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Inhalte der Ausgabe 3-4-2021


Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Gerechte Verwaltung des Mangels Oliver Tolmein Zur Verteilung des Corona-Impfstoffes

Tolmein, O.

Tolmein, O.: Gerechte Verwaltung des Mangels Oliver Tolmein Zur Verteilung des Corona-Impfstoffes. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 58 bis 60, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209586


Die Diskussion um die gerechte Verteilung des Corona-Impfstoffs in Deutschland wird beleuchtet. Kritisiert wird vor allem die Priorisierung in der aktuellen Impfverordnung, die schwerstkranke Menschen benachteiligen könnte. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine Verordnung erlassen, die jedoch keine gesicherte Rechtsgrundlage hat und von einigen Seiten kritisiert wird. Es wird betont, dass die Priorisierung zwischen verschiedenen Personengruppen, die Anspruch auf die Impfung haben, vom Gesetzgeber festgelegt werden sollte und nicht durch eine alleinige Rechtsverordnung des Ministeriums. Es wird angemerkt, dass eine öffentliche Diskussion über die Priorisierung dringend erforderlich gewesen wäre. Es wird auch darauf hingewiesen, dass der Gesetzgeber seine Aufgaben in Bezug auf die Priorisierung nicht ausreichend wahrgenommen hat. Es wird auch die Bedeutung des Parlaments in einer gesundheitspolitischen Krise hervorgehoben, da viele gesellschaftliche Konflikte vor Gericht ausgetragen werden, anstatt im Parlament diskutiert zu werden.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Pflege geht uns alle an Forderungen des Vereins „Pflege in Bewegung

Konrad, R.; Jogerst-Ratzka , M.

Konrad, R.; Jogerst-Ratzka , M.: Pflege geht uns alle an Forderungen des Vereins „Pflege in Bewegung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 56 bis 57, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209585


Der Verein "Pflege in Bewegung" setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege in Deutschland ein. Die Forderungen des Vereins umfassen langfristige, realitätsbezogene und verbindlich umzusetzende Pflegereformen. Aktuelle Probleme in der Pflege umfassen unter anderem komplizierte Antragsverfahren, mangelnde Personalausstattung und unzureichende Schutzmaßnahmen. Die COVID-19-Pandemie hat die Situation in der Pflege verschärft. Der Verein fordert eine angemessene Bezahlung, besseren Schutz für das Pflegepersonal und eine aktive politische Einbindung der Pflegeberufe. Es wird betont, dass eine gerechte Gesundheitsversorgung nur durch wirkliche Reformen gewährleistet werden kann.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Abtreibung ist okay Ein Gespräch über gerechte Gesundheit und sexuelle Selbstbestimmung in Polen

N.N.

N.N.: Abtreibung ist okay Ein Gespräch über gerechte Gesundheit und sexuelle Selbstbestimmung in Polen . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 53 bis 55, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209584


In Polen demonstrieren seit Oktober 2020 Bürgerinnen im FrauenStreik gegen die Verschärfung des Abtreibungsrechts. Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Kampf für sexuelle und reproduktive Rechte und einem gerechten Gesundheitssystem. Historisch gesehen wurde die Gesundheit von Frauen während des sozialistischen Regimes verbessert, jedoch sind die Zugänge zu reproduktiver Gesundheit seit 1989 aufgrund von Privatisierung und konservativer Politik eingeschränkt. Die Proteste richten sich gegen das strikteste Anti-Abtreibungsgesetz in Polen. Es gibt Ungerechtigkeiten im Gesundheitssystem, die bei den Protesten thematisiert werden. Es gibt feministische Initiativen wie das "Aborcyjny Dream Team", die Frauen unterstützen und alternative Möglichkeiten zum Gesundheitssystem bieten. Die Zukunft des Protests und der reproduktiven Rechte in Polen bleibt ungewiss, jedoch gibt es Hoffnung durch Aktivismus und alternative Bewegungen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Das Verständnis erweitern Gesundheit und Krankheit in der Psychosomatik

Eisenreich, S.

