Dr. med. Mabuse
Ausgaben blättern und im Journal suchen.
Krankheit ist PrivatsacheDie US-amerikanische Gesundheitsreform
122330Johanning, E.; · 2011 · Heft 1 · S. 38 bis 40
Während nach der jüngsten Gesundheitsreform in Deutschland kein Mensch auf die Straße geht, um das Solidarprinzip in der Krankenversicherung zu verteidigen, protestieren in den USA Konservative und Tea Party Patrioten lautstark und medieneffektiv gegen eine st ...
Krankheit als Waffe Die Gentechnik und das Militär
57946Aken, J. van; · 2001 · Heft 5 · S. 54 bis 57
In den beteiligten Wissenschaften findet der mögliche militärische Mißbrauch von neuen Entwicklungen in der Biologie und Medizin nur wenig Beachtung. Dabei sollte jetzt alles daran gesetzt werden, die militärische Nutzung der Gentechnologie und anderer medizin ...
Extremwetter und Arzneimittelversorgung. Was Hochwasser und Hitze über die Resilienz des deutschen Gesundheitswesens verraten
582235Khalil, M. · 2026 · Heft 2 · S. 60 bis 63
Extreme Wetterereignisse sind längst keine abstrakte Zukunftsprognose mehr – sie treffen Gesundheitssysteme hier und heute und stellen eine wiederkehrende Belastungsprobe für die Versorgung dar. Es entscheidet sich innerhalb weniger Stunden, ob Menschen ihre D ...
Chronische Erkrankungen ≠ Körperbehinderungen? Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur pflegerischen Versorgung
571704Prof. Dr. Helbig , R. ; Prof. Dr. Latteck, Ä. D. · 2026 · Heft 1 · S. 21 bis 25
Behinderungen sind keine Krankheiten. So selbstverständlich, wie wir es heute formulieren, war es jedoch nicht immer. In der teilweise noch jungen Geschichte war es üblich, Behinderungen als medizinische Eigenschaft Personen zuzuschreiben (Rosenow, 2013). In d ...
Briefe von Leser*innen
571696Specka,, P. Prof. Dr. Bossle, M. · 2026 · Heft 1 · S. 6
06 Dr. med. Mabuse 271 · 1. Quartal 2026 Herzlichen Glückwunsch zum neuen Mabuse-Heft. Ein so wichtiges Thema, das Mabuse mit den Seltenen Erkrankungen aufgreift. Die Schilderung der Ärzte-Odyssee von Betroffenen und Angehörigen ist sehr anschaulich und ersc ...
Seltene Erkrankungen: Häufig vergessen Seltene Knochenerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen
570045Mindler , G. ; Raimann, A. · 2025 · Heft 4 · S. 51 bis 53
In der Europäischen Union gilt eine Krankheit als selten, wenn weniger als fünf von 10. 000 Menschen davon betroffen sind. Doch diese Definition täuscht über die tatsächliche Dimension hinweg: In Österreich leben rund 400. 000 Menschen mit einer der etwa 6. 00 ...
Für uns ist somehowdeaf mehr als nur ein Account: Leben mit NF2
570042Lausenmayer, A. · 2025 · Heft 4 · S. 63 bis 65
Ein Interview mit Greta und Larissa über die Krankheit Neurofibromatose NF2 und ihren Instagram-Account somehowdeaf.
Kompetenzen für Curricula im Bereich seltener Erkrankungen
570040Friedrich, A. · 2025 · Heft 4 · S. 58 bis 59
Seltene Erkrankungen, definiert in der Europäischen Union als Krankheiten mit einer Prävalenz von höchstens 1: 2000, betreffen in ihrer Gesamtheit Millionen von Menschen, auch wenn jede einzelne Erkrankung nur wenige Patient*innen betrifft (Tumienė et al. , 20 ...
Mukoviszidose ist keine Kinderkrankheit mehr Mukoviszidose zwischen Fortschritt und Versorgungssystem
570039Dr. Düesberg, U. · 2025 · Heft 4 · S. 54 bis 57
Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF) – einst Synonym für eine unheilbare Kinderkrankheit – hat sich zu einem komplexen Thema des Lebensalters gewandelt. Nach wie vor ist Mukoviszidose selten und unheilbar, aber heute sind Erwachsene mit CF keine Ausnahme mehr ...
Seltene Erkrankungen – Selten und doch häufig
570038Lausenmayer, A. · 2025 · Heft 4 · S. 33
In Europa leiden rund 30 Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung, in Deutschland etwa drei bis vier Millionen, in Österreich rund 400 000 bis 500 000 und in der Schweiz etwa 580 000. Damit sind zwischen sechs und acht Prozent der Bevölkerung betroffen ...
Bündnis für gemeinsames Handeln in der Versorgung Seltener Erkrankungen
570030Dr. Schlangen , M. ; Heuing, K. · 2025 · Heft 4 · S. 34 bis 35
Seltene Erkrankungen betreffen in Deutschland etwa vier Millionen Menschen, in der Europäischen Union rund 30 Millionen. Obwohl die einzelnen Krankheitsbilder jeweils selten sind – definitionsgemäß höchstens fünf Betroffene auf 10. 000 Einwohner – ergibt sich ...
Nachrichten
570026N.N. · 2025 · Heft 4 · S. 7 bis 10
07 Dr. med. Mabuse 270 · 4. Quartal 2025 Nachrichten Projekt ai4rare: KI beschleunigt Diagnosen seltener Erkrankungen Seltene Erkrankungen stellen die Medizin vor große Herausforderungen: Diagnosen ziehen sich oft über viele Jahre, und passende Therapien ste ...
