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Inhalte der Ausgabe 5-1998


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Vom Sterben meines Vaters

Leonhardt-Braun, U.

Leonhardt-Braun, U.: Vom Sterben meines Vaters. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 18 bis 19, hpsmedia-Verlag, Hungen

  



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45836


Der Autor beschreibt den Sterbeprozess seines Vaters, der sich für den Suizid entschied, um seinem Leiden ein Ende zu setzen. Nachdem dieser Versuch misslang, wurde er zum Pflegefall und musste Dialysebehandlungen über sich ergehen lassen. Trotz des ausführlichen Abschiedsbriefs des Vaters und seines klaren Wunsches, keine lebenserhaltenden Maßnahmen zu erhalten, erlebte er qualvolle letzte Stunden im Krankenhaus. Die Autorin beschreibt den Mangel an angemessener Betreuung und Pflege, die ihr Vater erhielt, sowie ihren Kampf um eine würdevolle Sterbebegleitung. Schließlich stirbt der Vater allein im Krankenhaus.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Tabu - und trotzdem Routine Vorgeburtliche Diagnostik und die Praxis des eingeleiteten Todes

Kehrbach, A.

Kehrbach, A.: Tabu - und trotzdem Routine Vorgeburtliche Diagnostik und die Praxis des eingeleiteten Todes. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 61 bis 64, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45835


Der Artikel von Antje Kehrbach beleuchtet die dunkle Seite der pränatalen Diagnostik, insbesondere die Praxis des eingeleiteten Todes im Krankenhaus. Es wird auf die emotionalen Belastungen für Frauen und Paare eingegangen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden müssen. Kehrbach beschreibt ihre beruflichen Erfahrungen als Hebamme und betont die Notwendigkeit, das physische und psychische Leid, das mit pränataler Diagnostik verbunden ist, offen anzusprechen. Sie fordert eine reflektierte und professionelle Betreuung für betroffene Frauen und Paare, die auch die emotionalen Aspekte angemessen berücksichtigt. Zudem plädiert sie für eine gesellschaftliche Diskussion und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, um Frauen in diesem sensiblen Bereich besser zu unterstützen. Letztendlich fordert Kehrbach eine Rückbesinnung auf die Wertigkeit von Schwangerschaft und Geburt und eine stärkere Rolle der Hebammen in der Schwangerenvorsorge.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Man kann ja doch nichts dagegen tun? Sucht und Mißbrauch bei alten Menschen

Wolter-Henseler, D.-K.

Wolter-Henseler, D.-K.: Man kann ja doch nichts dagegen tun? Sucht und Mißbrauch bei alten Menschen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 53 bis 60, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45834


Der Text behandelt das Thema Sucht und Missbrauch bei alten Menschen, insbesondere im Zusammenhang mit Alkohol und Benzodiazepinen. Es wird darauf hingewiesen, dass Sucht im Alter oft vernachlässigt wird, aufgrund von negativen Altersstereotypen. Es wird diskutiert, dass Alkoholprobleme im Alter häufig vorhanden sind und sich bei einigen Menschen sogar im Alter entwickeln. Die Problematik der Benzodiazepinabhängigkeit im Alter wird ebenfalls thematisiert, wobei die Verantwortung der Ärzte betont wird. Es wird angeregt, den Medikamentenkonsum kritisch zu hinterfragen und einen verantwortungsvollen Umgang damit zu pflegen. Die Diskussion um die Empfehlungen zur Anwendung von Benzodiazepinen wird ebenfalls aufgegriffen. Es wird angemerkt, dass die Empfehlungen möglicherweise restriktiver ausfallen sollten, insbesondere bei alten Menschen. Literaturhinweise und Quellenangaben zu Workshops und Tagungsbänden zu Sucht im Alter werden ebenfalls genannt.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Doppelte Stigmatisierung Alter und Wohnungslosikeit

Trabert, G.

Trabert, G.: Doppelte Stigmatisierung Alter und Wohnungslosikeit. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 50 bis 52, hpsmedia-Verlag, Hungen

    



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45833


Der Text beschreibt die Problematik der doppelten Stigmatisierung von wohnungslosen älteren Menschen in der Gesellschaft, die oft mit Armut und mangelnder Versorgung einhergeht. Es wird betont, dass die Lebensbedingungen und Gesundheit älterer wohnungsloser Menschen besondere Aufmerksamkeit erfordern. Es werden auch Vorschläge für eine angemessene Versorgung und Betreuung dieser Bevölkerungsgruppe diskutiert, einschließlich dezentraler Unterbringungsmöglichkeiten und einer Verbesserung der Pflege in Wohnungslosenhilfe-Einrichtungen. Es wird darauf hingewiesen, dass ältere wohnungslose Menschen das Recht auf einen würdigen Lebensabend haben wie alle anderen in der Gesellschaft.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Das war so nicht geplant ... Migration, Alter und Gesundheitsversorgung

Schiff, A.; Dallmann, H.-U.

