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Inhalte der Ausgabe 5-6-2021


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Da müssen wir Sie wohl mitnehmen! Soziologische Dimensionen des Notfalls

Ellebrecht, N.

Ellebrecht, N.: Da müssen wir Sie wohl mitnehmen! Soziologische Dimensionen des Notfalls . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 25 bis 29, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220418


Der Text beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Notfälle und eröffnet mit einer soziologischen Betrachtung des Notfalls, gefolgt von Beiträgen zum Berufsfeld Rettungsdienst und dem neuen Notfallsanitätergesetz. Es werden Einblicke in den ärztlichen Bereitschaftsdienst und das Geburtshilfefeld gegeben, sowie die Bedeutung einer guten Begleitung in Notfallsituationen und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in psychischen Krisen aufgezeigt. Es wird diskutiert, wie Notfälle soziologisch definiert werden und welche Elemente - Sach-, Zeit- und Sozialdimension - dabei relevant sind. Zudem wird die Frage aufgeworfen, wie die Feststellung eines Notfalls und die Entscheidung über Maßnahmen in solchen Situationen beeinflusst werden, einschließlich des Umgangs mit suizidalen Patienten. Es wird betont, dass die Situationsdefinition von Notfällen Verhandlungssache ist und auch die Macht von Autoritätspersonen eine Rolle spielt, um Entscheidungen durchzusetzen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Chance auf Veränderung Kommt die Pflegereform noch vor der Bundestagswahl?

Wagner, W.

Wagner, W.: Chance auf Veränderung Kommt die Pflegereform noch vor der Bundestagswahl? . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 22 bis 24, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220417


Bundesgesundheitsminister Spahn hat einen Arbeitsentwurf für eine Pflegereform vorgelegt, um auf Kritik zu reagieren. Sein Ziel ist es, die Eigenbeiträge für stationäre Pflege zu begrenzen und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege zu schaffen. Der Plan eines eigenständigen Tarifvertrags als Lohnuntergrenze wurde jedoch von kirchlichen Arbeitgebern abgelehnt. Der Entwurf sieht eine schrittweise Entlastung der Pflegebedürftigen vor und eine bessere Bezahlung für Pflegekräfte. Ein Tarifvertrag als Mindestlohn für Pflegekräfte scheiterte an kirchlichen Wohlfahrtsverbänden. Arbeitsminister Heil plant nun erneute Verhandlungen für höhere Lohnuntergrenzen in der Pflege.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Fachkräftemangel ist hausgemacht

N.N.

N.N.: Fachkräftemangel ist hausgemacht. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 20 bis 21, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220416


Der Text beschäftigt sich mit dem Fachkräftemangel im Pflegebereich und argumentiert, dass dieser hausgemacht sei. Es wird darauf hingewiesen, dass der Mangel an Pflegefachkräften nicht auf einen Naturereignis zurückzuführen ist, sondern auf den Abbau von Ausbildungsplätzen in der Pflege. Es wird auch diskutiert, dass die Ausbildungsabbrüche in der Pflege zugenommen haben und Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Erfolgsquote der Auszubildenden zu steigern. Es wird betont, dass neben einer Verbesserung der Vergütung und Arbeitsbedingungen auch eine effektive Ausbildung von Pflegekräften notwendig ist, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Die Perspektive der Betroffenen Das Sächsische Psychiatriemuseum wird 20 Jahre alt

Müller, T.

Müller, T.: Die Perspektive der Betroffenen Das Sächsische Psychiatriemuseum wird 20 Jahre alt . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 18 bis 19, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220415


Das Sächsische Psychiatriemuseum feiert sein 20-jähriges Bestehen. Es wurde 2001 in Leipzig eröffnet und hat als Ziel, Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen abzubauen und zur Entstigmatisierung beizutragen. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Perspektive der Betroffenen und erzählt Lebensgeschichten von Psychiatriepatienten, wie z.B. Daniel Paul Schreber. Auch die Psychiatriegeschichte der DDR wird thematisiert. Das Museum bietet Einblicke in die Kultur- und Sozialgeschichte der Psychiatrie und hat trotz der aktuellen Krise vor, weiterhin zu bestehen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Gegen die Selbstbestimmung

N.N.

