann bis zu sechs Jahre betragen, was auf dringende Lösungen seitens des Gesetzgebers hindeutet.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Volle Schaufenster, leere Regale

Grüber, Dr. K.; Kley, T.

Grüber, Dr. K.; Kley, T.: Volle Schaufenster, leere Regale. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 53 bis 55, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205011


Der Text beschreibt die Digitalisierung in der Pflege und die Herausforderungen bei der Einführung neuer Technologien in Pflegeeinrichtungen. Das Projekt PPZ Berlin untersucht die Integration von Sensorik und innovativen Technologien in den Pflegealltag. Es werden Kriterien für die Auswahl von Pflegeinnovationstechnologien genannt, sowie Schwierigkeiten bei der Umsetzung aufgrund fehlender Marktreife und Infrastruktur. Es wird betont, dass neue Kompetenzen für Pflegekräfte erforderlich sind und ethische Fragen bei der Implementierung berücksichtigt werden müssen. Die Partizipation von Pflegenden und Pflegebedürftigen ist entscheidend, um Technologie sinnvoll einzusetzen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben

Herrmann, M.

Herrmann, M.: Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 50 bis 52, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205010


Eine Autorin besucht regelmäßig eine Demenz-WG in Berlin, in der acht ältere Damen von professionellen Pflegekräften betreut werden. Die Bewohnerinnen haben Demenz, aber leben selbstbestimmt in der WG. Jede hat ihr eigenes Zimmer und die Möglichkeit, ihren Tagesablauf mitzubestimmen. Gemeinsame Aktivitäten wie Kaffeetrinken, Singen und Ausflüge werden angeboten, um Erinnerungen zu wecken. Die Pflegekräfte achten darauf, dass die Frauen sich wohl fühlen und unterstützen sie individuell. Die Autorin berichtet auch über die Belastung der Angehörigen, die oft jahrelang die Betreuung übernommen haben.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Die forensisch-psychiatrische Pflege stärken

Hechsel, M.

Hechsel, M.: Die forensisch-psychiatrische Pflege stärken. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 47 bis 49, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205009


Der Fachausschuss Forensik der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie fordert eine bundesweite Vereinheitlichung des Maßregelvollzugs, um die forensisch-psychiatrische Pflege zu stärken. Es gibt Unterschiede in den Bundesländern bezüglich Reintegration, Finanzierung und Unterbringung von Straftätern mit psychischen Störungen. Es wird betont, dass forensisch-psychiatrisch Pflegende eine wichtige Rolle in der Begleitung und Resozialisierung der Betroffenen spielen. Es wird auch die Notwendigkeit von Weiterbildungen, insbesondere im Bereich der forensisch-psychiatrischen Gutachten, betont. Eine Vereinheitlichung der Maßregelvollzugsgesetze und die Einbindung von PflegeexpertInnen in Entscheidungsprozesse werden als wichtige Schritte für eine zeitgemäße Versorgung angesehen. Es wird auch empfohlen, das Berufsfeld Maßregelvollzug in Studiengänge zu integrieren, um die Professionalisierung der Pflegekräfte zu fördern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

" Gute Medizin braucht Können und Zuwendung"

Dillmann, L.

Dillmann, L.: " Gute Medizin braucht Können und Zuwendung". Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 44 bis , hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205008


Das Interview mit Giovanni Maio, einem Medizinethiker und Philosophen, behandelt die Bedeutung von Ethik in der Medizin. Maio betont, dass die Medizin den ganzen Menschen behandeln und die Zuwendung zum Patienten essenziell sein sollte. Er kritisiert die Tendenz der modernen Medizin, den Menschen als Maschine zu betrachten und plädiert stattdessen für eine ganzheitliche Betrachtung von Körper, Geist und Seele. Maio fordert eine integrative Medizin, die den Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen und die individuelle Behandlung des Patienten legt. Er kritisiert auch den zunehmenden technologischen und mechanistischen Ansatz in der Medizin, der die persönliche Wahrnehmung des Patienten vernachlässigt. Maio betont die Wichtigkeit einer Medizin, die sowohl über Fachwissen als auch über Empathie und Zuwendung verfügt.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-2020

Was Gendermedizin mit reproduktiven Rechten zu tun hat

Hulverscheidt, Dr. M.; Von Rauch, C,

Hulverscheidt, Dr. M.; Von Rauch, C,: Was Gendermedizin mit reproduktiven Rechten zu tun hat. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-2020, S. 40 bis 42, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=205007


Der Verein Doctors for Choice Germany setzt sich für reproduktive Rechte ein, insbesondere für das Recht auf selbstbestimmte Fortpflanzung und Familienplanung. Sie fordern die Streichung der Paragrafen 218 und 219 im deutschen Strafgesetzbuch, die Abtreibungen regeln. Der Verein engagiert sich auch für Aufklärung, Enttabuisierung und die Ausbildung von Ärzt*innen im Bereich Schwangerschaftsabbrüche. Sie betonen die Bedeutung der internationalen Vernetzung und setzen sich für die Anerkennung der sexuellen und reproduktiven Rechte gemäß internationalen Konventionen ein. Der Verein unterstützt auch Ärzt*innen, die wegen des Paragrafen 219a kriminalisiert sind.