Schiff, A.; Dallmann, H.-U.: Das war so nicht geplant ... Migration, Alter und Gesundheitsversorgung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 46 bis 49, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45832


Der Text behandelt die Themen Migration, Alter und Gesundheitsversorgung von Migrantinnen in Deutschland. Es wird darauf hingewiesen, dass Deutschland ein Einwanderungsland geworden ist, ohne dass dies angemessen in politische und soziale Planungen einbezogen wurde. Die sozialen und wirtschaftlichen Probleme, insbesondere für ältere Migrantinnen, werden diskutiert. Es wird betont, dass die Gesundheitssysteme auf diese Entwicklungen vorbereitet sein müssen. Die soziale Situation älterer Migrantinnen wird beleuchtet, wobei auf die Bedeutung von ethnischen Kolonien und die sprachlichen Herausforderungen hingewiesen wird. Auch die gesundheitliche Situation von Migrantinnen wird thematisiert, wobei betont wird, dass Migration nicht per se pathogen ist. Schließlich werden Überlegungen zur angemessenen Gesundheitsversorgung älterer Migrantinnen diskutiert, darunter Aspekte wie Altersarmut, Rückkehrorientierung, familiäre Strukturen, Sprachprobleme und kulturelle Sensibilität im Gesundheitswesen. Es wird betont, dass die individuellen Geschichten und Bedürfnisse älterer Migrantinnen berücksichtigt werden müssen, um eine angemessene Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Erfahrungen sexueller Gewalt in der Lebensgeschichte alter Frauen (K)ein Thema in der stationären Altenarbeit?

Böhmer, M.

Böhmer, M.: Erfahrungen sexueller Gewalt in der Lebensgeschichte alter Frauen (K)ein Thema in der stationären Altenarbeit?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 39 bis 44, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45831


Der Text beschreibt die Erfahrungen sexueller Gewalt in der Lebensgeschichte alter Frauen und die Auswirkungen dieser Erfahrungen auf ihr Verhalten und ihre psychische Gesundheit. Es wird darauf hingewiesen, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen schon seit vielen Generationen existiert, jedoch in der Altenpflege kaum thematisiert wird. Viele ältere Frauen haben traumatische Erfahrungen mit sexueller Gewalt gemacht, die sich auf ihr Verhalten und ihre Symptome auswirken können. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Biographie und mögliche frühere Gewalterfahrungen von alten Frauen in der Pflege zu berücksichtigen, um angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Es wird auch empfohlen, die Diagnose des Posttraumatischen Belastungssyndroms in die Altenpflege zu integrieren und sexuelle Gewalt in den Lehrplänen der Pflegeschulen zu behandeln. Es wird darauf hingewiesen, dass Pflegende sensibel auf die Bedürfnisse und möglichen Traumata älterer Frauen eingehen sollten, um ihnen Sicherheit und Kontrolle zu ermöglichen. Es wird auch die Notwendigkeit von Psychotherapie für ältere Frauen betont, wenn sie dazu bereit sind. Es wird vor allem darauf hingewiesen, dass Pflegende keine Psychotherapeuten ersetzen können, aber durch einfühlsame Pflege und Respekt die Lebensqualität älterer Frauen verbessern können.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Pflegebedürftigkeit im Alter Entwicklungspsychologische Überlegungen

Teising, M.

Teising, M.: Pflegebedürftigkeit im Alter Entwicklungspsychologische Überlegungen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 36 bis 38, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45830


Der Text beschäftigt sich mit der Pflegebedürftigkeit im Alter und den Entwicklungspsychologischen Überlegungen zum Verständnis von Pflegebeziehungen. Es wird erläutert, wie sich Pflegebedürftigkeit auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirkt und wie Pflegebeziehungen sowohl professionell als auch persönlich gefürchtet werden. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse und Empfindungen des Pflegebedürftigen zu verstehen, um eine angemessene Pflegebeziehung zu gestalten. Dabei werden auch die psychologischen und gesellschaftlichen Aspekte der Pflegebeziehungen im Alter beleuchtet. Es wird darauf hingewiesen, dass die Pflegequalität am Grad der Selbstständigkeit des Patienten gemessen wird und dass die professionelle Pflege darauf abzielt, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Es wird auch auf die Bedeutung der Vergangenheit in der Pflegebeziehung hingewiesen und wie ein biografisch orientiertes Pflegeverständnis dazu beitragen kann, die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Pflegebedürftigen besser zu verstehen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Effektivität und Effizienz durch das Recht der Pflegeversicherung

Klie, T.

