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Inhalte der Ausgabe 11-2010


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Im Reagenzglas

Giese, C.;

Giese, C.; : Im Reagenzglas. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 55 bis 57, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121169


Der Autor Oliver Tolmein diskutiert in seinem Blog auf faz.net über die Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland. Er erwähnt die Verleihung des Medizinnobelpreises an Robert G. Edwards und die Entscheidung des Strafsenats des Bundesgerichtshofs, die PID nicht mehr als strafbar einzustufen. Es wird diskutiert, ob Regelungen zur PID ins Embryonenschutzgesetz oder ins Gendiagnostikgesetz aufgenommen werden sollen. Die Diskussion über die PID ist noch am Anfang, wobei CDU und FDP unterschiedliche Positionen vertreten. Die FDP schlägt vor, die PID nur für besonders schwere Fälle zuzulassen, was jedoch bedenklich erscheint. Es wird betont, dass Maßnahmen zur Entlastung von Familien mit behinderten Kindern und eine inklusive Politik in allen Bereichen notwendig sind. Die Buchbesprechung von Irmgard Hofmann zu Stress- und Burnout-Prävention in der Pflege wird ebenfalls zusammengefasst. Es wird darauf hingewiesen, dass die Arbeitsbelastung für Pflegende zugenommen hat und Burnout ein relevantes Thema ist. Das Buch zielt darauf ab, praxisrelevantes Wissen in verständlicher Form für Pflegende und Ausbilder zu vermitteln. Es behandelt Grundlagen, Präventionsmöglichkeiten und bietet Tests und Modelle sowie ein Glossar. Es wird die Bedeutung einer positiven Arbeitsumgebung und angemessener Erholungszeiten für die Burnout-Prävention betont.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Psychiatrie in Bewegung

Schädle-Deininger, H.;

Schädle-Deininger, H.; : Psychiatrie in Bewegung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 52 bis 54, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121168


Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) wurde vor Jahren gegründet und setzt sich für eine menschengerechte Versorgung psychisch kranker Menschen ein. In den Anfangsjahren lag der Fokus auf der Auflösung großer psychiatrischer Krankenhäuser. Die DGSP strebt die Reform und Verbesserung der Psychiatrie an, indem sie für eine gemeindenahere Versorgung und qualifizierte Teamarbeit eintritt. Der Verband grenzt sich von der Antipsychiatrie ab und setzt sich für alternative Angebote wie Tageskliniken und ambulante Dienste ein. Die DGSP engagiert sich für eine fachlich-qualitativ gute psychiatrische Versorgung auf kommunaler Basis und bietet Fortbildungen sowie Fachtagungen an. Die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Kommunale Psychiatrie war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der DGSP. Sie finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und bleibt unabhängig. Mitglieder schätzen die DGSP als Ort für fachlichen Austausch, gemeinsame Visionen und Solidarität. Die Zukunftswünsche für die DGSP beinhalten die Weiterverfolgung sozialer Gerechtigkeit und die Förderung von Engagement für die Rechte psychisch kranker Menschen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Ein besonderes Arbeitsfeld

Jocham, U.;

Jocham, U.; : Ein besonderes Arbeitsfeld. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 48 bis 50, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121167


Ulrike Jocham hat alternative Wohn- und Betreuungsprojekte für ältere Menschen in München besucht, die nach dem Bielefelder Modell funktionieren. Dabei wird ein Zusammenleben von Menschen mit und ohne Assistenzbedarf ermöglicht. In diesen Wohnprojekten arbeiten Pflegekräfte und Sozialarbeiter eng zusammen, um eine 24-Stunden-Versorgung zu gewährleisten. Das Konzept sieht vor, dass Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf in speziell geplanten Wohnungen im Quartier verteilt leben. Diese Projekte fördern die Vernetzung und Integration verschiedener Wohn- und Betreuungsangebote. In München arbeitet die GEWOFAG mit dem Arbeiter-Samariter-Bund zusammen, um solche Projekte umzusetzen. Die Mitarbeiterinnen in diesen Projekten bieten individuelle Betreuung und Unterstützung, fördern die Gemeinschaft und arbeiten interdisziplinär zusammen. Das Konzept wird als zukunftsweisend angesehen und bietet neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Betreuung älterer Menschen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Patienten in Gefahr

Claeske, G.;

Claeske, G.; : Patienten in Gefahr. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 46 bis 47, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121166