N.N.: Gegen die Selbstbestimmung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 16 bis 17, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220414


Die Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein wurde von den Mitgliedern aufgelöst, wobei 91,77% gegen deren Fortbestand gestimmt haben. Dies wurde vor allem aufgrund von finanziellen Gründen und politischem Versagen entschieden. Die Gegner der Kammer argumentieren, dass die Pflege auch ohne sie stark sein kann, aber es bleibt die Frage, wer dann die Qualität und Vertretung des Berufs in politischen Prozessen sicherstellt. Die Befürworter einer Pflegeberufekammer betonen, dass eine professionelle Selbstverwaltung notwendig ist, um die Qualität der Pflege zu gewährleisten. Die Entscheidung gegen die Kammer wird als eine Entscheidung für Fremdbestimmung durch Arbeitgeber, Krankenkassen und Politik betrachtet. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Pflege in Deutschland international zurückgeblieben ist und eine höhere berufliche Selbstverwaltung benötigt, um politischen Einfluss und Mitbestimmung zu erlangen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Kämpfer für eine soziale Medizin Nachruf auf Bernard Lown

Lown, B.

Lown, B.: Kämpfer für eine soziale Medizin Nachruf auf Bernard Lown. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 14 bis 15, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220413


Bernard Lown war ein renommierter Kardiologe, der zahlreiche medizinische Innovationen wie den Defibrillator und die Lown-Klassifikation entwickelte. Er war auch Mitbegründer der IPPNW und erhielt 1985 den Friedensnobelpreis. Lown setzte sich für soziale Medizin ein und kämpfte gegen die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens. Als Patient kritisierte er das unpersönliche Krankenhaussystem und betonte die Bedeutung von Heilung durch Fürsorge. Er verstarb im Februar 2021. Seine Botschaft war es, dass Ärzte sich mehr auf die Ganzheitlichkeit der Patienten konzentrieren und sich für eine humanere Gesundheitsversorgung einsetzen sollten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Keine Zukunft ohne Pflege

N.N.

N.N.: Keine Zukunft ohne Pflege. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 12, hpsmedia-Verlag, Hungen

    



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220412


Die einzige universitäre Fakultät für Pflegewissenschaft in Deutschland wird aus Kostengründen geschlossen, obwohl die Pflegebranche vor großen Herausforderungen steht. Die Akademisierung in den Gesundheitsfachberufen wird empfohlen, jedoch wird die Schließung der Fakultät als fahrlässig bezeichnet, besonders angesichts des steigenden Bedarfs an Pflegepersonal. Die Entscheidung wird kritisiert, da sie die Weiterentwicklung und Professionalisierung der Pflege behindern könnte.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Glückwünsche zum Jubiläum

: Glückwünsche zum Jubiläum. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 6 bis 10, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220411


Der Text handelt von Glückwünschen zum 250. Jubiläum der Zeitschrift "Dr. med. Mabuse". Es werden verschiedene Gratulationen und Rückblicke von Lesern und ehemaligen Mitarbeitern der Zeitschrift dargestellt. Ein Leser reflektiert über den Umgang mit Gesundheitsthemen, insbesondere in Bezug auf die Corona-Schutzimpfung und MS. Ein anderer Leser lobt einen Artikel über Gewalterfahrungen im Gesundheitswesen und betont die Wichtigkeit der Anerkennung der Verletzlichkeit von Pflegenden. Es wird auch auf Ungerechtigkeiten im Umgang mit Gesundheitspersonal und die Notwendigkeit einer respektvollen Behandlung eingegangen. Der Text zeigt die Vielfalt der Themen und Perspektiven, die in der Jubiläumsausgabe der Zeitschrift behandelt werden.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Aufklärung statt Verharmlosung! Erinnerung an die „Dreifachkatastrophe von Fukushima

Altintop, N.

