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Inhalte der Ausgabe 3-2023


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Pubertäts blocker & Co Chancen und Risiken der Geschlechtsangleichung

Dr. med. Lenzen-Schulte, M.

Dr. med. Lenzen-Schulte, M.: Pubertäts blocker & Co Chancen und Risiken der Geschlechtsangleichung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 72 bis 75, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300947


Die Autorin Martina Lenzen-Schulte diskutiert in ihrem Text die zunehmende Anzahl von Menschen, die sich einer Geschlechtsangleichung unterziehen, insbesondere bereits in jungen Jahren. Sie thematisiert die Chancen und Risiken dieser Maßnahmen sowie die Entwicklung in der Transgender-Medizin. Es wird auch auf die De-Transition eingegangen, bei der einige Menschen ihre Transition bereuen und zu ihrem ursprünglichen Geschlecht zurückkehren wollen. Es wird betont, dass die Therapien und Operationen im Bereich der Geschlechtsangleichung mit Risiken verbunden sind, die sorgfältig abgewogen werden müssen. Zudem wird erwähnt, dass es in einigen Ländern eine Rücknahme der frühen Transgendertherapie bei Kindern und Jugendlichen gibt, aufgrund von Bedenken und Berichten über Fehlentwicklungen. Es wird auch die Rolle von Begleiterkrankungen bei Genderdysphorie diskutiert und auf die Komplexität der Hormontherapie sowie notwendige Operationen im Rahmen der Geschlechtsangleichung eingegangen. Es wird auch auf die Verharmlosung von Komplikationen sowie auf die De-Transition und die damit verbundene kritische Überprüfung der Liberalisierung im Bereich der Geschlechtsangleichung hingewiesen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Lieferengpässe bei Arzneimitteln Ursachen und Gegenmaßnahmen

Schulze, F.

Schulze, F.: Lieferengpässe bei Arzneimitteln Ursachen und Gegenmaßnahmen . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 69 bis 71, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300946


Der Autor diskutiert Lieferengpässe bei Arzneimitteln in Deutschland und gibt Ursachen sowie Gegenmaßnahmen an. Es wird empfohlen, den Gemeinwohlauftrag im Sinne der Versorgungssicherung ernst zu nehmen und Maßnahmen wie eine gesetzliche Meldepflicht für Lieferengpässe und die Stärkung der Lieferkette vorzunehmen. Zudem wird die Rolle der EU in der Sicherung der Arzneimittelversorgung betont. Letztlich wird dazu aufgerufen, die Überwachung der Arzneimittelhersteller zu verbessern, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Utopischer Raum des Nachdenkens Die „Global Assembly in Frankfurt am Main

Lenz, R.

Lenz, R.: Utopischer Raum des Nachdenkens Die „Global Assembly in Frankfurt am Main. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 66 bis 68, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300945


Die "Global Assembly" fand in Frankfurt am Main statt, um über soziale Gerechtigkeit, Autoritarismus und Klimawandel zu diskutieren. Die Veranstaltung markiert den Beginn eines internationalen Austauschs. Es wurde über die historische Bedeutung der Paulskirche als Symbol für Demokratie in Deutschland gesprochen. Aktivist:innen aus verschiedenen Ländern debattierten über Themen wie Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit und ökonomische Gerechtigkeit. Die Assembly diente dazu, globale Herausforderungen anzugehen und Verbindungen zu stärken. Zukünftige Treffen sind geplant, um weiterhin über demokratische Wege in einer globalen Welt zu diskutieren.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Alles außer inklusiv

Dr. Tolmein, O.

