Dr. med. Mabuse · Artikel

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Dr. med. Mabuse · 2026 · Heft 2 · S. 8 bis 15 · DOI 10.3936/docid582229

Abstract

KDA fordert: Klimakrise, Altersarmut und Pflege als verknüpftes Handlungsfeld verstehen, Aktualisierte S3-Leitlinie: Neue Empfehlungen für Depressionen bei Kindern und Jugendlichen; Projekt HOME erprobt WHO-Programm für Geflüchtete in Bremen

Zusammenfassung

Der Text bündelt mehrere Nachrichten aus Medizin, Pflege und Public Health. Das KDA fordert, Klimakrise, Altersarmut und Pflege zusammen zu denken: Hitzebelastung, Preissteigerungen und Krisen treffen ältere Menschen mit geringen Ressourcen besonders stark; nötig seien sozial ausgerichtete Klimakommunikation sowie angepasste Katastrophenschutz- und Pflegekonzepte. Eine aktualisierte S3-Leitlinie zur Behandlung depressiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen empfiehlt altersdifferenzierte, evidenzbasierte Therapie mit Psychotherapie als erster Wahl, frühzeitiger Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Eltern sowie ergänzenden Angeboten. Zudem wird mit „Trans*power“ die ambulante Versorgung von trans* Personen in Deutschland untersucht, um Barrieren, Versorgungswege und Ausbildungsbedarfe zu erfassen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Das Projekt HOME erprobt in Bremen das WHO-Programm „Problem Management Plus“ für Geflüchtete als niedrigschwelliges, sprachsensibles Unterstützungsangebot. Weitere Meldungen betreffen eine kritische Einordnung zyklusbasierten Ernährungsverhaltens, das Projekt „sustain2care.ruhr“ zur ökologischen Nachhaltigkeit in der Pflegewirtschaft sowie den Hinweis, dass Blutungsstörungen wie Hämophilie bei Frauen oft erst spät erkannt werden und frühere Diagnostik notwendig ist.

Schlagwörter

PROJEKT; DEPRESSION; STUDIE; ZIEL; ELTERN; LEITLINIE; PFLEGE; AUSGABEN; BERATUNG;