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Inhalte der Ausgabe 7-8-2021


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Einen neuen Weg beschreiten Über das Primärarztsystem zum Primärversorgungssystem

Dahm-Daphi, J.; Helmers, K.

Dahm-Daphi, J.; Helmers, K.: Einen neuen Weg beschreiten Über das Primärarztsystem zum Primärversorgungssystem. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 51 bis 54, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225672


Das Primärversorgungssystem zielt darauf ab, unnötige Behandlungen zu vermeiden und eine bedarfsgerechtere Gesundheitsversorgung anzubieten. Es setzt auf eine allgemeinmedizinische Primärversorgung, um Beschwerden frühzeitig zu erkennen und Überdiagnostik zu vermeiden. Das Konzept der „Quartären Prävention betont die Rolle von Hausärzten bei der Feststellung von Beschwerden und Leiden, um unnötige Behandlungen zu verhindern. Eine effektive Primärversorgung könnte zu einer höheren Zufriedenheit der Patienten führen und die Gesundheitsungleichheit reduzieren. Multidisziplinäre Zusammenarbeit, eine verbesserte Aus- und Weiterbildung sowie eine gerechte Vergütung sind Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Umsetzung des Primärversorgungssystems.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Zehn Jahre AMNOG- eine Erfolgsgeschichte?

Glaeske, G.

Glaeske, G.: Zehn Jahre AMNOG- eine Erfolgsgeschichte?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 48 bis 50, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225671


Das Arzneimittelbewertungssystem AMNOG in Deutschland existiert seit 2011 und zielt darauf ab, den Nutzen neuer Arzneimittel für Patienten zu bewerten und die steigenden Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen einzudämmen. Nach zehn Jahren zeigt sich, dass nur ein gutes Drittel der geprüften Arzneimittel einen Zusatznutzen aufweist. Es wird diskutiert, dass Preise von Arzneimitteln nicht immer gerechtfertigt sind und transparente Preismodelle notwendig sind. Es besteht auch die Forderung nach einer obligatorischen Spätbewertung von Arzneimitteln nach einigen Jahren, um den tatsächlichen Patientennutzen zu bestimmen. Trotz Einsparungen von etwa 3,6 Milliarden Euro nach zehn Jahren bleibt das Einsparpotenzial des AMNOG-Verfahrens hinter den Erwartungen zurück. Es wird betont, dass das AMNOG als lernendes System betrachtet werden sollte und weiterhin Verbesserungen benötigt, um Kosten und Qualität auszubalancieren.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Pflege in der Krise- Diagnosen und Konsequenzen

Klie, T.; Manzeschke, A.; Remmers, H.

Klie, T.; Manzeschke, A.; Remmers, H.: Pflege in der Krise- Diagnosen und Konsequenzen . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 44 bis 47, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225670


Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung der Pflege im Gesundheitswesen verdeutlicht und die strukturellen Schwächen offengelegt. Pflegeberufe erfordern fachliche Kompetenzen und empathische Fähigkeiten. Die Pflege wurde während der Pandemie stark beansprucht, jedoch fehlt es an angemessener Anerkennung und Stärkung. Es wird betont, dass Gesundheit und Pflege als Aufgabe der Daseinsvorsorge betrachtet werden sollten. Die Pflege braucht mehr berufliche Emanzipation und Eigenständigkeit sowie eine angemessene Wertschätzung. Die Texte betonen die Bedeutung von Menschenrechten und Würde in der Pflegepraxis und kritisieren die strukturellen Defizite im Gesundheits- und Pflegewesen während der Corona-Krise. Es wird angemerkt, dass die Gesellschaft die Sorge um Pflegebedürftige nicht allein den Institutionen überlassen sollte und dass die Pflegeberufe eine höhere gesellschaftliche Anerkennung verdienen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Medikamente und Heimerziehung am Beispiel des Franz Sales Hauses

Kaminksy, U.; Klöcker, K.