Altintop, N.: Aufklärung statt Verharmlosung! Erinnerung an die „Dreifachkatastrophe von Fukushima . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 63 bis 65, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220410


Im März 2021 jährte sich der Reaktorunfall in Fukushima zum zehnten Mal. Die Autorin spricht mit ehemaligen Bewohnern und Aktivisten, die sich gegen Atomkraft und geschönte Darstellungen aus der Wissenschaft wenden. Viele Menschen konnten aufgrund der Radioaktivität nicht zurückkehren. Die Evakuierungszonen wurden nicht aufgrund der tatsächlichen Strahlenbelastung eingeteilt. Viele Bewohner sind besorgt über die Gesundheit ihrer Familien aufgrund der erhöhten Radioaktivität. Ein 71-jähriger Gärtner aus Fukushima erwägt, sein Haus zu behalten, obwohl er aufgrund der Strahlenbelastung nicht darin leben kann. Ein 72-jähriger Bürger aus Tokio misstraut offiziellen Messwerten und warnt vor den gesundheitlichen Folgen der Strahlenbelastung. Eine junge Frau aus Fukushima berichtet über die wirtschaftlichen Schäden in der Region und ihre Bemühungen, ein nachhaltiges Leben zu führen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Medizinpädagogik – ein Studiengang mit Zukunft?

Hubbertz-Josat, S.

Hubbertz-Josat, S.: Medizinpädagogik – ein Studiengang mit Zukunft?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 60 bis 62, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220409


Die Medizinpädagogik ist ein pädagogischer Studiengang, der in Deutschland eine wichtige Rolle im Bildungsbereich der Gesundheitsfachberufe einnimmt. Der Studiengang hat eine lange Geschichte, beginnend in den 1960er Jahren in der ehemaligen DDR und später auch in den alten Bundesländern. Heutzutage gibt es über 40 verschiedene Studiengänge im Gesundheitswesen, darunter Medizinpädagogik, Pflegepädagogik und Berufspädagogik im Gesundheitswesen. Der Bedarf an Lehrkräften mit Masterabschluss in diesem Bereich hat zugenommen, insbesondere aufgrund der Pflegeberufereform von 2020. Dieser Studiengang wird als zukunftsweisend angesehen und bietet eine breite Ausbildung im Bereich der Gesundheitsfachberufe.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Eine Frage des Geschlechts? Gegner und Befürworter von COVID-19-Impfungen

Scherenberg , V.; Preu?, M.

Scherenberg , V.; Preu?, M.: Eine Frage des Geschlechts? Gegner und Befürworter von COVID-19-Impfungen . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 57 bis 59, hpsmedia-Verlag, Hungen

          



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220408


Die Impfbereitschaft, insbesondere bei COVID-19-Impfungen, variiert je nach Geschlecht. Frauen zeigen eine höhere Unsicherheit und geringere Bereitschaft im Vergleich zu Männern. Dieser Unterschied zeigt sich auch bei anderen Impfungen wie Grippeimpfungen. Frauen geben häufig an, sich selbst oder ihre Familie schützen zu wollen, während Männer eher auf die Effektivität des Impfstoffs achten. Es wird empfohlen, geschlechtsspezifische Motive bei der Gestaltung von Impfkampagnen zu berücksichtigen, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Es wird betont, dass Vertrauen, Information und die Beseitigung von Barrieren entscheidende Faktoren sind, um die Impfwahrscheinlichkeit zu beeinflussen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Abschied vom Schleuderkurs? Zur Reform des Infektionsschutzgesetzes

N.N.

N.N.: Abschied vom Schleuderkurs? Zur Reform des Infektionsschutzgesetzes . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 56, hpsmedia-Verlag, Hungen

   



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220407


Das vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite wurde von der Großen Koalition verabschiedet, obwohl es Opposition und einige Abgeordnete ablehnten. Das Gesetz stärkt die Rolle des Bundes bei der Steuerung des Infektionsschutzes und erfordert die Zustimmung des Parlaments für Rechtsverordnungen. Es legt Maßnahmen fest, wie die Schließung von Kultureinrichtungen bei Inzidenzwerten über 100 und Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr. Kritisiert wird dabei besonders die geplante Ausgangssperre. Trotz Kontroversen wird die Entscheidung, die Bundesebene stärker einzubeziehen, als positiv angesehen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Miteinander auf dem Bildschirm Digitale Clownsbesuche im Altenheim

Fey, U.

