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Inhalte der Ausgabe 3-1998


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1998

Verhaltener Optimismus Zu den Sterbehilferichtlinien der Bundesärztekammer

Mürner, C.; Sierck, U.

Mürner, C.; Sierck, U.: Verhaltener Optimismus Zu den Sterbehilferichtlinien der Bundesärztekammer. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1998, S. 18 bis 19, hpsmedia-Verlag, Hungen

       



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=44913


Die Bundesärztekammer hat 1997 neue Sterbehilferichtlinien vorgeschlagen, die auf heftige Diskussionen stießen. Es wurde Kritik an der Legalisierung von verdeckter Euthanasie geäußert, insbesondere in Bezug auf Neugeborene mit Behinderungen und Wachkoma-Patienten. Nach einer Diskussion des Entwurfs im Januar 1998 in Königswinter wurden Bedenken geäußert, ob die Sterbehilfe zu einem alltäglichen Thema wird. Es wurde erwähnt, dass die Richtlinien aufgrund von Gerichtsurteilen und internationalen Grundsätzen überarbeitet wurden. Es gab auch Diskussionen über den mutmaßlichen Willen von Patienten. Es wurde festgestellt, dass es Bedenken gibt, dass die Richtlinien Menschen im Wachkoma betreffen, die als lebendig betrachtet werden sollten. Es gab auch eine Diskussion über die Akzeptanz von Sterbehilfe, wobei viele Menschen passive Sterbehilfe befürworteten. Die Diskussion betonte auch die Bedeutung von Palliativmedizin und Schmerztherapie. Es wurde gefordert, die Hospizhilfe in den Richtlinien zu berücksichtigen und die Formulierung von "Behandlungsabbruch" zu ändern. Es besteht Optimismus, dass der Richtlinienentwurf überarbeitet wird, aber es bleibt abzuwarten, wie die endgültige Version aussehen wird.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1998

VDÄÄ/VDPP-Memorandum Patientenrechte und Ethik, Qualität und Patientenschutz

: VDÄÄ/VDPP-Memorandum Patientenrechte und Ethik, Qualität und Patientenschutz. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1998, S. 61 bis 66, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=44912


Das Memorandum des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte (VDÄÄ) und des Vereins Demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) beinhaltet Thesen und Vorschläge zur aktuellen Gesundheitspolitik, die eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gesundheitswesen fordern. Es werden unter anderem Forderungen nach Stärkung des Sozialstaatsprinzips, Rückkehr zur solidarischen Verteilung der Ressourcen, Abkehr vom Wirtschaftsliberalismus im Gesundheitsbereich und Gestaltung des Gesundheitswesens als öffentliche Aufgabe erhoben. Weitere Punkte betreffen die Ethik in der Medizin, Qualität und Patientenschutz, sowie die Reform der ärztlichen Ausbildung und die Förderung von Selbsthilfegruppen. Es wird auch auf die Notwendigkeit einer demokratischen Struktur im Krankenhaus und der Kooperation statt des Einzelkämpfertums hingewiesen. Die Autoren des Memos betonen die Bedeutung von Transparenz, Qualitätssicherung und Beteiligung der Patienten bei Entscheidungen im Gesundheitswesen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1998

Pflegediagnosen und International Classification for Nursing Practice (ICNP) Eine Analyse von Klassifikationssystemen in der Pflege

Friesacher, H.

Friesacher, H.: Pflegediagnosen und International Classification for Nursing Practice (ICNP) Eine Analyse von Klassifikationssystemen in der Pflege. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1998, S. 33 bis 37, hpsmedia-Verlag, Hungen

       



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=44911


Der Text beschäftigt sich mit Pflegediagnosen und deren Klassifikationssystemen, insbesondere der NANDA und der ICNP. Es wird die historische Entwicklung von Pflegediagnosen seit 1953 in den USA beschrieben, wobei die Bedeutung von Pflegediagnosen für die Professionalisierung der Pflege diskutiert wird. Es wird auf die Kritik an US-amerikanischen Pflegediagnosen eingegangen und die Entwicklungen in Europa, insbesondere die Gründung von ACENDIO und die Einführung der ICNP, werden beleuchtet. Es wird auch die Problematik des Handlungsbegriffs in der ICNP diskutiert, insbesondere in Bezug auf Selbstpflege und Bewegung. Kritische Aspekte der Klassifikationssysteme und deren mögliche Auswirkungen auf die Pflegepraxis werden aufgezeigt. Es wird angemerkt, dass eine vertiefende Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen der Pflegewissenschaft notwendig ist, um die Anwendung von Klassifikationssystemen sinnvoll zu gestalten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1998

Der Mensch ist dem Menschen ein Gegenstand Das Kind als Schaden?

Tolmein, O.

