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Inhalte der Ausgabe 12-1985


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 12-1985

Krankenpflege im Nazionalsozialismus //// Die Bedeutung der Krankenpflege für den nationalsozialistischen Vernichtungskrieg

Koch, F.

Koch, F.: Krankenpflege im Nazionalsozialismus //// Die Bedeutung der Krankenpflege für den nationalsozialistischen Vernichtungskrieg. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 12-1985, S. 46 bis 49, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=13503


Franz Koch hält einen Vortrag über die Bedeutung der Krankenpflege im nationalsozialistischen Vernichtungskrieg. Er beschreibt die Neuordnung der Krankenpflege unter dem NS-Regime, insbesondere durch Erich Hilgenfeldt, der eine strenge Auswahl politisch genehmer und charakterlich geeigneter Krankenschwestern forderte. Die Warnkartei wurde als Instrument politischer Selektion eingeführt. Die NS-Schwestern legten Treueide auf Hitler ab und wurden verstärkt in den Kriegsdienst eingebunden. Die Kriegskrankenpflege kollabierte aufgrund von Personalmangel und überlasteten Sanitätsabteilungen. Die NSV führte Werbekampagnen für den Pflegeberuf durch, während das DRK nach dem Führerprinzip vereinheitlicht wurde. Es wird deutlich, wie die Krankenpflege für die Kriegsanstrengungen instrumentalisiert wurde und die Grenzen der Belastbarkeit erreichte. Die NS-Schwesternschaft wurde verstärkt in den Kriegseinsatz geschickt, während der Kriegsverlauf die Schwächen des Systems offenbarte. Letztendlich wird die Bedeutung der Krankenpflege auch für die heutige Zeit kritisch reflektiert.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 12-1985

Verdatung

Schmidt, O.

Schmidt, O.: Verdatung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 12-1985, S. 29 bis 31, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=13502


Der Text beschreibt die Kontroverse um die Datenerfassung durch Krankenkassen und die Nutzung von EDV-Verarbeitung zur Auswertung von Versichertendaten. Es wird diskutiert, ob dies zur Kostentransparenz oder zur Gefahr des gläsernen Patienten führt. Beispiele wie die Versuche der AOK Dortmund und Lindau werden genannt, um die Grenzen und Möglichkeiten der Datenverarbeitung aufzuzeigen. Es wird betont, dass die Panik noch nicht angebracht ist, aber Datenschutzbedenken und ethische Fragen im Gesundheitswesen werden aufgeworfen. Es wird auch über mögliche Einflüsse auf die individuellen Behandlungen und die Kostenoptimierung durch Ärzte diskutiert. Es wird angemerkt, dass die Datenerfassung und -auswertung noch nicht abgeschlossen ist, und es wird vor den potenziellen Risiken individualisierter Gesundheitsstrategien gewarnt.