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Inhalte der Ausgabe 5-2019


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Es geht nicht ohne...

Drossel, M.; Förtsch, J.;

Drossel, M.; Förtsch, J.; : Es geht nicht ohne.... Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 60 bis 62, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189576


Ein Nasenspraymissbrauch kann zu schwerwiegenden Auswirkungen auf die Nasenschleimhäute führen, wie z.B. Austrocknung und Schädigung. Betroffene können Probleme beim Atmen, Infektionen und Riechverlust erleiden. Therapiemöglichkeiten sind das Absetzen des Medikaments, die Anwendung von pflegenden Salben oder die Ein-Loch-Therapie. Langfristiger Missbrauch kann zu einer Nasensprayabhängigkeit führen, die psychische und physische Symptome verursacht. Betroffene berichten über körperliche Beschwerden, psychische Belastungen und auffälliges Verhalten im Zusammenhang mit dem Nasenspray. Es wird empfohlen, Fachpersonal in Apotheken und Suchtberatungsstellen besser zu schulen, um Betroffenen zu helfen und präventiv aufzuklären. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen und Maßnahmen sind erforderlich, um das Thema der Nasensprayabhängigkeit ernsthaft anzugehen und Betroffenen zu unterstützen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

nicht wartezimmerfähig

Herrmann, M.;

Herrmann, M.; : nicht wartezimmerfähig. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 57 bis 59, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189575


Die Lebenssituation von obdachlosen Menschen in Berlin ist dramatisch, da die meisten von ihnen keinen Krankenversicherungsschutz haben. Monika Herrmann berichtet über eine neue Clearingstelle der Caritas-Ambulanz und eine Pflegeeinrichtung in Berlin-Mitte, die medizinische Versorgung für diese Menschen anbieten. Es wird auch über die Einführung eines anonymen Krankenscheins diskutiert, um sicherzustellen, dass kranke Menschen ohne Versicherungsschutz nicht abgewiesen werden. Die Caritas bietet auch am Bahnhof Zoo ärztliche Hilfe an. Till Bork, ein Sozialarbeiter, kümmert sich um die Betreuung und Unterstützung der Patienten in der Moabiter Pflegeeinrichtung. Es wird betont, dass nicht nur Obdachlose, sondern auch andere unversicherte Menschen medizinische Hilfe benötigen. Die Caritas-Ambulanz bietet mobile ärztliche Behandlung für obdachlose Menschen an, die nicht in der Lage sind, dorthin zu gelangen. Es wird eine Finanzierung für eine menschenwürdige Basisversorgung für alle Betroffenen gefordert. Bis dahin sind sie auf das Engagement der Ehrenamtlichen angewiesen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Ärger auf Rezept

: Ärger auf Rezept. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 55, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189574


Die Verschreibung von Cannabis als Medizin ist für Ärzte oft schwierig und kann zu rechtlichen Auseinandersetzungen führen. Die Krankenkassen verweisen auf das Wirtschaftlichkeitsgebot und drohen mit Regressforderungen, wenn die Qualität und Wirksamkeit der Behandlung nicht dem medizinischen Standard entsprechen. Einige Staatsanwaltschaften verfolgen Ärzte sogar wegen angeblicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, was die Situation weiter erschwert. Die Nutzung von Cannabis als Medizin wird durch bürokratische Hürden und rechtliche Bedenken behindert, obwohl Patienten auf neue therapeutische Möglichkeiten hoffen. Es wird betont, dass ein neues Gesetz allein nicht ausreicht, um Fortschritte in der medizinischen Anwendung von Cannabis zu erzielen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Mehr als nur das fünfte Rad am Wagen

Deike, P.-D.; Faickner, Y.;

Deike, P.-D.; Faickner, Y.; : Mehr als nur das fünfte Rad am Wagen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 52 bis 54, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189573