Tolmein, O.: Der Mensch ist dem Menschen ein Gegenstand Das Kind als Schaden?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1998, S. 53 bis 54, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=44910


Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Ärzte für Behandlungsfehler haften, auch wenn dadurch ungewollte Kinder geboren werden. Dies hat zu Diskussionen über das "Kind als Schaden" geführt. Früher konnten Ärzte sich auf die Juristen verlassen, aber die Rechtsprechung hat sich geändert. Es gibt vermehrt Schadensersatzforderungen gegen Ärzte, vor allem im Bereich der Humangenetik und Geburtsmedizin. Die Rechtsprechung fordert eine genaue Auseinandersetzung mit den Zielen und Perspektiven der modernen Medizin. Es gibt Bedenken darüber, dass die Schadensvermeidung zum absoluten Ziel wird und dass die Rechtsprechung die Geburt von Kindern mit Behinderungen als Schaden betrachtet. Die Diskussionen um das "Kind als Schaden" erfordern eine grundlegende Auseinandersetzung mit den Zielen und Perspektiven der modernen Medizin.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1998

Wo bleibt die Pille für den Mann?

Bohne, M.

Bohne, M.: Wo bleibt die Pille für den Mann?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1998, S. 48 bis 52, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=44909


Die Suche nach einer "Pille für den Mann" wird seit den 1950er Jahren vorangetrieben, jedoch hat die Entwicklung bisher nicht die gleichen Erfolge erzielt wie bei der Antibabypille für Frauen. Es gibt verschiedene Ansätze zur Erforschung einer männlichen Verhütungspille, darunter die Unterdrückung der Spermienbildung, Spermienreifung oder die Funktionshemmung reifer Spermien. Die WHO unterstützt Studien zu verschiedenen Substanzen, die die männliche Fruchtbarkeit beeinflussen sollen. Obwohl es vielversprechende Ansätze gibt, wird die Kontrazeption weiterhin hauptsächlich von Frauen übernommen, da die Forschung im Bereich der Männerverhütung im Vergleich zur Frauenverhütung weniger finanzielle Mittel erhält. Es besteht jedoch Hoffnung, dass mit mehr Forschung und Unterstützung die Entwicklung einer "Pille für den Mann" vorangetrieben werden kann.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1998

Seehofies World Transplantation von Tierorganen auf den Menschen

Bovenschulte, M.; Kiper, M.

Bovenschulte, M.; Kiper, M.: Seehofies World Transplantation von Tierorganen auf den Menschen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1998, S. 45 bis 47, hpsmedia-Verlag, Hungen

       



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=44908


Die Bundesregierung fördert Projekte zur Transplantation von Tierorganen auf Menschen. Die Xenotransplantation wird als mögliche Lösung für den Mangel an Spenderorganen betrachtet. Es werden genetisch veränderte Tiere verwendet, um eine Abstoßungsreaktion zu verhindern. Deutschland, insbesondere Hannover, ist ein führendes Zentrum für diese Forschung. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Übertragung von Infektionen von Tieren auf Menschen, insbesondere durch Retroviren. Die ethischen Aspekte und Sicherheitsfragen müssen noch ausführlich diskutiert werden. Die Bundesregierung zeigt sich trotzdem offen für die Xenotransplantation und unterstützt Forschungsprojekte auf diesem Gebiet. Es wird empfohlen, die Forschung auf alternative Methoden der Organsubstitution zu konzentrieren.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1998

You cant stop science? Die Wissenschaft im Klon-Fieber

Emmrich, M.

Emmrich, M.: You cant stop science? Die Wissenschaft im Klon-Fieber. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1998, S. 42 bis 44, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=44907


In der Geriatrie sind Entscheidungen aufgrund von Multimorbidität komplex. Der Autor demonstriert anhand von Fallbeispielen, wie man kluge Entscheidungen treffen kann.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-1998

Ist Nancy Roper noch aktuell? Anmerkung zur Übersetzung von Priciples of Nursing in Process Context

Löser, I.

Löser, I.: Ist Nancy Roper noch aktuell? Anmerkung zur Übersetzung von Priciples of Nursing in Process Context. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-1998, S. 38 bis 41, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=44906


Der Text beschäftigt sich mit dem Thema des Klonens und den ethischen, moralischen und gesellschaftlichen Fragen, die damit verbunden sind. Es wird diskutiert, wie das Klonen von Tieren bereits praktiziert wird und sich auf den Menschen auswirken könnte. Es werden verschiedene Ansichten und Bedenken gegen das Klonen vorgestellt, sowohl von Tierschützern als auch von Politikern und Wissenschaftlern. Es wird betont, dass das Klonen das Bild des Menschen von sich selbst verändern und gesellschaftliche Verwerfungen verursachen könnte. Es wird auch aufgezeigt, dass es weltweit keinen eindeutigen politischen Willen gibt, das Klonen zu verbieten. Verschiedene internationale Regelwerke und Empfehlungen werden diskutiert, die sich mit dem Klonen von Tieren und Menschen befassen. Es wird auch auf die Kontroversen und die unterschiedlichen Ansichten innerhalb der Gesellschaft hingewiesen, insbesondere in Bezug auf ethische und moralische Aspekte des Klonens. Es wird betont, dass das Klonen eine große Sprengkraft für die Kultur des Zusammenlebens haben könnte.