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Inhalte der Ausgabe 5-2011


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

DieWas wir wollten- was wir wurden

Kaiser, P.;

Kaiser, P.; : DieWas wir wollten- was wir wurden. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 73 bis 74, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125760


Der Text handelt von den Gewinnern eines Schreibwettbewerbs, bei dem eine Kinderärztin, eine Hebamme und Journalistin sowie eine Altenpflegerin die ersten drei Plätze belegen. Alle Teilnehmerinnen haben Einblicke in ihre Arbeit und Erfahrungen gewährt. Die Kinderärztin erzählt von ihrem Weg zur Medizin und wie sie schließlich Kinderärztin wurde. Sie beschreibt die Vielfalt und Herausforderungen ihres Berufs, betont aber auch die Schwierigkeiten im Gesundheitswesen und die notwendigen Veränderungen. Trotzdem empfindet sie ihren Beruf als schön und privilegiert. Die Texte der Gewinnerinnen werden in einer kommenden Ausgabe des Dr. med. Mabuse veröffentlicht.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Nebenwirkung Suizid

: Nebenwirkung Suizid. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 70 bis 71, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125759


Nach dem Suizid zweier Jugendlicher in Berlin, die mit Aknemitteln behandelt wurden, äußerten besorgte Personen Bedenken über die Verschreibung dieser Medikamente. Akne kann für Jugendliche eine belastende Hauterkrankung sein, die ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Die Behandlung erfolgt oft mit Cremes, Antibiotika oder Retinoiden wie Isotretinoin. Letzteres kann jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen wie Depressionen und Suizidgedanken haben, insbesondere bei jungen Frauen. Es gibt Bedenken, dass diese Medikamente im Internet rezeptfrei erhältlich sind, was die Gefahr einer unkontrollierten Anwendung birgt. Es wird betont, dass die Aufklärung über die Risiken dieser Medikamente verbessert werden muss, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Transkulturelle Kompetenz in der Geburtshilfe

Stülb, M.;

Stülb, M.; : Transkulturelle Kompetenz in der Geburtshilfe. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 65 bis 68, hpsmedia-Verlag, Hungen

       



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125758


Der Text beschreibt die Bedeutung transkultureller Kompetenz in der Geburtshilfe, insbesondere im Umgang mit schwangeren Migrantinnen. Es wird betont, wie wichtig es ist, die transnationalen Netzwerke und kulturellen Hintergründe von Migrantinnen zu berücksichtigen. Fachkräfte in der Geburtshilfe sollten diese Netzwerke verstehen und in ihre Betreuung einbeziehen, um die Versorgung von Frauen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Eine respektvolle Interaktion, Selbstreflexion und Empathie sind Schlüsselfaktoren für transkulturelle Kompetenz. Es wird auch diskutiert, wie unterschiedliche Wissensebenen und kulturelle Unterschiede zu Konflikten führen können, die eine offene Dialogbereitschaft erfordern. Darüber hinaus wird auf die Bedeutung von sozialen Netzwerken als Ressource in der Geburtshilfe hingewiesen, um die Gesundheitsversorgung junger Familien zu verbessern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Public Health und das Verhältnis von Gesundheit und Gesellschaft

Bittlingmayer, U. H.;

Bittlingmayer, U. H.; : Public Health und das Verhältnis von Gesundheit und Gesellschaft. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 61 bis 64, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125757


Der Text spricht über die Bedeutung von Public Health im Zusammenhang mit sozialen Ungleichheiten und dem Verhältnis von Gesundheit und Gesellschaft. Es wird betont, dass Gesundheit als Norm betrachtet werden sollte und dass die gesellschaftlichen Institutionen den Menschen die Bedingungen zur Verfügung stellen müssen, um ein gesundheitsförderliches Leben zu führen. Der Ansatz der Verwirklichungschancen von Amartya Sen wird erwähnt, der darauf abzielt, den Menschen Entfaltungsmöglichkeiten anzubieten. Es wird diskutiert, wie Autonomie und Gleichheit in Bezug auf Gesundheit und Gesellschaft betrachtet werden können. Es wird auch betont, dass Public Health sich sozial und bildungspolitisch positionieren muss, um die Chancengleichheit und individuelle Entscheidungsfreiheiten zu stärken. Es wird argumentiert, dass die öffentliche Gesundheitspolitik sich gegen soziale Ungleichheit einsetzen sollte, um die Gesundheitsgewinne für alle zu vergrößern. Letztendlich wird aufgerufen, dass Public Health eine führende Rolle in der Bekämpfung von Armut und sozialer Ungleichheit einnehmen sollte, um eine neue soziale Bewegung zu schaffen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Heute Fukushima, gestern Tschernobyl