Der Text diskutiert die Rolle der Pflegeberufe in Deutschland und argumentiert, dass professionell Pflegende sich von Fremdinteressen emanzipieren müssen, um Autonomie und Professionalität im Berufsalltag zu bewahren. Es wird betont, dass die Pflegeberufe eine eigene Identität und Raum schaffen müssen, um sich gegenüber externen Einflüssen zu behaupten. Es wird auch erwähnt, dass die Pflegeberufe oft als "Nicht-Ort" betrachtet werden, da sie nicht die gleiche Anerkennung und Professionalität wie andere Berufe in der Gesundheitsbranche erhalten. Es wird vorgeschlagen, dass Pflegende ihre eigenen Erzählungen schreiben und negative Emotionen als Antrieb für Veränderungen nutzen sollten. Zusätzlich wird die Gründung von Pflegekammern als wichtiger Schritt zur Sicherung der Unabhängigkeit und Regulierung der Pflegeberufe angesehen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Pflegeberufe durch externe Interessen und Deprofessionalisierung bedroht sind, was die Qualität der Pflege beeinträchtigen kann. Es wird empfohlen, dass Pflegende ihr eigenes Potenzial erkennen und nutzen, um die Professionalität und Autonomie in ihrem Berufsfeld zu stärken.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Eine Oase der Menschlichkeit

Bopp, A.;

Bopp, A.; : Eine Oase der Menschlichkeit. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 48 bis 51, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189572


Marianne Grosspietsch engagiert sich seit vielen Jahren in Kathmandu und Umgebung für verschiedene soziale Projekte, darunter die Gründung der Shanti Leprahilfe. Sie bietet Leprakranken und anderen Bedürftigen ein Zuhause, medizinische Versorgung und sinnvolle Beschäftigung. Die Organisation kümmert sich um Menschen mit Behinderungen, Waisen, Witwen und alte Menschen, die aus ihren Familien ausgestoßen wurden. Shanti betreibt auch eine Schule und eine Ambulanz, die kostenlose medizinische Hilfe anbietet. Das Engagement von Marianne Grosspietsch hat dazu geführt, dass viele Menschen in Nepal Unterstützung erhalten und eine bessere Zukunftsperspektive haben.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Immer wieder Rückschläge

Claeske, G.;

Claeske, G.; : Immer wieder Rückschläge. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 46 bis 47, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189571


Alzheimer-Demenz ist eine unheilbare Krankheit, bei der Forschung an neuen Behandlungsmethoden immer wieder Rückschläge erleidet. Die Zahl der Betroffenen steigt, vor allem in Ländern mit einer älteren Bevölkerung. Trotz hoher Krankheitskosten sind bisherige Erfolge in der Arzneimittelforschung begrenzt, mit vielen gescheiterten Versuchen von Pharmaunternehmen. Aktuell sind Acetylcholinesterase-Hemmer und Memantin die am häufigsten verordneten Medikamente, aber keine signifikanten Fortschritte wurden erzielt. Die Konzentration auf die Beta-Amyloid-Plaques als Ursache der Krankheit wird zunehmend hinterfragt, und neue Forschungsansätze werden untersucht. Pfizer hat sich nach vielen Jahren aus der Alzheimerforschung zurückgezogen. Die Suche nach wirksamen Therapien bleibt eine große Herausforderung.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Abschied von den Pflegenoten

Wingenfeld, K.;

Wingenfeld, K.; : Abschied von den Pflegenoten. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 42 bis 44, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189570


Ab Herbst wird es in der stationären Langzeitpflege neue Qualitätsbeurteilungen geben, die auf einem Indikatorenansatz basieren. Diese sollen zeigen, wie gut es einer Einrichtung gelingt, die Mobilität ihrer Bewohner zu erhalten. Das neue Bewertungssystem wurde von unabhängigen Wissenschaftlern entwickelt und soll einen Systemwechsel darstellen, weg von den bisherigen Pflegenoten. Es wird nun mehr Wert auf die tatsächlichen Auswirkungen der Pflege auf die Bewohner gelegt. Es gibt verschiedene Kategorien zur Bewertung der Qualität, basierend auf Auffälligkeiten oder Defiziten im Pflegeprozess. Zudem gibt es einen neuen Ansatz zur Erfassung von Versorgungsergebnissen mittels Qualitätskennzahlen. Die Einrichtungen übernehmen nun mehr Verantwortung bei der Qualitätsbeurteilung. Neben dem stationären Bereich gibt es vorerst keinen Indikatorenansatz für andere Bereiche der Pflege. Die neuen öffentlichen Qualitätsdarstellungen ersetzen die bisherigen Transparenzberichte. Alle wichtigen Regelungen für den Systemwechsel sind bereits vorhanden, und Schulungen für die Einrichtungen haben begonnen. Die Umstellung auf das neue System bringt Herausforderungen, aber auch Chancen für die Einrichtungen mit sich.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Sprache formt das Denken

