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Inhalte der Ausgabe 5-2009
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009Das Robert Koch-Institut im NationalsozialismusDas Bundesinstitut zur Krankheitsüberwachung und -prävention stellt sich seiner GeschichteHulverscheidt, M.; |
Hulverscheidt, M.; : Das Robert Koch-Institut im NationalsozialismusDas Bundesinstitut zur Krankheitsüberwachung und -prävention stellt sich seiner Geschichte. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 51 bis 53, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110436 |
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Das Robert Koch-Institut im Nationalsozialismus war in Menschenversuche involviert, die von Mitarbeitern aktiv unterstützt wurden. Es gab eine intensive Mitwisserschaft und Mitwirkung der Institutsmannschaft bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es wurden keine Fälle von Protest oder Zivilcourage gegen diese Aktivitäten bekannt. Die Aufarbeitung dieser Geschichte ist noch nicht abgeschlossen, und es wird empfohlen, Mitarbeiter des Instituts darüber zu informieren und Schulungen anzubieten. Der Präsident des heutigen RKI hat die Mitwirkung des Instituts im Nationalsozialismus eingeräumt und betont die Notwendigkeit von mehr Mut und Widerstand in dieser Zeit. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009Keine brauchbaren ErkenntnisseModellversuche zur Reform der Ausbildung in den PflegeberufenDielmann, G.; |
Dielmann, G.; : Keine brauchbaren ErkenntnisseModellversuche zur Reform der Ausbildung in den Pflegeberufen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 46 bis 47, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110435 |
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In dem Kommentar wird die Problematik der Reform der Ausbildung in den Pflegeberufen diskutiert. Es wird erwähnt, dass die Modellversuche zur Reform nur begrenzt aussagekräftig sind, da keine verbindliche und unabhhängige Auswertung vorgesehen war. Es wird hervorgehoben, dass die zentralen Fragen bezüglich der Ausbildung in der Pflege noch nicht hinreichend beantwortet sind. Es wird vorgeschlagen, die Ausbildung in unterschiedlichen Fachrichtungen beizubehalten und nur gemeinsame Grundbestandteile zu vermitteln. Zudem wird angemerkt, dass eine verbesserte praktische Ausbildung notwendig ist. Es wird darauf hingewiesen, dass eine umfassende Studie zur Ausbildung benötigt wird, um die Wirksamkeit der verschiedenen Modelle zu bewerten. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009„Umfassend qualifizierte PflegefachkräfteErkenntnisse zur Zusammenführung der PflegeausbildungenWeidner, F.; Rottländer, R.; |
Weidner, F.; Rottländer, R.; : „Umfassend qualifizierte PflegefachkräfteErkenntnisse zur Zusammenführung der Pflegeausbildungen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 42 bis 45, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110434 |
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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierte 2004 das Modellvorhaben „Pflegeausbildung in Bewegung", bei dem acht Modellprojekte in acht Bundesländern die Zusammenführung der Ausbildungen von Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erprobten. Die Erkenntnisse aus diesen Projekten zeigen, dass eine gemeinsame Pflegeausbildung mit lebensalter- und organisationsübergreifender Ausrichtung möglich ist. Empfohlene Maßnahmen beinhalten die Systematisierung curricularer Prozesse, die Aufwertung der praktischen Ausbildung und die Beachtung eines erweiterten Pflegebegriffs. Eine dreijährige gemeinsame Pflegeausbildung mit einem einheitlichen Berufsabschluss wird vorgeschlagen. Die Struktur umfasst längere Praxis-Pflichteinsätze in verschiedenen Arbeitsfeldern sowie kürzere Praxis-Wahleinsätze. Die Reform zu einer gemeinsamen Pflegeausbildung wird als gesellschaftlich und arbeitsmarktpolitisch notwendig angesehen und erfordert eine Entwicklung zu Pflegebildungszentren. Zentrale Prinzipien sind Generalisierung, Professionalisierung und Modernisierung. Die Pflegeausbildung soll auf gesellschaftliche Herausforderungen ausgerichtet sein. Die Absolventen der Modellprojekte zeigten sich als kompetente Pflegekräfte mit zentralen pflegerischen Kompetenzen und sind auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen vorbereitet. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009Zwischen Autonomie und AbhängigkeitEin zentraler Konflikt auch am LebensendeTeising, M.; |