Eisenreich, S.: Das Verständnis erweitern Gesundheit und Krankheit in der Psychosomatik . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 50 bis 52, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209583


Der Autor diskutiert die Frage nach Gerechtigkeit in Bezug auf Gesundheit und Krankheit, insbesondere im Zusammenhang mit psychosomatischen Erkrankungen. Er betont die Bedeutung einer gerechten Verteilung von Gesundheitsressourcen auf verschiedenen Ebenen und kritisiert die unzureichende Versorgung von Menschen mit seelischen Nöten. Die Psychotherapie in Deutschland wird im internationalen Vergleich positiv bewertet, jedoch gibt es immer noch Herausforderungen wie lange Wartezeiten auf Therapieplätze und hohe Hürden für Betroffene bei der Suche nach Hilfe. Das Gutachterverfahren für Psychotherapie wird ebenfalls kritisch betrachtet und als möglicherweise ungerecht empfunden. Letztendlich wird die Frage aufgeworfen, ob Gesundheit gerecht sein kann und ob Krankheit als ungerecht empfunden wird, vor allem im Kontext psychischer Erkrankungen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Ein doppeltes Paradoxon Die gerontopsychiatrische Pflege neu denken

R?sing, D.

R?sing, D.: Ein doppeltes Paradoxon Die gerontopsychiatrische Pflege neu denken. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 47 bis 49, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209582


Der Autor Detlef Rüsing diskutiert in seinem Artikel das Paradox der gerontopsychiatrischen Pflege für Menschen mit Demenz. Er kritisiert, dass trotz guter Ansätze und Erkenntnisse in der Pflegepraxis diese oft nicht umgesetzt werden. Er hinterfragt auch die Wohnpräferenzen von Pflegebedürftigen und die Diskrepanz zwischen Wünschen und Realität. Rüsing fordert eine grundsätzliche Diskussion über systemische Veränderungen in der Pflege und kritisiert die mangelnde Umsetzung von Expertenstandards. Er plädiert dafür, ohne finanzielle und ideologische Beschränkungen über die Verbesserung der Pflege zu diskutieren.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Weltweite Solidarität Neue Lösungen für Globale Gesundheit sind gefragt

Wulf, A.

Wulf, A.: Weltweite Solidarität Neue Lösungen für Globale Gesundheit sind gefragt . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 72 bis 74, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209581


Der Text behandelt die Notwendigkeit neuer Lösungen für die globale Gesundheit angesichts von Epidemien und Gesundheitskrisen. Es wird auf die Probleme von fehlenden Gesundheitsdiensten, unzureichender Versorgung mit Medikamenten und die Armut durch medizinische Behandlung hingewiesen. Die COVID-19-Pandemie wird als Impuls für globale Solidarität betrachtet, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle zu verbessern. Es wird auch die Debatte um die Verteilung von Impfstoffen und die Notwendigkeit einer globalen Gesundheitsversicherung thematisiert. Letztlich wird eine strukturelle Verbesserung des Gesundheitswesens und eine Überwindung der Krise durch globale Solidarität angestrebt.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Lobbyismus im Gesundheitswesen Einflussnahme der Pharmaindustrie

Hensold, S.

Hensold, S.: Lobbyismus im Gesundheitswesen Einflussnahme der Pharmaindustrie . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 68 bis 71, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209580


Der Text behandelt das Thema Lobbyismus im Gesundheitswesen, insbesondere die Einflussnahme der Pharmaindustrie auf die Arzneimittelverschreibungen. Es wird betont, dass die medizinische Versorgung ausschließlich am Nutzen für die Patienten orientiert sein sollte und transparent sein muss, um Beeinflussungsversuche erkennen zu können. Weiterhin wird die Problematik von Interessenkonflikten bei ärztlichen Fortbildungen und medizinischen Leitlinien diskutiert. Initiativen wie MEZIS setzen sich gegen die Beeinflussung durch die Pharmaindustrie ein und fordern mehr Transparenz. Es wird auch auf die Rolle von Patientendaten als Rohstoff für die Pharmaindustrie durch die Digitalisierung im Gesundheitssektor hingewiesen. Die Notwendigkeit von unabhängiger ärztlicher Fortbildung und die Reduzierung von Interessenkonflikten werden betont. Der Text schließt mit dem Appell, sich aktiv für mehr Transparenz im Gesundheitswesen einzusetzen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

" Wer sich nicht kümmert, fällt aus dem System"

Kr?ger, U.; Müller, C.

Kr?ger, U.; Müller, C.: " Wer sich nicht kümmert, fällt aus dem System". Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 65 bis 67, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209579


Die Aktion Psychisch Kranke feiert ihr 50. Jubiläum und setzt sich für eine gerechte Gesundheit ein, die individuelle Bedürfnisse berücksichtigt. Die Personzentrierung in der psychiatrischen Versorgung wird als wichtig erachtet, um Ungerechtigkeiten zu vermeiden. Psychisch erkrankte Menschen sind oft benachteiligt, besonders im Arbeits- und Wohnbereich. Das Konzept der Personzentrierung soll helfen, individuelle Bedürfnisse besser zu erfüllen. Es wird betont, dass das Versorgungssystem flexibler gestaltet werden sollte, um den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden. Diskussionen über die Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch erkrankte Menschen sind im Gange, um eine verbesserte Versorgung zu erreichen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Zwischen Prekarisierung und Wachstum Entwicklungsperspektiven der Therapieberufe

H?ppner, H.