Fey, U.: Miteinander auf dem Bildschirm Digitale Clownsbesuche im Altenheim . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 53 bis 55, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220406


Ein Clown namens Ulrich Fey führt seit einem Jahr Online-Besuche in Altenheimen durch, da persönliche Besuche aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich sind. Diese digitalen Besuche zeigen, dass trotz der Zweidimensionalität des Bildschirms eine emotionale Verbindung entstehen kann. Die Bewohner werden nach individuellen Kriterien ausgewählt, um an den Online-Clownbesuchen teilzunehmen. Die Erfahrungen zeigen, dass diese Besuche eine wichtige emotionale Bedeutung haben und eine Beziehung zwischen Clown und Bewohner entstehen kann. Sowohl Bewohner als auch Betreuungskräfte profitieren von diesen Besuchen und erleben positive Momente, auch durch unerwartete Interaktionen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Keine neue Wunderdroge

N.N.

N.N.: Keine neue Wunderdroge. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 52, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220405


Seit März 2017 haben Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen Anspruch auf Cannabis-basierte Arzneimittel. Es gibt jedoch Streitigkeiten, da konkrete Angaben zu Indikationen fehlen. Die Ausgaben der GKV für Cannabisprodukte sind stark gestiegen, obwohl die Evidenz für ihre Anwendung fehlt. Die Anwendung außerhalb zugelassener Indikationen ist häufig. Die Entscheidung über die Anwendung von Cannabisprodukten sollte auf Evidenz und Patientennutzen basieren. Eine Prüfung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ist dringend erforderlich. Es wird betont, dass Cannabisarzneimittel nur im Ausnahmefall angewendet werden sollten, wenn andere Arzneimittel nicht wirksam sind.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Neue Konzepte gesucht Community Health Nurses als Chance für die Primärversorgung

Weskamm, A.

Weskamm, A.: Neue Konzepte gesucht Community Health Nurses als Chance für die Primärversorgung . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 49 bis 51, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220404


Der Text stellt die Bedeutung des Community Health Nursing in Deutschland dar, insbesondere für die Versorgung von Menschen mit chronischen Krankheiten. Es wird diskutiert, wie Community Health Nurses mit neuen Konzepten die Primärversorgung unterstützen können. Es wird betont, dass die Rolle der Pflegefachkräfte, insbesondere im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention, gestärkt werden sollte. Es werden auch verschiedene Aufgaben und Potenziale von Community Health Nurses aufgezeigt, wie die Sicherung der Versorgungskontinuität, Gesundheitsförderung, Monitoring und Management chronischer Krankheiten. Es wird darauf hingewiesen, dass die Professionalisierung der Pflegeberufe im Aufschwung ist und akademische Qualifikationen eine immer wichtigere Rolle spielen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass eine Neujustierung der Aufgabenverteilung notwendig ist, um das volle Potenzial des Community Health Nursing auszuschöpfen. Es wird empfohlen, die Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und anderen Gesundheitsberufen zu stärken, um eine ganzheitliche Versorgung sicherzustellen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Patientendaten in Gefahr Warum die elektronische Patientenakte kranken Menschen kaum helfen wird

Mei?ner, A.

Mei?ner, A.: Patientendaten in Gefahr Warum die elektronische Patientenakte kranken Menschen kaum helfen wird . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 46 bis 48, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220403


Die elektronische Patientenakte (ePA) wurde in Deutschland im Januar 2021 eingeführt, wobei die Daten von potenziell 73 Millionen Versicherten zentral auf Servern privater Unternehmen gespeichert werden. Viele Ärzte und Psychotherapeuten haben sich unter dem Druck von Sanktionen bereits an die Telematikinfrastruktur angeschlossen, die für den Betrieb der ePA erforderlich ist. Einige kritisieren jedoch die zentrale Speicherung sensibler Patientendaten, da dies die Privatsphäre gefährden könnte. Besonders ältere, chronisch und psychisch kranke Patienten könnten Schwierigkeiten haben, die ePA zu bedienen, was zu Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Vertrauen führt. Kritiker bemängeln auch die fraglichen Vorteile der ePA sowie die hohen Kosten und Sicherheitsrisiken, die mit der zentralen Speicherung verbunden sind. Die Bedenken beziehen sich auch auf die mangelnde Unterstützung der Berufsverbände im Schutz der sensiblen Daten psychisch kranker Menschen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Geburtshilfliche Notfallsituationen Herausforderung an Souveränität und Kompetenz

Hildebrandt, S.