Müller, C.;

Müller, C.; : Sprache formt das Denken. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 34, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189569


Der Autor reflektiert über die Wirkung von Sprache auf das Denken und das interprofessionelle Miteinander im Gesundheitswesen. Er beschreibt, wie die Sprache die Berufsrollen und Beziehungen zwischen den verschiedenen Berufsgruppen beeinflusst. Der Autor kritisiert die Verwendung abwertender Begriffe wie "Pflegekraft" und plädiert für eine respektvollere und wertschätzende Sprache im Berufsalltag. Er schließt mit dem Zitat, dass reduzierende Sprache eine reduzierte Realität schafft und betont die Bedeutung der bewussten Gestaltung der Sprache im Gesundheitswesen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Wenn plötzlich die Worte fehlen

Mais, C.;

Mais, C.; : Wenn plötzlich die Worte fehlen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 31 bis 33, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189568


In Deutschland erleiden etwa Menschen pro Jahr eine aphasische Störung, die durch Schlaganfälle oder Traumata verursacht wird. Aphasie kann zu einem Verlust der sprachlichen Fähigkeiten führen, ohne die Intelligenz zu beeinträchtigen. Es gibt verschiedene Formen von Aphasie, wie globale, Broca- und Wernicke-Aphasie, die jeweils unterschiedliche Auswirkungen auf das Sprachverständnis und die Sprachproduktion haben. Die logopädische Therapie sollte frühzeitig beginnen und intensiv durchgeführt werden, um gute Ergebnisse zu erzielen. Aphasiker und ihre Familien müssen sich anpassen und lernen, mit den Beeinträchtigungen im Alltag umzugehen. Selbsthilfegruppen und Aphasie-Netzwerke bieten Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Mehr als nur Worte

Abdallah-Steinkopff, B.;

Abdallah-Steinkopff, B.; : Mehr als nur Worte. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 28 bis 30, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189567


In der psychotherapeutischen Behandlung von geflüchteten Menschen werden Dolmetscherinnen eingesetzt, die als wichtige Brücke zwischen den Kulturen fungieren. Sie beeinflussen den Dialog zwischen Therapeut und Patient und unterstützen bei der Übersetzung, wobei sprachliche und kulturelle Unterschiede berücksichtigt werden müssen. Es wird beschrieben, wie Dolmetscherinnen in Therapiesitzungen helfen, tabuisierte Themen anzusprechen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu ermöglichen. Die Bedeutung von Dolmetschern mit fundierter Ausbildung und Fachwissen wird hervorgehoben, um Verständigungsprobleme zu vermeiden. Es wird betont, dass Therapeuten die Verantwortung tragen, kultursensibel zu handeln, während Dolmetscherinnen als Kulturmittler fungieren. Es wird auch darauf hingewiesen, wie sprachliche Strukturen und unterschiedliche Kommunikationsstile die therapeutische Arbeit beeinflussen können. Schließlich werden bewährte Vorgehensweisen für therapeutische Gespräche mit Dolmetschern skizziert, die eine gute Vorbereitung, klare Kommunikation und regelmäßigen Austausch zwischen allen Beteiligten erfordern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Ich lege sie mal um

Mantz, S.;

Mantz, S.; : Ich lege sie mal um. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 24 bis 27, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189566