Kaminksy, U.; Klöcker, K.: Medikamente und Heimerziehung am Beispiel des Franz Sales Hauses. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 67, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225669


Die Autoren Uwe Kaminksy und Katharina Klöcker behandeln in ihrem Buch "Medikamente und Heimerziehung am Beispiel des Franz Sales Hauses" die Verabreichung von Medikamenten an Kinder und Jugendliche in den 1950er- bis 1970er-Jahren. Sie untersuchen historische und ethische Fragestellungen anhand des Neuroleptikums Decentan, das im Franz Sales Haus in Essen von Anstaltsarzt Waldemar Strehl verabreicht wurde. Die Studie ist in einen historischen und einen ethischen Teil unterteilt, wobei verschiedene Quellenarten ausgewertet werden. Im historischen Teil wird gezeigt, dass Decentan bereits vor seiner offiziellen Zulassung eingesetzt wurde, mit dem Ziel der Ruhigstellung der Kinder und Jugendlichen. Im ethischen Teil wird die moralische Bewertung der Medikamentengaben vorgenommen und ein allgemeines ethisches Analyseverfahren entwickelt. Die Studie hebt sich durch diese klare Trennung und die ethische Perspektive von anderen Arbeiten ab. Das Buch "Kommt Papa gleich wieder?" behandelt das Thema Kindertrauer und erzählt die Geschichte eines dreijährigen Kindes, dessen Vater plötzlich stirbt und wie es dabei von seiner Mutter unterstützt wird, das Geschehene zu verstehen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Für ein besseres Leben Familiäres Erleben bei Care-Migrantinnen aus Osteuropa

Brandt, B.

Brandt, B.: Für ein besseres Leben Familiäres Erleben bei Care-Migrantinnen aus Osteuropa . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 64 bis 66, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225668


Die Masterarbeit von Bogumila Brandt untersuchte die Erfahrungen von polnischen Frauen, die in Deutschland als Pflegekräfte arbeiten und ihre Familie in Polen zurücklassen. Die Frauen pendeln in einem Rotationssystem zwischen den Ländern, um die Pflegebedürftigen rund um die Uhr zu versorgen. Die Arbeit ist oft prekär und nicht immer legal, was zu Belastungen führt. Die Frauen haben Probleme mit der deutschen Sprache und benötigen Schulungen. Die Trennung von ihren Familien belastet sie emotional, aber sie sehen auch positive Aspekte wie bessere finanzielle Möglichkeiten. Die Migration hat Auswirkungen auf ihre familiären Beziehungen und sozialen Kontakte. Es besteht Bedarf an besseren Arbeitsbedingungen und Lösungen für die Care-Migrantinnen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Gesundheit betrifft alle Bereiche der Gesellschaft Eine Public-Health-Strategie für Deutschland

Böhm, C.; Böhm, K.; Gerhardus, A.; Gepp.S.

Böhm, C.; Böhm, K.; Gerhardus, A.; Gepp.S. : Gesundheit betrifft alle Bereiche der Gesellschaft Eine Public-Health-Strategie für Deutschland . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 62 bis 63, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225667


Das Zukunftsforum Public Health in Deutschland hat Eckpunkte für eine Public-Health-Strategie formuliert, um die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern. Die COVID-19-Pandemie hat die Bedeutung eines starken Public-Health-Systems verdeutlicht, das die Gesundheit aller im Blick hat. Die Strategie umfasst Maßnahmen wie die Sicherstellung der Gesundheitsführung, nachhaltige Finanzierung, Aufbau solider Datengrundlagen, effektive Bewältigung von Gesundheitskrisen, Integration von Gesundheitsschutz in verschiedenen Sektoren, Förderung einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik, umfassende Prävention, Stärkung des Fachpersonals, verbesserte Kommunikation und Ausbau der Public-Health-Forschung.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Selbsttötung für Fortgeschrittene Gesetzentwürfe bieten Ärzt*innen keine Lösungen

N.N.

N.N.: Selbsttötung für Fortgeschrittene Gesetzentwürfe bieten Ärzt*innen keine Lösungen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 60 bis 61, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225666


Die Diskussion um den assistierten Suizid gewinnt an Bedeutung in der politischen Debatte. Verschiedene Gesetzentwürfe und Positionspapiere werden diskutiert, um das Recht auf selbstbestimmtes Sterben in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass das Recht auf selbstbestimmtes Sterben ein Ausdruck persönlicher Autonomie ist. Die vorgelegten Gesetzentwürfe zielen darauf ab, staatlich geregelte Verfahren zu schaffen, die einen unterstützten Suizid ermöglichen und vor übereilten Entscheidungen schützen. Es gibt unterschiedliche Positionen, wie z.B. von Renate Künast und Katja Keul (Bündnis 90/Die Grünen), Karl Lauterbach (SPD) und Jens Spahn (CDU), die jeweils verschiedene Ansätze verfolgen. Die Ärzteschaft hat sich auf dem Deutschen Ärztetag moderat verhalten und das berufsrechtliche Verbot der ärztlichen Suizidassistenz gestrichen, betont aber, dass Hilfe zur Selbsttötung nicht zu ihren Aufgaben gehört.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Pränatale Prävention Damit Frühe Hilfen nicht zu spät kommen

Nolte, S.

