Offener Brief an die behandelnden Ärzte
Zusammenfassung
Ist W. Hoppe an seiner Haft krank geworden, dann scheint es uns umso schwerwiegender, daß durch die sicherheitspolizeilichen Maßnahmen auch im Krankenhaus, soweit wir da-von wissen, ein lebendiger Kontakt mit der Umwelt verhindert wird. Die ständige Drohung: Gesundwerden = Rückverlegung in Isolationshaft, sowie die ständig merkbare Gegenwart von Polizeikräften auf der Intensivstation des AK Altona dürften den Erfolg Ihrer Bemühungen erheblich einschränken, denn der Kranke erlebt in jedem Augenblick die Fortdauer seiner Haftsituation. Auf Grund dieses Grundes haben Ärzte einen offenen Brief jetzt dort geschrieben, die Werner Hoppe jetzt dort behandeln.
Schlagworte:
Isolationshaft, Gefangenenmedizin, Ärztlicher Brief, Werner Hoppe, Haftbedingungen, Medizinische Versorgung, Ärzte, Krankenhaus, Bücher
Zitierempfehlung:
Hoppe, W.: Offener Brief an die behandelnden Ärzte. Dr. med. Mabuse (1978), Heft 10, S. 47.
Hoppe, W.: Offener Brief an die behandelnden Ärzte. Dr. med. Mabuse (1978), Heft 10, S. 47.