Autor*innen: Eggert, T.; Oertelt-Prigione, S.; Stüve, S. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse | Jahrgang: 51 | Heft: 3 | Seiten: 52 bis 57 | Erscheinung: 18.08.2026 | DOI: 10.3936/dmm_artid477633140
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Abstract
Lange galt der männliche Körper als Maßstab für Forschung, Diagnostik und Therapie. Dieses Erbe ist bis heute spürbar in der Medizin: Diagnostik und Therapie, klinischen Studien und Leitlinien sind bis heute nicht durchgehend geschlechtersensibel gestaltet. Dabei beeinflusst Geschlecht etwa, wie Schmerz wahrgenommen wird, wie Medikamente wirken, wie Symptome sich zeigen und wie sie gedeutet werden. Eine adäquate medizinische Versorgung muss diesen Unterschieden Rechnung tragen und die individuellen Eigenschaften und Anforderungen aller Menschen berücksichtigen. Die Geschlechtersensible Medizin stellt genau das in den Mittelpunkt und untersucht, was nötig ist, damit Medizin allen Geschlechtern gerecht werden kann.
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