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Dr. med. Mabuse · Fachartikel

Arzneimittelkosten – Der systematische blinde Fleck der GKV-Finanzdebatte

Zusammenfassung

Die gesundheitspolitische Diskussion über die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) folgt seit Jahren einem stabilen Deutungsmuster: Die Krankenhausversorgung gilt als größter Ausgabenblock und damit als zentraler Ansatzpunkt für Kostendämpfungsmaßnahmen. Im Jahr 2024 beliefen sich die entsprechenden Ausgaben auf rund 102,2 Milliarden Euro und machten etwa 31 bis 33 % der GKV-Leistungsausgaben aus.¹ Vor diesem Hintergrund erscheint es naheliegend, Reformbemühungen prioritär auf diesen Bereich zu richten.

Zitierempfehlung:
Mühlbauer, B.-H.: Arzneimittelkosten – Der systematische blinde Fleck der GKV-Finanzdebatte. Dr. med. Mabuse (2026), Heft 3, S. 35 bis 36.