Dr. Tolmein, O.: Alles außer inklusiv. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 64 bis 65, hpsmedia-Verlag, Hungen

          



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300944


Der Autor kritisiert, dass der versprochene Aktionsplan für ein inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen von der Bundesregierung noch nicht umgesetzt wurde, obwohl er eigentlich bis Ende 2022 fertig sein sollte. Er bemängelt, dass die Maßnahmen zur Förderung von Barrierefreiheit in Arztpraxen unzureichend sind und fordert gesetzliche Verpflichtungen in diesem Bereich. Die Beauftragten von Bund und Ländern betonen die Bedeutung von Barrierefreiheit nicht nur in baulicher Hinsicht, sondern auch in der Kommunikation und Infrastruktur. Sie fordern die Einführung von inklusiver Medizin in Lehre und Forschung. Der Autor argumentiert, dass die Medizin selbst inklusiv werden muss, indem Diversität im medizinischen Bereich gefördert wird. Er kritisiert, dass die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an Entscheidungsprozessen und Planungen fehlt.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Lindern mit Cannabis Cannabis-Wirkstoffe in der palliativen Begleitung

Christian, A.

Christian, A.: Lindern mit Cannabis Cannabis-Wirkstoffe in der palliativen Begleitung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 61 bis 63, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300943


Cannabis-Präparate können im Bereich der Palliativmedizin helfen, Leiden zu lindern, jedoch müssen die Erwartungen sorgfältig abgewogen werden, da die medizinische Evidenz oft übertroffen wird. Die Verwendung von Cannabis in der ambulanten Palliativtherapie konzentriert sich hauptsächlich auf Schmerz, Spastik, Appetitlosigkeit und Übelkeit. Es fehlen jedoch hochwertige Studien, um das therapeutische Potenzial von Cannabis-Arzneimitteln besser zu belegen. Der therapeutische Konsum von Cannabis in der Palliativmedizin sollte individuell angepasst und gut dokumentiert sein, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Es ist wichtig, eine offene Kommunikation zu führen und die Therapiewege kontinuierlich zu überprüfen. Es besteht weiterhin Bedarf an umfassenden Studien, um die therapeutische Wirksamkeit von Cannabis in der Palliativmedizin zu validieren.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Raus aus der „Schonraum- Ein Gespräch mit Raul Aguayo-Krauthausen

N.N.

N.N.: Raus aus der „Schonraum- Ein Gespräch mit Raul Aguayo-Krauthausen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 58 bis 60, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300942


Raül Aguayo-Krauthausen spricht in einem Interview über sein neues Buch, das sich mit der Frage beschäftigt, wie ein besseres Leben für behinderte Menschen gestaltet werden kann. Er definiert Inklusion als Annahme und Bewältigung menschlicher Vielfalt und kritisiert Begriffe wie "Heilerziehungspflege" als problematisch, da sie ein Machtgefälle implizieren. Aguayo-Krauthausen fordert eine Deinstitutionalisierung von Behindertenwohnheimen zugunsten gemeindenahen Wohnens und kritisiert die mangelnde Inklusion auf dem Arbeitsmarkt. Er spricht auch über die "Schonraumfalle", in der behinderte Menschen oft landen, und betont die Bedeutung von Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Aguayo-Krauthausen plädiert dafür, Vorurteile frühzeitig abzubauen, um eine inklusivere Gesellschaft zu schaffen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Gleiche Gesundheitschancen - ein Menschenrecht Gesundheitliche Ungerechtigkeit und Gesundheitsförderung bei trans* Menschen

Trautwein, R.; Lankenau, L.

Trautwein, R.; Lankenau, L.: Gleiche Gesundheitschancen - ein Menschenrecht Gesundheitliche Ungerechtigkeit und Gesundheitsförderung bei trans* Menschen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 92 bis 94, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300941