H?ppner, H.: Zwischen Prekarisierung und Wachstum Entwicklungsperspektiven der Therapieberufe. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 62 bis 64, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209578


Heidi Höppner beschreibt in ihrem Artikel die aktuelle Situation der Therapieberufe im Gesundheitswesen und betont, dass ihre Rolle oft unterschätzt wird. Sie stellt Fragen zur gerechten Gesundheitsversorgung und kritisiert Aspekte wie Unter- oder Überversorgung. Höppner untersucht auch die Ausbildungsbedingungen und die prekäre Situation in der Therapiebranche. Sie fordert politische Unterstützung und eine bessere Professionalisierung der Therapeuten. Auch die wachsende Bedeutung der Therapieberufe angesichts der demografischen Entwicklung wird betont. Es wird diskutiert, wie die Zukunft der Heilmittelversorgung aussieht und welche Qualifikationen und Anpassungen notwendig sind, um den steigenden Bedarf zu decken.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Von Profitinteresse und Fehlversorgung Aktuelle Probleme der Arzneimittelversorgung

Glaeske , G.

Glaeske , G.: Von Profitinteresse und Fehlversorgung Aktuelle Probleme der Arzneimittelversorgung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 61, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209577


Arzneimittelversorgung ist ein wichtiger Aspekt der Gesundheitsversorgung, der von Problemen wie Profitinteressen der pharmazeutischen Industrie und Fehlversorgung beeinflusst wird. Neue Medikamente werden vor allem bei schwerwiegenden Krankheiten mit hohen Erwartungen aufgenommen, aber nicht immer entsprechen sie den Versprechungen der Hersteller. Studien zeigen, dass viele Arzneimittel hohe Preise haben, aber keinen signifikanten Nutzen für die Patienten bieten. Die Diskussion über den Wert von Medikamenten in der Gesellschaft ist dringend erforderlich, um eine gerechte Versorgung zu gewährleisten. Es gibt auch Ungleichheiten in der Verschreibung von Medikamenten, die oft von externen Faktoren beeinflusst werden. Es besteht Bedarf an weiterer Versorgungsforschung, um diese Ungleichheiten zu identifizieren und zu beheben.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Behandeln oder heilen?

Nolte, S.

Nolte, S.: Behandeln oder heilen?. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 36 bis 38, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209576


Der Text reflektiert über die Veränderungen in den Heilberufen, insbesondere in der Medizin. Es wird diskutiert, wie sich das Selbstverständnis der Heilenden und die Rahmenbedingungen verändert haben. Es wird auch die Frage aufgeworfen, ob das Heilen durch Behandeln verdrängt wurde. Der Autor betont die Bedeutung von Menschlichkeit und dem Erkennen eigener Grenzen im ärztlichen Handeln. Zudem wird über die zunehmende Invasivität von Behandlungen und die Kommerzialisierung im Gesundheitswesen gesprochen. Es wird auch auf das Nichtschadensprinzip hingewiesen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Über die Gefährdung des sozialen Charakters der Medizin durch die Ökonomisierung

Maio, G.

Maio, G.: Über die Gefährdung des sozialen Charakters der Medizin durch die Ökonomisierung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 32 bis 34, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209575


Der Text von Giovanni Maio kritisiert die Ökonomisierung des Gesundheitswesens und deren Auswirkungen auf den sozialen Charakter der Medizin. Durch die Umwandlung der Medizin in einen Wirtschaftsbetrieb wird die Patientenversorgung zunehmend nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtet, was den sozialen Aspekt vernachlässigt. Dies führt zu einer Kapitalisierung der ärztlichen Tätigkeit und einem Verlust des sozialen Gehalts der Medizin. Ärzte werden zunehmend dazu gedrängt, betriebswirtschaftlich zu denken und ihre Entscheidungen an ökonomischen Kriterien auszurichten. Dieser ökonomische Druck führt zu einer Entsolidarisierung von den Schwächsten und gefährdet das Vertrauen in das Gesundheitssystem. Es wird betont, dass die Medizin sich am Wohl des Patienten orientieren und nicht rein auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sein sollte.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Die trauen sich was Pflegende, die an die Öffentlichkeit gehen

Lucassen, H.