Der Text betont die Bedeutung von Sprache im Gesundheitswesen, insbesondere im Umgang mit erkrankten Menschen. Es wird darauf hingewiesen, dass Sprache die Menschlichkeit, Würde und Selbstbestimmung von Patienten beeinflusst. Eine professionelle Sprachkultur im Gesundheitswesen ist wichtig, da nicht nur der sprachliche Ausdruck, sondern auch der Ton und Unterton entscheidend sind. Positive Worte und Haltungen können beruhigen, Vertrauen aufbauen und die Gesundheit fördern. Eine bewusste und reflektierte Sprache kann Stress reduzieren und das Wohlbefinden steigern. Es wird empfohlen, eine professionelle Sprachkultur anzustreben, die auf Gesundheitsförderung, Menschlichkeit und Empathie basiert. Es wird auch darauf hingewiesen, dass eine durchgängige Sprachkultur in interdisziplinären Teams wichtig ist, um eine glaubwürdige und vertrauensvolle Kommunikation zu gewährleisten. Es wird angeregt, darüber nachzudenken, wie eine salutogene Sprachkultur das Wohlbefinden aller Beteiligten im Gesundheitswesen verbessern kann.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Wahl oder Pflicht?

Wagner, W.;

Wagner, W.; : Wahl oder Pflicht?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 20 bis 22, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189565


Die Diskussionen über eine Masern-Impfpflicht und eine Neuregelung der Organspende in Deutschland stehen im Mittelpunkt des Textes. Politiker wie Karl Lauterbach und Jens Spahn setzen sich für eine Impfpflicht ein, um die Ausbreitung von Masern einzudämmen, während andere, wie die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat, alternative Wege zur Verbesserung der Impfquote vorschlagen. Bei der Organspende wird über die Einführung einer Widerspruchslösung debattiert, bei der jeder automatisch als Organspender gilt, es sei denn er oder seine Angehörigen widersprechen. Gesundheitsminister Spahn betont jedoch, dass dies keine Zwangsmaßnahme sei. Die Diskussionen über diese Themen spiegeln die Spannung zwischen staatlichem Eingreifen und individueller Entscheidungsfreiheit wider.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Hebammen an die Hochschulen Der Entwurf für ein neues Hebammengesetz liegt vor

: Hebammen an die Hochschulen Der Entwurf für ein neues Hebammengesetz liegt vor . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 16 bis 17, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189564


Der Entwurf für ein neues Hebammenreformgesetz sieht eine vollständige Überführung der Hebammenausbildung an die Hochschulen vor. Dies stößt nicht bei allen Hebammen auf Zustimmung, einige befürchten, dass dies die aktuellen Probleme nicht lösen würde. Der Deutsche Hebammenverband setzt sich jedoch seit langem für die Akademisierung des Berufsstands ein, da dies zu einer Aufwertung des Berufs und besseren Entwicklungsmöglichkeiten führen könnte. Das Gesetz sieht auch duale praxisintegrierende Studiengänge vor, die eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglichen. Die Reform wird als ein Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen betrachtet, der möglicherweise auch in anderen Gesundheitsberufen eine bessere Einbindung und Finanzierung der praktischen Studienphasen zur Folge haben könnte. Es gibt jedoch noch Diskussionen und Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Finanzierung und Übergangsregelungen für Hebammen, die ihren Abschluss nach dem alten Gesetz erworben haben.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-2019

Gesundes Aufwachsen möglich

Salis, B.;

Salis, B.; : Gesundes Aufwachsen möglich. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-2019, S. 13 bis 15, hpsmedia-Verlag, Hungen

      



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=189563


Der Kongress zur seelischen Gesundheit in der frühen Kindheit fand in Hamburg statt und behandelte Themen wie Belastete Elternschaft, Resilienz und Lebenswelten für Familien. Ein Politologe warnte vor globalen ökologischen Krisen und betonte die Notwendigkeit einer ethischen Diskussion über Wohlstand. Ein Altersforscher sprach über die Bedeutung von Großeltern für die emotionale Basis von Kindern. Resilienz, die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern, wurde als wichtiger Faktor für die Bewältigung von Krisen hervorgehoben. Die Bedeutung der Väter und die Haltung der Helferinnen gegenüber belasteten Familien wurden ebenfalls diskutiert. Es wurde angeregt, die Bindungstheorie zu hinterfragen und die Bedeutung von Vätern und Großeltern in der frühen Kindheit zu betonen. Die Stadtplanung wurde als wichtiger Faktor für die Kindesentwicklung hervorgehoben. Der Kongress endete mit einem Kinderchor, der für eine positive Stimmung sorgte.