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Inhalte der Ausgabe 9-10-2021
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Unverhoffte Gewinne Apotheken profitierten von Schutzmasken-AbrechnungMuth, L.; Glaeske, G. |
Muth, L.; Glaeske, G.: Unverhoffte Gewinne Apotheken profitierten von Schutzmasken-Abrechnung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 47, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225576 |
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Trotz des Rückgangs der Anzahl von Apotheken in Deutschland im Jahr 2020 haben sie aufgrund der Schutzmaskenabrechnung unerwartete Gewinne erzielt. Der Umsatz stieg um 2,61 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Es gab Kritik an den hohen Erstattungen für Schutzmasken aus Bundesmitteln, die von Apotheken beschafft und verteilt wurden. Die Aufwandspauschale betrug anfangs 6 Euro pro Maske. Einige Apotheken profitierten von den Maskenpreisen, die anfangs sehr günstig waren. Kritische Kommentare begleiteten den Maskendeal, einige Apotheker äußerten Unbehagen über die erzielten Gewinne. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Adrian in guter HoffnungSalis, B. |
Salis, B.: Adrian in guter Hoffnung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 44 bis 46, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225575 |
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Adrian, ein trans* Mann, hat ein Kind geboren und teilt seine Erfahrungen bezüglich Schwangerschaft und Geburt. Er betont die Herausforderungen, mit denen er konfrontiert war, wie Diskriminierung und fehlendes Verständnis im Gesundheitswesen. Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Schwangerschaft bei trans* Männern entwickelt sich langsam, auch dank anderer Männer wie Thomas Beatie, dem ersten öffentlich bekannten schwangeren Mann. Adrian wünscht sich, als gebärender Mensch respektiert zu werden, ohne als Sensation betrachtet zu werden. Die medizinische Anerkennung von trans* Identitäten und Elternschaft ist noch im Wandel. Schwangere Männer wie Adrian benötigen sensiblere Betreuung im Gesundheitswesen, angepasste Sprache und Verständnis für ihre spezielle Situation. Es besteht Bedarf an mehr Forschung und zentralen Anlaufstellen für diese Zielgruppe. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Zwangseinweisung –Schweigen – Leugnen Kinder im lebenslangen Spannungsfeld elterlicher ErkrankungBoden, I.; Dewald, I.; Hartmann, A. |
Boden, I.; Dewald, I.; Hartmann, A.: Zwangseinweisung –Schweigen – Leugnen Kinder im lebenslangen Spannungsfeld elterlicher Erkrankung . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 39 bis 42, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225574 |
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Der Verein Seelenerbe e.V. wurde 2014 von erwachsenen Kindern psychisch erkrankter Eltern gegründet, um Konfliktsituationen der Angehörigen mit der Psychiatrie zu betrachten. Die Mitglieder plädieren für mehr Gesprächsangebote für Familien durch Fachkräfte, um ethische Konflikte im Zusammenleben mit einem erkrankten Elternteil anzugehen. Angehörige fühlen sich oft überfordert und hilflos, da sie Verantwortung übernehmen müssen, ohne angemessene Hilfe zu erhalten. Die Stärke erwachsener Kinder liegt darin, gut zuzuhören und Unterstützung zu bieten, aber sie riskieren dabei, ihre eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Es wird betont, dass Kinder das Recht auf ein gesundes Aufwachsen haben und nicht als Handlanger für Zwangshandlungen dienen sollten. Es wird empfohlen, Netzwerkgespräche einzubeziehen und die Gesellschaft zu entstigmatisieren. Kinder sollten Unterstützung von Außenstehenden erhalten, anstatt alleine mit der Verantwortung für ihre erkrankten Eltern gelassen zu werden. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Es geht um Macht Frauengesundheit wird weltweit vernachlässigtHauser, M. |
Hauser, M.: Es geht um Macht Frauengesundheit wird weltweit vernachlässigt . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 60 bis 62, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225573 |
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Frauengesundheit weltweit vernachlässigt Der Artikel behandelt die Einschränkungen der sexuellen und reproduktiven Rechte von Frauen weltweit, insbesondere in Bezug auf Schwangerschaftsabbrüche. Es wird aufgezeigt, wie restriktive Gesetze zu unsicheren Abtreibungsmethoden führen und Frauen gefährden. Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern gibt es Gesetze, die den Zugang zu sicheren Abtreibungen erschweren. In Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie werden diese Probleme verstärkt. Frauenrechtsorganisationen wie medica mondiale setzen sich für die Rechte von Frauen ein und kämpfen gegen frauenfeindliche Gesetze. Es wird betont, dass der Schutz der Frauengesundheit und die Selbstbestimmung über den eigenen Körper entscheidend sind. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Vielfalt Pflegen Ein Beitrag zur Umsetzung des Artikels 25 der UN-BRKMarquardt, E. |