Nolte, S.: Pränatale Prävention Damit Frühe Hilfen nicht zu spät kommen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 55 bis 58, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225665


Der Autor diskutiert die Bedeutung von Prävention im Bereich der vorgeburtlichen Gesundheitsvorsorge. Er betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen Zusammenarbeit zwischen Gynäkologen, Pädiatern und Hebammen, um psychosoziale Aspekte und Gesundheitsrisiken während der Schwangerschaft zu berücksichtigen. Es wird auch auf die Rolle des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen hingewiesen, das Unterstützung für (werdende) Eltern bietet. Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gesundheitsexperten und die frühzeitige Beratung von Eltern, insbesondere vor der Geburt, werden als entscheidend für eine erfolgreiche Prävention betrachtet.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Klima und Psyche – warum wir das Offensichtliche nicht sehen

Nikendei, C.

Nikendei, C.: Klima und Psyche – warum wir das Offensichtliche nicht sehen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 29 bis 31, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225664


Der Autor Christoph Nikendei erklärt in seinem Artikel, warum Menschen dazu neigen, die Auswirkungen ihres Verhaltens auf das Klima zu verdrängen. Er beschreibt psychologische Mechanismen wie kognitive Verzerrungen und Abwehrmechanismen, die verhindern, dass wir angemessen auf die Klimakrise reagieren. Die psychischen Auswirkungen der Klimakrise, wie Klimaangst und Umweltmelancholie, werden ebenfalls diskutiert. Nikendei betont die Notwendigkeit eines globalen Transformationsprozesses und eines planetaren Gesundheitsverständnisses, um die Klimakrise zu bewältigen. Er schlägt vor, dass Selbstwirksamkeitserfahrungen und eine radikale Ethik notwendig sind, um die Klimaresilienz zu stärken und eine neue Form der globalen Klimagerechtigkeit zu erreichen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Krankenhäuser gegen die Klimakrise Handlungsmöglichkeiten im Gesundheitssektor

Paszko, A.; Baumann, A.

Paszko, A.; Baumann, A.: Krankenhäuser gegen die Klimakrise Handlungsmöglichkeiten im Gesundheitssektor . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 26 bis 28, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225663


Der Text beschreibt die Bedeutung des Gesundheitssektors im Kontext der Klimakrise und betont die Notwendigkeit, klimaneutral zu werden. Es werden Maßnahmen diskutiert, die Krankenhäuser ergreifen können, um ihre Emissionen zu reduzieren und sich an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Dabei werden verschiedene Handlungsfelder wie Abfall- und Energiemanagement, Mobilität, Medikamente und Einkaufsentscheidungen betrachtet. Eine nachhaltige Ausrichtung des Gesundheitssektors wird als notwendig für den Schutz der Umwelt und der Gesundheit angesehen. Außerdem wird betont, dass Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen langfristig rentabel sind.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Klima und Gesundheit – eine Einführung

Trippel, K.

Trippel, K.: Klima und Gesundheit – eine Einführung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 21 bis 24, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225662


Die Autorinnen des Schwerpunkts befassen sich mit dem Zusammenhang von Klima und Gesundheit. Katja Trippel gibt einen Überblick über neue Krankheitsbilder, Allergien und die Auswirkungen von Hitze auf die menschliche Gesundheit. Agata Paszko und Adrian Baumann beschreiben Handlungsmöglichkeiten in Krankenhäusern zur Milderung der Folgen des Klimawandels. Christoph Nikendei betrachtet die psychologischen Aspekte des Umgangs mit den negativen Folgen klimaschädigenden Verhaltens. Ralph Krolewski gibt Einblicke in seine Hausarztpraxis und sein Konzept der "Klima-Sprechstunde". Markus Spörndli berichtet aus Kenia über die Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die Landwirtschaft. Insgesamt geht es darum, wie sich der Klimawandel auf die Gesundheit auswirkt und welche Maßnahmen ergriffen werden können.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Solide Strukturen ausbauen Lehren aus der Corona-Krise und Ausblick auf die Pflegereform

Wagner, W.