Schmid, J.;

Schmid, J.; : Heute Fukushima, gestern Tschernobyl. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 57 bis 60, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125756


Der Autor Jörg Schmid diskutiert die verheerenden Folgen von atomaren Katastrophen wie Fukushima und Tschernobyl. Er beschreibt die Ähnlichkeiten zwischen den Ereignissen und betont die langfristigen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt. Die Situation in Fukushima wird mit sechs problematischen Reaktoren und einer erhöhten Menge an radioaktivem Material im Vergleich zu Tschernobyl dargestellt. Die textlichen und visuellen Ähnlichkeiten zwischen den beiden Katastrophen werden ebenfalls hervorgehoben. Die gesundheitlichen Folgen von Strahlenbelastung und die Notwendigkeit eines Ausstiegs aus der Atomenergie werden betont. Die Unterdrückung von Informationen über gesundheitliche Folgen durch Regierungen und Organisationen wird kritisiert. Schmid ruft zu Maßnahmen auf, um die Atomenergie durch erneuerbare Energien zu ersetzen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Von Stolpersteinen und Hilfskarten

Rohra, H.;

Rohra, H.; : Von Stolpersteinen und Hilfskarten. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 50 bis 52, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125755


Helga Rohra, die an Lewy-Body-Demenz leidet, spricht über die täglichen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert ist, und wie sie damit umgeht. Sie betont die Wichtigkeit, nicht öffentlich bloßgestellt zu werden und setzt sich aktiv für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz ein. Rohra beschreibt Alltagsprobleme wie Langsamkeit, Schwierigkeiten mit Geldautomaten und Einkaufen, sowie die Notwendigkeit, Bilder für Einkaufslisten zu verwenden. Sie erklärt, wie sie eine "Hilfskarte" nutzt, um anderen ihre Demenz zu kommunizieren und Hilfe zu erhalten, ohne peinlich berührt zu sein. Rohra fordert mehr Verständnis und Unterstützung für Demenzbetroffene und betont die Bedeutung des Durchbrechens von Tabus und Stigmatisierungen im Umgang mit der Krankheit.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Das riskante Recht auf Selbstbestimmung

Tolmein, O.;

Tolmein, O.; : Das riskante Recht auf Selbstbestimmung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 48 bis 49, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125754


Der Artikel "Das riskante Recht auf Selbstbestimmung - Patientenverfügung und Demenz" von Oliver Tolmein behandelt die Problematik von Patientenverfügungen bei Demenzkranken. Eine konkrete Fallstudie zeigt, dass die rechtliche Situation komplex ist und ethische Dilemmas entstehen können, wenn der mutmaßliche Wille des Patienten nicht eindeutig festgestellt werden kann. Das Betreuungsrechtsänderungsgesetz regelt klar die Bedeutung von Patientenverfügungen und den mutmaßlichen Willen, ohne Einschränkungen. Es wird betont, dass Patienten auch mit Demenz das Recht haben, ihre Verfügung zu ändern oder zu widerrufen. Es wird empfohlen, im Anfangsstadium der Demenz eine zielgerichtete Patientenverfügung zu verfassen. Wichtig ist, die Wünsche und Vorstellungen von Demenzkranken zu berücksichtigen, auch wenn sie nicht mehr selbst entscheiden können.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Leben nach der Diagnose

Kaplaneck, M.;

Kaplaneck, M.; : Leben nach der Diagnose. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 44 bis 46, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125753


Michaela Kaplaneck hat Selbsthilfegruppen für Menschen mit Demenz ins Leben gerufen, um Betroffene besser zu unterstützen. Bisher waren Hilfsangebote hauptsächlich auf Angehörige oder Menschen in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit ausgerichtet. Kaplaneck hat erkannt, dass auch Menschen im frühen Stadium der Demenz Unterstützung benötigen, um ihre Bedürfnisse artikulieren zu können. Sie hat daher unterstützte Selbsthilfegruppen ins Leben gerufen, in denen Demenzkranke ihre Wünsche äußern können. Diese Gruppen ermöglichen den Betroffenen, ernst genommen zu werden und sich ohne Bevormundung auszudrücken. Die Gruppen basieren auf dem klassischen Selbsthilfeansatz, bei dem Gleichbetroffene sich zwecks gemeinsamer Problembewältigung regelmäßig treffen. Die Teilnehmer bestimmen die Themen und das Gruppengeschehen, während die Moderatorin den geschützten Rahmen bietet. Die Idee der unterstützten Selbsthilfe soll dazu beitragen, die öffentliche Wahrnehmung von Menschen mit Demenz zu erweitern und sie in die Selbsthilfe einzubeziehen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Nimmt man auf unsere Kultur Rücksicht?