Marquardt, E.: Vielfalt Pflegen Ein Beitrag zur Umsetzung des Artikels 25 der UN-BRK . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 57 bis 59, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225572 |
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Das Praxishandbuch "Vielfalt Pflegen" der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) aus Nordrhein-Westfalen sensibilisiert Pflegeschüler*innen für die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung. Es ist ein Beitrag zur Umsetzung des Artikels 25 der UN-Behindertenrechtskonvention, der das Recht von Menschen mit Behinderung auf Gesundheit ohne Diskriminierung betont. Das Handbuch behandelt die Herausforderungen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung im Gesundheitssystem und soll Pflegenden dabei helfen, eine menschenrechtsbasierte und reflektierte Haltung zu entwickeln. Es bietet praktisches Wissen, um Unsicherheiten abzubauen und die Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Die KSL arbeiten auch an anderen wichtigen Themen im Bereich der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Palliative Care implementierenRiedel, A.; Lehmeyer, S. |
Riedel, A.; Lehmeyer, S.: Palliative Care implementieren. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 53 bis 56, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225571 |
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Der Text beschreibt die Bedeutung von Palliative Care in der Pflege älterer Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Palliative Care zielt darauf ab, die Lebensqualität zu erhalten und die Symptome zu lindern, während die physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Patienten berücksichtigt werden. Es wird betont, dass der Ansatz individuell sein soll und das Leben bejaht, während das Sterben als natürlicher Teil des Lebens angesehen wird. Die Implementierung von Palliative Care erfordert strukturierte Prozesse, die auf einem geeigneten Modell basieren, wie dem KTA-Modell. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die COVID-19-Pandemie die Bedeutung von Palliative Care in der Pflege älterer Menschen verdeutlicht hat. Der Text betont die Notwendigkeit einer Palliative Care-Kultur und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von palliativen Versorgungsnetzwerken. Es wird auch aufgeführt, dass die Implementierung von Palliative Care Rahmenbedingungen erfordert, die durch gesellschaftliche und politische Diskurse bestimmt und bereitgestellt werden müssen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Alzheimer-Forschung - Opium fürs Volk?Wolter, D. |
Wolter, D.: Alzheimer-Forschung - Opium fürs Volk? . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 48 bis 51, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225570 |
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Die Alzheimer-Forschung beschäftigt sich mit der Angst vor Demenz und dem Verlust der Erinnerungen. Es wird diskutiert, ob die Alzheimer-Krankheit unabhängig von Demenz auftreten kann und es neue Erkenntnisse über verschiedene Hirnveränderungen gibt. Kritik an der Fokussierung auf Biomarker und Medikamentenentwicklung wird geäußert. Die steigende Prävalenz von Demenz wird thematisiert, ebenso wie die Herausforderungen bei der Therapie. Schlussfolgernd wird betont, dass die Hoffnung auf ein Wundermittel gegen Demenz möglicherweise unrealistisch ist und eine ganzheitliche Betrachtung der Erkrankung wichtig ist. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Ist das Selbstbestimmung? Neue Regelung zur Sterilisation im BetreuungsrechtDr. Tolmei, O. |
Dr. Tolmei, O.: Ist das Selbstbestimmung? Neue Regelung zur Sterilisation im Betreuungsrecht. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 22, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225569 |
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Die Reform des Betreuungsrechts beinhaltet eine neue Regelung zur Sterilisation von Menschen mit Beeinträchtigungen. Kritiker fordern, dass die Entscheidungsfähigkeit bei medizinischen Eingriffen grundsätzlich beim betroffenen Individuum liegen sollte. Die Diskussion darüber, wann eine Person einwilligungsfähig ist, ist rechtlich umstritten. Die neue Regelung verlangt, dass die Sterilisation dem natürlichen Willen des Betreuten entsprechen sollte, was jedoch problematisch ist. Einige Organisationen argumentieren, dass die spezielle Vorschrift zur Sterilisation gestrichen werden sollte, um alternative Verhütungsmethoden zu ermöglichen. Die Umsetzung der Regelung soll evaluiert werden, um das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen zu gewährleisten. Es bleibt jedoch unklar, was Selbstbestimmung bedeutet und wie sie sich äußert. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Mehr Akzeptanz Engagement zur Enttabuisierung psychischer ErkrankungenMüller, C. |
Müller, C.: Mehr Akzeptanz Engagement zur Enttabuisierung psychischer Erkrankungen . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 20 bis 21, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225568 |
