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Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen: Bericht dokumentiert Engpässe und Mitbestimmungsdefizite

Die Stiftung Kindergesundheit betont in ihrem Kindergesundheitsbericht 2025: Obwohl die UN-Kinderrechtskonvention ausdrücklich vorsieht, junge Menschen in allen sie betreffenden Angelegenheiten anzuhören und einzubeziehen, wird dieses Recht im medizinischen Alltag bislang nur unzureichend umgesetzt. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. fordert die Stiftung Kindergesundheit, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Gesundheitssystem stärker zu verankern. Prof. Dr. Berthold Koletzko, Kinder- und Jugendarzt sowie Vorstand der Stiftung Kindergesundheit betont: „Eine echte Beteiligung von Kindern ist nicht optional – sie ist Grundvoraussetzung für eine faire, chancengerechte und effektive Gesundheitsversorgung.“ 

Der Kindergesundheitsbericht 2025 macht deutlich, wie angespannt die Versorgungssituation für Kinder und Jugendliche vielerorts ist: Es fehlt an Fachpersonal bei unzureichend gesteuerten Ausbildungsangeboten, es bestehen zunehmende Engpässe in der stationären und ambulanten Betreuung bei gleichzeitiger finanzieller Benachteiligung der pädiatrischen Versorgung, politische Maßnahmen führen zu Versorgungslücken bei Medikamenten und Medizinprodukten, und es bestehen ungleiche Chancen in Gesundheit und Teilhabe. Zusätzlich erschweren strukturelle Hürden eine konsequent kindgerechte Versorgung, während das Finanzierungssystem die besonderen Bedürfnisse junger Patientinnen und Patienten nur unzureichend berücksichtigt. 

 „Kinder und Jugendliche müssen in politischen Entscheidungs- und Gesetzgebungsprozessen, wie etwa der Krankenhausreform, den Stellenwert erhalten, der ihrer Bedeutung in unserer Gesellschaft entspricht“, fasst PD Dr. Burkhard Rodeck, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ), zusammen.

Der Kindergesundheitsbericht 2025 behandelt eine Vielzahl von Themen rund um die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen geben fundierte Einblicke in ihre Fachgebiete und liefern belastbare Erkenntnisse für die gesundheitspolitische Diskussion. Mitherausgeber des Berichts sind neben der Stiftung Kindergesundheit die Stiftung „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“, die Krankenkassen vivida bkk und IKK classic sowie die Unternehmen MSD Sharp & Dohme GmbH und ITF Pharma GmbH.

Über den Kindergesundheitsbericht

Der „Kindergesundheitsbericht 2025 – Fokus: Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen“ der Stiftung Kindergesundheit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) beleuchtet verschiedene Aspekte der pädiatrischen Versorgung. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten geben vertiefte Einblicke in ihre Fachgebiete. Neue Ergebnisse einer forsa-Umfrage zur „Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Gesundheitsversorgung“ ergänzen den Bericht. Ziel ist es, eine fundierte Informationsgrundlage für die gesundheitspolitische Diskussion zu schaffen und diese zugleich durch konkrete Handlungsempfehlungen zu unterstützen.

Der Bericht steht als Download unter www.kindergesundheit.de zur Verfügung.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Stiftung Kindergesundheit
Wissenschaftskommunikation, Politik & Presse
Tel.: +49 89 5880 43386
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www.kindergesundheit.de

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