Klimatische Veränderungen als Einflussfaktor auf Diversität Auswirkungen auf chronisch kranke Menschen
562750Ortloff, J. ; Schmitz, D. · 2025 · Heft 3 · S. 71 bis 74
Die Gesundheit von Menschen wird durch die Umwelt beeinflusst, deren Einflüsse abhängig vom Gesundheitszustand und der Art der gebauten, natürlichen oder psychosozialen Umgebung individuell variieren können. Die zunehmende Bedeutung chronischer Beeinträchtigun ...
Zur gesundheitspolitischen-konzeptionellen Diskussion um Gesundheit und Krankheit am Beispiel der Geschlechtsdysphorie
349688Neander, K-D. · 2025 · Heft 2 · S. 25 bis 29
Die Diskussion um die S3-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit“ (im Folgenden „S3-Leitlinie“ genannt) zwischen Betroffenen und Fachgesellschaften einerseits und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MD) andererseits ...
68 ICD-11 Psychische Erkrankungen in der neuen ICD-11 Logik und praktischer Nutzen für Profis und Betroffene
240899Knab, B. · 2023 · Heft 1 · S. 68 bis 70
Nach 30 Jahren hat die WHO zu Beginn des Jahres 2022 die Internationale Krankheitsklassifikation ICD-10 durch die neue ICD-11 abgelöst. Unsere Autorin beleuchtet, welche Logik hinter der ICD-11 steckt, welche neuen Diagnosen aufgenommen wurden und welcher prak ...
"Hochpreiser" - kein Ende in Sicht
237739Repschläger, F. · 2022 · Heft 4 · S. 73 bis 75
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel steigen, obwohl die Verordnungsmengen für Versicherte seit Jahren fast konstant sind. Dafür ist nahezu ausschließlich die Preispolitik der Pharmaindustrie verantwortlich. Gerade mit neuen ...
Diagnose: anhaltende Trauerstörung
235210Prof. Dr. Rosner, R. · 2022 · Heft 3 · S. 43 bis 45
Rita Rosner ist international als Expertin für Trauma, Traumafolgen und die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bekannt und lehrt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Außerdem forscht sie zur anhaltenden Trauerstörung (ATS). Diese ist in ...
Sozialpharmazie – für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst
231935N.N. · 2022 · Heft 2 · S. 96 bis 97
Arzneimittel sind das wesentliche therapeutische Hilfsmittel der Medizin zur Behandlung von Krankheiten, zur Linderung von Beschwerden oder auch zur Vorbeugung von Erkrankungen. Gleich hinter den Ausgaben für Krankenhäuser verursachen sie die zweithöchsten Kos ...
Klima und Gesundheit – eine Einführung
225662Trippel, K. · 2021 · Heft 7-8 · S. 21 bis 24
Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels sind schon heute spürbar: Ärztinnen sehen neue Krankheitsbilder, die durch Tiere und Viren ausgelöst werden, die in früheren Wintern hierzulande nicht überlebten. Immer mehr Menschen leiden unter Allergien und auch ...
Das Verständnis erweitern: Gesundheit und Krankheit in der Psychosomatik.
209583Eisenreich, S. · 2021 · Heft 3-4 · S. 50 bis 52
Wo es um Gerechtigkeit geht, ist die Schuld nicht fern. Viele kranke Menschen stellen sich früher oder später die Frage: Warum bin ich krank geworden? Warum habe ich Krebs bekommen? Warum bin ich depressiv geworden? Es ist eine Frage der Selbstbezogenheit und ...
Von Profitinteresse und Fehlversorgung: Aktuelle Probleme der Arzneimittelversorgung
209577Glaeske , G. · 2021 · Heft 3-4 · S. 61
Arzneimittel gehören, richtig angewendet, zu den wirksamsten Instrumenten ärztlicher Hilfe. Ihr Einsatz reicht von akuten über chronische Krankheiten bis zur palliativen Schmerztherapie. Die Hoffnungen vieler Patienten, die an schwerwiegenden bisher nur sympto ...
Körperbildstörungen bei onkologischen Patienten Eine scheinbar unberührte Thematik
208357Brandenburg, A.; Mauter, D.; K?mper, S. · 2021 · Heft 1-2 · S. 60 bis 62
Schockdiagnose: Krebs. Eine Krankheit, die einschneidende Folgen in allen Lebensbereichen mit sich bringt – vor allem was den Körper und das Erscheinungsbild betrifft. So leiden onkologische Patienten häufig unter Körperbildstörungen. Zu deren Auswirkungen und ...
Nicht mehr als „Projektitis“?
206291Ceene, Prof. Dr. R. · 2020 · Heft 11-12 · S. 26 bis 28
Über zwei Jahrzehnte galt Prävention als wichtiges aber stets uneingelöstes Reformversprechen der Gesundheitspolitik. Zweimal, 2005 und 2012, hatte der Bundestag bereits Präventionsgesetze verabschiedet, doch erst der dritte Anlauf fand die notwendige Zustimmu ...
Von der Sozialmedizin zu Public Health
206290Klemperer, Prof. Dr. D. · 2020 · Heft 11-12 · S. 22 bis 25
Public Health kann weitgehend unsichtbar sein, denn Probleme, die nicht auftreten, werden nicht wahrgenommen. Dabei konnten mit Public Health-Maßnahmen bereits Cholera und Polio ausgerottet werden ein enormer Erfolg. Erst bei krisenhaften Krankheitsausbrüchen ...