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Der Sänger David Floyd und die Filmemacherin Andrea Rothenburg setzen sich mit einem Song und einem Musikvideo für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen ein. Der Text beschreibt ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Bemühungen, das Tabu um psychische Leiden zu brechen. Die Grüne Schleife wird als Symbol gegen Stigmatisierung verwendet, um Akzeptanz und Toleranz zu fördern. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit organisiert Projekte und Kampagnen zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. Ziel ist es, die Gesellschaft für das Thema zu sensibilisieren und Betroffenen eine Stimme zu geben. Andrea Rothenburg engagiert sich besonders für Kinder psychisch erkrankter Eltern. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Radikaler Umbau AOK legt umstrittene Reformpläne für die Gesundheitsversorgung vorWagner, W. |
Wagner, W.: Radikaler Umbau AOK legt umstrittene Reformpläne für die Gesundheitsversorgung vor . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 16 bis 18, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225567 |
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Die AOK hat umstrittene Reformpläne für die Gesundheitsversorgung vorgelegt. Diese beinhalten eine radikale Umstrukturierung, bei der ambulante und stationäre Versorgung nicht mehr getrennt werden sollen. Die Krankenhausversorgung soll zentralisiert werden, während die ambulante Versorgung ausgebaut wird. Die AOK erwartet finanzielle Schwierigkeiten und fordert eine Finanzspritze aus Steuermitteln. Ärzteverbände reagieren empört auf die Reformvorschläge der AOK. Im Wahlkampf spielen Gesundheitspolitik und Reformen bisher keine große Rolle, aber einige Parteien wie SPD, Grüne und Linke setzen auf die Einführung einer Bürgerversicherung, während die FDP auf mehr Wahlfreiheit und Wettbewerb im Gesundheitssystem setzt. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Bisher unausgereift und nicht ausreichend datensicherDr. Munz, D. |
Dr. Munz, D.: Bisher unausgereift und nicht ausreichend datensicher . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 14 bis 15, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225566 |
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Die elektronische Patientenakte ist seit Januar 2021 verfügbar, aber die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) warnt vor ihrer Nutzung aufgrund technischer Unausgereiftheit und mangelnder Datensicherheit. Die E-Patientenakte dient als zentrales digitales Archiv für medizinische Daten, wobei Patienten die Hoheit über ihre Daten haben. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones und Tablets, da diese Geräte als unsicher gelten. Die E-Patientenakte sollte verschlüsselte Daten enthalten, aber es gibt noch Sicherheitsbedenken bezüglich des Zugangs und der Datenfreigabe. Es wird kritisiert, dass Patienten keine selektive Freigabe von Dokumenten in der Akte vornehmen können. Die BPtK empfiehlt, nur notwendige Daten für begrenzte Zeit zu speichern und warnt vor Stigmatisierung durch psychische Erkrankungen. Die eigene Behandlungsdokumentation bleibt weiterhin die wichtigste Grundlage für die Behandlung. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Akademischer Diskurs ohne PraxisbezugN.N. |
N.N.: Akademischer Diskurs ohne Praxisbezug. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 6, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225565 |
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Der Autor, Norbert Seidenstricker aus Bremen, kritisiert in einem Leserbrief den akademischen Diskurs über die Pflege, da er den Praxisbezug vermisst. Er betont, dass die Pflege in der Realität nicht den industriellen Logiken der Qualitätssicherung folgt und dass ethische Fragen vernachlässigt werden. Seidenstricker weist darauf hin, dass die Pflegekräfte schon lange unter Rationalisierung und Privatisierung leiden. Er kritisiert auch die mangelnde gesellschaftliche Anerkennung und Unterstützung für die Pflegeberufe, insbesondere während der Pandemie. In einem weiteren Leserbrief thematisiert Erika Lorenz-Löblein aus München eine mögliche Ungleichbehandlung von verschiedenen Arztgruppen in Bezug auf die Informationen, die sie auf ihren Internetseiten bereitstellen. Sie vermutet einen Verstoß gegen Grundrechte wie die Gleichbehandlung und die Berufsausübungsfreiheit. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Vermeintliche SicherheitAbraham, J.; Möhler, R. |
Abraham, J.; Möhler, R.: Vermeintliche Sicherheit. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 36 bis 38, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225564 |
