Zugang anlegen
Zugang für Dr. med. Mabuse - die Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe.
Monatlich kündbar. Voller Zugriff. Ab 9.95 Euro.
Inhalte der Ausgabe 6-1988
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 6-1988Qualitätssicherung der reproduktiven MedizinBentfeld, M. |
Bentfeld, M.: Qualitätssicherung der reproduktiven Medizin. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 6-1988, S. 36 bis 40, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=18233 |
|
Der Text beschreibt Programme zur Erfassung von Daten in der Geburtshilfe und Neugeborenenheilkunde im Rahmen der Qualitätssicherung der reproduktiven Medizin. Diese Programme zielen darauf ab, Daten zu sammeln und auszuwerten, um die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern. Es wird diskutiert, wie die Anonymität der Daten gewährleistet werden kann, um Datenschutzbedenken zu berücksichtigen. Kritisiert wird unter anderem, dass die betroffenen Eltern und Patienten nicht informiert oder um Zustimmung gebeten werden. Es wird betont, dass die Programme eher einer gesundheitlichen Regelerfassung dienen und die individuelle Behandlung vernachlässigen. Es wird auch die mögliche negative Auswirkung auf die ärztliche Selbstkontrolle und die ethischen Aspekte dieser Programme diskutiert. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 6-1988Was bleibt ist KostendämpfungReiners, H. |
Reiners, H.: Was bleibt ist Kostendämpfung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 6-1988, S. 30 bis 33, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=18232 |
|
Norbert Blüm hat ein Gesetz zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt, das als "Strukturreform" verkauft werden soll. Allerdings sind die Änderungen vor allem Kosteneinsparungen und Leistungskürzungen, die die Versicherten einseitig belasten. Das Gesetz enthält Maßnahmen wie die Einführung von Festpreisen für Arzneimittel und die Reduzierung von Leistungen wie Sterbegeld und Erstattung von Fahrkosten. Die Reformpläne von Blüm werden kritisiert, da sie vor allem auf Kostendämpfung abzielen und keine neuen sinnvollen Leistungen bieten. Die geplanten Maßnahmen werden als kurzfristige Lösungen ohne langfristigen Nutzen betrachtet. Es wird angemerkt, dass alternative gesundheitspolitische Ansätze notwendig sind, um die Qualität der Arzneimittelversorgung und die ärztliche Verordnungspraxis zu verbessern, anstatt sich nur auf Kosteneinsparungen zu konzentrieren. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 6-1988Sterbehilfe oder SterbebegleitungGill, B. |
Gill, B.: Sterbehilfe oder Sterbebegleitung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 6-1988, S. 23 bis 25, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=18231 |
|
Der Text beschäftigt sich mit dem Thema Sterbehilfe und Sterbebegleitung in der modernen Gesellschaft, insbesondere im Kontext von Alter und Siechtum. Es wird diskutiert, wie soziale Hintergründe und gesellschaftliche Prozesse dazu führen, dass Sterben oft in Krankenhäusern und Altenheimen verbannt wird. Es wird auch auf die Entwicklung der Hospizbewegung eingegangen, die eine Alternative zur Sterbehilfe darstellt, indem sie eine menschenwürdige Sterbebegleitung zu Hause oder in speziellen Einrichtungen ermöglichen möchte. Es wird betont, dass die Ursachen des Problems adressiert werden müssen und nicht nur die Symptome bekämpft werden sollen. Es wird auch auf die Kosten, bürokratische Reglementierungen und die Zukunft der Hospizbewegung eingegangen. Es wird diskutiert, ob die Sterbebegleitung in bestehende soziale Strukturen integriert werden sollte, anstatt neue Institutionen zu schaffen. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 6-1988Sterbehilfe |
: Sterbehilfe. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 6-1988, S. 18 bis 21, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=18230 |
|
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) setzt sich für Sterbehilfe ein und argumentiert, dass das Selbstbestimmungsrecht des Menschen und die Schrecken der modernen Medizin eine gesetzliche Neuregelung erfordern. Die DGHS bietet verschiedene Dienstleistungen an, darunter die Ausgabe von Patientenverfügungen und die Förderung der aktiven Sterbehilfe. Kritiker befürchten jedoch, dass eine Legalisierung der Sterbehilfe dazu führen könnte, dass die Schwelle zum Tod gesenkt wird und Missbrauch stattfindet. Die Debatte über Sterbehilfe wird auch im Kontext von sozialpolitischen Diskussionen geführt, da Kosten im Gesundheitswesen und ökonomische Aspekte eine Rolle spielen. Die DGHS und andere Befürworter der Sterbehilfe werden als propagandistische Wegbereiter einer potenziell problematischen Entwicklung angesehen. |
![]() |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 6-1988Das Pflegedokumentationssystem Ein PlädoyerBurmester, E. |
Burmester, E.: Das Pflegedokumentationssystem Ein Plädoyer. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 6-1988, S. 44 bis 45, hpsmedia-Verlag, Hungen |
|
CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=18199 |
|
Das Pflegedokumentationssystem (PDS) ist ein wichtiges Instrument in Krankenhäusern, um alle Informationen zur Pflege und Behandlung eines Patienten übersichtlich zu dokumentieren. Es besteht aus einem ärztlichen und einem pflegerischen Teil, um eine kontinuierliche Pflege über den gesamten Krankenhausaufenthalt zu gewährleisten. Das PDS ermöglicht eine patientenorientierte Pflege, erleichtert die Verlaufskontrolle und verbessert den Informationsaustausch zwischen Ärzten und Pflegepersonal. Die Einführung des PDS ist gesetzlich vorgeschrieben, jedoch fehlt es oft an Grundlagen und personeller Ausstattung. Das PDS kann auch betriebswirtschaftliche und juristische Vorteile bieten, indem es den Personalbedarf transparent macht und als Beweismittel dient. Es ermöglicht eine bessere ambulante Weiterbetreuung und kann zur Stärkung des Berufsbildes beitragen. |