Wagner, W.: Solide Strukturen ausbauen Lehren aus der Corona-Krise und Ausblick auf die Pflegereform. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 18 bis 20, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225661


Der 124. Deutsche Ärztetag fand digital statt und beinhaltete Diskussionen über die Gesundheitspolitik in Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte die Ärzteschaft für ihren Einsatz während der Corona-Pandemie. Der Ärztetag forderte Konsequenzen aus der Krise und kritisierte die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens. Es wurde auch über die Reform der Pflege diskutiert, die eine gerechtere Bezahlung der Pflegekräfte vorsieht und die Belastung der Pflegebedürftigen verringern soll. Es gab Kritik an dem Reformentwurf von Gewerkschaften und Verbänden, da sie Nachbesserungen fordern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Solide Strukturen ausbauen Lehren aus der Corona-Krise und Ausblick auf die Pflegereform

Wagner, W.

Wagner, W.: Solide Strukturen ausbauen Lehren aus der Corona-Krise und Ausblick auf die Pflegereform. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 18 bis 20, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225661


Der 124. Deutsche Ärztetag fand digital statt und beinhaltete Diskussionen über die Gesundheitspolitik, insbesondere die Lehren aus der Corona-Krise. Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte den Einsatz der Ärzteschaft während der Pandemie. Der Ärztepräsident Klaus Reinhardt kritisierte die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens und forderte bessere Arbeitsbedingungen. Gesundheitsminister Jens Spahn verteidigte Maßnahmen der Regierung und betonte die Stärke des Gesundheitswesens in Deutschland während der Pandemie. Es gab Diskussionen über die Reform des Gesundheitswesens und die Pflegereform, die eine gerechtere Bezahlung der Pflegekräfte vorsieht. Es gab jedoch Kritik an dem Reformvorschlag, insbesondere von Gewerkschaften und Verbänden, die Nachbesserungen forderten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Eine Ausbildung für das 21. Jahrhundert

Plättner, P.

Plättner, P.: Eine Ausbildung für das 21. Jahrhundert . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 16 bis 17, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225660


Die Medizinstudierenden in Deutschland haben sich für eine Reform des Medizinstudiums eingesetzt, um es an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen. Die Bundesregierung hat einen Masterplan für das Medizinstudium 2020 entwickelt, um das Studium zu modernisieren. Die geplanten Änderungen umfassen eine fächerübergreifende Ausrichtung, verstärkten Praxisbezug, digitale Lehrformate und Neugestaltung der Staatsexamina. Kritik besteht am Praktischen Jahr aufgrund fehlender Aufwandsentschädigung. Die Reform wird von der Ärzteschaft unterstützt, während einige Bundesländer Bedenken bezüglich der Kosten äußern. Die Reform wird als wichtiger Fortschritt angesehen, um die ärztliche Ausbildung zukunftsfähig zu gestalten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

One World – One Health Antibiotikaresistenzen: Handeln in allen Politikbereichen

Jenkes, C.

Jenkes, C.: One World – One Health Antibiotikaresistenzen: Handeln in allen Politikbereichen . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 12 bis 13, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225659


Die BUKO Pharma-Kampagne feiert ihr 40-jähriges Bestehen mit einer internationalen Fachkonferenz zum Thema Antibiotikaresistenzen. Experten aus verschiedenen Ländern diskutieren über die globale Problematik und präsentieren mögliche Handlungsstrategien. Es wird betont, dass Maßnahmen in allen Politikbereichen erforderlich sind, um die Resistenzentwicklung einzudämmen. Forderungen an die Politik werden formuliert, und in Workshops werden Ziele und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Ein besonderer Fokus liegt auf den Bereichen Mensch, Tier und Umwelt, wobei auch die Rolle von Landwirtschaft und Umwelt bei der Resistenzentwicklung hervorgehoben wird. Es wird betont, dass Bildung ein Schlüssel zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen ist. Abschließend werden Strategien entwickelt und Pläne für weitere politische Maßnahmen geschmiedet.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Empathie –ein zwei schneidiges Schwert Mit professioneller Interaktion psychischen Überlastungen vorbeugen

Thiry, L.

