Gesundheitliche Versorgung folgt festen Strukturen, Zuständigkeiten und Finanzierungssystemen. Doch was geschieht mit den Menschen, deren Lebensrealitäten nicht in diese Logiken passen?Wer wird übersehen, wer fällt durch Raster, wer bleibt zwischen Institutionen, Professionen und Zuständigkeiten zurück?
Das Gesundheits- und Sozialwesen erreicht viele Menschen – aber nicht alle. An den Rändern der Versorgung werden Brüche sichtbar: zwischen medizinischen und sozialen Bedarfen, zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen professioneller Hilfe und gelebtem Alltag. Zugleich entstehen dort neue Formen von Unterstützung, Selbstorganisation
und Solidarität.
Für die Mabuse-Ausgabe 4-2026 suchen wir Beiträge aus Medizin, Sozialer Arbeit, Therapie, Pflege, Public Health, Gesundheitswissenschaften, Ethik, Selbsthilfe, kommunaler Versorgung und niedrigschwelliger Praxis – ebenso wie Erfahrungsberichte von Betroffenen und Angehörigen.
Willkommen sind Beiträge, die Gesundheit und Versorgung aus der Perspektive von Rissen, Übergängen und Randlagen betrachten. Gesucht werden wissenschaftliche Beiträge, Praxisberichte, Reportagen, Interviews, Essays, Kommentare und Erfahrungsberichte.
Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen.
Einsendeschluss ist der 01.09.2026
Beiträge können Sie ab sofort über unsere Manuskriptzentrale einreichen: zeitschrift-mabuse.de/artikel/
Hinweis: Unabhängig vom Themenschwerpunkt nehmen wir jederzeit gerne Artikel für den Allgemeinen Teil der Zeitschrift entgegen.