Hitzewellen, Starkregen, Überflutungen, großflächige Stromausfälle oder eine erneute Pandemie können die pflegerische Versorgung erheblich beeinträchtigen. Besonders gefährdet sind Menschen, die dauerhaft auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind. Gezielte Vorbereitungen sind daher insbesondere in der ambulanten Pflege und in der stationären Langzeitpflege von großer Bedeutung.
Im Projekt „Aufrechterhaltung ambulanter Pflegeinfrastrukturen in Krisenzeiten“ (AUPIK) entwickelten Prof. Dr. Michael Ewers und sein Team an der Charité – Universitätsmedizin Berlin vier Schnell-Lern-Lektionen. Sie richten sich an Pflegefachpersonen sowie weitere Mitarbeitende in der Langzeitpflege und ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema Krisen- und Katastrophenvorsorge.
Die Lernangebote sollen dazu anregen, sich eigenständig mit möglichen Krisenszenarien auseinanderzusetzen und konkrete Vorbereitungen für den pflegerischen Alltag zu treffen. Darüber hinaus können sie in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegefachpersonen eingesetzt werden und die Vermittlung von Kompetenzen in der Katastrophenpflege unterstützen.
Das Team von Klinisch Relevant an der Hochschule Bochum hat die Schnell-Lern-Lektionen unter Leitung von Prof. Markus Wübbeler medial aufbereitet. Die Inhalte stehen kostenfrei zur Verfügung und können zeitlich flexibel für das Selbstlernen genutzt werden.
Die Schnell-Lern-Lektionen sind über die Webseite des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie unter folgendem Direktlink abrufbar:
https://view.genially.com/69185ad3f2882408485cdf7e
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Wenn Versorgung an Grenzen kommt
Krisen, Katastrophen oder Konflikte: Ausgabe 2/2026 von Dr. med. Mabuse beleuchtet, wie belastbar unser Gesundheitswesen ist – und welche Antworten es braucht, wenn Versorgung, Verantwortung und Solidarität unter Druck geraten.