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Inhalte der Ausgabe 5-2015
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Unterstützung bei postpartaler Depression |
: Unterstützung bei postpartaler Depression. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 56 bis 58, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158805 |
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Claudia Lehne und Claudia Schröder haben im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit an der Charité-Universitätsmedizin Berlin untersucht, welche Bedürfnisse Frauen mit postpartaler Depression haben. Postpartale Depressionen können sich negativ auf die Familiengesundheit auswirken und erfordern eine kombinierte Pharmako- und Psychotherapie. Es werden auch alternative Therapieoptionen wie körperliche Aktivität diskutiert. Betroffene Frauen benötigen Unterstützung, vor allem in Bezug auf die Versorgung im deutschen Gesundheitswesen. Es gibt jedoch Schwierigkeiten im Zugang zu Behandlungsangeboten, und die Qualität der Behandlung durch involvierte Berufsgruppen wird bemängelt. Neue Versorgungsmodelle und niedrigschwellige Projekte könnten die Situation verbessern. Es wird auch empfohlen, die Öffentlichkeit über postpartale Depressionen zu sensibilisieren und die Qualifikation der beteiligten Fachkräfte zu verbessern. Insgesamt benötigen Frauen mit postpartaler Depression viel Unterstützung, wobei körperliche Aktivität als Teil dieser Unterstützung bisher eine untergeordnete Rolle spielt. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Noch einmal unterwegs sein... |
: Noch einmal unterwegs sein.... Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 53 bis 55, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158804 |
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Das Projekt "Wünschewagen" erfüllt sterbenden Menschen in Nordrhein-Westfalen letzte Wünsche. Beispielsweise konnte einem Mann ermöglicht werden, an der Erstkommunion seiner Enkelin teilzunehmen. Der Wagen bietet medizinische Versorgung und eine Wohlfühlatmosphäre. Ehrenamtliche begleiten die Fahrten, die kurzfristig organisiert werden müssen. Die Idee stammt aus den Niederlanden und wird durch Spenden finanziert. Die Wünsche sind vielfältig und reichen von einfachen Treffen bis zu aufwändigen Reisen. Das Projekt soll in Zukunft auch über Nordrhein-Westfalen hinaus ausgeweitet werden. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Barrieren, Zwang, Normierung |
: Barrieren, Zwang, Normierung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 52, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158803 |
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Der Artikel beschreibt die schwerwiegenden Probleme bei der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Der UN-Behindertenrechtsausschuss fordert eine Reform des Betreuungsrechts, um ein System der unterstützten Entscheidungsfindung zu etablieren. Dies würde auch das Arzt-Patient-Verhältnis beeinflussen. Deutschland wird für medizinische Maßnahmen kritisiert, die als Folter angesehen werden, sowie für den unzureichenden Zugang von Flüchtlingen und Asylsuchenden mit Behinderungen zu qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung. Es wird gefordert, Barrieren abzubauen und Schulungen für Ärzte und Pflegepersonal zu fördern. Die Umsetzung dieser Änderungen könnte das medizinische Versorgungssystem in den nächsten Jahren erheblich verändern. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Mein Körper gehört mir! Das sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung stärken |
: Mein Körper gehört mir! Das sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung stärken. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 48 bis 50, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158802 |
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Die isländische Kunstfotografin sta Kristjánsdöttir unterstützt die Amnesty-Kampagne "My Body My Rights" mit einer Ausstellung, um die sexuellen und reproduktiven Rechte zu stärken. Die Kampagne setzt sich weltweit für die Selbstbestimmung über den eigenen Körper ein und kämpft gegen diskriminierende Gesetze und Praktiken, die diese Rechte verletzen. Es werden Beispiele von Menschenrechtsverletzungen aufgezeigt, wie das restriktive Abtreibungsverbot in El Salvador oder die hohe Müttersterblichkeit in Burkina Faso. Amnesty International setzt sich durch Kampagnen und Aktionen dafür ein, dass Regierungen weltweit die sexuellen und reproduktiven Rechte respektieren und schützen. Die Organisation hat bereits positive Veränderungen erreicht, wie die Freilassung von Guadalupe in El Salvador oder erste Schritte gegen Missstände in Marokko. Es wird betont, dass internationaler Druck Wirkung zeigt und Amnesty weiterhin für den Schutz dieser Rechte kämpfen wird. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Ein Drama der leisen TöneKreutzner, G.; |