Lucassen, H.: Die trauen sich was Pflegende, die an die Öffentlichkeit gehen . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 26 bis 31, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209574


Der Text beschreibt das Engagement von Pflegekräften für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege. Es werden Aussagen von Pflegekräften wie Nina Böhmer, Marcus Jogerst-Ratzka, Yvonne Falckner und Benjamin Jäger wiedergegeben, die sich aktiv gegen Missstände in der Pflege einsetzen. Sie äußern ihre Motivation, ihre schönsten und schlimmsten Pflegemomente, Forderungen an die Politik und die Bedeutung von Solidarität unter Kollegen. Es wird auch auf die Ungerechtigkeiten im Pflegesystem und die Herausforderungen in der Pflege hingewiesen.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Ungleichheit ist gerecht Gerechte Gesundheit in einer pluralen Welt

Domenig, D.; Cattacin, S.

Domenig, D.; Cattacin, S.: Ungleichheit ist gerecht Gerechte Gesundheit in einer pluralen Welt . Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 23 bis 25, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209573


Der Text behandelt das Thema gerechte Gesundheit in einer pluralen Gesellschaft. Die Autoren diskutieren Chancengleichheit, Zugangsbarrieren und den Umgang mit Verschiedenheit im Gesundheitssystem. Sie betonen, dass gerechte Gesundheit nicht nur Gleichbehandlung bedeutet, sondern auch individuelle Ungerechtigkeiten berücksichtigen muss. Dabei wird darauf hingewiesen, dass Diskriminierung und Ungleichbehandlung im Gesundheitssystem existieren, insbesondere für Personen mit verschiedenen Identitäten. Die Autoren plädieren dafür, Zugangsbarrieren abzubauen und eine gerechte Verteilung von Gesundheitschancen anzustreben. Es wird auch die Notwendigkeit betont, im Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit im Gesundheitswesen diskriminierungsfrei zu handeln. Dies erfordert Engagements auf allen Ebenen, von der Managementebene bis zum Gesundheitspersonal. Es werden Schritte zur Förderung einer diversitätsorientierten Gesundheitsversorgung vorgeschlagen, wie die Einführung von Leitlinien, Schulungen zum Umgang mit Verschiedenheiten und Maßnahmen zur Förderung des Vertrauens in Gesundheitsinstitutionen. Letztendlich wird die Bedeutung der Anerkennung von Verschiedenheit für eine gerechtere Gesellschaft und ein gerechteres Gesundheitssystem hervorgehoben.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Gerechte Gesundheit

N.N.

N.N.: Gerechte Gesundheit. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 19 bis 22, hpsmedia-Verlag, Hungen

          



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209572


Vertreter aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens äußern sich zum Thema "gerechte Gesundheit". Staatssekretär Westerfellhaus betont die Bedeutung der Entlastung für pflegende Angehörige und schlägt ein flexibles Entlastungsbudget vor. Christel Bienstein vom DBfK betont die Rolle von Dr. med. Mabuse bei der Aufdeckung von Ungerechtigkeiten im Gesundheitssystem. Weitere Stimmen sprechen über die Notwendigkeit einer bevölkerungsmedizinischen Denkweise und Geschlechtergerechtigkeit im Gesundheitswesen. Die Bedeutung von gerechter Gesundheit wird betont, indem allen Menschen gleiche Chancen auf ein gesundes Leben unabhängig von sozialen und wirtschaftlichen Faktoren gewährt werden. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Gesundheit nicht von individueller Verantwortung abhängen sollte, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe betrachtet werden muss.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Einheitliche Bezahlung? Altenpflegelöhne sollen durch Tarifvertrag steigen

Wagner, W.

Wagner, W.: Einheitliche Bezahlung? Altenpflegelöhne sollen durch Tarifvertrag steigen. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 16 bis 18, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209571


Ein neuer Tarifvertrag in der Altenpflege soll einheitliche Lohnuntergrenzen festlegen, um die Entlohnung und Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern. Der Vertrag sieht schrittweise Erhöhungen der Mindestlöhne vor und soll von der Bundesregierung für allgemeingültig erklärt werden. Die Einigung stößt jedoch auf Widerstand von Arbeitgeberverbänden. Trotz des Widerstands wird die Bedeutung der Tarifeinigung für die Pflegebranche hervorgehoben. Es gibt Diskussionen über die Nichtigkeit des Tarifvertrags, da nicht alle Arbeitgeberverbände daran beteiligt waren. Die Politik drängt auf bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung in der Pflege, während gleichzeitig die Eigenanteile für Pflegebedürftige steigen. Diskussionen über die Finanzierung und Auswirkungen auf die Gesundheitspolitik sind ebenfalls Teil des Themas.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

DAS GESUNDHEITSWESEN IN ZAHLEN

N.N.

