Aufbau des Gesundheitswesens nach der Unabhängigkeit auf den Kapverden
Zusammenfassung
Es wurde gesagt, der Schwarze hat keinen Kopf. Würde man uns verlassen, blieben wir im Unglück. Wir sagten ihnen schon, sie könnten beruhigt fortgehen. Sie wissen, wer in dem Land anderer herrscht, der ist der Unglückliche. Es wurde gesagt, daß unser Land sich nicht lohnt. Daß unser Schicksal das Warten auf den Regen und das Elend ist. Wer gut lebt, braucht keinen Regen. Genau. Seit Hungersnot existiert, sterben nur die Armen. Es wurde gesagt, die Unabhängigkeit wird uns angeboren. Aber wir wissen, daß die Unabhängigkeit von uns erkämpft wird. Ihr Reden ist stets falsch - sie haben es bewiesen. Um frei zu sein, haben wir bis zum Sieg zu kämpfen. Wir wollen unsere Einheit. Wir wollen unsere Freiheit. Wir wollen das Glück für Kapverde und Guinea. Wir wollen die Unabhängigkeit, wollen die Unabhängigkeit, wollen die Unabhängigkeit. Unser Volk hat sich schon entschieden.
N.N.: Aufbau des Gesundheitswesens nach der Unabhängigkeit auf den Kapverden. Dr. med. Mabuse (1976), Heft 2, S. 30 bis 31.