Medizinische Standards hinterfragen: Genderorientierte Gesundheitsund Arzneimittelversorgung
205019Glaeske, Prof. Dr. G. · 2020 · Heft 9 · S. 31 bis 33
Wenn es um Gesundheit und Krankheit geht, gibt es mehr Unterschiede zwischen Männern und Frauen als gedacht: von der allgemeinen Lebenserwartung über die Häufigkeit bestimmter Erkrankungen bis hin zu unterschiedlichen Symptomen. Unser Autor gibt einen Einblick ...
"Weiter wie bisher?!"
196411Freter, R. · 2020 · Heft 5 · S. 62
Wir, ein Paar im Gesundheitswesen beheimatet, hören im Januar 2020 von einer Epidemie in China. Das ist weit weg, SARS 1 lange her. Wie das Virus und die neue Krankheit heißen, klärt sich am 11. Februar 2020: SARS-CoV-2 und COVID-19. Zu diesem Zeitpunkt war di ...
Misstrauen gegen globale Impfprogramme
192700Wulf, A.; · 2019 · Heft 11 · S. 29 bis 31
Die Entdeckung und Entwicklung von spezifischen Impfstoffen gegen gefährliche Krankheitserreger zählen unzweifelhaft zu den großen Erfolgen der modernen Medizin. Ihre flächendeckende Anwendung im Rahmen allgemeiner öffentlicher Gesundheitsprogramme hat gefürch ...
Immer wieder Rückschläge
189571Claeske, G.; · 2019 · Heft 5 · S. 46 bis 47
Bei solchen chronischen und progredient verlaufenden Krankheiten können Arzneimitteltherapien ohne Frage eine große Hilfe sein, zumal es bisher nur bescheidene Ansätze für Präventionsempfehlungen gibt. Dazu gehören etwa ein gut kontrollierter Blutdruck und ein ...
Wahl oder Pflicht?
189565Wagner, W.; · 2019 · Heft 5 · S. 20 bis 22
Die Zahlen des Robert Koch-Instituts wirken besorgniserregend: Anfang April meldete das staatliche Institut für Infektionskrankheiten 236 Masernfälle für 2019, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 31. Besonders auffällig sind die Daten in Nordrhein ...
Gesundheit global
188455Holst, J.; · 2019 · Heft 3 · S. 22 bis 25
Der mediale Hype konzentrierte sich damals auf Gesundheitsgefahren: Die hohe Sterblichkeit bei einer Infektion mit dem tödlichen Ebola-Virus weckte Fantasien von globalen Seuchen und unheilbaren Krankheiten in einer Welt, in der gesundheitliche Probleme beherr ...
Beratung durch den Palliativdienst
186425Gerhard, C.; · 2018 · Heft 11 · S. 22 bis 24
Fragen der Vorausplanung sind im Krankenhaus sehr bedeutsam gerade wenn ein schwerer Krankheitszustand eingetreten ist, für den eine Vorausplanung erstellt wurde (z. B. Schlaganfall, Hirnschädigung). Es werden dort aber auch häufig schwerwiegende Diagnosen bei ...
20 Jahre blaues Wunder
183243Glaeske, G.; · 2018 · Heft 5 · S. 51
Nach der deutschen Zulassung im September 1998 begannen allerdings die Diskussionen darüber, ob Viagra® im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden könne. Zu diesem Zeitpunkt durften etwa 100.000 bis 150.000 Männer mit krankheitsoder ...
Stigma psychische Krankheit
181775Knab, B.; · 2018 · Heft 3 · S. 45 bis 47
Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde in Deutschland 2009 in geltendes Recht überführt. Das Gesetz soll Menschen mit Behinderungen gleiche Rechte gewährleisten wie allen anderen. Trotzdem werden gerade psychisch Kranke auf vielerlei Weise benachteiligt. Uns ...
IGeL oder nicht IGeL?
179543Koch, K.; · 2017 · Heft 11 · S. 30 bis 33
Die Krankheit,vor der Menschen in Deutschiand am meisten Angst haben, ist Krebs. Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs gehören daher zu den am häufigsten in Anspruch genommenen Individuelien Gesundheitsleistungen (ICeL). Unser Autor erläutert, wie Nutzen ...
Der Placebo-Effekt
172797Hirschhausen, E. von; · 2017 · Heft 1 · S. 49 bis 51
Lange wurde der Placebo-Effekt belächelt. Inzwischen ist Deutschland international anerkannt für die Erforschung eines der wundersamsten Phänomene der Medizin; die Wirkung der Erwartung des Patienten. Diese Effekte gehen weit über Scheinmedikamente hinaus und ...
Gesund oder krank?
172793Greifeid, K.; · 2017 · Heft 1 · S. 36 bis 38
Im Medizinstudium wird gelehrt, wann ein Mensch als gesund oder krank bezeichnet werden kann. Mithilfe naturwissenschaftlicher Para-meter werden dazu sowohl klare Definitionen als auch Behandlungsstandards festgelegt. Unsere Autorin beschreibt, warum diese sch ...
„Jammertäler und Momente der Hoffnung“
171298Müller, C.; · 2016 · Heft 11 · S. 28 bis 30
Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ begleitet zwei an Depression erkrankte Frauen und eine betroffene Familie. Gemeinsam mit dem Deutschen Bündnis gegen Depression ...
Morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA)
168241Claeske, G.; · 2016 · Heft 7 · S. 44 bis 45
Die Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 war in Verbindung mit dem morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (MorbiRSA) eine der einschneidendsten Veränderungen in der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Konnten Kassen ...
Mehr als „nur Einbildung
168238Heuft, C.; · 2016 · Heft 7 · S. 33 bis 35
Die Somatoformen Störungen, also „körperliche Symptome, die aussehen wie Körperkrankheiten“, sind für betroffene Patienten eine enorme Herausforderung. Sie erleben sich als körperlich krank, doch ihre Symptome stehen in Wechselwirkung mit psychischen Faktoren ...
Unterstützung bei chronischer Niereninsuffizienz
164299Schmitt, G.; · 2016 · Heft 1 · S. 58 bis 60
Die Diagnose „dialysepflichtige Niereninsuffizienz ist für Betroffene ein einschneidendes Ereignis. Sie bedeutet Veränderungen, die praktisch alle Lebensbereiche betreffen. Problematisch sind die Abhängigkeit von technischen Verfahren, die Ein-schränkungen der ...
Ein relevantes Risiko
161424Mauter, D.; · 2015 · Heft 9 · S. 60 bis 62
Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, kommen tagtäglich in Kontakt mit möglichen Infektionskrankheiten. Durch den engen Kontakt zu Patientinnen sind sie besonders gefährdet, sich selbst oder andere anzustecken. Unser Autor hat in seiner Bachelor-Arbeit a ...
Gesundheit als Entwicklungsprozess
161413Cirke, M.; · 2015 · Heft 9 · S. 20 bis 22
Was ist das Besondere an der Anthroposophischen Medizin? Wie unterscheidet sie sich in ihrer Herangehensweise an Krankheiten und den einzelnen Patienten von der sogenannten Schulmedizin? Und woran orientieren sich anthroposophische Therapiekonzepte? Diese und ...
Diagnosen im Blick
160276Eisenreich, S.; · 2015 · Heft 7 · S. 12 bis 13
Diagnosen sind ein Name für ein unbekanntes Drama. Dieser Satz Thure von Uexkülls, dem Nestor der Psychosomatischen Medizin in Deutschland, stand als Leitsatz über der diesjährigen AIM-Jahrestagung. Die Frage war, wie Diagnosen überhaupt zustande kommen, was s ...
Eine nie gekannte Herausforderung
158798Dörner, F.; · 2015 · Heft 5 · S. 30 bis 33
Noch ist der bisher schwerste bekannte Ebola-Ausbruch nicht vorüber, auch wenn die Zahl der Infektionen in den drei betroffenen westafrikanischen Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone Mitte Januar 2015 deutlich gesunken ist. Frank Dörner war von Anfang Nove ...
Zwischen Faszination und Panik
158796Hulverscheidt, M.; · 2015 · Heft 5 · S. 24 bis 26
Seuchen beschäftigen die Menschheit schon seit jeher. Von der Antike über das Mittelalter bis heute versucht man, die Auslöser und Verbreitungswege von Erregern zu ergründen und noch immer bleiben Fragen ungeklärt. Unsere Autorin zeigt, dass Krankheiten nicht ...
Jede Menge Nickerchen
157089Passig, K.; · 2015 · Heft 3 · S. 37 bis 40
Viel mehr als diese einfache Benimmregel muss man als Laie über Narkolepsie eigentlich nicht wissen, denn man wird ihr nicht häufig begegnen. In ganz Deutschland gibt es weniger als 5.000 Patienten, bei denen die Krankheit diagnostiziert wurde. Dazu kommen all ...
Alzheimer: Wo steht die Forschung?
150191George, D. R.; Whitehouse, P. J.; · 2014 · Heft 5 · S. 26 bis 29
Es ist nicht mehr allzu lange hin, bis sich der Todestag Alois Alzheimers im Jahr 1915 zum 100. Mal jährt. Und noch immer erweist sich die Erkrankung, die seinen Namen trägt, als eine dem Wandel unterworfene Vorstellung. In den vergangenen Jahren haben wir erl ...
Arzt-Patienten-Beziehung in Bewegung
148558Wiesing, U.; Tezcan-Güntekin, H.; · 2014 · Heft 3 · S. 44 bis 46
Patientinnen, die sich im Internet über ihre tatsächlichen oder auch vermeintlichen Krankheiten informieren, sind mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Diese neue Informiertheit verändert mehr und mehr die Arzt-Patienten-Beziehung. Unsere Autorinnen be ...
Nehmen Vorurteile zu?
147332Finzen, A.; · 2014 · Heft 1 · S. 44 bis 46
Leider fehlen uns für die Frühzeit der Reform verlässliche Daten. Erst 1990 führte der Mannheimer, später Leipziger Sozialpsychiater Matthias Angermeyer mit seinen Mitarbeitern unmittelbar vor den Attentaten auf Wolfgang Schäuble und Oskar Lafontaine eine umfa ...
Digitale Prävention
145002Kramer, U.; Scherenberg, V.; · 2013 · Heft 9 · S. 45 bis 47
Der Siegeszug von „Apps, kleinen Anwendungsprogrammen für Smartphones, hält ungebrochen an. Das gilt auch für Gesundheits-Apps, die jeder online anbieten kann, der technisch dazu in der Lage ist. Nur wenn Gesundheits-Apps auf die Therapie und Diagnose von Kran ...