Das Arzneimittel-Neuordnungsgesetz (AM-NOG) gefährdet die evidenzbasierte Medizin und könnte sich negativ auf die Patienten auswirken. Das Gesetz ermöglicht es der Pharmaindustrie, den Nutzen neuer Arzneimittel selbst zu bestimmen, anstatt unabhhängige Bewertungen zu ermöglichen. Zulassungsstudien könnten keine ausreichenden Informationen liefern, um den therapeutischen Nutzen für die Patienten zu bestimmen. Die Kosten-Nutzen-Bewertung könnte zu fragwürdigen Entscheidungen führen und das Patienteninteresse gefährden. Der Autor kritisiert, dass das Gesetz die Grundlagen der evidenzbasierten Medizin gefährdet und die Interessen der Pharmaindustrie über das Wohl der Patienten stellt.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Der Faktor Zeit

Trost, L.-M.;

Trost, L.-M.; : Der Faktor Zeit. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 44 bis 45, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121165


Die Autorin beschreibt ihre Erfahrungen als Hebammenschülerin im Kreißsaal, wo sie den Unterschied zwischen dem Arbeitstag einer Hebamme und dem einer Schülerin betont. Sie erwähnt die Herausforderungen und Belastungen, die Schülerinnen spüren, aber auch die süßen Momente, die die Ausbildung versüßen. Die Zeit spielt eine wichtige Rolle, da Schülerinnen mehr Zeit haben, den Frauen während der Geburt beizustehen und sie zu unterstützen. Es wird auch auf stressige und unbefriedigende Arbeitstage eingegangen, wenn der Kreißsaal leer ist. Trotzdem sind die Momente, in denen man ein Neugeborenes im Arm halten kann, die schönsten und erfüllendsten für eine Hebammenschülerin. Die Erfahrung, an der Geburt eines Kindes teilzuhaben, überwiegt alle Schwierigkeiten und lässt die Enttäuschungen vergessen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Wer aktiv wird, kommt nicht in ein so tiefes Tal

: Wer aktiv wird, kommt nicht in ein so tiefes Tal. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 40 bis 42, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121164


Das Alice-Hospital Darmstadt startete das Präventionsprojekt "Partizipative Prävention in der Pflege", um die Gesundheit der Pflegenden zu fördern. In der Anfangsphase wurden externe Berater involviert und ein Modellstationsteam ausgewählt. Durch Dialogseminare und Entlastungstreffen wurden Belastungen angegangen und Lösungen erarbeitet. Die Pflegenden wurden dazu befähigt, Gesundheitskompetenzen zu entwickeln und selbstständig Themen anzugehen. Das Projekt führte zu einem Anstieg der Mitarbeiterzufriedenheit und einer höheren Eigenständigkeit des Teams. Es gab positive Auswirkungen auf die Patientenversorgung und das Projekt wurde auf andere Stationen ausgeweitet. Die Pflegenden lernten, Probleme aktiv anzugehen und mit anderen Berufsgruppen zu kommunizieren. Das Projekt half dabei, Arbeitsbelastungen besser zu bewältigen und die Teamstimmung zu verbessern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Burn-out bei Ärzten

Bergner, T. M. H.;

Bergner, T. M. H.; : Burn-out bei Ärzten. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 36 bis 38, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121163


Der Text beschreibt das Thema Burn-out bei Ärzten in sechs Fragen und Antworten. Es wird diskutiert, warum Burn-out oft ein Tabu-Thema bei Ärzten ist, welche Ursachen und Folgen es hat und wie Ärzte sich davor schützen können. Zudem werden wirtschaftliche Auswirkungen und Empfehlungen zur Prävention von Burn-out bei Ärzten erläutert. Burn-out bei Ärzten wird als ernstes Problem betrachtet, das sowohl persönliche als auch berufliche Konsequenzen hat.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Das Problem ist das soziale Arbeitsumfeld

Maslach, C.;

Maslach, C.; : Das Problem ist das soziale Arbeitsumfeld. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 34 bis 35, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121162


Christina Maslach ist eine Professorin für Psychologie an der University of California Berkeley, bekannt für ihre Arbeit zum Thema Burn-out. In einem Interview spricht sie über die verschiedenen Ansichten und Schwierigkeiten bei der Definition von Burn-out. Sie betont die Bedeutung des sozialen Arbeitsumfelds als Hauptauslöser für Burn-out und plädiert für Prävention, um das Arbeitsumfeld zu verbessern und das Risiko von Burn-out und Depressionen zu verringern. Maslach betont auch, dass Burn-out nicht einfach als Erschöpfung betrachtet werden sollte, sondern als ein komplexes Phänomen, das durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Sie schlägt vor, den Fokus von der Behandlung von Burn-out hin zur Förderung von Engagement und einem positiven Arbeitsumfeld zu verlagern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Ausgebrannt

Knab, B.;

Knab, B.; : Ausgebrannt. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 30 bis 32, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121161


