Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 7-2008

Religionsfreiheit versus UnversehrtheitUnklare Rechtslage bei religiös motivierten Beschneidungen von Jungen

Tolmein, O.;

Tolmein, O.; : Religionsfreiheit versus UnversehrtheitUnklare Rechtslage bei religiös motivierten Beschneidungen von Jungen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 7-2008, S. 68, hpsmedia-Verlag, Hungen

      
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Der Artikel diskutiert die rechtliche Grauzone und ethischen Fragen im Zusammenhang mit religiös motivierten Beschneidungen von Jungen. Ein konkreter Fall, in dem ein Junge wegen seiner Beschneidung gegen seinen Vater klagt, wirft Fragen auf, ob solche Eingriffe an nicht einwilligungsfähigen Kindern zulässig sind. Es wird betont, dass die Diskussion um die Zulässigkeit von Beschneidungen bei Kindern intensiver wird und Ärzte, die solche Eingriffe durchführen, möglicherweise strafrechtlich belangt werden könnten. Die Debatte dreht sich um die Religionsfreiheit der Eltern versus das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit. Eine langfristige Klärung der Rechtslage wird als notwendig erachtet.