Thiry, L.: Empathie –ein zwei schneidiges Schwert Mit professioneller Interaktion psychischen Überlastungen vorbeugen . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 41 bis 43, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225658


Das Projekt empCARE beschäftigt sich mit der Professionalisierung von Gesundheitsberufen durch die Entwicklung eines Konzepts für empathische Interaktionen. Empathie wird als komplexer Prozess betrachtet, der nicht mit bloßer Intuition oder dem Erfüllen von Wünschen gleichzusetzen ist. Im Pflegebereich wird oft ein falsches Bild von Empathie vermittelt, was zu Überlastung führen kann. Das Projekt empCARE zielt darauf ab, Pflegefachleute vor psychischer Überlastung zu schützen und ihre Kompetenz im Umgang mit starken Gefühlen zu stärken. Durch reflektiert-empathische Interaktionen nach dem empCARE-Modell konnten positive Effekte wie die Reduzierung von Burn-out und Depression bei Pflegekräften festgestellt werden. Professionelle Interaktionen sollen dazu beitragen, die Beziehung zwischen Pflegepersonen und Patienten zu verbessern und die Rollenverständnisse in Pflegeteams zu verändern. Es wird betont, dass es wichtig ist, die Bedürfnisse der Beschäftigten in der Pflege zu berücksichtigen, um deren Zufriedenheit und die Qualität der Pflege langfristig zu sichern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

„Wir müssen das Heft selbst in die Hand nehmen Umgang mit dem Klimawandel in Kenia

Spörndli, M.

Spörndli, M.: „Wir müssen das Heft selbst in die Hand nehmen Umgang mit dem Klimawandel in Kenia . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 36 bis 38, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225657


Der Text handelt von Kleinbauern in Kenia, die unter dem Klimawandel leiden und Maßnahmen ergreifen, um sich anzupassen. Ein Beispiel ist die Errichtung eines Sanddammes, um Wasser zu speichern. Die Familie Kilii beteiligt sich an diesem Projekt und nutzt das gewonnene Wasser zur Bewässerung ihrer Felder. Die Behörden in Kenia unterstützen die Bauern mit meteorologischen Informationen, um ihre Landwirtschaft an die veränderten Bedingungen anzupassen. Es wird auch erwähnt, dass die Anpassung an den Klimawandel in Kenia noch mehr Aufmerksamkeit und Finanzierung benötigt.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-8-2021

Gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten

Krolewski, R.

Krolewski, R.: Gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-8-2021, S. 32 bis 35, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=225656


Der Autor reiste zur UN-Klimakonferenz COP24, wo er sich mit dem Thema "Klimawandel und Gesundheit" befasste. Er entwickelte das Konzept der "Klima-Sprechstunde" für Hausärzte, um Klimaschutz in die medizinische Praxis zu integrieren. Das Konzept beinhaltet präventive Maßnahmen wie die Förderung eines gesunden Lebensstils, pflanzenbasierte Ernährung und aktive Mobilität. Studien zeigen, dass Bewegungsmangel zu erhöhten Krankheitslasten führt. Die Förderung von Rad- und Fußgänger-Nahmobilität wird als wichtiger Beitrag zur planetaren Gesundheit angesehen. Eine ungesunde Ernährung und nicht nachhaltige Landwirtschaft werden als gesundheitsschädlich und umweltbelastend identifiziert. Durch individuelle und "planetare" Gesundheitsansätze können Volkskrankheiten verhindert und die Gesundheit verbessert werden. Es wird betont, dass ein gesunder, klimafreundlicher Lebensstil starke gesundheitliche Effekte hat. Der Autor empfiehlt präventive Maßnahmen für die Anpassung an die bereits eingetretenen Klimawandelfolgen, wie Hitzewellen. Er hat einen Aktions- und Organisationsplan für Hausarztpraxen entwickelt, um sich auf Extremwetterereignisse vorzubereiten. Dies beinhaltet die Schulung der Mitarbeiter, die Überwachung von Risikogruppen und die Ausgabe von Informationsmaterialien. Der Autor betont die Bedeutung von "Klima-Docs" und "Klima-Nurses" im Gesundheitswesen.