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Inhalte der Ausgabe 3-1996
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1996Dokumentation Abschlußbericht der Kommission zur Aufklärung von Mißbrauch in der Ost-Berliner Psychiatrie (Auszüge) |
: Dokumentation Abschlußbericht der Kommission zur Aufklärung von Mißbrauch in der Ost-Berliner Psychiatrie (Auszüge). Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1996, S. 78 bis 81, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=37124 |
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Der Abschlussbericht der Kommission zur Aufklärung von Missbrauch in der Ost-Berliner Psychiatrie basiert auf gründlichen Recherchen, die zwischen 1990 und 1995 durchgeführt wurden. Es wurde geprüft, ob politischer Missbrauch in der Psychiatrie zu Zeiten der DDR stattfand. Es wurden keine Beweise für politisch motivierte Zwangseinweisungen gefunden. Es gab jedoch Fälle, in denen Patienten aus sachfremden Gründen in die Psychiatrie eingewiesen wurden, wie beispielsweise im Zusammenhang mit Staatsfeiertagen oder politischen Ereignissen. Die Kommission fand auch Hinweise darauf, dass Ärzte im Gesundheitswesen, einschließlich der Psychiatrie, als inoffizielle Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes tätig waren und die ärztliche Schweigepflicht verletzten. Es wurden auch Fälle von Psychiatern als hauptamtliche Mitarbeiter des MfS identifiziert, darunter Dr. Horst Böttger, der in der DDR politisch operativ tätig war und später als niedergelassener Psychiater arbeitete. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1996Wann ist der Mensch tot? Das Kriterium des Hirntods in der TransplantationsgesetzgebungRimpau, W. |
Rimpau, W.: Wann ist der Mensch tot? Das Kriterium des Hirntods in der Transplantationsgesetzgebung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1996, S. 73 bis 76, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=37123 |
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Der Autor diskutiert die Definition des Hirntods in Bezug auf die Transplantationsgesetzgebung und argumentiert, dass Hirntote nicht als Tote, sondern als Sterbende betrachtet werden sollten. Er betont die Bedeutung der vorherigen Zustimmung des Patienten zur Organentnahme. Die Diskussion um den Hirntod als Todeszeitpunkt ist weiterhin kontrovers. Der Text beschreibt auch die aktuellen Kriterien zur Feststellung des Hirntodes und betont die Bedeutung einer klaren ethischen und biologischen Rechtfertigung für die Transplantationsmedizin. Es wird darauf hingewiesen, dass der Hirntod lediglich ein Teil des Sterbeprozesses ist und die Organentnahme ethisch nur vertretbar ist, wenn der Patient zu Lebzeiten zugestimmt hat. Es wird empfohlen, einen breiten gesellschaftlichen Konsens herzustellen, um die ethischen Fragen rund um den Hirntod und die Organtransplantation zu klären. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1996ICD-10 Codierung von DiagnosenBertrand, U. |
Bertrand, U.: ICD-10 Codierung von Diagnosen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1996, S. 68 bis 71, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=37122 |
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Die Einführung des Diagnoseschlüssels ICD-10 in Arztpraxen wurde aufgeschoben, aber nicht aufgehoben, nach Protesten von Ärzteverbänden. Es gibt Uneinigkeit über die Notwendigkeit der Codierung von Diagnosen, da Datenschutzbedenken und Bedenken hinsichtlich der ärztlichen Berufsfreiheit bestehen. Die elektronische Verarbeitung von Patientendaten und die Verknüpfung von Diagnose-Codes mit medizinischen Leistungen werden kontrovers diskutiert. Es wird befürchtet, dass die Codierung von Diagnosen die ärztliche Therapiefreiheit einschränkt und das Arztgeheimnis gefährdet. Datenschutzprobleme und die Notwendigkeit einer Diskussion über die Risiken der Computerisierung im Gesundheitswesen werden hervorgehoben. Es wird angeregt, das Gesundheitswesen nach den Grundsätzen der Einfachheit, Überschaubarkeit und Datensparsamkeit umzugestalten. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1996Aids-Politik in Deutschland Zwischenbilanz und PerspektivenRosenbrock, R. |
Rosenbrock, R.: Aids-Politik in Deutschland Zwischenbilanz und Perspektiven. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1996, S. 61 bis 66, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=37121 |
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Die BRD hat die politische und gesellschaftliche Herausforderung Aids bislang mit einem Sieg bürgerrechtlicher Vernunft und gesundheitspolitischer Modernität bestanden. Die sozialen Strukturen der Betroffenheit wurden in den 80er Jahren sichtbar, was zu Unsicherheiten und Ängsten in der Gesellschaft führte. Es kam zu einer politischen Auseinandersetzung über Gesundheit und Bürgerrechte, die letztendlich zu einer gesundheitspolitischen Vernunft führte. Es entstand eine gesellschaftliche Lernstrategie, die auf Prävention und Solidarität setzte. Die Aids-Politik in Deutschland führte zu guten Ergebnissen sowohl epidemiologisch als auch bürgerrechtlich. Trotz Erfolgen gibt es Defizite in der Prävention, Krankenversorgung, Lehre und Forschung sowie sozialen Absicherung. Die Aids-Politik in Deutschland muss als Pilotprojekt für eine neue Gesundheitspolitik betrachtet werden und die globale Herausforderung von Aids erfordert weiterhin mehr Engagement und Mittel, insbesondere in den betroffenen Regionen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1996Psychosomatik Spezialdisziplin oder Grundhaltung?Henningsen, P. |