Kreutzner, G.; : Ein Drama der leisen Töne. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 45 bis 47, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158801 |
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Der Film "Still Alice" handelt von einer Linguistik-Professorin, die im Alter von Jahren an Alzheimer erkrankt. Die Geschichte zeigt die Herausforderungen, mit denen sie und ihre Familie konfrontiert sind. Der Film thematisiert nicht nur die medizinische Diagnose, sondern auch die persönlichen Auswirkungen der Krankheit. Die Produktion erhielt großes Lob für die schauspielerische Leistung von Julianne Moore. Der Film behandelt das Thema Demenz auf subtile und mehrschichtige Weise, ohne dabei zu belehren. Die Regisseure selbst haben persönliche Erfahrungen mit schweren Krankheiten gemacht, was sich in der Darstellung der Krankheit im Film widerspiegelt. Es wird betont, dass die Krankheit nicht als Schwäche oder Peinlichkeit dargestellt wird, sondern als menschliches Schicksal. Die Kommunikation und der Kontakt spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte, und die Familienmitglieder reagieren unterschiedlich auf die Diagnose. Am Ende wird die Bedeutung von Liebe als Antwort auf das Schicksal betont. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Bekämpfung resistenter Erreger |
: Bekämpfung resistenter Erreger. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 38 bis 39, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158800 |
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Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat einen 10-Punkte-Plan zur Eindämmung von behandlungsassoziierten Infektionen und Antibiotika-Resistenzen vorgelegt. Der Plan umfasst Maßnahmen wie die obligatorische Untersuchung von Risikopatienten auf multiresistente Erreger beim Krankenhausaufenthalt, die Stärkung der Hygienestandards in Gesundheitseinrichtungen und die verpflichtende Fortbildung des medizinischen Personals. Zudem soll die Versorgungsforschung zur Vermeidung nosokomialer Infektionen verbessert und die Zusammenarbeit zwischen Human- und Tiermedizin zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen verstärkt werden. Deutschland setzt sich auch auf internationaler Ebene für die Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen ein. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Streitthema ImpfenHartmann, K.; |
Hartmann, K.; : Streitthema Impfen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 34 bis 36, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158799 |
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Der Text diskutiert die Debatte über Nutzen und Risiken von Impfungen sowie die Schwierigkeiten bei der Abwägung dieser Aspekte. Es wird darauf hingewiesen, dass eine fundierte Nutzen-Risiko-Abwägung vor jeder Impfung erfolgen sollte, um eine informierte Entscheidung zu ermöglichen. Die Rolle der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut bei der Erarbeitung von Impfempfehlungen wird beleuchtet, wobei auch mögliche Interessenkonflikte innerhalb des Gremiums erwähnt werden. Es wird diskutiert, wie neue Impfstoffe auf ihre Sicherheit und mögliche Risiken hin überprüft werden sollten, insbesondere im Hinblick auf Adjuvantien. Zudem wird auf die Notwendigkeit einer verbesserten Erfassung und Bewertung von Impfkomplikationen hingewiesen, um das Vertrauen in Impfungen zu stärken. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Eine nie gekannte HerausforderungDörner, F.; |
Dörner, F.; : Eine nie gekannte Herausforderung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 30 bis 33, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158798 |
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Der Text beschreibt die Ebola-Epidemie in Westafrika und die Herausforderungen, die damit einhergehen. Es wird die Entstehung des Ebola-Virus und dessen Ausbreitung erklärt sowie die Symptome der Erkrankung und die Schwierigkeiten bei der Behandlung. Des Weiteren werden Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie, wie Aufklärung der Bevölkerung, Hygienemaßnahmen und der Aufbau von Behandlungszentren, erläutert. Trotz erfolgter Maßnahmen ist die Ebola-Epidemie noch nicht unter Kontrolle, und die betroffenen Länder benötigen weiterhin Unterstützung beim Wiederaufbau des Gesundheitssystems. Es wird auch auf die Bedeutung von Forschungen zu Impfstoffen und Behandlungsmöglichkeiten gegen das Ebola-Virus hingewiesen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Resistenzen - der Super-GAU in der Antibiotika-TherapieGlaeske, G.; |
Glaeske, G.; : Resistenzen - der Super-GAU in der Antibiotika-Therapie. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 27 bis 29, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158797 |