Klie, T.: Effektivität und Effizienz durch das Recht der Pflegeversicherung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 32 bis 35, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45829


Der Text behandelt den Schwerpunkt Alter und Altenpflege, insbesondere die Effektivität und Effizienz des Rechts der Pflegeversicherung. Der Autor, Thomas Klie, reflektiert über die normative Eigensinnigkeit des Sozialgesetzbuchs XI (SGB XI) und dessen Auswirkungen auf die Pflege. Er diskutiert die Herausforderungen bei der Bestimmung von guter Pflege, die Unterschiede zwischen den Vorstellungen von Pflegebedürftigen und professionell Pflegenden sowie die Ziele der Pflegeversicherung. Klie betont die Bedeutung des Rechts für die Pflege und die politischen Ziele, die damit verbunden sind. Er skizziert ausgewählte Wirkungen der Pflegeversicherung, insbesondere im ambulanten Bereich, und betont die Notwendigkeit der Kohärenzherstellung im Rechtssystem. Der Autor verweist auf verschiedene Studien zu den Auswirkungen der Pflegeversicherung, die zeigen, dass Pflegegeld oft in bereits bestehende Pflegearrangements integriert wird und nur begrenzte Veränderungen bewirkt. Er diskutiert auch die Zufriedenheit von Pflegebedürftigen mit der Pflegeversicherung und betont die Bedeutung informeller Unterstützungsnetzwerke. Klie schließt mit dem Fazit, dass die Effizienz und Effektivität der Pflegeversicherung in Bezug auf die häusliche Pflege noch nicht eindeutig bestätigt werden können und dass weiterhin an der Kohärenz des Rechtssystems gearbeitet werden muss.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Sparen - koste es, was es wolle... Zu aktuellen Problemen der Pflegeheime

Graber-Dünow, M.

Graber-Dünow, M.: Sparen - koste es, was es wolle... Zu aktuellen Problemen der Pflegeheime. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 30 bis 31, hpsmedia-Verlag, Hungen

    



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45828


Der Autor Michael Graber-Dünow beschreibt die aktuellen Probleme in der Altenpflege, wie den Personalmangel, die finanziellen Einschränkungen und die Abschaffung von Fachkräftequoten. Er kritisiert die Sparmaßnahmen und den Mangel an Wertschätzung und Unterstützung für Altenpflegekräfte. Trotz einer vorübergehenden Verlängerung der Übergangsfrist für Fachkräftequoten sieht er die Altenpflege weiterhin in einer schweren Krise. Er plädiert für langfristige politische Lösungen, um die Pflegequalität und -standards zu verbessern und den wachsenden Bedarf an Pflege gerecht zu werden.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-1998

Gesetz zur Bekämpfung von Sexualdelikten

: Gesetz zur Bekämpfung von Sexualdelikten. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-1998, S. 20 bis 21, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=45827


Die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung äußert sich kritisch zum neuen Gesetz zur Bekämpfung von Sexualdelikten. Sie plädiert für psycho- und sozialtherapeutische Maßnahmen anstelle von Kastration und lebenslanger Haft für Sexualstraftäter. Das Gesetz soll die Rückfallquote reduzieren, wird jedoch als unzureichend und problematisch angesehen. Die Gesellschaft fordert den Ausbau von Therapieeinrichtungen, Fortbildungen für Fachkräfte, und eine ganzheitliche Herangehensweise zur Bekämpfung von Sexualkriminalität. Es wird kritisiert, dass die Opferhilfe durch das Gesetz nicht ausreichend gewährleistet wird und dass härtere Strafen keine abschreckende Wirkung haben. Die Gesellschaft schlägt vor, eine Enquete-Kommission einzuberufen, um die Situation von Opfern und Tätern genauer zu untersuchen. Letztendlich wird betont, dass die Fokussierung auf Resozialisierung und humane Maßnahmen entscheidend ist.