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Dr. med. Mabuse · Fachartikel

Die ehrliterarischen Methoden der Zeit wurden

Zusammenfassung

Daß Äußerungen von Intienten sehr häufig von Psychiatern nur als Ausdruck ihrer Krankheit begriffen werden, ist bekannt. Sicherlich gibt es bei psychisch Kranken bisweilen gesteigertes Mißtrauen, Realitätsverkennungen und wahnhafte Ideen. Wer mit dem Hinweis auf derartige Störungen allerdings glaubt, Kritik von Patienten an der Psychiatrie zurückweisen zu können, der läßt den Patienten keine Chance, dem Dickicht der psychopathologischen Begriffe zu entkommen. Die folgenden Zitate sind aus einem Brief Dr. Lachauers, Sprecher der Assistenten an der Universitätsnervenklinik Ffm, an Ernst Klee. "Im Gespräch mit den Patienten werden Sie dabei nur die subjektive Einschätzung der Realität kennenlernen." Der Kern sehr vieler Störungen und Beschwerden, wegen denen Patienten zu uns kommen, liegt in einer verhängnisvollen, geradezu tragischen Neigung, Zuneigung nicht annehmen zu können, obwohl sie nichts dringender wünschten und brauchten, als gerade diese positive Zuwendung." (Ihren repressiven Charakter erhalten diese Äußerungen hauptsächlich durch den Zusammenhang, in dem sie getätigt wurden.).

Zitierempfehlung:
Ernst Klee eröffnet, V.-D.-L.-(.: Die ehrliterarischen Methoden der Zeit wurden. Dr. med. Mabuse (1977), Heft 4, S. 20 bis 23.