Kompetenzen für Curricula im Bereich seltener Erkrankungen
Zusammenfassung
Seltene Erkrankungen, definiert in der Europäischen Union als Krankheiten mit einer Prävalenz von höchstens 1: 2000, betreffen in ihrer Gesamtheit Millionen von Menschen, auch wenn jede einzelne Erkrankung nur wenige Patient*innen betrifft (Tumienė et al. , 2022). Trotz dieser quantitativen Bedeutung sind seltene Erkrankungen in medizinischen Curricula bisang unterrepräsentiert. Dies trägt zu diagnostischen Verzögerungen, Therapiebarrieren und einer insgesamt fragmentierten Versorgung bei (Helderman et al. , 2024). Angesichts dieser Herausforderungen ist es notwendig, spezifische Kompetenzen im Bereich seltener Erkrankungen curricular zu verankern, um die Qualität der Versorgung langfristig zu verbessern.
Schlagworte:
seltene Erkrankungen, medizinische Curricula, Kompetenzen, Diagnostik, Versorgung, Kommunikation, Evidenz, Orphan Drugs, interprofessionelle Teams, Meta-Kompetenzen
Zitierempfehlung:
Friedrich, A.: Kompetenzen für Curricula im Bereich seltener Erkrankungen. Dr. med. Mabuse (2025), Heft 4, S. 58 bis 59.
Friedrich, A.: Kompetenzen für Curricula im Bereich seltener Erkrankungen. Dr. med. Mabuse (2025), Heft 4, S. 58 bis 59.