Ozankan, M.;

Ozankan, M.; : Nimmt man auf unsere Kultur Rücksicht?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 42 bis 43, hpsmedia-Verlag, Hungen

       



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125752


Murat Ozankan, Gründer der psychiatrischen Migrantenambulanz und Integrationsbeauftragter der LVR Klinik Langenfeld, spricht darüber, wie kulturelle Ansichten von Demenz das Verständnis und den Umgang von türkischen Migrant:innen mit der Krankheit beeinflussen. In der Türkei wird Demenz oft nicht als Krankheit, sondern als normaler Alterungsprozess betrachtet. Die Versorgungsstrukturen haben sich in den letzten Jahren professionalisiert, aber die Pflege wird größtenteils von Familienangehörigen übernommen. Murat Ozankan hat einen kultursensiblen Test entwickelt, um Demenz bei Migrant:innen zu diagnostizieren. Es gibt jedoch noch Herausforderungen in der Betreuung, vor allem für alleinstehende Migrant:innen ohne Familie. Es besteht Bedarf an spezialisierten Angeboten und Kampagnen, die die Bedürfnisse von Migrant:innen besser berücksichtigen. Es wird betont, wie wichtig es ist, auf die kulturellen und religiösen Bedürfnisse der Betroffenen einzugehen und die Betreuung entsprechend anzupassen. Es besteht auch die Forderung nach mehr Kooperationen zwischen Deutschland und der Türkei, um eine kontinuierliche Behandlung sicherzustellen und von erfolgreichen Ansätzen in beiden Ländern zu lernen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Gute Pflege braucht zufriedene Pflegende

Kreutzner, G.;

Kreutzner, G.; : Gute Pflege braucht zufriedene Pflegende. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 38 bis 41, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125751


Das Projekt DemOS hat zum Ziel, die Pflege von Menschen mit Demenz zu verbessern, indem die Arbeitssituation und das Wohlergehen der Pflegenden in den Fokus gerückt werden. Es wird betont, dass gute Pflege nur erreicht werden kann, wenn auch die Bedürfnisse der Pflegenden berücksichtigt werden. Das Projekt umfasst eine Analyse der Arbeitsbedingungen, Qualifizierungsprogramme und Prozessbegleitung vor Ort in Pflegeeinrichtungen. Es werden verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Arbeitszufriedenheit, Arbeitsfähigkeit und des sozialen Klimas durchgeführt. Das Projekt legt Wert auf maßgeschneiderte Interventionen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Einrichtungen zugeschnitten sind. Es wird darauf hingewiesen, dass langfristige Veränderungen in der Pflege nur durch umfassende und angepasste Interventionen erreicht werden können.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Demenz in meinem Alltag

: Demenz in meinem Alltag. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 35 bis 37, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125750


Die Journalistin Hanna Lucassen hat verschiedene Gesundheitsberufler befragt, wie ihr Kontakt zu an Demenz erkrankten Menschen aussieht. Die Zahnärztin, der Musiktherapeut, die Physiotherapeutin und die Altenpflegerin berichten von berührenden, entmutigenden und ermutigenden Momenten in ihrem Umgang mit Demenzkranken. Die Zahnärztin Martina Jordan aus München schildert die Veränderungen bei einer langjährigen Patientin, die plötzlich desorientiert war. Der Musiktherapeut Andreas Blase aus Hamburg erzählt von intensiven Erfahrungen in der Musiktherapie mit Demenzkranken. Die Physiotherapeutin Ines Beck aus Frankfurt beschreibt ihre Erfahrungen mit einer demenzkranken Patientin nach einem Schlaganfall. Die Krankenpflegerin Ulrike Kremer aus Frankfurt spricht über ihre Arbeit mit Demenzkranken im Altenpflegeheim und betont die Bedeutung von Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Am Scheideweg

Wißmann, P.; George, D. R.; Whitehouse, P. J.;

Wißmann, P.; George, D. R.; Whitehouse, P. J.; : Am Scheideweg. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 30 bis 34, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125749