Henningsen, P.: Psychosomatik Spezialdisziplin oder Grundhaltung?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1996, S. 58 bis 59, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=37120 |
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Der Autor Peter Henningsen reflektiert über die Entwicklung der Psychosomatik in der Medizin seit den 1980er Jahren. Er betont die Bedeutung einer ganzheitlichen Grundhaltung, die Krankheiten als Krise und Chance betrachtet und auf der Arzt-Patient-Beziehung basiert. Trotz anfänglicher Widerstände hat sich die Psychosomatik als fester Bestandteil des Medizinbetriebs etabliert und verfügt über differenzierte Therapieansätze. Henningsen stellt jedoch fest, dass der ursprüngliche Anspruch, Mediziner aus ihrer technokratischen Sicht zu lösen und Patienten zu mündigen Subjekten zu machen, nicht erreicht wurde. Er mahnt zur Selbstkritik und zur Diskussion über die Rolle der sprechenden Medizin in der heutigen Gesundheitspolitik. |
Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1996Warm , satt, sauber? Stationäre Altenpflege 1976 bis 1996Graber-Dünow, M. |
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Graber-Dünow, M.: Warm , satt, sauber? Stationäre Altenpflege 1976 bis 1996. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1996, S. 52 bis 56, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=37119 |
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Der Text beschreibt, dass Entscheidungen in der Geriatrie aufgrund von Multimorbidität kompliziert sind und das Festlegen eines Therapieziels erschweren. Der Autor zeigt anhand von zwei Fallbeispielen, wie man kluge Entscheidungen treffen kann. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1996Wir brauchen konkrete Utopien Die Zukunft des öffentlichen GesundheitswesensSchmacke, N. |
Schmacke, N.: Wir brauchen konkrete Utopien Die Zukunft des öffentlichen Gesundheitswesens. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1996, S. 48 bis 51, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=37118 |
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Norbert Schmacke diskutiert die Herausforderungen und Perspektiven des öffentlichen Gesundheitswesens. Er betont die Bedeutung des Sozialstaates für gleiche Gesundheitschancen und kritisiert die Entstaatlichung und Privatisierung im Gesundheitswesen. Schmacke spricht sich für die Einbeziehung der Gesundheitswissenschaften in die Debatte aus und betont die Notwendigkeit konkreter Utopien. Er spricht sich gegen die Überbetonung von Marktmechanismen aus und plädiert für eine verstärkte Prävention, Rehabilitation und Pflege. Zudem fordert er eine stärkere Einbindung von Public Health-Forschung und -Politikberatung. Er kritisiert die Vermischung von Ebenen und Systemen in der Debatte um die Gesundheitskrise und plädiert für differenzierte Antworten. Schmacke sieht in der Krise des Gesundheitswesens eine Chance, über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und eine patientenorientierte Medizin nachzudenken. Er betont die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung und die Notwendigkeit einer Reform der ärztlichen Ausbildung. Schmacke sieht die Zukunftsaufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes in der Verknüpfung sozialkompensatorischer Angebote, der Partnerschafts- und Sexualberatung, der Gesundheitsförderung und der Psychosomatik. Er plädiert für eine Neuorientierung im Gesundheitswesen, die die Bedürfnisse der Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1996Zwischen Wissenschaftsanspruch und ritualisiertem HandwerkBartholomeyczik, S. |
Bartholomeyczik, S.: Zwischen Wissenschaftsanspruch und ritualisiertem Handwerk. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1996, S. 40 bis 46, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=37117 |
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Der Text beschreibt die Entwicklung und Positionierung des Pflegeberufs zwischen Wissenschaft und traditionellem Handwerk. Es wird aufgezeigt, wie die Pflege zunehmend an Bedeutung gewinnt und professionalisiert wird. Es wird diskutiert, wie die Pflegeausbildung und -praxis sich verändern und den wissenschaftlichen Standards annähern. Es wird auch auf Herausforderungen hingewiesen, wie die Qualitätssicherung und die gesellschaftlichen Veränderungen, die den Pflegeberuf beeinflussen. Die Autorin betont die Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen Pflege und einer weiteren Professionalisierung des Berufsstandes. |