Zum Inhalt springen
Dr. med. Mabuse · Fachartikel

Sprache formt das Denken

Mabuse Verlag

Zusammenfassung

Mit Amüsement erinnere ich mich an eine Erfahrung, die ich vor nicht allzu langer Zeit im klinischen Kontext gemacht habe: Eine junge Assistenzärztin spricht mich an, ob ich nicht zur „Pflege“ gehöre. Mit Verwunderung frage ich: „Wieso? Sie antwortet unmittelbar: „Ja, auf der Visitenliste steht doch Herr Müller und nicht Pfleger Christoph. Mein Erstaunen bleibt. Ich erwidere nüchtern: „Seit 1990 arbeite ich als psychiatrisch Pflegender. Seit 1998 bin ich examiniert. Ein zurückhaltendes „Aha schallt mir entgegen.

Zitierempfehlung:
Müller, C.;: Sprache formt das Denken. Dr. med. Mabuse (2019), Heft 5, S. 34.