Die Alzheimer-Forschung steht vor der Herausforderung, neue Ansätze zu verfolgen und Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen nicht auszugrenzen. Die bisherigen Ergebnisse der Forschung bezüglich der Wirkung von Medikamenten auf die Lebensqualität bei Alzheimer-Patienten sind enttäuschend. Es wird diskutiert, ob die bisherige Fokussierung auf das Amyloid als Ursache von Alzheimer die richtige Strategie ist, und es wird ein Umdenken in der Forschung gefordert. Es wird betont, dass Menschen mit Demenz nicht als separate Gruppe betrachtet werden sollten, sondern dass solidarische Modelle entwickelt werden müssen, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Es wird auch die Rolle der Umweltfaktoren bei der Gehirnalterung diskutiert und die Notwendigkeit betont, die Teilhabe von Demenzkranken an der Forschung zu stärken. Es wird empfohlen, demenzfreundliche Räume in der Gesellschaft zu schaffen und die Menschen nicht auf eine Krankheitskategorie zu reduzieren.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Auf dem Podium

Kynast, A.;

Kynast, A.; : Auf dem Podium. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 26 bis 28, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125748


Menschen mit Demenz, die bereits frühzeitig erkranken, stehen vor großen Herausforderungen, besonders im beruflichen Umfeld. Die Diagnose bedeutet oft das Ende der Berufstätigkeit und führt zu drastischen Veränderungen im Leben. Betroffene wie Helga Rohra kämpfen gegen Diskriminierung und fordern eine bessere Integration in der Gesellschaft. Auch andere Betroffene wie Richard Taylor, Christian Zimmermann und Christine ßrydcn mussten berufliche Rückschläge hinnehmen. Jeder Mensch mit Demenz ist einzigartig und sollte als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft anerkannt werden. Es wird betont, dass psychosoziale Unterstützung wichtiger ist als das rein medizinische Modell, da bisher keine zufriedenstellende medizinische Lösung gefunden wurde. Es wird empfohlen, weiterhin ein selbstständiges Leben zu führen und neue Ziele zu setzen, um die Lebensqualität zu verbessern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Individualisierte Medizin nichts als heiße Luft?

Keller, S.;

Keller, S.; : Individualisierte Medizin nichts als heiße Luft?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 24 bis 25, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125747


Der Bericht vom DNEbM-Kongress in Berlin diskutiert die Individualisierte Medizin und ihre Kritiker. Trotz Hoffnungen auf präzisere Diagnostik und personalisierte Behandlungen wird die IM als teuer und überflüssig betrachtet. Kritiker argumentieren, dass Biomarker begrenzt sind und die Entscheidungsfindung in der Medizin nicht verbessern. Evidenzbasierte Medizin wird als Alternative vorgeschlagen. Diskussionen auf dem Kongress betrafen auch Leitlinien, Interessenkonflikte in der Forschung und die Implementierung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis. Der David-Sackett-Preis wurde an das IQWiG verliehen. Journalistenpreise wurden für Beiträge zu Früherkennungsuntersuchungen und unabhängiger Medizin vergeben.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Entschieden gegen den Ärztemangel

Wagner, W.;

Wagner, W.; : Entschieden gegen den Ärztemangel. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 20 bis 22, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125746


Gesundheitsminister Philipp Rösler hat das neue Versorgungsgesetz zur Bewältigung des Ärztemangels vorgestellt. Er präsentiert Lösungsansätze für den Mangel an Ärzten auf dem Land und konnte trotz anfänglicher Kritik steigende Sympathiewerte verzeichnen. Das Gesetz beinhaltet flexiblere Verteilung der Arztsitze, höhere Honorare für Ärzte in unterversorgten Gebieten und Anreize für Studenten, in solchen Regionen zu praktizieren. Es wird auch finanzielle Anreize für ältere Ärzte geben, ihre Praxis in überversorgten Gebieten zu schließen. Kritik kommt von Krankenkassen, die Maßnahmen zur Reduzierung der überversorgung fordern. Der Artikel betont auch die Gehaltserhöhungen für Funktionäre in der ärztlichen Versorgung.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2011

Zum Wohle aller

Penner, A.;

Penner, A.; : Zum Wohle aller. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2011, S. 18 bis 19, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=125745


Der Autor Andreas Penner kritisiert die Priorisierung und Rationierung von Gesundheitsleistungen als unethisch und fordert eine transparente Diskussion über Prioritäten, statt heimlicher Budgetierung. Er warnt vor apokalyptischen Vorhersagen über die unbezahlbare Gesundheitsversorgung und weist auf den fehlenden Produktivitätszuwachs in den Prognosen hin. Penner argumentiert, dass Rationierung nur als letztes Mittel angewendet werden sollte und dass andere wichtige Herausforderungen im Gesundheitswesen Vorrang haben sollten.