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Inhalte der Ausgabe 6-1978


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 6-1978

PsychochirurgieEin Interview mit Prof. Dr. V. Sigusch

: PsychochirurgieEin Interview mit Prof. Dr. V. Sigusch. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 6-1978, S. 18 bis 22, hpsmedia-Verlag, Hungen

       



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110132


Die Psychochirurgie ist ein kontroverses Thema, das in letzter Zeit vermehrt diskutiert wird. Es wird argumentiert, dass die Technologien und Methoden der klassischen Psychiatrie versagt haben und Patienten mit seelischen Störungen nach alternativen Behandlungsmethoden suchen. Die Psychochirurgie wird als eine invasive Methode beschrieben, bei der gesundes Hirngewebe zerstört wird, um Verhaltens- und Erlebensbereiche zu beeinflussen. Die Anwendung dieser Technik wird von einigen westdeutschen Chirurgen praktiziert, die neue Techniken entwickeln und anwenden. Es wird diskutiert, dass die Entscheidung für einen solchen Eingriff oft durch unbewusste Strafbedürfnisse beeinflusst wird und dass Patienten möglicherweise nicht ausreichend über alternative Behandlungsmethoden informiert werden. Kritiker argumentieren, dass die Psychochirurgie keine wissenschaftliche Grundlage hat und möglicherweise nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Freiwilligkeit solcher Eingriffe bei bestimmten Patientengruppen, wie Gefangenen, eingeschränkt sein kann, da diese möglicherweise einen materiellen Anreiz erhalten, um sich dem Eingriff zu unterziehen. In einigen Fällen wird die Psychochirurgie als Bestrafung angesehen, was ethische und moralische Bedenken aufwirft.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 6-1978

Das Märchen vom Bösen KrankenpflegerAnmerkungen zum Prozess gegen den Rheinfeldener Krankenpfleger BöseAnmerkungen zum Prozeß den

: Das Märchen vom Bösen KrankenpflegerAnmerkungen zum Prozess gegen den Rheinfeldener Krankenpfleger BöseAnmerkungen zum Prozeß den . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 6-1978, S. 12 bis 16, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110131


Der Text beschreibt den Fall des Krankenpflegers Reinhard Böse, der verdächtigt wird, mehrere Patienten im Krankenhaus ermordet zu haben. Der Prozess gegen ihn wird detailliert dargestellt, einschließlich der Untersuchungen, Gutachten und Zeugenaussagen. Es wird auch die Arbeitsorganisation und die Bedingungen in dem betroffenen Krankenhaus in Rheinfelden diskutiert, sowie politische Hintergründe im Gesundheitswesen thematisiert. Zudem wird ein Vergleich mit dem Medizinstudium in Australien gezogen, um praxisorientiertere Lehrmethoden zu diskutieren. Es wird auch über die psychiatrische Untersuchung des Angeklagten und seine Persönlichkeit diskutiert. Es wird betont, dass der Fall von Reinhard Böse weitreichende Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und die Arbeitsbedingungen im Krankenhaussektor hat.