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Der Text beschreibt die zunehmende Entwicklung von Antibiotikaresistenzen, die sowohl in deutschen Krankenhäusern als auch in Pflegeeinrichtungen ein Problem darstellen. Es wird erklärt, wie Resistenzen entstehen und welche Auswirkungen sie haben können. Trotz geringer Veränderungen in der Verordnungsmenge von Antibiotika in Deutschland, ist die Problematik der resistenzenbildenden Bakterien alarmierend. Es wird betont, dass ein übermäßiger und unangemessener Einsatz von Antibiotika zu Resistenzen führen kann, was dazu führt, dass einige Antibiotika nicht mehr wirksam sind. Die Politik reagiert mit Maßnahmen zur Bekämpfung von resistenten Keimen, wie beispielsweise obligatorischen Fortbildungen für Ärzte und verstärkten Kontrollen in der Tiermedizin und Landwirtschaft. Die Forderung nach neuen Antibiotika wird ebenfalls angesprochen, da die Forschung in diesem Bereich stagniert. Es wird betont, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um die Ausbreitung von Resistenzen einzudämmen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Zwischen Faszination und PanikHulverscheidt, M.; |
Hulverscheidt, M.; : Zwischen Faszination und Panik. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 24 bis 26, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158796 |
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Die Autorin Marion Hulverscheidt beschäftigt sich in ihrem Text mit dem kulturhistorischen Überblick über Infektionen und Epidemien. Sie betont die gesellschaftliche Wahrnehmung von Seuchen und Epidemien und zeigt, dass Krankheiten nicht nur medizinisch interessant, sondern auch gesellschaftlich folgenreich sind. Der Text behandelt auch historische Seuchen wie die Attische Seuche und die Pest, sowie moderne Epidemien wie die Cholera in Hamburg und die Ebola-Epidemie. Er diskutiert die Angst vor Pandemien, die mediale Inszenierung von Seuchen und die Bedeutung von verbesserten Lebensumständen in der Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Autorin betont zudem die Rolle von globalen Organisationen und die Notwendigkeit, Armut als eines der größten gesundheitlichen Risiken anzuerkennen. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Kontroverse DiskussionenWagner, W.; |
Wagner, W.; : Kontroverse Diskussionen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 20 bis 22, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158795 |
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Die Diskussion über eine Impfpflicht in Deutschland wird wieder angeheizt durch die hohe Zahl von Masernerkrankungen. Experten und Mediziner sprechen sich vehement für eine Impfpflicht aus, um die zunehmende Impfmüdigkeit in der Bevölkerung zu bekämpfen. Die Bundesregierung plant zudem eine Reform des Pflege-T V, um mehr Transparenz in der Pflegebranche zu schaffen. Die Pflegenoten werden vorübergehend ausgesetzt, da sie wegen mangelnder Aussagekraft gescheitert sind. Es wird ein neues Bewertungssystem erarbeitet, um die Qualität der Pflegeeinrichtungen besser beurteilen zu können. Es gibt jedoch auch Kritik an den Reformplänen, vor allem bezüglich der langen Wartezeit auf einen neuen Pflege-T V und der damit verbundenen Bürokratie. |
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Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2015Wo bleiben die Patienten?Weichert, T.; |
Weichert, T.; : Wo bleiben die Patienten?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2015, S. 14 bis 15, hpsmedia-Verlag, Hungen |
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CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=158794 |
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Der Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert aus Schleswig-Holstein kritisiert den Entwurf des E-Health-Gesetzes als sinnvoll, aber lückenhaft. Er betont, dass die elektronische Gesundheitskarte und die Telematik-Infrastruktur schon lange etabliert sein sollten, aber aufgrund von Widerstand von Teilen der Ärzteschaft verzögert wurden. Weichert weist darauf hin, dass die Bedenken bezüglich des Datenschutzes bei der eGK und TI unbegründet sind, da die Daten dezentral gespeichert werden und den Betroffenen Transparenz und Mitbestimmung zugesichert sind. Der Gesetzentwurf sieht finanzielle Anreize und Sanktionen vor, um sichere IT-Strukturen im Gesundheitswesen zu etablieren. Kritikpunkt ist jedoch die mangelnde Einbeziehung von Datenschutzexperten und der Fokus auf industrielle Interessen, während die Patienteninteressen zu kurz kommen. Die Datenschutzbeauftragten fordern Nachbesserungen, um die IT-Nutzung datenschutzgerecht zu gestalten und die Rechte der Betroffenen zu wahren. Insgesamt wird Handlungsbedarf in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens gesehen, für die die Bundespolitik aktiv werden muss. |