Der Text beschäftigt sich mit der ungleichen Gesundheitschancen von trans* Menschen und der Notwendigkeit einer lebenswelt- und bedarfsgerechten Gesundheitsförderung, um Diskriminierung im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Es wird betont, dass Gesundheitspersonal ein Verständnis für die Lebensrealitäten und Gesundheitsbedürfnisse von trans* Menschen haben sollte. Es wird auch aufgezeigt, wie Trans*Personen aufgrund von Diskriminierung und fehlender Anerkennung im Gesundheitssystem benachteiligt sind. Weiterhin werden Maßnahmen und Ansätze zur Förderung der Gesundheitschancen und Chancengleichheit für trans* Menschen durch trans*sensible Gesundheitsförderung diskutiert. Es wird betont, dass eine bedarfsgerechte und evidenzbasierte Behandlung nach dem aktuellen Wissensstand ein wichtiger Ausgangspunkt ist, um die Gesundheit von trans* Menschen zu stärken.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Zwischen Ängsten und Abhängigkeit Leihmütter in der Ukraine

Klimmer, M.

Klimmer, M.: Zwischen Ängsten und Abhängigkeit Leihmütter in der Ukraine. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 88 bis 91, hpsmedia-Verlag, Hungen

          



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300940


Die Ukraine ist eines der liberalsten Länder in Bezug auf Leihmutterschaft, mit einem Weltmarktanteil von 20 bis 25 Prozent. Der Krieg in der Ukraine hat die Situation für Leihmütter und Kinder verschlechtert, da medizinische Einrichtungen zerstört und Leihmütter unter schwierigen Bedingungen arbeiten müssen. Die Leihmutterschaft in der Ukraine wird von Agenturen organisiert, die oft unzureichenden Schutz für die Leihmütter bieten. Es gibt Berichte über Missbräuche und unzureichende Unterstützung für Leihmütter, die oft unter prekären Bedingungen arbeiten. In Deutschland gibt es Bestrebungen, Leihmutterschaft zu legalisieren und regulatorische Maßnahmen zu erlassen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Demenzsensible Konzepte in Krankenhäusern verstetigen

Plenter, C.

Plenter, C.: Demenzsensible Konzepte in Krankenhäusern verstetigen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 85 bis 87, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300939


Die Projektreihe "Blickwechsel Demenz.NRW" des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Nordrhein-Westfalen hat das Ziel, die Versorgung von Patient:innen mit Demenz in Krankenhäusern zu verbessern. Durch verschiedene Projekte wurden demenzsensible Konzepte entwickelt und umgesetzt, um Patient:innen mit kognitiven Einschränkungen besser zu unterstützen. Es wurden Netzwerke aufgebaut und Workshops zur Weiterentwicklung der Demenzsensibilität in Krankenhäusern durchgeführt. Die Bedeutung von Demenzsensibilität im Gesundheitswesen wird hervorgehoben und Maßnahmen zur Umsetzung von demenzsensiblen Strukturen werden diskutiert.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Abschied Mutters letzte Station

Bender, J.

Bender, J.: Abschied Mutters letzte Station . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 82 bis 84, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300938


Die Autorin Jutta Bender beschreibt in ihrem persönlichen Text die Sterbebegleitung ihrer Mutter im Krankenhaus. Sie erzählt von den intensiven Momenten und Gesprächen mit ihrer Mutter sowie von der liebevollen Fürsorge des Pflegepersonals. Auch berichtet sie von den Abschiedsritualen und dem Trost, den sie und ihre Familie während des Sterbeprozesses erfahren haben. Bender reflektiert zudem über die professionelle Sterbebegleitung und den Wunsch, dass jeder Mensch in seinen letzten Stunden liebevoll versorgt und begleitet wird.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Der Körper ist das stärkste Medium

Müller, C.

Müller, C.: Der Körper ist das stärkste Medium. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 80 bis 81, hpsmedia-Verlag, Hungen

       



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300937


Die Perkussionistin Vanessa Porter hat ein Programm namens "Folie ä deux" entwickelt, das sich mit der Geistesstörung beschäftigt. Durch ihre persönliche Erfahrung in der Nähe von Betroffenen möchte sie mehr Aufmerksamkeit für diese Krankheit schaffen. In den Konzerten zeigt sie sich verletzlich und fordert das Publikum auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Porter nutzt ihren Körper als stärkstes Medium, um die verschiedenen Emotionen und Erfahrungen von seelisch Erkrankten darzustellen. Sie hat auch eine starke Zuneigung zu den Betroffenen und sieht Musik als Medium, um Erfahrungen zu verarbeiten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Klimawandel und Pflege Haltung, Wissen und Handeln von Pflegefachkräften in der Praxis

Dr. med. Cruel , E.

