Autor*innen: Büker, F.; Klene, S.-C. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse | Jahrgang: 51 | Heft: 3 | Seiten: 76 bis 80 | Erscheinung: 18.08.2026 | DOI: 10.3936/dmm211666920_127
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Abstract
Der Beitrag zeigt anhand von Alltagssituationen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wie geschlechtliche Identität durch klinische Routinen unbeabsichtigt sichtbar werden kann. Im Fokus stehen Sprache, Organisation und Raum als Ebenen, auf denen Offenbarung strukturell entsteht. Der Text argumentiert, dass Offenbarungsrisiken nicht nur auf individuelles Fehlverhalten zurückzuführen sind, sondern in institutionellen Abläufen, digitalen Systemen und räumlichen Ordnungen angelegt sein können. Abschließend wird „Offenbarungsschutz“ als professionelle Praxis beschrieben, die Selbstbestimmung wahrt, Risiken reduziert und eine fehleroffene Teamkultur erfordert.
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