Was hat geschlechtersensible Medizin mit Datenqualität zu tun?
Zusammenfassung
Geschlechtersensible Medizin setzt voraus, dass digitale Gesundheitsdaten biologische und soziale Geschlechterunterschiede angemessen abbilden. Der Beitrag zeigt, dass bestehende Klassifikations- und Terminologiesysteme soziale Determinanten und geschlechtsspezifische Faktoren häufig nur unzureichend berücksichtigen. Dadurch entstehen semantische Lücken und strukturelle Verzerrungen, die Diagnostik, Therapie, Forschung und den Einsatz künstlicher Intelligenz beeinflussen können. Im Zentrum steht die Frage, wie interoperable Standards wie HL7 FHIR, OMOP und SNOMED CT weiterentwickelt werden müssen, um geschlechtersensible Gesundheitsdaten valide und anschlussfähig zu machen.
Schlagworte:
geschlechtersensible Medizin, Datenqualität, Interoperabilität, HL7 FHIR, OMOP, SNOMED CT, Gender Bias, digitale Medizin, soziale Determinanten der Gesundheit, Diagnostik, Biologie, Bevölkerung, Datensatz, Bias, Work
Zitierempfehlung:
Haffer, N.: Was hat geschlechtersensible Medizin mit Datenqualität zu tun?. Dr. med. Mabuse (2026), Heft 3, S. 70 bis 72.
Haffer, N.: Was hat geschlechtersensible Medizin mit Datenqualität zu tun?. Dr. med. Mabuse (2026), Heft 3, S. 70 bis 72.