Kostenentwicklung im Gesundheitswesen 1990
Zusammenfassung
1979 war für die Kostendämpfer ein gutes Jahr gewesen. Lediglich die Steigerung der Aufwendungen für Zahnersatz und Heil- und Hilfsmittel (orthopädische Materialien, Brillen, usw.) hatte über dem Durchschnitt der Ausgabensteigerung und über dem Einnahmezuwachs gelegen. 1979 konnten gar die Beiträge der GKV von durchschnittlich 11,41 auf 11,26 % des Bruttolohnes gesenkt werden. Der Kostenanstieg in den beiden genannten Bereichen wird mit der Entwicklung des Goldpreises (Zahnersatz) und u. a. mit dem Anwachsen physiotherapeutischer Leistungen (Heil- und Hilfsmittel) begründet (11). 1980 lag — zumindest in der ersten Jahreshälfte — zusätzlich die Steigerung der Ausgaben für die Krankenhausbehandlung, die den größten Einzelposten darstellt (s. Tabelle), über dem Einnahmenzuwachs.
N.N.: Kostenentwicklung im Gesundheitswesen 1990. Dr. med. Mabuse (1980), Heft 2, S. 47.