„Ein übler deutsch-deutscher Deal
143824Glaeske, G.; · 2013 · Heft 7 · S. 46 bis 47
Besonders kritische Momente in der Entwicklung eines Arzneimittels sind die Zeiten der klinischen Prüfungen, in denen zum ersten Mal gesunde (Phase I) und kranke Menschen mit der Krankheit, gegen die das Mittel später eingesetzt werden soll (Phase II und III), ...
Voller Widersprüche
142612Bartholomeyczik, S.; · 2013 · Heft 5 · S. 46 bis 49
Die Rede über die Pflege ist mit einigen meist dramatisch klingenden Inhalten verbunden. Allen voran der Horror, dass alte Menschen allein und abgeschoben bei unzureichender Pflege bis zu ihrem Lebensende dahinvegetieren müssen. Ganz besonders schlimm wird es, ...
Fluch und Segen
138347Weinmann, S.; · 2012 · Heft 11 · S. 35 bis 37
Gerade in der Psychiatrie ist der Einsatz evidenzbasierter Verfahren wichtig. Methodische Aspekte von Studien können die Ergebnisse aber erheblich beeinflussen. Diagnosen sowie Krankheitsverläufe sind individuell und kaum standardisierbar. Unser Autor berichte ...
Gesundheit für alle
138345Gerhardus, A.; · 2012 · Heft 11 · S. 29 bis 31
Public Health beschäftigt sich mit den Bedingungen von Gesundheit und Krankheit in der Gesellschaft. Auch geistige, körperliche, psychische und soziale Voraussetzungen spielen eine Rolle, wenn es darum geht, die beste gesundheitliche Versorgung für die Bevölke ...
Medikamente für alle?
135447Schaaber, J.; · 2012 · Heft 7 · S. 38 bis 39
Keine andere Krankheit hat in den letzten Jahrzehnten das Bewusstsein für die ungleichen Chancen von Menschen in ärmeren Länder stärker geweckt als Aids. Öffentlicher Protest hat wesentlich dazu beigetragen, dass inzwischen rund die Hälfte der Betroffenen ther ...
Mit Erfolgsgarantie
132185Glaeske, G.; · 2012 · Heft 3 · S. 30 bis 32
Arzneimittel gehören, richtig angewendet, zu den wirksamsten Instrumenten ärztlicher Hilfe. Ihr Einsatz reicht von akuten Gesundheitsstörungen über chronische Krankheiten, die Verhinderung und Verzögerung kurzfristiger und ferner Krankheitskomplikationen bis z ...
Trauernde Geschwister
131611Helmes, T.; · 2012 · Heft 1 · S. 56 bis 58
Wir wissen bisher wenig darüber, wie es Kindern geht, deren Geschwister lebensbedrohlich erkrankt sind. Wie sie die Krankheitsund Sterbephase des Bruders oder der Schwester erleben und welche Unterstützung sie benötigen, hat Tanja Helmes auf Grundlage von vier ...
Trauernde Geschwister
130532Helmes, T.; · 2012 · Heft 1 · S. 56 bis 58
Wir wissen bisher wenig darüber, wie es Kindern geht, deren Geschwister lebensbedrohlich erkrankt sind. Wie sie die Krankheitsund Sterbephase des Bruders oder der Schwester erleben und welche Unterstützung sie benötigen, hat Tanja Helmes auf Grundlage von vier ...
Nach der Reform ist vor der Reform
122324Wagner, W.; · 2011 · Heft 1 · S. 18 bis 19
Der Anteil der Demenzkranken an der Gesamtbevölkerung würde innerhalb von 50 Jahren von heute 1,5 auf 3,8 Prozent steigen, heißt es im Pflegereport. Das ist nicht nur eine Herausforderung für Angehörige, Heime und Pflegende, sondern auch für das Finanzierungss ...
Ausgebrannt
121161Knab, B.; · 2010 · Heft 11 · S. 30 bis 32
Burn-out ist eine Krankheit. So zumindest sieht es die Öffentlichkeit. In der Fachwelt spricht man eher von Depression als von Burn-out.Warum es wichtig ist zu klären, worüber wir reden, wenn wir Burn-out sagen, macht Barbara Knab deutlich.
Chemische Gewalt
118731Glaeske, G.; · 2010 · Heft 7 · S. 50
Für die Cholinesterasehem-mer {in den Medikamenten Ari-cept®, Exelon®, Rerninyl®) bei leichter bis mittelschwerer Demenz ist ein gewisser Nutzen nachgewiesen. Sie verlangsamen den Abbau der kognitiven Leistungsfähigkeit. Es liegen allerdings keine ausreichend ...
Von Liebe bis Isolation, von Pflege bis Gewalt
116388Kolip, P.; Lademann, J.; · 2010 · Heft 4 · S. 26 bis 29
Entstehung, Entwicklung und Bewältigung von Krankheiten eine zentrale Rolle. In Familien wird gesundes Verhalten geprägt, bei Krisen gewährt sie Unterstützung und Pflege. In Familien wird aber auch Gewalt ausgeübt oder der Konsum legaler Drogen „gelernt. Petra ...
Dem Krebs ins Gesicht sehen
107410Rochier, B.; · 2009 · Heft 1 · S. 67 bis 69
Gedanken zum Thema Krebserkrankung von Frauen und den sozialen Folgen. Eine Krebserkrankung ist eine einschneidende Erfahrung im Leben eines Menschen. Für viele Frauen kommt hinzu, dass ihnen durch die Krankheit soziale Benachteiligung droht. Darüber wird in D ...