Teising, M.; : Zwischen Autonomie und AbhängigkeitEin zentraler Konflikt auch am Lebensende. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 36 bis 38, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110433 |
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Der Konflikt zwischen Autonomie und Abhängigkeit ist ein zentrales Thema, das sich besonders im höheren Lebensalter und beim Sterben zeigt. Die Autonomie wird in der westlichen Gesellschaft als höchstes Gut betrachtet, jedoch führt die zunehmende Individualisierung auch zu einer verstärkten Abhängigkeit von gesellschaftlichen Zwängen und Informationen. Die steigende Lebenserwartung hat zu einem neuen Lebensabschnitt zwischen Berufsleben und hohem Alter geführt, in dem Autonomie und Abhängigkeit eine wichtige Rolle spielen. Die Diskussion über Palliativversorgung, Sterbebegleitung und Selbstbestimmung am Lebensende wird intensiv geführt, wobei die menschliche Würde oft mit Handlungsfähigkeit verbunden wird. Die solidarische Fürsorge weicht zunehmend dem Streben nach individueller Selbstverantwortung, was zu einer Entsolidarisierung führen kann. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009Die Pflicht zum sanften TodWie Sterben „gelingtJurk, C.; |
Jurk, C.; : Die Pflicht zum sanften TodWie Sterben „gelingt. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 33 bis 35, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110432 |
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Die britische Berühmtheit Jade Goody machte ihr Sterben zu einer öffentlichen Inszenierung, indem sie vier Wochen vor ihrem Tod medienwirksam heiratete. Dies wirft Fragen auf über die Inszenierung des Sterbens in den Medien und die Erwartungen an ein "gutes" Sterben. Die Hospizbewegung kämpft dafür, das Sterben in Würde zu ermöglichen, doch die Normierung und Vermarktung des Sterbens durch die Medien und den medizinischen Sektor wirft ethische Fragen auf. In den USA wird das Sterben bereits als Markt betrachtet, mit privaten Unternehmen, die Gewinne daraus erzielen. Dies führt zu einer Entfremdung des Sterbens von seiner eigentlichen Bedeutung und zu einer Bedrohung der Hospizbewegung. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009Frauen im SterbenDie Kategorie Geschlecht in der SterbebegleitungBeyer, S.; |
Beyer, S.; : Frauen im SterbenDie Kategorie Geschlecht in der Sterbebegleitung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 30 bis 32, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110431 |
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Der Text beschäftigt sich mit der Palliativversorgung von Frauen im Sterben und wie Geschlechterrollen und -erwartungen auch in dieser Lebensphase eine Rolle spielen. Es wird betont, dass individuelle Bedürfnisse und Wünsche der Sterbenden berücksichtigt werden müssen. Besondere Aufmerksamkeit wird auf Aspekte wie Fürsorge, Schönheit und emotionale Bedürfnisse gelegt. Es wird diskutiert, wie Frauen in ihrer letzten Lebensphase mit körperlichen Veränderungen, Schmerzen und dem Verlust von Schönheit umgehen. Die Autorin betont die Bedeutung der Einbeziehung von Gender-Perspektiven in der Palliativversorgung, um eine individuelle Betreuung und Begleitung am Lebensende zu ermöglichen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009Frauen im SterbenDie Kategorie Geschlecht in der SterbebegleitungBeyer, S.; |
Beyer, S.; : Frauen im SterbenDie Kategorie Geschlecht in der Sterbebegleitung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 30 bis 32, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110431 |