Dr. med. Cruel , E. : Klimawandel und Pflege Haltung, Wissen und Handeln von Pflegefachkräften in der Praxis. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 76 bis 79, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300936


Der Klimawandel stellt eine große Herausforderung für die Pflege dar, da er alle Lebensbereiche beeinflusst. Pflegefachkräfte können durch nachhaltiges Handeln zu einem klimafreundlicheren Gesundheitssektor beitragen. Es gibt jedoch noch Defizite im Wissen und Handeln der Pflegekräfte bezüglich des Klimawandels. Studien zeigen unterschiedliche Wahrnehmungen und Verständnisse von Pflegefachkräften in Bezug auf den Klimawandel. Es gibt Bemühungen, klimarelevante Themen in die Pflegeausbildung zu integrieren, um klimasensibles Arbeiten auf allen Ebenen zu fördern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Leider keine Einzelfälle Traumata durch Gewalterleben während der Geburt

Kruse, M.; Dr. Hartmann, K.

Kruse, M.; Dr. Hartmann, K.: Leider keine Einzelfälle Traumata durch Gewalterleben während der Geburt. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 41 bis 43, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300935


Der Text handelt von Traumata durch Gewalterfahrungen während der Geburt, die keine Einzelfälle sind. Es wird darauf hingewiesen, dass Gewalt unter der Geburt ein gesellschaftliches Phänomen ist und verschiedene Formen annehmen kann. Die Auswirkungen traumatischer Geburtserfahrungen auf Eltern werden diskutiert, ebenso wie mögliche Folgen wie posttraumatische Belastungsstörungen. Es wird betont, dass Fachkräfte in der Geburtshilfe sensibilisiert sein müssen und die eigenen Handlungen kritisch reflektieren sollten. Es werden auch Maßnahmen zur Unterstützung von Betroffenen und zur Prävention von Gewalt während der Geburt vorgeschlagen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Trauma und Psychose Ein Plädoyer für eine beziehungsorientierte traumasensible Pflege

Ahrens, R.

Ahrens, R.: Trauma und Psychose Ein Plädoyer für eine beziehungsorientierte traumasensible Pflege. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 38 bis 40, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300934


Das Plädoyer für eine beziehungsorientierte und traumasensible Pflege betont die Bedeutung von Autonomie und Vertrauen, die durch traumatische Ereignisse erschüttert werden können. Anhand eines Fallbeispiels wird verdeutlicht, wie Pflegekräfte mit sensiblen Beziehungsprozessen zur Genesung von Patient:innen beitragen können. Es wird betont, dass traumatische Erfahrungen oft die Ursache für psychische Störungen sind. Durch eine kongruente Beziehungspflege können individuelle Bedeutungen und Lebensereignisse berücksichtigt werden, um den Heilungsprozess zu fördern. Es wird empfohlen, in der Pflege flexible Handlungssysteme zu nutzen, um Patient:innen mit traumatischen Erfahrungen besser zu unterstützen und ihre Autonomie zu stärken.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Ererbte Wunden Transgenerationale Traumatisierung

Dr. med. Drexler, K.