Der Text behandelt die Debatte darüber, ob Burn-out als eigenständige Krankheit betrachtet werden sollte oder nicht. Es wird darauf hingewiesen, dass in der Fachwelt eher von Depression als von Burn-out gesprochen wird. Es wird diskutiert, ob Burn-out als eigenständige Krankheit angesehen werden sollte, basierend auf verschiedenen Perspektiven und Definitionen. Burn-out wird als Problem, aber nicht als Krankheit betrachtet. Es wird auch auf die Symptome, Ursachen und Prävention von Burn-out eingegangen. Es wird betont, dass Burn-out besonders häufig im Gesundheitswesen auftritt und dass sowohl die Arbeitsorganisation als auch das persönliche Engagement wichtige Faktoren bei der Prävention von Burn-out sind. Es wird empfohlen, eine Work-Life-Balance zu schaffen, um sich vor Erschöpfung zu schützen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Alibi oder Ernstfall?

Henningsen, P.;

Henningsen, P.; : Alibi oder Ernstfall?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 29, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121160


Der Autor Peter Henningsen kritisiert in seinem Text die Verwendung des Burn-out-Konzepts, das in der heutigen Zeit oft als Alibi oder Ausrede genutzt wird. Ursprünglich wurde Burn-out für Menschen verwendet, die sich in der Arbeit mit anderen überanstrengen und an psychischer Erschöpfung leiden. Heutzutage wird der Begriff jedoch oft als Entschuldigung für Unwohlsein im Leben verwendet, um sich nicht verantwortlich zu fühlen. Burn-out wird auch als Tarnung für ernsthafte Krankheiten genutzt, um einer Depression zu entgehen. Der Text argumentiert, dass die modernen Arbeitsbedingungen und die damit verbundenen Belastungen nicht ausreichend durch das Burn-out-Konzept abgedeckt werden. Es wird empfohlen, den Begriff genauer zu definieren und die tatsächlichen Auswirkungen der Arbeitswelt auf die Gesundheit zu untersuchen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Nicht zurück ins Hamsterrad

Lucassen, H.;

Lucassen, H.; : Nicht zurück ins Hamsterrad. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 25 bis 28, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121159


Dagmar Paeper erlitt vor drei Jahren ein Burn-out und kämpfte sich durch die Krise, um einen Neuanfang zu starten. Sie musste lernen, auf ihre eigene Gesundheit zu achten und sich selbst besser wahrzunehmen. Nach einer intensiven Therapie und der Entdeckung neuer Therapiemethoden wie Human Flow, entschied sie sich, als Coach zu arbeiten und anderen Menschen in Krisensituationen zu helfen. Trotz der Herausforderungen, die der Burn-out mit sich brachte, sieht sie die Erfahrung als Möglichkeit des persönlichen Wachstums und der Veränderung.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Mensch ± Arbeit = Burn-out

Schlechtriemen-Koß, A.;

Schlechtriemen-Koß, A.; : Mensch ± Arbeit = Burn-out. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 22 bis 24, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121158


Der Text beschreibt die steigende Verbreitung und Beliebtheit des Begriffs Burn-out, insbesondere im Zusammenhang mit Arbeiten im Gesundheitswesen. Es wird darauf hingewiesen, dass Burn-out nicht als offizielle Diagnose im ICD kodiert ist und dass verschiedene Faktoren wie persönliche Merkmale und arbeitsbezogene Bedingungen zu seiner Entstehung beitragen. Es wird betont, dass sowohl individuelle als auch organisatorische Aspekte bei der Prävention und Behandlung von Burn-out berücksichtigt werden sollten. Es wird auch auf die Bedeutung einer ganzheitlichen Herangehensweise hingewiesen, die sowohl die persönlichen psychologischen Strukturen als auch die Arbeitsbedingungen berücksichtigt. Es wird abschließend darauf hingewiesen, dass effektive Prävention und Behandlung von Burn-out eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 11-2010

Verbeugung vor den Lobbyisten

Wagner, W.;

Wagner, W.; : Verbeugung vor den Lobbyisten. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 11-2010, S. 18 bis 20, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=121157


Die Gesundheitsreform von Bundesgesundheitsminister Philipp Röster wird von Lobbyisten begrüßt, während Experten und Versicherte skeptisch sind. Die Reform sieht vor, dass die Versicherten alleine für die Kosten des medizinischen Fortschritts aufkommen müssen, während Arbeitgeber entlastet werden. Zudem ermöglicht die Reform den Wechsel in die private Krankenversicherung und begünstigt diese. Die Pharmaindustrie profitiert ebenfalls von der Politik Röslers, was zu Lasten der Patienten geht. Insgesamt wird die Reform als ungerecht angesehen, da vor allem die Versicherten die finanziellen Lasten tragen müssen.