Arzt im Angesicht des Grauens
107739Göres, J.; · 2008 · Heft 9 · S. 8 bis 9
Weder Wort noch Bild können auch nur annähernd wiedergeben, was ich gesehen habe. Ich bin 30 Jahre Arzt, ich habe alle Schrecken des Krieges gesehen, aber ich habe nie etwas Ähnliches gesehen wie im Lager Belsen. Das schrieb der britische Militärarzt Hugh Llew ...
Taten müssen folgen
102879Rückert, W.; · 2008 · Heft 3 · S. 48 bis 50
Ernährung ist ein zentraler Aspekt der Gesundheit. Zu wenig oder falsche Ernährung kann zu Krankheiten und Pflegebedürftigkeit führen. Menschen mit Demenz -besonders wenn sie altein leben sind besonders gefährdet. Willi Rückert zeigt, was dagegen getan werden ...
Ein Virus geht um
101237Zeh, J.; · 2008 · Heft 1 · S. 36 bis 37
Die Diagnose vorab. Sie lautet: Erosion des demokratischen Denkvermögens im fortgeschrittenen Stadium. Symptome: Scheinlogik auf Seiten der politischen Akteure; Indifferenz bis zum politischen Autismus bei den Bürgern. Krankheitstypische Äußerungen von infizie ...
Gesundheit für alle in 30 Jahren?
101236Wulf, A.; · 2008 · Heft 1 · S. 34 bis 35
Gesundheit für alle im Jahr 2000 das war das Schlagwort der optimistischen 70er Jahre. Damals sollte mit dem Primary-Health-Care-Konzept in der internationalen Gesundheitsdiskussion die Verteilung von Gesundheitsressourcen und -wissen mit Ba-sisgesundheitsarbe ...
Die Scham überwinden
101896Richter, S.; · 2007 · Heft 7 · S. 39 bis 41
Selbsthilfegruppen zu Essstörungen bieten den Betroffenen Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen. Das hilft, die Krankheit anzunehmen und ein neues Verhältnis zu sich, dem eigenen Körper und auch dem sozialen Umfeld aufzubauen. Die Selbsthilfe ...
Hilfe aus dem Internet
101895Zess, B.; · 2007 · Heft 7 · S. 36 bis 38
Essstörungen sind heimliche Krankheiten. Die Betroffenen versuchen sie häufig vor ihrem Umfeld zu verstecken und nehmen selbst oft nicht wahr, dass sie krank sind. internet-Portale wie hungrig-online.de bieten ein niedrigschwel-liges Angebot für Betroffene und ...
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
97993Rosenbrock, R. · 2007 · Heft 5 · S. 20 bis 21
Eine Impfung gegen bestimmte Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können, ist möglich. Das ist erfreulich, aber nicht der Sieg gegen die Krankheit. Rolf Rosenbrock plädiert für umfassendere Vorsorgemaßnahmen, die auch die sozialen Unterschiede berücksichti ...
Nichts ist neutral
88583Kolip, P. · 2006 · Heft 1 · S. 31 bis 33
Das Geschlecht hat einen Einfluss auf Gesundheit diese Erkenntnis gehört mittlerweile zum Basis-Wissen der Gesundheitswissenschaften. In einem Rückblick unterscheidet Petra Kolip drei Phasen, die den heutigen Stand der Diskussion beeinflusst haben: Kritik am e ...
Verrückt? Na und!
83557Schüler, B. · 2004 · Heft 5 · S. 49 bis 50
Der Autor berichtet über einen ungewöhnlichen Schultag. Das Projekt Verrückt? Na und! hat das Ziel, Schüler über psychische Krisen und Krankheiten aufzuklären und ihnen die Seelenlage anderer begreiflicher zu machen. Eine Betroffene, die seit Jahren unter Psyc ...
IntimpflegeDas unterschiedliche Erleben von Patientinnen und Pflegenden
70815Sowinski, C. · 2004 · Heft 7 · S. 34 bis 36
Intimpflege ist ein schambesetztes und tabui-siertes Thema. untersucht, wie sie von Patientinnen bzw. Klientinnen und von Pflegenden wahr-genommen wird, und kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Für Patientinnen ist der Schock, eine lebensbedrohliche Krankhe ...
Ein marodes System
69917Latsch, M.-L.; Forster-Latsch, H.; · 2003 · Heft 11 · S. 48 bis 50
Die Autoren stellen das chinesische Gesundheitssystem vor. Die SARS-Epidemie hat Fehler des Systems offenbart. Das völlig unzureichende Meldesystem für Krankheiten basiert auf Daten von nur zehn Prozent der Bevölkerung. Nur zehn Prozent der auf dem Land lebend ...
Sinnesarm, steril und langweilig
68892Frieling-Sonnenberg, W. · 2003 · Heft 9 · S. 46;48 bis 49
In diesem Beitrag geht es um die Weglauftendenz demenziell erkrankter Menschen in Pflegeeinrichtungen. Ist das Weglaufen Teil des Krankheitsbildes oder laufen die Bewohner vor etwas davon? Zum Beispiel vor der Langeweile und der Irritation und weil sie sich ni ...
Das Modellprojekt Bunter Kreis Augsburg
68887Porz, F. · 2003 · Heft 9 · S. 31 bis 34
Viele Eltern stehen vor einer großen Belastung, wenn sie mit der Krankheit oder Behinderung ihres Kindes konfrontiert werden. Da sie eine Vielzahl von Betreuungselementen selbstständig übernehmen sollen, brauchen sie Informationen, Beratung und Anleitung. Der ...