Hildebrandt, S.: Geburtshilfliche Notfallsituationen Herausforderung an Souveränität und Kompetenz . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 42 bis 44, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220402


Der Text beschreibt die Bedeutung und Herausforderungen des Notfallmanagements in der Geburtshilfe. Geburtshilfliche Notfälle können sowohl durch unvorhersehbare Ereignisse als auch durch medizinische Eingriffe entstehen. Es wird betont, wie wichtig Prävention, klare Diagnosen, schnelle Reaktionen und klare Handlungsabläufe in solchen Situationen sind. Der Text unterstreicht auch den Wandel in der Geburtskultur hin zu einer gewaltfreieren und achtsameren Geburtshilfe. Es wird empfohlen, dass alle Beteiligten regelmäßig Notfallsituationen üben und dass Fehler analysiert werden, um die Sicherheit und Qualität der Geburtshilfe zu verbessern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Warum ist es am Rhein so schön? Eine Geschichte aus dem ärztlichen Bereitschaftsdienst

Schulz, M.

Schulz, M.: Warum ist es am Rhein so schön? Eine Geschichte aus dem ärztlichen Bereitschaftsdienst . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 40 bis 41, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220401


Der Autor Manfred Schulz erlebte als Arzt im ärztlichen Bereitschaftsdienst in und um Frankfurt am Main verschiedene Situationen, darunter auch einen Einsatz bei einem Brand in einer Altenwohnanlage. Er beschreibt die eiligen und gezielten Maßnahmen der Feuerwehrleute und wie sie die Bewohner evakuieren. Schulz und sein Team boten ihre Hilfe an und kümmerten sich um die geretteten Personen. Er erläutert auch die Bedeutung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes und wie die Versorgung der Bevölkerung rund um die Uhr sichergestellt wird. Am Ende des Einsatzes kehrt Schulz zu seinem ursprünglichen Patienten zurück, während die Bewohner der Altenwohnanlage im Bus gute Laune verbreiten.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Erste Hilfe für die Psyche Unterstützung bei Krisen im beruflichen und privaten Umfeld

Knab, B.

Knab, B.: Erste Hilfe für die Psyche Unterstützung bei Krisen im beruflichen und privaten Umfeld . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 37 bis 39, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220400


Der Text beschreibt psychische Krisen, insbesondere in Notfallsituationen wie Zugunfällen, und wie wichtig es ist, seelische Unterstützung anzubieten. Es wird betont, dass es sinnvoll ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen, auch wenn man keine schwerwiegende psychische Erkrankung hat. Es wird erklärt, wie psychologische Erste Hilfe funktioniert und wie verschiedene Hilfsangebote im beruflichen und privaten Umfeld genutzt werden können. Zudem werden die psychosoziale Notfallversorgung und die Bedeutung von psychischer Gesundheitskompetenz thematisiert. Es wird auch aufgezeigt, wie man in psychischen Krisen angemessen reagieren kann, z.B. durch spezielle Schulungen wie Mental Health First Aid.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 5-6-2021

Auch im Notfall da sein Angehörige in Krisensituationen begleiten

Schiff, A.

Schiff, A.: Auch im Notfall da sein Angehörige in Krisensituationen begleiten . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 5-6-2021, S. 34 bis 36, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=220399


Der Artikel behandelt die Bedeutung der Anwesenheit von Angehörigen in Notfallsituationen, insbesondere bei Reanimationen. Studien haben gezeigt, dass die Anwesenheit von Angehörigen positive Auswirkungen haben kann, aber in der Praxis oft nicht umgesetzt wird. Es wird empfohlen, Angehörige aktiv in Notfallsituationen einzubeziehen und entsprechend zu begleiten. Besonders in der Pädiatrie wird die Anwesenheit von Eltern bereits unterstützt. Es wird betont, dass professionelle Fachkräfte in der Gesundheitsversorgung sensibilisiert und vorbereitet werden müssen, um angemessen mit Angehörigen in Notfallsituationen umzugehen. Es ist wichtig, die Bedürfnisse von Angehörigen und Fachkräften zu berücksichtigen und entsprechende Strukturen für Begleitung und Nachsorge zu schaffen.