Dr. med. Drexler, K.: Ererbte Wunden Transgenerationale Traumatisierung . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 35 bis 38, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300933


Der Text behandelt das Thema der transgenerationalen Weitergabe von Traumata und ererbten Wunden. Es wird erklärt, wie traumatische Erfahrungen von einer Generation auf die nächste übertragen werden können und wie dies in der Psychotherapie behandelt werden kann. Anhand von Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie diese ererbten Wunden erkannt und geheilt werden können, z.B. durch die Rückgabe-Übung oder die Anwendung von EMDR. Die Autorin, Dr. med. Katharina Drexler, betont die Bedeutung der richtigen Diagnose für die passende Behandlung und wie Artikel wie dieser dazu beitragen können, das Bewusstsein für transgenerationale Traumatisierung zu stärken.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Den Blick weiten Auswirkungen von sexualisierter Gewalt auf die Angehörigen der Betroffenen

Kriechel, B.

Kriechel, B.: Den Blick weiten Auswirkungen von sexualisierter Gewalt auf die Angehörigen der Betroffenen . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 30 bis 32, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300932


Sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend hat nicht nur weitreichende Folgen für die Betroffenen, sondern kann sich auch auf das Leben von Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen traumatisierend auswirken. Angehörige müssen sich oft mit ähnlichen Gedanken und Gefühlen auseinandersetzen wie die direkt Betroffenen. Es wird betont, dass sexualisierte Gewalt kein Einzelschicksal ist, sondern in der gesamten Gesellschaft weit verbreitet ist und auch Auswirkungen auf nachfolgende Generationen hat. Es wird darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, nicht nur die Betroffenen, sondern auch ihre Angehörigen zu unterstützen und strukturelle gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen, um Kinder zu schützen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Sicheren Boden unter den Füßen haben Weshalb Traumatherapie mit Stabilisierung und Ressourcenaktivierung beginnt

Huber, M.

Huber, M.: Sicheren Boden unter den Füßen haben Weshalb Traumatherapie mit Stabilisierung und Ressourcenaktivierung beginnt . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 25 bis 29, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300931


Der Text beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Trauma und beleuchtet verschiedene Aspekte traumatischer Erfahrungen, darunter die Bedeutung der Verarbeitung von Trauma, die Auswirkungen auf Betroffene und deren Angehörige sowie die Wichtigkeit von Stabilität und Ressourcenaktivierung in der Traumatherapie. Es wird darauf hingewiesen, dass Erholung und Zeit für Regeneration nach traumatischen Erlebnissen entscheidend sind, um sich mit den Belastungen auseinanderzusetzen und diese zu integrieren. Zudem wird betont, wie wichtig es ist, auch die „dunklen, negativen oder wehrhaften Teile der Persönlichkeit anzuerkennen und in die Therapie einzubeziehen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Pflege und Kliniken am Limit - auch nach Lauterbachs Reformen

Wagner, W.

Wagner, W.: Pflege und Kliniken am Limit - auch nach Lauterbachs Reformen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 22 bis 24, hpsmedia-Verlag, Hungen

          



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300930


Die Bundesregierung hat Reformen im Bereich der Pflegeversicherung und Krankenhausreformen vorgenommen. Unter anderem wurden Verbesserungen für Pflegebedürftige in Heimen beschlossen, wie ein höherer Entlastungszuschlag ab 2024. Die Opposition und Sozialverbände kritisieren jedoch, dass die Reformen nicht ausreichen und bezeichnen sie als unzureichend. Die Krankenhauslandschaft soll neu geordnet werden, wobei es zu Streitigkeiten zwischen Bund und Ländern über die Einteilung in Versorgungsstufen kommt. Es wird auch über eine mögliche Abrechnungsbürokratie und Insolvenzen in Krankenhäusern diskutiert. Der Bundesgesundheitsminister betont die Notwendigkeit der Reformen, um das Überleben von Krankenhäusern zu sichern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Diskussionsräume, Dickköpfe und Dissense Aktuelles zum Thema Schwangerschaftsabbruch

Hulverscheidt, M.