Prävention und Gesundheitsförderung
68885Lampert, T. · 2003 · Heft 9 · S. 20 bis 22
Man schätzt, das über zehn Prozent der Heranwachsenden unter chronischen Krankeiten wie Allergien, Atemwegserkrankungen, Herzkrankheiten und Stoffwechselstörungen leiden. Dazu gehören auch Herzinfarkt und Diabetes mellitus Typ 2. Jedes fünfte Kind ist übergewi ...
Die Technologisierung der Medizin
65323Schlich, T. · 2002 · Heft 11 · S. 43 bis 46
Der Autor befasst sich mit der Geschichte der Organtransplantation. In den letzten 25 Jahren hatte die Medizin zum ersten mal die technischen Mittel, um Organtransplantationen vorzunehmen. Diese Möglichkeiten sorgten für einen Wandel im Verständnis von Krankhe ...
Weniger ist mehr
64600Beck, W. · 2002 · Heft 9 · S. 39 bis 42
In diesem Beitrag geht es um das Geschäft mit Osteoporose und Östrogenen. Durch die Privatisierung von Früherkennungsleistungen wird der Patient vermehrt mit Anpreisungen vorbeugender Diagnostik durch Broschüren, Plakate, aber auch durch die direkte Ansprache ...
Lindauer Psychotherapiewochen 2002
63965Schaaf, H. · 2002 · Heft 7 · S. 30 bis 31
Der Autor berichtet über die Fortund Weiterbildungswochen, die im April d. J. zum 52. Mal in Lindau statt fanden. Hauptthemen waren diesmal Identität und Identitätsprobleme und Störung und Krankheit unterschiedliche therapeutische Welten.
Humor als Lebenshaltung
62396Bischofberger, I. · 2002 · Heft 3 · S. 28 bis 30
Seit Mitte der 90ger wurde verstärkt das Thema Humor in Fortbildungen, Publikationen und Kongressen diskutiert. Es wurden auch Projekte zum Thema Humor und Gesundheit ins Leben gerufen. Die Autorin geht der Frage nach, was Krankheit mit Humor und Heiterkeit zu ...
Humor als Lebenshaltung
62385Bischofberger, I. · 2002 · Heft 3 · S. 28 bis 30
Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es im deutschsprachigen Raum einen Boom an Publikationen, Fortbildungen, Kongressen und Projekten zum Thema Humor und Gesundheit. Verschiedene Berufsgruppen, Institutionen, Verbände und Fachjournale haben sich dem Thema gewidme ...
Männerheilkunde - Der Weg um Mann?!
53499Karatepe, H.; Uhling, A.; Löffler, H. · 2000 · Heft 5 · S. 42 bis 45
In einem Interview berichtet Haydar Karatepe über die Notwendigkeit einer Männherheilkunde, die nicht nur organmedizinisch arbeitet, sondern auch Psyche der Männer und die Auswirkungen der Männerrolle auf Gesundheit und Krankheit miteinbezieht
Gesundheit für alle! Wie können arme Menschen von präventiver und kurativer Gesundheitsversorgung erreicht werden?
52874Georg, M. · 2000 · Heft 3 · S. 30 bis 31
Auf dem bundesweiten Kongress Armut und Gesundheit ging es im Dezember 1999 um Möglichkeiten, wirklich arme Menschen zu erreichen, statt sie den vielfältigen Krankheitsrisiken zu überlassen, welche Armut mit sich bringt. Es wurde nicht nur viel Papier beschrie ...
Grenzen der ärztlichen Schweigepflicht
51523Emmrich, M. · 1999 · Heft 11 · S. 13 bis 14
Ein Urteil des Frankfurter Oberlandesgerichtes verpflichtet Ärzte zur Weitergabe von Informationen. Ärzte sind demnach verpflichtet, nahe Angehörige ihres Patienten vor einer gefährlichen Infektionskrankheit ihres Lebenspartners zu warnen. Dieses Urteil ist al ...
Medizinisches Niemandsland Chirurgische Notfallhilfe in Bürgerkriegsgebieten
46707Schäberle, W. · 1998 · Heft 7 · S. 56 bis 59
Die oft langwierigen Bürgerkriege in Afrika oder Asien erfordern die Sicherstellung einer Notfallhilfe, die Bekämpfung von Infektionskrankheiten sowie Säuchenprävention. Als inzwischen eine der größten medizinischen Hilfsorganisationen leisten Ärzte ohne Grenz ...
Drogenhilfe und Drogenpolitik in Deutschland Zwischenbilanz und Perspektiven
40776Stöver, H. · 1997 · Heft 3 · S. 53 bis 56
Drogenpolitik und Drogenhilfe sind heute untrennbar verbunden mit dem Auftreten existentiell bedrohter Infektionskrankheiten unter i.v. DrogenkonsumentInnen: HIV/AIDS und die Hepatitiden. Grob könnte man die letzten 25 Jahre entwickelter Drogenhilfe und -polit ...
Ein eigener Ort für die Pflegeversicherung
40774Meier, J. · 1997 · Heft 3 · S. 39 bis 44
Fraglos schien es unter anderem wegen des von der Krankenkasse bereits seit 1989 zu bearbeitenden Leistungskatalogs Schwerpflegebedürftigkeit naheliegend, auch die Leistungsverwaltung der Pflegeversicherung an eben diesem Ort anzusiedeln. Sowohl die Nähe zum j ...
Zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmung Anmerkungen zur Sterbehilfediskussion
40772Kunz, H. · 1997 · Heft 3 · S. 30 bis 33
In diesem Jahr werden die Richtlinien für die ärztliche Sterbebegleitung vom Vorstand der Bundesärztekammer neu formuliert. Harry Kunz stellt die Tücken der in diesem Zusammenhang zu diskutierenden Positionen hier Lebensschutz, da Selbstbestimmung dar. Er befr ...
Die priesterliche Funktion des medizinischen Gewerbes.
40182Lenzen, D. · 1997 · Heft 1 · S. 45 bis 51
In der Moderne wurde die Vorstellung eines zyklischen Lebenslaufes ersetzt durch die Idee eines linearen Verlauf des Lebens. Dies hat Folgen für den Umgang des modernen Menschen mit dem Tod. Es fallen zudem auch die Übergangsriten weg, die ehemals den unumkehr ...
Grafenecker Erklärung zur Bioethik
38442Wunder, M. · 1996 · Heft 7 · S. 40 bis 43
In Grafeneck nahe Münsingen / Schwäbische Alb wurden in den Jahren 1939 bis 1941 im Rahmen des nationalsozialistischen EuthanasieProgramms rund 10 000 Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Krankheiten durch Giftgas getötet. An diesem Ort, wo heu ...
Gesunder Standort mit kranken Menschen? Der Mythos vom Krankfeiern
38440Stegmüller, K. · 1996 · Heft 7 · S. 26 bis 30
Als Argument gegen ein Minimum sozialer Gerechtigkeit dient den Sozialabaauern die Standort-Logik. Die wirklichen Probleme geraten aus dem Blick, werden mit der Wiederbelebung alter Mythen und Vorurteile relativiert. Klaus Stegmüller realisiert die aktuelle Di ...
Psychosomatik Spezialdisziplin oder Grundhaltung?
37120Henningsen, P. · 1996 · Heft 3 · S. 58 bis 59
Nur als Grundhaltung kann Psychosomatik in der medizinischen Praxis wie im Studium wirksam werden, als eine Haltung, die jede Krankheit als Krise und Chance versteht, (zumindest auch) als Ausdruck krankmachender Lebensverhältnisse und individueller Konflikte. ...
Wenn die Seele überläuft Kinder und Jugendliche in der Psychiatrie
36273Knopp, M.-L. · 1996 · Heft 1 · S. 28 bis 30
Die SchülerInnen der Klinikschule der Kinderund Jugendpsychiatrie an der Rheinischen Landesklinik Düsseldorf sind mit einer eigenen Zeitung an die Öffentlichkeit gegangen. Sie wollen damit den Vorurteilen gegen die sogenannten Verrückten etwas entgegensetzen. ...
Was ist krank? Wohlbefinden und Mißbefinden im interkulturellen Vergleich
34552Greifeld, K. · 1995 · Heft 6 · S. 22 bis 26
Wenn bewußt von Wohlbefinden und Mißbefinden, und nicht von Krankheit und Gesundheit und Kultur gesprochen wird, dann soll dies ein Hinweis darauf sein, daß Menschen in anderen Kulturen über unterschiedliche Konzepte verfügen, die in unserer europäischen Kultu ...
Aufwind in der Krise Geschichte und Perspektiven der Frauengesundheitsforschung
34265Helfferich, C. · 1995 · Heft 4 · S. 23 bis 25
Frauenbewegung? Gesundheitsbewegung? Es ist beliebt, beiden zu bescheinigen, daß sie tot oder out seien, untergegangen im Strudel der Individualisierungs-, Modernisierungs-, Angleichungs-Prozesse. Allerdings erlebt aber gerade die Frauengesundheitsforschung ei ...
Verschlechterte Ressourcen Pflegeversicherung und Krankenhäuser
33725Wolter-Henseler, D.-K. · 1995 · Heft 2 · S. 16 bis 17
Lange Zeit war die öffentliche Diskussion um die Pflegeversichrung wesentlcih beherrscht vom Streit um die Finanzierung, so z. B. durch Karenztage im Krankheitsfall oder Streichung von Feiertagen. Diese Debatte lebte Ende 1994 in abgeschwächter Form wieder auf ...
Ohne Drittmittel könnten wir die Kinder nicht anständig versorgen. Interview mit Prof. Bernhard Kornhuber, Leiter der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Universitätskinderklinik in Frankfurt am Main
32895Löffler, H. · 1994 · Heft 1 · S. 32 bis 33
Situation der Abteilung; Einzugsgebiet und Ausstattung der Station; Gründe für die mangelnde Ausstattung; Geldquellen und Einsatz; Behandlung und Bezahlung; Verwaltung contra Station; Ausstieg aus staatlichem Gesundheitswesen? Pläne für den Ausstieg und Konseq ...
Die Grenzen der Medizin Über die systematische Verursachung von Gesundheitsschäden durch ärztliche Eingriffe
31046Heyll, U. · 1993 · Heft 12 · S. 22 bis 27
Behandlungsintensität-(Neben)wirkung,Schattenseiten,Krankheitskomplex, Medikalisierung soz.Erscheinungen,Risikofaktorenkonzept,Umwelt,Medizin
Kranken Medizin Gesundheitsversorgung in Polen
20897Sabbota, Z. · 1989 · Heft 6 · S. 22 bis 26
Krankheitsindikatoren, Indikatoren mangelnder Versorgung, Kranke Lebensbedingungen, Zustände in den Krankenhäusern, Beispiele