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Der Text behandelt die Bedeutung von Geschlechterrollen in der Palliativversorgung von Frauen im Sterben. Es wird betont, dass Aspekte wie Fürsorge, Schönheit und Emotionen für Frauen in ihrer letzten Lebensphase von großer Bedeutung sind. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen im Sterbeprozess noch zu wenig beachtet wird. Es wird empfohlen, Gender-Perspektiven in die Ausbildung und Praxis der Palliativpflege und -medizin aufzunehmen, um eine individuelle Betreuung und Begleitung von Sterbenden zu gewährleisten. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009Das Palliative Care Mapping-VerfahrenPalliative-Care-Konzepte in Altenpflegeheimen erarbeiten, einrichten und einsetzenGerhard, C.; Kostrzewa, S.; |
Gerhard, C.; Kostrzewa, S.; : Das Palliative Care Mapping-VerfahrenPalliative-Care-Konzepte in Altenpflegeheimen erarbeiten, einrichten und einsetzen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 28 bis 29, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110430 |
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Die Autoren haben das Palliative Care Mapping entwickelt, um Palliative-Care-Konzepte in Altenpflegeheimen zu erarbeiten und zu implementieren. Das Verfahren besteht aus Checklisten, die helfen sollen, passende Konzepte zu entwickeln und deren Qualität zu überprüfen. Es ist wichtig, den Ist-Zustand zu erheben und gemeinsam mit Mitarbeitern, Bewohnern und Angehörigen Maßnahmen zur Verbesserung zu entwickeln. Das Konzept basiert auf der Hospizidee und wird derzeit in Einrichtungen der stationären Altenarbeit im Ruhrgebiet getestet. Es zielt darauf ab, ein Sterben in Würde zu ermöglichen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009Sterben hat seinen PreisBäumner, M.; |
Bäumner, M.; : Sterben hat seinen Preis. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 24 bis 26, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110429 |
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Die Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung (SAPV) wurde 2007 als Regelleistung der Krankenkassen eingeführt, um unheilbar kranke Menschen bis zum Tod in ihrem Zuhause zu betreuen. Die gesetzlich geregelte ambulante Sterbebegleitung erfordert qualifizierte Palliativ-Care-Teams, die multiprofessionell arbeiten. Es gibt jedoch Probleme bei der Umsetzung, da die Empfehlungen der Krankenkassen die Bildung von PC-Teams erschweren und die Finanzierung unzureichend ist. Die Forderungen von Palliativfachleuten zielen darauf ab, SAPV als Komplexleistung anzuerkennen und angemessen zu vergüten. Es wird betont, dass PC-Teams eine selbstständige Infrastruktur benötigen und dass die Vergütung nach Pauschalen erfolgen sollte. Es wird auch Kritik an der unklaren Abgrenzung zwischen allgemeiner und spezialisierter Palliativversorgung sowie am Mangel an multiprofessioneller Zusammenarbeit geäußert. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2009Sterbebegleitung und Palliative PflegeBlick zurück nach vornHof, S.; |
Hof, S.; : Sterbebegleitung und Palliative PflegeBlick zurück nach vorn. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2009, S. 20 bis 23, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=110428 |
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In den letzten Jahren hat sich viel im Bereich der Palliativversorgung getan, mit neuen Einrichtungen, Anbietern und Qualifizierungen. Stefan Hof beschreibt aus der Perspektive von Pflegenden, was noch getan werden müsste, um eine menschenwürdige Behandlung von Sterbenden zu gewährleisten. Es wird betont, dass die Arbeit mit Sterbenden eine angemessene Würdigung in der Öffentlichkeit erfahren und nicht geringer bewertet werden sollte als andere medizinische Bereiche. Viele der Forderungen aus der „Resolution zur Sterbebegleitung" von 1979 sind auch heute noch relevant. Es wird erwähnt, dass Sterben zu einem viel diskutierten gesellschaftlichen Thema geworden ist, mit verschiedenen Facetten. Es wird betont, dass Sterbebegleitung mehr als nur Pflege braucht und auch die Bedeutung von Erfolgserlebnissen für die Beteiligten hervorgehoben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Rahmenbedingungen für eine angemessene Sterbebegleitung verbessert werden müssen. Die Wichtigkeit von Zeit, Zuhören und qualifiziertem Personal wird betont. |