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Der Text behandelt den Einsatz von freiheitsentziehenden Maßnahmen (FEM) in Pflegeheimen, um BewohnerInnen zu schützen, jedoch mit möglichen negativen Auswirkungen. Studien zeigen, dass FEM mehr Risiken als Nutzen haben. Es werden verschiedene FEM wie Bettgitter und Fixiergurte beschrieben, die die Selbstbestimmung der BewohnerInnen stark einschränken. Es gibt große Unterschiede in der Anwendung von FEM zwischen verschiedenen Einrichtungen. Studien haben gezeigt, dass Programme zur Vermeidung von FEM in Pflegeheimen wirksam sein können. Es wird auch auf die Anwendung von FEM im akutstationären Bereich eingegangen, wo es noch an wirksamen Maßnahmenprogrammen fehlt. Es wird auf laufende Studien hingewiesen, die die Reduzierung von FEM in Krankenhäusern untersuchen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Mein Kapitän, nicht mein FreundRhomberg, L. |
Rhomberg, L.: Mein Kapitän, nicht mein Freund. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 33 bis 35, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225563 |
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Eine Zwangserkrankung kann sich auf unterschiedliche Weise äußern, z.B. als Drang, sich ständig zu kratzen. Die Diagnose von Zwangsstörungen ist schwierig und kann zu langen Leidenswegen führen. Es ist wichtig, die Sensibilisierung von Fachpersonal und Gesellschaft zu erhöhen, um Betroffenen zu helfen. Die rechtzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um das Leiden zu lindern. Es wird betont, dass Zwänge oft bagatellisiert werden und es bis zur Diagnosestellung im Durchschnitt sieben bis zehn Jahre dauern kann. Die Autorin teilt ihre persönlichen Erfahrungen mit einer Zwangsstörung, um das Verständnis für die Krankheit zu verbessern und die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen zu bekämpfen. Es wird darauf hingewiesen, dass eine umfassendere Thematisierung der Zwangsstörung dazu beiträgt, frühere Diagnosen zu stellen und die Leidenswege zu verkürzen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Abschied von der „Kasernierung Ein Kulturwandel in der Langzeitpflege ist nötigProf.Dr. Schulz-Nieswandt, F. |
Prof.Dr. Schulz-Nieswandt, F.: Abschied von der „Kasernierung Ein Kulturwandel in der Langzeitpflege ist nötig . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 30 bis 32, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225562 |
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Der Autor diskutiert die Probleme in der Langzeitpflege während der Corona-Pandemie, insbesondere die Grundrechtsverletzungen und die institutionalisierte Natur von Pflegeeinrichtungen. Es wird ein Kulturwandel in der Langzeitpflege gefordert, um Wohnformen zu differenzieren und alternative Optionen zum traditionellen Heim anzubieten. Es wird betont, dass die aktuellen Standards in Pflegeheimen nicht dem normalen Wohnen entsprechen und eine kritische Reflexion über die Institutionalisierung in der Pflege erforderlich ist. Es wird auch auf die sozialen Auswirkungen der Pandemie, insbesondere auf ältere Menschen in Pflegeheimen, eingegangen und die Notwendigkeit neuer Wohnformen betont, die eine humanere Pflegepolitik ermöglichen. Es wird empfohlen, die Lebensqualität in Pflegeeinrichtungen zu verbessern und die Pflegepolitik umzugestalten, um eine inklusivere und würdevollere Betreuung zu gewährleisten. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Von der Wiege bis zur BahreAguayo-Krauthausen, R. |
Aguayo-Krauthausen, R.: Von der Wiege bis zur Bahre. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 27 bis 29, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225561 |
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Der Autor beschreibt, wie Menschen mit Behinderungen im Alltag durch Zwänge behindert werden und wie die Behindertenrechtsbewegung helfen kann, diese Situation zu verbessern. Er kritisiert paternalistische Strukturen und zeigt auf, wie Menschen mit Behinderungen in Schulen, Arbeitswelt und im Alltag eingeschränkt werden. Er fordert eine stärkere Behindertenrechtsbewegung und die Beseitigung von Barrieren, um Selbstbestimmung und Teilhabe zu ermöglichen. Barrierefreiheit und gesetzliche Unterstützung sind wichtige Aspekte für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 9-10-2021Pflegekräfte als Verfügungsmasse?Prof.Dr. Sell, S. |
Prof.Dr. Sell, S.: Pflegekräfte als Verfügungsmasse?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 9-10-2021, S. 23 bis 26, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225560 |
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Der Text beschäftigt sich mit dem Thema Zwang im Gesundheitswesen, insbesondere im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Es werden verschiedene Aspekte von Zwang beleuchtet, wie zum Beispiel die Situation von Pflegekräften während der Pandemie, die Forderung nach einem Kulturwandel in der Altenhilfe und Maßnahmen zur Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Pflege. Es wird auch auf persönliche Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen und Zwangserkrankungen eingegangen. Darüber hinaus werden staatliche Zwangsmaßnahmen diskutiert, wie beispielsweise die Arbeitszeitverlängerung für Pflegekräfte während der Pandemie und die Diskussion um eine Impfpflicht für Gesundheitsberufe. Es wird betont, dass Zwang im Gesundheitswesen sowohl von außen als auch von innen existiert, wobei auch Selbstzwang eine Rolle spielt. |