N.N.: DAS GESUNDHEITSWESEN IN ZAHLEN. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 13 bis 15, hpsmedia-Verlag, Hungen

     



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209570


Das deutsche Gesundheitswesen hat sich seit der Gründung von Dr. med. Mabuse im Jahr 1976 stark verändert. Die 250. Ausgabe der Zeitschrift zeigt anhand von Statistiken, wie sich verschiedene Bereiche wie die Anzahl der Ärzte, Krankenhäuser, Krankenhausbetten, Hebammen, und Schüler im Gesundheitswesen im Laufe der Jahre entwickelt haben. Besonders auffällig ist der Anstieg der berufstätigen Ärzte in Deutschland sowie die drastische Reduzierung von Krankenhausbetten und Verweildauer in Kliniken seit der Einführung des Fallpauschalensystems im Jahr 2003. Es wird auch auf die Schwierigkeiten hingewiesen, genaue Zahlen zu Pflegekräften zu erhalten, und die Auswirkungen von Privatisierungen und Budgetdeckelungen im Gesundheitswesen werden thematisiert.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Freie Wahl des Geburtsortes? Ein Gespräch über die Rahmenbedingungen in der Geburtshilfe

Salis., B.

Salis., B.: Freie Wahl des Geburtsortes? Ein Gespräch über die Rahmenbedingungen in der Geburtshilfe. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 44 bis 46, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209569


Die Diskussion über die freie Wahl des Geburtsortes zwischen dem Geburtshelfer Professor Sven Hildebrandt und der Hebamme Anke Wiemer beleuchtet die mangelnde Aufklärung über alternative Geburtsorte und die Hindernisse für außerklinische Geburten in Deutschland. Es wird betont, dass Hebammen mehr über normale Geburten lernen sollten, um auch außerklinische Geburtshilfe sicher begleiten zu können. Es wird auch die Bedeutung von qualitativen Studien und einer neuen wissenschaftlichen Denkweise in der Geburtshilfe diskutiert. Des Weiteren wird über Haftungsfragen, Versicherungen und Vergütungssysteme für Geburtshilfepraktizierende gesprochen. Es wird der Wunsch geäußert, dass die Politik klarere Regelungen schaffen sollte, um das Recht auf freie Wahl des Geburtsortes zu stärken.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Auch ich bin verletzlich Übergriffserfahrung eines Pflegenden

Müller, C.

Müller, C.: Auch ich bin verletzlich Übergriffserfahrung eines Pflegenden. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 42 bis 43, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209568


Der Autor, Christoph Müller, beschreibt seine Erfahrung als Pflegender in einer psychiatrischen Klinik, als er von einem Patienten angegriffen wurde. Er reflektiert über die Auswirkungen dieses Vorfalls auf seine Verletzlichkeit und die mangelnde Unterstützung seitens der Institution. Müller kritisiert die fehlende Anerkennung der Mitarbeiterbedürfnisse und die Diskrepanz in der Rechtsprechung bezüglich solcher Vorfälle. Er betont die Notwendigkeit, die Gerechtigkeit und den Schutz der Mitarbeiter in psychiatrischen Einrichtungen zu verbessern.

Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, Ausgabe 3-4-2021

Gleichstellung und Gleichbehandlung

Dr. Wunder, p.

Dr. Wunder, p.: Gleichstellung und Gleichbehandlung. Dr. med. Mabuse-Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 3-4-2021, S. 39 bis 41, hpsmedia-Verlag, Hungen

         



CareLit-Permalink: https://app.carelit.de/detail?doc_id=209567


Der Autor diskutiert in dem Text die Frage, wie eine gerechte Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderungen aussehen sollte. Er bezieht sich dabei auf die UN-Behindertenrechtskonvention und betont, dass Gleichbehandlung nicht immer gleichbedeutend mit Gleichstellung ist. Die Konvention fordert spezielle Gesundheitsleistungen für Menschen mit Behinderungen, um deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Es wird auch auf Defizite in der gesundheitlichen Versorgung und die Bedeutung von spezialisierten Behandlungszentren eingegangen. Zudem wird die aktuelle Debatte über die Priorisierung der Intensivbehandlung in der Corona-Krise im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderungen diskutiert. Es wird betont, dass besondere Behandlungserfordernisse berücksichtigt werden müssen, um eine gerechte Behandlung zu gewährleisten.