Hulverscheidt, M.: Diskussionsräume, Dickköpfe und Dissense Aktuelles zum Thema Schwangerschaftsabbruch. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 20 bis 21, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300929


Der Text behandelt die Diskussionen und Entwicklungen rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch in Deutschland, insbesondere in Bremen und Luxemburg. Es wird erwähnt, dass der §219a abgeschafft wurde, um mehr Informationen über Schwangerschaftsabbrüche zugänglich zu machen. Ebenso wird die Schaffung eines eigenen Landesgesetzes in Bremen erwähnt, um den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu sichern. Des Weiteren wird die Arbeit einer Kommission zu reproduktiven Rechten auf Bundesebene erwähnt. Es wird auch auf Erfahrungen ungewollt Schwangerer und die Versorgungslage hingewiesen. Ein Vergleich mit Luxemburg zeigt, dass dort die reproduktiven Rechte gestärkt werden.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Schmerz in vielen Facetten Bericht von der DGPFG- Jahrestagung

Dr. Lütje, W.

Dr. Lütje, W.: Schmerz in vielen Facetten Bericht von der DGPFG- Jahrestagung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 17 bis 19, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300928


Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe hielt ihre 52. Jahrestagung in Hamburg zum Thema "Schmerz und Vorurteil". Der Fokus lag auf psychologischen und psychosomatischen Aspekten chronischer Schmerzen. Der Kongresspräsident betonte, dass Schmerz holistisch betrachtet werden muss. Es wurde über verschiedene Facetten von Schmerz gesprochen, darunter auch Schmerz am Lebensende und bei der Geburt. Der Kongress bot eine Vielzahl von Vorträgen, Workshops und Gruppenangeboten zu diesem Thema. Es wurde die Bedeutung von Selbsthilfe und die Vielfalt der Sichtweisen betont. Die Tagung endete mit dem Thema "Trauma und Frauengesundheit".

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Bitte zur Anamnese, Frau Würtz

Lucassen, H.

Lucassen, H.: Bitte zur Anamnese, Frau Würtz. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 16, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300927


Andrea Würtz, Jahrgang 1977, hat in verschiedenen Bereichen der Pflege gearbeitet und setzt sich aktiv gegen Missstände in der Pflege ein. Sie wünscht sich von der Politik, dass sie die Interessen der Pflegekräfte berücksichtigt und langfristige Lösungen für den Pflegenotstand findet. Sie ermutigt ihre Kollegen, nicht aufzugeben und Missstände anzusprechen. Wäre sie nicht in die Pflege gegangen, hätte sie Musikerin werden wollen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Leiharbeit in der Pflege

Jogerst-Ratzka, M.; Voht, G.

Jogerst-Ratzka, M.; Voht, G. : Leiharbeit in der Pflege. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 14 bis 15, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300926


Der Autor des Kommentars kritisiert, dass Politiker und Arbeitgeber mit der Regulierung der Leiharbeit in der Pflege am falschen Ende ansetzen. Er argumentiert, dass ein Verbot der Leiharbeit lediglich ein Symptom bekämpfen würde, aber nicht die eigentlichen Ursachen des Pflegepersonalmangels löst. Es wird betont, dass gerechte Entlohnung, bessere Arbeitsbedingungen und eine nachhaltige Reform des Pflegesystems notwendig sind, um die Personalnot in der Pflege zu beheben. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Verbote ohne entsprechende Lösungsansätze keine langfristigen Verbesserungen bringen würden.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Beziehung vor Erziehung Heilende Alltagspädagogik für traumatisierte Kinder

Wiemann, I.

