Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 1-2-2021

Wenn das Miteinander fehlt

Lippke, S.; Keller, F.; Derksen, C.

Lippke, S.; Keller, F.; Derksen, C.: Wenn das Miteinander fehlt. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 1-2-2021, S. 34 bis 36, hpsmedia-Verlag, Hungen

         
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Das Phänomen der Einsamkeit wird in der Gesellschaft zunehmend wahrgenommen. Einsamkeit kann gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit haben und wird nicht nur als Alleinsein, sondern als beeinträchtigend empfunden. Stabile soziale Kontakte können vorbeugend wirken. Die Politik und Forschung beschäftigen sich verstärkt mit dem Thema. Einsamkeit kann zu körperlichen und psychischen Problemen führen, wie Müdigkeit, Nervosität, Schlafstörungen und erhöhter Mortalität. Frauen fühlen sich tendenziell einsamer als Männer, und auch jüngere Menschen können von Einsamkeit betroffen sein. Maßnahmen wie der Aufbau von Ressourcen, gute Kommunikation und soziale Kompetenzen, sowie professionelle Unterstützung können helfen, Einsamkeit zu überwinden. Forschung und Initiativen werden entwickelt, um das Thema weiter zu erforschen und Maßnahmen zu verbessern.