Wiemann, I.: Beziehung vor Erziehung Heilende Alltagspädagogik für traumatisierte Kinder. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 54 bis 56, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300925


Die Traumapädagogik hilft traumatisierten Kindern durch eine auf Vertrauen und sicherer Bindung basierende Alltagspädagogik. Statt Sanktionen und Entzug von Privilegien zu verwenden, fördert sie die Selbstheilungskräfte der Kinder durch positive Erfahrungen und ein stressfreies Umfeld. Die Beziehung zur Bezugsperson hat Vorrang vor der Erziehung. Traumatisierte Kinder können durch die Traumapädagogik lernen, unangenehme Gefühle zu bewältigen und Hilfe anzunehmen. Es ist wichtig, dass sowohl Familien als auch Institutionen sichere Orte schaffen, um Kindern zu helfen, ihre traumatischen Erfahrungen zu überwinden.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Prävention durch Fortbildung

Seeger, S.; Mayer, I.; Muhalia, M.

Seeger, S.; Mayer, I.; Muhalia, M.: Prävention durch Fortbildung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 51 bis 53, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300924


Der Verein HeldenStärker bildet Notärzt:innen und Rettungskräfte für Kindernotfälle aus, da es im ländlichen Gebiet des südhessischen Kreises Bergstraße keinen spezialisierten Rettungswagen für Kinder gibt. Ziel des Trainings ist es, Leben zu retten und Traumata zu verhindern. Der Verein wünscht sich, dass pädiatrische Fortbildungen für Rettungskräfte verpflichtend werden, um die Sicherheit im Kindernotfall zu verbessern. Durch Schulungen und Fachveranstaltungen sollen Ärzt:innen und Rettungskräfte besser auf Kindernotfälle vorbereitet werden. Der Verein HeldenStärker wurde gegründet, um die Situation zu verbessern und Traumata bei Kindern und deren Familien zu minimieren.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Intensivtagebücher ein Weg aus der Krise?

Nydahl, P.; Gabriel, K.; Deffner, T.

Nydahl, P.; Gabriel, K.; Deffner, T. : Intensivtagebücher ein Weg aus der Krise? . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 47 bis 49, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300923


Das Intensivtagebuch wird als Methode zur Bewältigung von psychosozialen Problemen von Intensivpatienten und ihren Angehörigen vorgestellt. Es dient dazu, Ereignisse während des Krankenhausaufenthalts festzuhalten, um später gemeinsam reflektieren zu können. Das Tagebuch kann helfen, belastende Erinnerungen zu reduzieren, den Krankheitsverlauf besser zu verstehen und die Verarbeitung der kritischen Erkrankung zu unterstützen. Es ist sowohl für Patienten als auch für Angehörige eine hilfreiche Unterstützung während und nach der intensivmedizinischen Behandlung.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-2023

Noch immer ein Tabuthema Emotionale Traumatisierung im Rahmen der ärztlichen Berufsausübung

Theißen, J.

Theißen, J.: Noch immer ein Tabuthema Emotionale Traumatisierung im Rahmen der ärztlichen Berufsausübung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-2023, S. 44, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=300922


Der Artikel beschäftigt sich mit der emotionalen Traumatisierung von Ärztinnen und Ärzten während ihrer beruflichen Tätigkeit im Gesundheitswesen. Es wird darauf hingewiesen, dass Traumatisierung, sowohl psychischer als auch physischer Natur, häufig vorkommt, aber oft nicht erkannt oder anerkannt wird. Unterschiedliche Folgen von Belastungen werden beschrieben, wie akute Stressreaktionen und posttraumatische Belastungsstörungen. Es wird betont, dass es wichtig ist, Traumatisierungen zu enttabuisieren und Unterstützung anzubieten, um den Betroffenen zu helfen. Maßnahmen zur Prävention und Therapie werden diskutiert, um den Umgang mit Traumatisierungen im ärztlichen Berufsumfeld zu verbessern. Es wird auch auf die besonderen Belastungen durch die COVID-19-Pandemie eingegangen. Empfehlungen für ein besseres Arbeitsumfeld und die Aufarbeitung kritischer Situationen werden gegeben. Es wird betont, dass die Traumatisierung während der ärztlichen Berufsausübung oft ein Tabuthema ist und eine wertschätzende und unterstützende Atmosphäre notwendig ist.